Ist zu viel Bewergung schädlich für die Hüfte eines Welpen?

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9 Antworten

Hallo aStRaDaNy,da Du Deinen Hund erst seit letzten Montag hast, würde ich erstmal an der Beziehung und am Vertrauensaufbau arbeiten. Das ist viel wichtiger als die Frage, wieviel Bewegung gut tut oder schadet. Zunächst wäre es angebracht, mindestens 2 Wochen lang mit dem Welpen an soviele Unterschiedliche Orte wie möglich (aber nur einen pro Tag!) zu gehen und dort gar nichts zu tun. Dem Welpen eine Decke mitnehmen oder ihn auf den Schoss nehmen. Ich meine damit z.B. in ein Eiscafe zu gehen oder an den Bahnhof oder an einer Bushaltestelle herumzustehen und zu schauen.Das nennt man Abschalttraining. Damit zeigst Du dem Hund, daß ihm nix passiert, egal wohin ihr auch geht.Die Bewegung ergibt sich von alleine, je nachdem ob Du mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährst oder mit dem PKW auch etwas weiter entfernt parken müsstest.Ich würde mit dem Welpen gar keine Spaziergänge im klasischen Sinne machen, sondern ihm schlicht die Welt zeigen, so wie oben beschrieben.Keine Hunde- oder Wolfsmutter würde auf die Idee kommen, ihre Welpen durchs Revier spazieren zu führen. Das wäre reine Energieverschwendung und die Welpen sowie sie selbst würen unnötig in Gefahr geraten.Weiß ja nicht, welche Rasse Du Dir geholt hast, aber wenn möglich, würde ich den Welpen immer mal wieder zwischendurch tragen (sofern möglich)und ihm damit auch viel Sicherheit vermitteln und auch klarmachen, daß er sich keine Sorgen zu machen braucht. Ansonsten würde ich viele Dinge, die er später zuvrlässig ausführen soll, zuerst in der Wohnung üben, auch die Gewöhnung an Halsband und Leine.Danach im Garten oder in einer ablenkungsarmen gegend und erst als Letztes in der grossen weiten Welt.Ich meine damit, das Haus (aus Hundeaugen = Wurfhöhle) ist die Sicherheitszone Nummer eins, das sogenannte 1. Umfeld.Der Garten ist das 2. Umfeld, also die Sicherheitszone 2 für den Welpen. Und der Rest der Welt ist das sogenannte 3. Umfeld für den Hund. Darin solltest Du für seine Sicherheit zuständig sein und das auch zuverlässig erledigen.

Wenn Du Sorgen hast, daß Deinem Hund zuviel Bewegung schadet, dann achte darauf, wie er sich bewegt und ob er sich vielleicht mitten im Spiel hinlegt oder zurückzieht. Das sind Anzeichen dafür, daß er müde wird, genug hat oder Anzeichen irgendeiner Krankheit. Bei meinem Hund gab es solche Anzeichen und es hat sich als Herzklappenschwäche herausgestellt. Ich wünsche mir oft, ich hätte viel früher darauf geachtet, weshalb er als Terrier (ich hab einen Westie) so ein extrem ruhiger Vertreter ist. Daher finde ich es super, daß Du Dir die Gedanken machst.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem Welpen und Deinem Welpen ein möglichst ent-spanntes Hundeleben bei Dir mit jeder Menge Spaß und Vertrauen in Deine Führungsqualitäten bzw. in Deine Elternrolle.

Viele GrüßeJesska

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Natürlich braucht ein Welpe seine Bewegung, zu viel davon geht aber - gerade bei größeren Rassen - tatsächlich auf Knochen und Gelenke, im schlimmsten Falle begünstigt es Gelenkerkrankungen wie HD.

Daher sollten Welpen und Junghunde sich nicht zu sehr verausgaben. Joggen und Fahrradfahren ist absolutes No Go. Bei Spaziergängen gilt in den ersten Monaten als Faustregel: 5 Minuten pro Lebensmonat. Beim Spielen darauf achten, dass es nicht übertrieben wird. Treppen steigen ist auch nicht gut, daher sollte man Welpen, insbesondere größerer Rassen, solange wie möglich tragen.

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Erstens ist die Abgabe eines Welpen mit 8 Wochen zu früh. Ein guter Züchter gibt die Welpen ab der 10. Woche ab. Es geht um die Prägungsphase etc. da will ich jetzt nicht mehr näher darauf eingehen. Und ein Welpe gehört weder ans Fahrrad noch auf den Sportplatz! Wenn, dann Welpenschule damit er sozialisiert wird und auch auf Herrchen und Frauchens Wort hört.

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Du musst nicht gerade drauf achten, dass er nicht herumtobt. Das wäre übertrieben. Bei unseren Welpen war es sogar so, dass sie grundsätzlich nach den Mahlzeiten immer noch 10-20 Minuten durchs Zimmer flitzten, spielten, kämpften etc.

Damit ist aber gemeint, dass man einem Welpen auf keinen Fall 2-stündige "Gewaltmärsche" zumuten darf, auch wenn man selbst gut im Traíning ist und dies als leicht empfindet - und auch dann nicht, wenn der Welpe unangeleint freiwillig hinterhertapert. Welpen tun alles, um ihr Rudel nicht zu verlieren, auch über die eigenen Kräfte hinaus!

Am Fahrrad nebenher laufen darf er mal sowieso nicht eher, als bis er ausgewachsen ist und langsam darauf hin trainiert wurde.

Im Gegensatz zur bereits geschriebenen Antwort ist für Welpen im Wachstum schnell mal zu viel des Guten erreicht.Bewegung also erst mal nur so viel, wie er von sich aus freiwillig bringt.Und Spaziergänge langsam von 15 auf 30 auf 45 auf 60 Minuten hochsteigern, so dass er, wenn er mal ein halbes Jahr alt ist, auch mal eine Stunde und etwas darüber hinaus am Stück "wandern" kann und mit einem Jahr dann auch 2-3 Stunden am Stück machbar sind.

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Ich würd ihn jetzt nicht grad zum springen und Treppen steigen animieren. Auch keine stundenlange Spaziergänge unternehmen aber da würd er sich eh verweigern. Am Fahrrad laufen erst ab einem Jahr...

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Ich habe noch nie gehört, dass zu viel Bewegung für Mensch/Tier ungesund ist.

Lass ihn doch bewegen, wie er will. Wenn er kaputt ist, wird er sich schon zur Ruhe legen. Das machen wir doch auch - genau so wie die Tiere.

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Lass den Kleinen einfach etwas laufen aber nur kurz.Ein guter Züchter gibt seine welpen mit 12 Wochen ab.Ih solltet noch sehr vorsichtig mit Dem Tier sein..

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Bewegung schadet nicht. Nur über die Treppe solltest du das Hündchen tragen !

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Ja, das stimmt bedingt.

Er sollte nicht dauernd Treppen rauf und runter rennen können, aber normales Toben auf einer Ebene ist kein Problem.

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