Ist Zimt ein Geheimtipp bei Eisenmangel?

14 Antworten

Seit alters her werden Zimt liebesförderliche Eigenschaften nachgesagt. Salomon besprengte sein Lager mit Myrrhe, Aloe und Zimt, um die Liebesnacht zu würzen. Im persischen Raum wurden Salben mit Zimt und Honig genutzt, um die Lust und Manneskraft zu stärken.

Doch auch in der Volksheilkunde hat Zimt einen festen Platz. Ihm wird eine desinfizierende und krampflösende, durchblutungsfördernde, beruhigende und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt. So wird Zimt traditionell vor allem bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Durchfalleingesetzt, aber auch bei Entzündungen, Rheuma und Kreuzschmerzen, Erkältungskrankheiten und Schmerzen.

Im Ayurveda hat Zimt einen hohen Stellenwert - so wird er sowohl in der Ernährung als auch bei bestimmten Störungen (zum Beispiel Wechseljahresbeschwerden) empfohlen. Auch in der traditionellen Chinesischen Medizin wird es als Heilmittel, beispielsweise bei innerer Kälte, Anspannung und Kreislaufschwäche verwendet. Daneben wird Zimt auch in der Aromatherapie vor allem wegen seiner stärkenden, erwärmenden sowie Inspiration und Kreativität anregenden Wirkung eingesetzt.

Zimt hat desinfizierende Eigenschaften

Aufgrund seiner desinfizierenden Eigenschaften wird Zimt als Zusatz von Wischwasser und von Einlegesohlen empfohlen. Eugenol, das in den Zimtblättern eine höhere Konzentration aufweist (und nach Gewürznelken riecht) wird in der Zahnmedizin als schmerzstillendes und antibakterielles Mittel verwendet. Daneben wird ihm – wie Zimtaldehyd – die Fähigkeit zur Insektenbekämpfung zugesprochen.

Für einige Aufregung sorgten Studien, die zeigten, dass Zimt durch seinen Inhaltsstoff MHCP eine insulinähnliche Wirkung hat und so den Blutzuckerspiegel senken kann. Daneben zeigten sich positive Auswirkungen auf die Blutfettwerte. Dieser Effekt reicht jedoch nicht aus, um ihn therapeutisch bei Diabetikern einsetzen zu können.

Mehr zum Thema: https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gewuerze/zimt-was-kann-zimt

Man sollte aber nicht mehr als 2g am Tag davon essen.

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Spinat, Brokkoli, Paprika, Guave, Sanddornbeeren u.v.a. haben u.U. mehr Vitamin C als eine Orange oder <zitrone, Da können sie locker mithalten.

Und Zimtschnecken zu backen, ist wohl nicht der Hit......Gebäck hat zuviel Zucker.....also wie war das mit der gesunden Ernährung?

Man braucht Zimt ja nicht nur backen verwenden, schmeckt auch besonders gut in Soßen beim Kochen

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Ein richtiger Schlaumeier, der nur keine Ahnung davon hat, dass Zimt meist Cumarin enthält, das zu Vergiftungserscheinungen führen kann, wenn man große Mengen davon zu sich nimmt. Empfohlen werden als Höchstmenge maximal 2 g Zimt pro Tag für einen Erwachsenen.

Davon abgesehen, ist Zimt sehr intensiv. Versuch mal, 10 g Zimt am Tag zu Dir zu nehmen.

10g Zimt schaffe ich locker. Ich würde auch 50g schaffen. So aufdringlich finde ich den Geschack gar nicht. Wie äußern sich die Vergiftungserscheinungen und wie viel müsste man da jeden Tag nehmen?

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Habe etwas interessantes gefunden. Ab wann hat Zimt eine gesundheitsschädigende Wirkung? Seit einigen Jahren weiß man, dass – in Zimt natürlicherweise enthaltene – Phenylpropanoide (vor allem Cumarin, aber auch Safrol) gesundheitsschädigend sein können. Insbesondere Cumarin kann bei einem bestimmten Anteil der Bevölkerung in hohen Konzentrationen zu Leber-Entzündungen führen. Während Cumarin in Cassia-Zimt oft vorkommt, ist Ceylon-Zimt unkritisch. Obgleich einige Studien eine krebserregende Wirkung von Cumarin bei Tieren feststellten, konnte dieses Ergebnis für Menschen nicht bestätigt werdhttps://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gewuerze/zimt-warum-er-schaden-kann-kann

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Soll nicht heißen das Ceylon Zimt ungefährlich ist, da er ja noch andere Phenylpropanoide enthält und man nie sicher sein kann, ob der Zimt nicht doch billiger Cassia-Zimt ist, auch wenn es anders deklariert wurde.

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