Ist Weichspüler wirklich nicht gut - wenn ja wieso?

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6 Antworten

Der nachfolgende Artikel vom Hamburger Abendblatt ist zwar alt, aber immer noch aktuell.

Weichspüler - für die Haut schädlich Der Umwelttipp An der Zusammensetzung von Wäsche-Weichspülern hat sich seit vielen Jahren nichts Wesentliches geändert. Sie enthalten im- mer noch kationische Tenside, welche die Haut schädigen können. Einige der enthaltenen Duftstoffe können nachgewiesenermaßen Allergien auslösen.

In vielen Weichspülern sind Formaldehyd oder andere Schadstoffe enthalten, die auf der Wäsche zurückbleiben und mit der Haut in Berührung kommen können. Zudem können Weichspüler die Wäsche wasserabweisend machen. Für Handtücher beispielsweise ist dies sicher keine gewünschte Eigenschaft.

Haben Weichspüler auch Vorteile, die diesen Nachteilen für Umwelt und Gesundheit gegenüberstehen? Weichspüler erleichtern das Bügeln, und wirken antistatisch. Die Wäsche wird weicher. Das wird sie jedoch auch im Trockner oder Energie sparend im Wind auf der Leine getrocknet. Den "Duft" empfindet sicher jeder anders.

Aus der Sicht des Umwelt- und Gesundheitsschutzes sind Weichspüler überflüssige Produkte, die auch mit ihrem Frühlingszauberduft nicht darüber hinwegtäuschen können. Wollen Sie das Geld dafür nicht lieber sparen und die Umwelt entlasten?

Weiteres erfahren Sie bei Frau Braune unter Tel. 535 95 361.

erschienen am 12. März 2003 - Hamburger Abendblatt

Weichspüler kann auch Vorteile haben! Ich leide z.B. an Neurodermitis und benutze trotzdem Weichspüler, allerdings nur 1 einzige Sorte, einen Balsam-Spüler, der auch kaum duftet, nur 1/2 Verschlußkappe und spüle in der Maschine immer doppelt. Ich habe festgestellt, dass nicht weichgespülte Wäsche, die ja viel rauer ist, meine Haut sehr viel mehr reizt als weichgespülte Wäsche. Auch mein Hautarzt riet mir zum Weichspüler aus demselben Grund.

Heutzutage ist Weichspüler wirklich überflüssig. Ich gebe zwar gelegentlich eine minimale Dosierung in den letzten Spülgang, aber nur bei Bettwäsche wegen des Dufts.

Wer auch ohne Weichspüler weiche Unterwäsche, Pullover und Frotteehandtücher haben möchte, dem kann ich nur die Benutzung eines Wäschetrockners empfehlen, bei dem man unterschiedliche Temperaturen einstellen kann. Da werden sogar Frotteehandtücher weich und trocknen trotzdem noch :-)

Neben den vielen Chemikalien die im Weichspüler sind und die Umwelt schädigen habe ich früher, als ich noch Weichspüler benutzt habe festgestellt, das die Frotteehandtücher zwar sehr weich waren aber mit der Zeit nicht mehr richtig getrocknet haben. Dies war ein Grund warum ich keinen Weichspüler mehr benutzt habe, der andere war, dass mein Mann allergisch reagiert hat.

Weichspüler sind vollkommen überflüssig, da dieser bereits im Waschmittel ist. Deshalb muss man auch beim Waschmittel darauf achten, dass es nicht zu Hautreizungen kommt, wenn man z.B. an Neurodermitis leidet. Ebenfalls bereits im Waschmittel enthalten sind Entkalker, d.h. man kann sich die Entkalkerprodukte für die Waschmaschine auch noch sparen.

Weichspüler sind vor allem bei Funktionsportbekleidung absolut tabu! Sie zerstören die kleinen Poren, so dass die Atmungsaktivität dahin ist.

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