Ist wasserstoff eine Alternative?

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JA ! Allerdings ist der Weg nicht besonders elegant! Den Wasserstoff pur und flüssig zu tanken ist - wie schon von Mercedes BEWIESEN - gelinde gesagt ~ Blödsinn! Mercedes hatte schon vor über 30 Jahren einen Testwagen welcher mit Methanol getankt wurde (Methanol kann behandelt werden wie Benzin und ist ein Abfallprodukt) Dieses Methanol wurde in einem Reformer zu Wasserstoff umgewandelt (dafür wurde eine sehr starke Batterie im Fahrzeug gebraucht) und dieser Wasserstoff wurde dann mit einer Brennstoffzelle zu elektrischen Strom umgewandelt. Ein PERFEKTES System. Dann wurde von kurzsichtigen Politikern entschieden dass wir keinen Wasserstoffantrieb brauchen und somit die Subventionen gestrichen. Mercedes verkaufte nun alles nach Japan. Seit Fukushima setzt Japan voll auf H2 ! Selbst Eigenheime können schon seit Jahren mit Wasserstoffheizungen mit Wärme UND Strom versorgt. Die ersten Heizungen hatten schon eine Garantie auf 10 Jahre Wartungsfreiheit! In diesen Heizungen wird allerdings Erdgas in Wasserstoff umgewandelt - Wirkungsgrad 98% = unübertroffen!!! Aber so etwas wollen die Grünen ja nicht! So ist dass wenn man nicht weiter denken kann als ein Schwein scheißen kann!

Nein.

  • Zum ersten ist der Primärenergieverbrauch extrem (und gerade die Landbevölkerung regt sich schon über die aktuellen Benzinpreise auf)
  • Zum Zweiten ist es bis heute niemandem gelungen, ein bezahlbares (<30.000€) Wasserstoffauto auf den Markt zu bringen (bezahlbare E-Autos gibt es dagegen seit den 80ern)
  • Der Kraftstoff ist eben nicht umweltfreundlich, er wird zu 95% aus Erdgas gewonnen unter Freisetzung von CO2 (damit hat ein Mirai einen ähnlich hohen CO2-Ausstoß wie ein Prius), wie umweltfreundlich die Carbontanks in der Herstellung und Entsorgung sind, ist ebenfalls stark umstritten.
  • Eine Infrastruktur ist fast nicht vorhanden und wird auch nicht ausgebaut, im Ausland erst recht nicht
  • Ein Wasserstoffauto hat praktisch gar keinen Vorteil gegenüber einem modernen batterieelektrischen E-Auto, der Reichweitenvorteil relativiert sich durch das dünne Tankstellennetz im In- und das nicht vorhandene Netz im Ausland sowie angesichts der Fortschritte in der Akkuentwicklung. Preislich liegen sie über den batterieelektrischen Autos. Wer 60.000€ für ein Wasserstoffauto ausgibt, hat mit Sicherheit einen Stellplatz und damit eine Lademöglichkeit für ein BEV, für Laternenparker sind die Fahrzeuge zu teuer.

Und nicht zuletzt: Gerade auf dem Land sind eigene Stellplätze in der eigenen Einfahrt üblich, Solaranlagen gibt es auch auf immer mehr Dächern, kaum sonst irgendwo macht es mehr Sinn, siche in BEV anzuschaffen.

auf jeden fall, sofern die beiden größten probleme gelöst werden können:

  1. flüssiger wasserstoff erfordert extrem hohen druck, also enormen technischen aufwand
  2. es gibt nur sehr wenige tankstellen für wasserstoff

les mal meine antwort dazu.war erst ein großer artikel in der presse

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Wasserstoff als reiner Kraftstoff weniger, in Form von E-Fuels aber durchaus. Wasserstoff bildet die Basis für E-Fuels, allerdings lassen sich E-Fuels beiweitem leichter Lagern und Transportieren als es mit Wasserstoff möglich ist.

E-Fuels werden künftig eine sehr wichtige Rolle spielen, ganz besonders dann wenn man in Richtung CO²-Neutralität gehen möchte. E-Fuels ermöglichen zwar keine CO²-Reduktion, stellen aber einen sehr wichtigen Schritt in diese Richtung dar.

kommt langsam ins laufen.die uni erlangen hat eine methode entwickelt wasserstoff in einer trägerflüssigkeit einzulagern.transport ist gefahr und drucklos möglich und es wurde schon ein unternehmen gegründet für die produktion

Jop, mein Sportkamerad arbeitet da. Da ist unglaublich viel Potential dahinter.

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...verkompliziert die Fahrzeuge durch die Dehydrierungsanlage nur nochmals erheblich.

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