Ist Voraussetzung für Leistungen nach SGB II eine Wohnung zu haben?

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5 Antworten

Wenn er zum 31.08.2017 keine Wohnung mehr hat,dann kann er ja im Zuständigkeitsbereich seines jetzigen Jobcenters auch nicht mehr darauf gemeldet sein,deshalb steht ihm dann vom derzeitigen Jobcenter auch nichts mehr zu,er muss dann im neuen zuständigen Jobcenter einen neuen Antrag stellen !

Das sollte er dann noch im September machen,denn der ALG - 2 Antrag wirkt im Monat der Antragstellung auf den 1.des Monats zurück,wenn also Anspruch bestehen sollte würde er eine Nachzahlung bekommen.

Es muss dann geprüft werden ob nicht vorrangige Leistungen in betracht kämen,wie vorrangig Unterhalt oder BAB - ( Berufsausbildungsbeihilfe von der Agentur für Arbeit ),wenn er noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hätte oder dann Wohngeld,wenn er einen Mietvertrag vorweisen könnte und das benötigte Mindesteinkommen erreichen würde.

Denn bei abgeschlossener Berufsausbildung hat man im Normalfall dann keinen Anspruch mehr auf BAB - also auch dem Grunde nach nicht,deshalb käme dann ggf.auch Wohngeld in betracht.

Wenn eine der Vorgaben gemäß Sozialgesetzbuch lautet, dass man einen festen Wohnsitz benötigt an dem man gemeldet ist, dann dürfte dieses Verhalten korrekt sein.

Gemeldet ist er ja noch in Wiesbaden, aber ohne Wohnung

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hat er einen festen Wohnsitz? Nein.

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Hier mal zur Richtigstellung aus der täglichen Praxis im Jobcenter... Ein Obdachloser ist für gewöhnlich nirgends gemeldet und erhält von dem Jobcenter, wo er vorspricht Leistungen von max 3 Tagessätzen (3/30) des Regelbedarfes.... Ein Wohnungsloser, meist als ohne festen Wohnsitz, im Ausweis, aber bei der Gemeinde gemeldeter Antragsteller erhält nur dann Leistungen des zuständigen Jobcenters, wenn sich dieser auch im Orts- und zeitnahen Bereich des JC aufhält.... In diesem Fall besteht für den Sohn, der keine Wohnung hat aber noch gemeldet ist bei der Gemeinde ein genereller Anspruch bei dem örtlichen JC, jedoch hält sich der Sohn außerhalb des Zuständigkeitsbereiches (nicht ortsnah) auf, somit muss das Jc vor Ort (Vor er noch gemeldet ist) nicht zahlen

Anmerkung: BAB kann auch für eine zweite Ausbildung erhalten werden, wenn diese auf eine vorherige Ausbildung aufbaut bzw eine solche voraussetzt

das ist vollkommen richtig so. wenn er sich nicht dort aufhält, wo er leistungen bezieht, werden die leistungen eingestellt. er muss also einen neuen antrag stellen. ob er dann ortsabwesenheit bekommt, bestimmt das jc. steht er dem arbeitsmarkt nicht zur verfügung, hat er logisch auch keinen anspruch auf leistungen. wenn er die ganze zeit bei seiner freundin ist, wird die ihn schon durchfüttern.

ohne wohnsitz ist das amt da auch nicht zuständig.

Ein Wohnsitz also melderechtlich ist ja vorhanden nur keine Wohnung, bekommt ein Obdachloser keine Leistungen ?

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@makeiroller

ein obdachloser hat tgl. meldepflicht und meldeadresse ist in der regel das jc, das sozi oder eine einrichtung wie die caritas.

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