Ist Vitametik-Therapie ein Betrug?

11 Antworten

Ich selbst kenne die Therapie schon seit 1999 und lasse mich regelmäßig behandeln. Ich treffe dort immer auch andere Patienten im Wartezimmer, die alle dorthin gehen, weil es hilft und nicht weil ihnen z.B. der Vitametiker so sympathisch ist. Dass es nicht jedem hilft, ist auch klar, denn das gilt für jede andere Therapie auch. Ich zahle da 35 Euro, was ich nun in Anbetracht meiner chronischen Beschwedesituation, die ich damit gut im Griff habe, nicht für überteuert halte.

Da ich mich mit den hier relevanten Gesetzen (HPG - Heilpraktikergesetz und HWG - Heilmittelwerbegesetz) einigermaßen auskenne, ist von den Vorrednern doch einiges richtig zu stellen. Diese Therapie ist deshalb nicht erlaubnispflichtig, sprich man muss nicht Arzt oder Heilpraktiker sein, weil sie für den Patienten kein Gefährungspotential darstellt (es wird nicht an der Wirbelsäule manipuliert, sondern es handelt sich offenbar um eine muskuläre Entspannung). Die Rechtsprechung der letzten 20 Jahre bzgl. des HPG ist eigentlich eindeutig: In dem Moment in dem eine Methode in ihrer Anwendung einem Patienten schaden kann, ist sie erlaubnispflichtig, bzw. umgekehrt. Zur Vitametik gibt es ein im Internet veröffentlichtes Urteil aus dem Jahr 2006, welchem diverse Gutachten zugrunde lagen, die die Ungefährlichkeit der Vitametik bestätigten.

Ein Rechtsanwalt Sasse bezieht sich auf ein Urteil, nach welchem den Vitametikern die Werbung mit Heilaussagen untersagt wurde. Das ist mir schlüssig, da das HWG hier sehr enge Grenzen setzt, obwohl es 2012 eine Liberalisierung erfahren hat. Allerdings ist dieses Urteil längst überholt. Das gleiche Gericht hat das Werbeverbot aufgehoben. Aber so ist das eben: es steht leider nicht alles im Netz, bzw. wird aktualisiert und leicht ist man verführt das zu glauben, was die sogenannten Spezialisten schreiben. Und man könnte ja auch einmal recherchieren für wen der RA Sasse arbeitet: das sind hptl. Heilpraktiker und deren Verbände und denen wiederum sind solche erfolgreichen Methoden wie die Vitametik sicherlich ein Dorn im Auge (da könnten ja "Laienmediziner" mit einer einfachen und ungefährlichen Methode, den richtigen Medizinern die Butter vom Brot nehmen?!).

Was die wissenschaftliche Studie anbelangt, muss grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass die Deutsche Sporthochschule Köln eine der renommiertesten Universitäten ist, welche randomisierte Studien durchführt. Bei dieser Studie handelte es sich laut der Homepage www.vitametik-studie.de um eine sog. RCT-Studie. Diese Art von Studien finden in der Wissenschaftswelt größte Anerkennung, da sie den abslouten Standards der Wissenschaft entsprechen. Das also anzuzweifeln ist doch eher weit hergeholt. Dass jemand die Studie bezahlen muss, ist auch nachvollziehbar. Wenn die Studie nun von einer privaten Einrichtung durchgeführt worden wäre, könnte das Thema "gesponsort" vielleicht eher zum Tragen kommen, bei der DSHS Köln ist so etwas jedoch auszuschließen. Und dass die Vitametik-Initiatoren darüber nicht so viel schreiben, liegt sicherlich an den Bestimmungen des HWG, welches unter anderem die Werbung mit Studien nur unter Einhaltung bestimmter Vorgaben erlaubt.

Die Veröffentlichung einer Studie ist ein langwieriger Prozess und an den diversen Kommentaren hier in diesem Forum ist leicht zu erkennen, dass hier doch eher eingeschränktes Wissen über solche Prozesse vorhanden ist.

Die Vitametik-Therapie in ihrer Wirkung zu beurteilen obliegt jedem selbst, in dem er sich objektiv informiert, was meinem Anliegen als "Objektivierer" entspricht. Und es dann schließlich selbst für sich testet.

du hast vollkommen Recht: die Vitametik/r bringt den Initiatoren am meisten,

denn hier versammeln sich Hausfrauen, Berufsaussteiger, Busfahrer die einen "medizinisch-heilenden" Eindruck erwecken, obwohl dies nach dem Heilpraktikergesetz verboten ist: jedermann kann als Freiberufler anderen an der Halswirbelsäuler herum "händeln". Es handelt sich hier um ein "entschärfte, abgeänderte Form der Vitalogie", dh. der Ort der Druckimpulsauslösung ist nicht mehr genau auf dem  Atlas. Vitametik/r kann jeder erlernen, vor ein paar jahren betrugen die Ausbildungskosten (ca 5 Wochenenden) um die 7000-8000 euro. Ich habe ca. 30 Vitametiksitzungen pro jahr gehabt und es hat in keiner Weise irgendwas gebracht. Mindestens 12 Bekannte von mir haben es auch getestet und können dies bestätigen. Es wird hier oft mit viel Werbung aufgefahren: "Erfahrungsheilkunde (ein Begriff aus der Heilpraktikerschiene), Indikationen werden genannt ( Indikationen darf man nur als Arzt oder Heilpraktiker nennen nach Untersuchung und Diagnose) ...Es muss jeder selbst entscheiden ob man seinen Hals "dort hinhält".

Mir persönlich hat erst ein erarbeitetes Konzept meines Physiotherapeuten geholfen, welcher die medizin. Strukturen u. Gegebenheiten auch benennen und erklären konnte. (auch meine gesetzliche KV hat alles bezahlt)!!!

Erst die medizinische Ausbildung, dann die Untersuchung, dann die Diagnose und erst dann die Indikation. Da hier "allermann" tätig wird ohne medizin. Ausbildung dürfte doch hier leicht zu entfächern sein, dass es sich hier nicht, aufgrund dieser Gegebenheiten, um Erfahrungsheilkunde, sondern um

"gar nix" handelt, welches dem Menschen nutzen bringt.Die, die Vitametik/r ausüben wollen übernehmen vielmehr aus purer innerer Verzweiflung diese "gebastelte Religion", weil Sie beruflich aussteigen wollen oder die Heilpraktikerprüfung nicht schaffen und nach einer Methode suchen, wo man , ohne Dokumentationspflicht, als Kleingewerbetreibender, eine Praxis führen kann und ungehindert , problemlos Geld verdienen kann. Einige Gesundheitsämter sind bereits "wach" geworden.....

Sie verdeutlichen in Ihrer "emotional aufgeladenen", unwahren Stellungnahme, dass Sie weder Heilpraktikerin noch Ärztin sind. M. sternocleidomastoideus schreibt man mit "c". Wierd ohne "e"...oder kommt das von wiehern? Und Maura mit "er" . Ich habe selbst jahrelang Vitametik praktiziert und spreche aus Erfahrung! Ich denke Sie wissen gar nicht welche Strukturen sich darunter befinden und was dieser Impuls erreicht? Gehört der Atlas nicht zu HWS, oder was? Sie sehen die Gefahren nicht, aufgrund Ihrer medizinschen Unkenntnis. Hinweise auf evidenzbasierte Studien sind hier aus medizinischer Sicht angebracht. O je... Und die enorm gesponserte Studie von Herrn Prof. Kleinert ist in Ihrem Gesamtergebnis sehr verwaschen und allgemein dargestellt ohne Veröffentlichung der Studie an sich: schlechtes Werbemittel!! Warum wird sie eigentlich nicht veröffentlicht?....... Da ich nach meiner Heilpraktikerausbildung, Medizin und Zahnmedizin studiert habe, kann ich mir eine allgemeingültiges und wahres Urteil, im Gegensatz zu Ihnen erlauben!! Sollen sich alle Leser und Vitametikinteressierten hier doch selbst mal ein Bild machen....!

PS: Die Durchfallquote für Heilpraktiker liegt im übrigen bei ca. 80%. Darum legen ja auch soviele Vitametikinteressierte die knapp 10 Mille auf den Tisch, weil sie die Heilpraktikerprüfung NIEEE,NIEEEEE schaffen!!Auch Sie nicht! (selbst promovierte Biologen fallen bei dieser Prüfung durch)....deswegen tummeln sich ja in der Vitametik Busfahrer, Hausfrauen, beruflich gescheiterte und Maurer......hoffentlich ist der "Groschen gerutscht".... nur ein geschicktes Geschäftsmodell! NUUUR!

Darf ein Allgemein Mediziner medizinisches Cannabis bei ADHS verschreiben?

Servus Freunde!

Meine Frage ist, ob ein Hausarzt (Allgemein Mediziner) medizinische Cannabis verschreiben darf.

Mein Arzt behauptet er darf es nicht, da er ADHS medikamentös nicht behandeln darf. Ein Psychiater (Bekannt dafür, dass er mit med. Cannabis behandelt behauptet dass er es verschreiben darf, da es jeder Arzt verschreiben darf. Die Einschränkung mit der ADHS-Therapie gilt nur für eine gewisse Gruppe von Medikamenten, wo Cannabis nicht zugehöre.

Wenn dem so sei, könnte mir jemand eine Quelle mit Informationen nennen? Ich habe mich bereits tot gesucht, da ich auch nicht grade so der Fachmann bin und deshalb garnicht weiß wonach ich genau suchen soll. :-D

Ich habe bereits die Bundesopium Stelle gefragt. Dessen Antwort ist lediglich, dass Cannabis jeder Arzt verschreiben darf.

Kurz und Knapp.:

Jeder Arzt darf medizinisches Cannabis verschreiben, aber darf es auch jeder Arzt für jede Krankheit, jedes Syndrom ...etc verschreiben?

Edit:

Bitte Bitte liebe Leute! Es macht NULL Sinn mir irgendwelche Beschuldigungen aufs Auge zu drücken, dass ich nur kostenlos zum Vergnügen Cannabis rauchen möchte, mich als süchtig einzustufen oder mit gefährlichem Halbwissen zu antworten. Dann lasst es bitte einfach. Ich will nur eine Antwort auf meine Frage, am besten mit Quelle. Euer Kopfkino könnt ihr euch selber machen, aber behaltet es für euch. Danke!

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Leichtes Sommerekzem Pferd, wie behandeln?

Hey, also ich habe mich vorweg ausführlich über dieses Ekzem informiert, allerdings ist mein Problem ein anderes:

Die Stute hat ein sehr leichtes Ekzem. Sie schubbert sich vllt 2-3x am Tag an der Schweifrübe und kratzt sich per Maul öfters seitlich am Bauch (Sattelgurtlage bis hinter zur Flanke). Das hat sie nur in der warmen Jahreszeit, im Winter existiert dieses Problem nicht. Es geht jetzt seit etwa Anfang Mai, was laut Internet auch etwa das Anfangsdatum der Ekzemerzeit ist. Schlimm ist es noch nicht, es sind zwar einige Schweifhaare abgebrochen, aber sie hat noch viel Schweif und wund ist noch nichts (Gott sei Dank)

a) Ich habe jetzt sehr viele Tipps zur Behandlung gelesen, allerdings so viele, dass ich nicht weiß was hilft. Das geht von Heilerde über Betaisadonna, Brennnesselhack und Ringelblumensalbe bis hin zum täglichen Waschen und desinfizieren. Ich habe von gefühlten 1.000 Salben gelesen die alle helfen sollen, und von 100 weiteren Hausmittelchen. Da das Ekzem noch nicht stark ist will ich aber vllt nicht gleich die schärfsten Mittel auffahren (nicht dass diese nicht mehr wirken wenn es schlimmer wird!). Aber ich würde ihr natürlich gerne helfen, Dauerjuckreiz ist ja echt eine Qual für's Pferd :(

b) Habt ihr Erfahrung mit Alternativmedizin? Kann da Akupunktur helfen? Kräuter? Eigenurintherapie? Homöopathische Mittel? Blutegel?

Was davon hilft und könnte man das damit austherapieren? Das Ekzem scheint sie erst sei 1-2 Jahren zu haben und nur recht schwach, vllt kann man da schon etwas machen?

c) Fütterung... ich bin nur die RB und der Besi hört es nicht gerne wenn das Pferd was hat (nicht fragen). Ich habe gelesen, man soll kein bis kaum Gras füttern? Die Pferde gehen täglich auf die Weide, die ist aber kurz gefressen. Sonst haben sie Heu ad libitum, bekommen Mineralfutter und Karotten. Ist da etwas besonders schädliches dabei? Würde ein Mineralleckstein helfen? Sie haben nämlich keinen. Es sind Haflinger, die sollen ja angeblich so Probleme mit Selen oder Zink oder sonst was haben ... (?)

d) Wie reinigt ihr Ekzemerpferde? Gibt es da Tippstellen? Ich habe gelesen, dass Bauch, Flanke, Kruppe und Schweifrübe und Mähnenkamm sehr gerne angegriffen sind, aber ich kann das Pferd ja nicht dauernd duschen?? Fliegenspray drauf? Habe selbstgemachte mit Essig, der soll ja angeblich kühlen. Aber wenn ich davon täglich was aufsprühe muss ich das Pferd ja zumindest alle 2-3 Tage abduschen, das kann ja sonst nicht gesund sein mit dem Daueressig auf der Haut??

Wenn mir da jemand helfen kann, bitte bitte reinschreiben! Fliegendecke kommt leider nicht in Frage, will der Besi nicht ... Ich freue mich über jede Erfahrung und jeden Tipp!!

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Ich würde mich sehr über einige Antworten freuen,

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