Ist (vermissen) auch eine krankheit? Wenn man jemanden stark vermisst schadet man ja sich selbst.?

6 Antworten

Es geht nicht um eine Krankheit, sondern um Trauer(arbeit). Die kann sehr lange dauern und Verdrängen ist nicht unbedingt das Beste. Es geht aber jeder Mensch anders mit Trauer um. Und der Verlust des eigenen Kindes ist wohl das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann.

Du weißt aber schon, was ein Mitarbeiter ist: Ein Untergebener. Unter Gleichrangigen ist er ein Kollege.

Also bist du der Chef und "sorgst" dich um einen deiner Angestellten. Oder wohl eher um eines deiner Schäfchen. Denn du schreibst nicht, dass seine Tochter gestorben ist, sondern dass ihm seine Tochter gestorben ist. So als wäre einem Rädchen in deinem Getriebe die Beschichtung geplatzt.

Egal, als Chef solltetst du über ein Mindestmaß an Kompetenz verfügen. Wissen dass die Substantivierung des Verbs "vermissen" "Vermissen" geschrieben wird, nicht "(vermissen)".

Also bist du wohl ein Troll. Deine "Frage" ist trotzdem widerwärtig.

Diese Vermissen ist nichts anderes als Trauer. Damit hat man viel zu tun bis man einigermaßen normal weiterleben kann. Ablenkung ist nicht immer das beste, sondern die Beschäftigung mit der Trauer, ihre Bewältigung. Da hilft viel miteinander zu reden und auch Besuche am Grab tun gut. Wenn du kannst dann beschäftige dich mit ihm, rede mit ihm oder tut etwas zusammen, versuche ihm eben zu helfen wenn du es kannst. Vielleicht hat er ja noch mehr Leute die er kennt und die ihm helfen können, alleinesein ist manchmal sehr gut dabei, aber ein Besuch hilft ihm aus seinen dunklen Gedanken heraus. Glaubt er an Gott? An die Seele? An ein Leben nach dem Tod? Versuche das mal zu erfahren.

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Ich glaube nicht das er an Gott glaubt. Sonst würde er fragen warum musste dann meine Tochter so früh sterben usw.

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@Ratish

Nicht alle Gläubigen sind so simpel. Nach meiner Einschätzung trauern Gläubige einfach wie jeder Mensch, ohne solche Fragen öffentlich zu stellen.

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Deine Antwort wäre gut gewwesen ohne das Ende. Nur gut eine Zeile.

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@ThomasJNewton

Das sollte man aber wissen um mit dem Betroffenen richtig reden zu können, das bedeutet ja nicht, dass man ihm einen Glauben einreden soll.

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@joerosac

Quatsch. Reden kann man nur von Mensch zu Mensch. Nur zum Einreden muss man etwas über ihn wissen.

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@ThomasJNewton

Wenn jemand nicht an Gott glaubt und man erzählt ihm dass seine Tochter jetzt im Himmel sei dann kann er ziemlich böse reagieren. Umgekehrt wird man einem Gläubigen kaum damit helfen wenn man sagt, dass nach dem Tod alles vorbei ist. Es ist schon besser wenn man weiß woran man ist, ist einfach so.

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@joerosac

Einem Erwachsenen erzählt man überhaupt nicht, wo seine Tochter ist.

Das ist extrem respektlos und übergriffig.

Schon die Frage ist übergriffig.

Und noch dazu unmenschlich, wenn du mich fragst.

... ist einfach so ...

und du weißt das, aus Erfahrung?

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@joerosac

Nach dieser Information musste ich erst mal eine Auszeit nehmen. Ich ging davon aus, dass du aus allgemeiner Lebenserfahrung schreibst, nicht aus solch bitterer persönlicher.

Natürlich hätte ich nicht so respektlos geschrieben, hätte ich das gewusst. Aber das ist eben ein sehr emotionales Thema. Ich habe auch Kinder, und zwei mal war eines davon in Lebensgefahr, einmal mit mir zusammen. Und ich mag mir nicht vorstellen, was wäre, würde ein Kind sterben.

Andere nahe Angehöre sind gestorben. Von daher habe ich die Überlegung oder Überzeugung, dass in solchen Zeiten ganz egal ist, was jemand glaubt. Man steht sich als Mensch bei, nicht als Zugehöriger einer Weltanschauung. Man kann die Gefühle der anderen erahnen, ohne Gedanken an deren Gedanken.

Mir als Beispiel würde es nichts ausmanchen, wenn jemand mir "falschen" (z.B. religiösen) Trost geben würde. Weil sein Wunsch, mir Trost zu spenden reicht, sein Mitgefühl.

Für die respektlose und scharfe Art bitte ich um Entschuldugung.

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