Ist veganismus hinsichtlich der Ethik das Ultimum?

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8 Antworten

Veganismus ist hinsichtlich der Ethik ultimativ schlecht.

Zur Begründung:

Der Veganismus verleumdet erst mal pauschal alle Landwirte als Tierquäler.

Dann verleumdet er jeden Fleischesser, dass er Tierquälerei fördert.

Dann besitzt der veganismus die Frechheit zu behaupten, dass nicht Wirtschaft, Politik, Klima und Überbevölkerung die Ursachen von Hunger sind, sondern einzig und alleine die Fleischesser.

Dann erfindet man solche Lügen, dass man 16kg Getreide bräuchte, um 1kg Rindfleisch zu erzeugen, obwohl bei der Menge das Rind längst an Pansenazidose erkranken würde.

Dann besitzt man das Geschick unberechtigt bei Futtergetreide (z.B. Wintergerste) das "Futter" einfach wegzuradieren und bei Sojaextraktionsschrot das Extraktionsschrot wegradiert und ein "Futter" rangeklatscht. Mit sowas will man suggerieren, dass das gleiche Soja ist, was Menschen futtern und das es sich um bestes Brotgetreide handelt.

Zudem kommt die immer gleiche Suggestion und Lüge, dass Rindfleisch Kubikmeterweise Trinkwasser benötigt. Das ist vollkommender Käse, wenn man den Bericht der Waterfootprint mal anständig gelesen hat.

Dazu erhebt sich der Veganismus, dass er die Welt rettet und alle anderen einen schlechten Lebensstil haben.

Aus diesen Aspekten kann ich den Veganismus nur ablehnen. Ich hasse ihn. Nirgends wird soviel rumgelogen wie im Veganismus.

Und das schärfste ist: man versucht kleine naive Kinder in diese ungesunde Mangelernährung zu drängen. Das ist der ethische Tiefstpunkt für diese Ernährungsideologie.

Ich finde es einfach nur ekelhaft was die Veganerlobby betreibt. Es ist in meinen Augen die gefährlichste ideologie der Neuzeit.

Und dabei habe ich noch nicht einmal die massive Futtermittelverschwendung und den Raubbau erwähnt, den der Veganismus fördert.

Ich hoffe deine Frage ist damit beantwortet.

Gruß
Omni

(BG)

DrJosh 06.07.2017, 00:35

Du bist nicht auf die Ethik eingegangen.Bitte auch noch

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Omnivore14 06.07.2017, 00:39
@DrJosh

Hast du meine Antwort eigentlich gelesen?

Soll ich es für dich noch einmal zusammenfassen?

Der Veganismus ist unökologisch, verbreitet Lügen, verleumdet Fleischesser und Landwirte, macht Fleischesser für den Hungertod verantwortlich und treibt Kinder in eine Mangelernährung. Zudem verbreitet er Propagandafilme, Lügen und andere Tatsachenverdrehungen.

Wie deutlich soll ich noch werden, dass ich ein solches Verhalten ethisch unter aller Sau finde?

! ! ! Veganismus ist ethisch das allerletzte ! ! !

Ist das jetzt deutlich bei dir angekommen?

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DeadsynapsE 06.07.2017, 11:02

So schön zu sehen das ich nicht der einzige bin der so denkt. An deinem Namen sehe ich auch sofort sehr deutlich das du weder zu den Idioten zählst die den Homo Sapiens als reinen Pflanzenfresser einordnen und nicht zu den Schwachköpfen die unsere Spezies als reinen Fleischfresser sehen. Hervorragend formuliert, perfekt auf den Punkt. Danke.

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Ich halte immer noch eine gesunde Mischung aus Fleisch- und Pflanzenkonsum für das Ultimum.

Rein ethisch betrachtet blenden Veganer in ihrer angenommenen ethischen "Ueberlegenheit" die Folgen einer rein pflanzlichen Ernährungsindustrie komplett aus. Erst einmal macht der Konsum von Fleisch und tierischen Produkten wie Milch/Eier einen grossen Teil des gesamten Lebensmittelkonsums aus. Was würde nun passieren, wenn der Konsum jeglicher Fleisch- und generell tierischen Produkte wegfällt?

Dann muss das Minus an Lebensmitteln mit einem Ausbau pflanzlichem Nahrungsanbaus ausgeglichen werden. Das bedeutet ein ungemein grösserer Ausbau an Ackerbau. Nun gibt es aber nicht genug Fläche - sei es aufgrund menschlicher Siedlungen oder natürlicher Lebensräume wie Wäldern etc. - und damit nicht so viel Spielraum, um den Ackerbau grossflächig zu erweitern, damit der Bedarf an Lebensmitteln abgedeckt wird. Es gibt immer wieder Veganer, die das genaue Gegenteil behaupten. Dass pro Veganer bis zu 20x weniger Ackerbau-Fläche benötigt wird als für einen Fleischesser. I call Bullshit!

Nehmen wir jetzt mal an der Fall, dass der Konsum jeglicher tierischer Produkte tatsächlich wegfällt. Wälder werden gerodet und bisher nicht genutzte Landfläche zum Ackerbau zweckentfremdet. Und jetzt beginnt der Spass. Denn somit werden den heimischen Arten ihr Lebensraum genommen. Schonmal eine gesunde Vogelpopulation auf einem Weizenfeld gesehen? Nein? Wie auch, die gibt es nämlich nicht. Vögel brauchen Waldgebiete, in denen sie nisten und Nahrung finden können. Felder werden meistens vor wilden Tieren, und auch Insekten/Würmern/Schnecken etc. geschützt, damit die Ernte nicht gefährdet wird. Der einzige Aspekt, der hier vielleicht als Gegenargument genannt werden kann, ist der, dass ca. 40% der Weizenproduktion für Tierfutter angebaut wird, und nach dem Einstellen der Tierproduktion für andere pflanzliche Lebensmittel genutzt werden kann. Aber ob dies ausreicht, um den Bedarf der Menschen zu 100% auszugleichen sei dahingestellt.

Was passiert mit den Rehen, Füchsen, Wildschweinen und anderen wild lebenden Waldtieren, wenn die Wälder zugunsten des Ackerbaus weichen müssen? Wo sollen die hin? Was passiert mit all den Insektenarten, Käfern, Würmern etc., wenn die Felder mit Pestiziden vor Schädlingsbefall geschützt werden? Wo sollen die dann hin?

Man darf diesen Sachverhalt nicht vergessen. Auch durch Ackerbau sterben viele Tiere, auch wenn - scheinbar - die Tiere die zur Nahrungsmittelproduktion gehalten wurden, gerettet sind. Oder ... moment mal, sind sie das wirklich?

Gehen wir gleich zum nächsten Problem über. Was passiert mit all den Nutztieren, den Milchkühen, Schafen, Ziegen, Schweinen, Hühnern, die zur Fleisch- Milch- oder Eierproduktion gehalten werden? Laut dem sogenannten Fleischatlas werden pro Jahr in Deutschland ca. 750 Millionen Tiere geschlachtet. Ja richtig, 10x mehr Tiere werden jährlich geschlachtet als Deutschland Einwohner hat. Das bedeutet, dass entsprechend viele Tiere gehalten werden. Und die soll man WIRKLICH alle in die Freiheit entlassen? Wie stellen sich das die Leute vor? Zumal vor allem Milchkühe in den letzten hunderten von Jahren so überzüchtet sind, dass sie in Freiheit gar nicht überleben könnten.

Einige Leute argumentieren damit, dass die freigelassenen Tiere ein Gnadenbrot erhalten und einfach nicht weiter gezüchtet werden. Rettet man aber so wirklich die Tiere? Nochmal, 750 Millionen Tiere jährlich, und sie sollen aufhören sich fortzupflanzen? Sorry, aber auch auf diesem Weg sterben viele Tiere oder hören besser gesagt auf zu existieren. Die Einstellung, besser die Tiere gibt es gar nicht als dass sie leiden müssen, ist an Ueberheblichkeit nicht mehr zu übertreffen.

Aber gut, Veganer haben wieder etliche Gegenargumente gegen jeden der genannten Punkte. Die Diskussion ist ja nicht umsonst so ausgeprägt.

Ich persönlich sage ja immer, dass Veganismus ein Produkt der Ueberflussgesellschaft ist, und nirgends dort auftaucht, wo Lebensmittel ein knappes Gut sind. Wer Veganismus wie eine Religion predigt, hat wahrscheinlich noch nie in seinem Leben Hunger gelitten. Und am Ende würden auch Veganer eher Tiere töten und essen, bevor sie einen qual- und schmerzvollen Hungertod sterben. Wer anderes behauptet ist ein Lügner.

Das Ultimum? Da könnte man sicher noch einiges mehr tun. Auf Plastik verzichten, Kein Auto mehr fahren usw.

Es kommt auf deine eigene Meinung an.

Veganismus ist im Moment das Beste, was ein Mensch tun kann, um sich als ein Individuum gegen den Klimawandel einzusetzen. 

Von der anderen Seite ist die Nahrungskette in der Natur so, dass wir nun mal Fleisch essen. 

Worüber du dir Gedanken machen solltest, ist die Menge an Fleisch, die wir verzehren. Früher war Fleisch etwas besonderes, jetzt ist es normal jeden Tag Fleisch auf dem Tisch zu haben. 

Ich kann Leute, die vegan leben, völlig verstehen und überlege selber auch auf den Veganismus umzusteigen. Wenn jemand aber Fleisch mag, was ja nicht verwerflich ist, dann sollte er darüber nachdenken, wie oft er Fleisch isst. Wer mehr Fleisch ist, erhöht das Risiko zu erkranken und demzufolge auch früher zu sterben. 

Daher: Veganismus ist völlig okay, aber Fleischesser tun auch nichts schlimmes. 

DrJosh 05.07.2017, 22:04

Naja sie Schäden tieren

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Llolaa 05.07.2017, 22:06
@DrJosh

Da hast du recht, ich habe vergessen es in meiner Antwort mit einzubeziehen. Es ist aber völlig natürlich, dass Menschen Fleisch essen. Wenn man etwas ändern sollte, dann die Produktion von Fleisch und die Zustände, in denen die Tiere leben. 

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Nö. Wenn wir davon ausgehen das wir von Affen abstammen sind wir nur "Tiere" und Tiere fressen halt andere Tiere. So ist die Natur.

Wenn man davon ausgeht das wir von Gott erschaffen worden sind. Dann wäre das ebenso nicht verkehrt, da Tiere für die Menschen ein Nutzen haben (Nahrung mit inbegriffen).

Ich finde nur das Veganer in einem Punkt Recht haben. Und zwar die Behandlung von manchen Tieren. Das ist wirklich unter aller Sau. Tiere sind zwar Nahrung, aber auch nur Lebewesen und ich mein wenn man sie Töten und essen will, dann sollte man zumindest die Zeit, die sie hier Leben schön gestalten (zumindest naturell)

Klarmann 05.07.2017, 22:36

Es ist üble Falschpropagada, dass es unseren Nutztieren saumässig ginge. Das Gegenteil ist richtig. Irgendenwelche Schreckensbildet sind nur Geschäftsmodelle um Spendengelder zu ergaunern. Veganerei ist tief verlogen.

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Nestroij 06.07.2017, 00:07

Naja ob das Propaganda ist oder nicht spielt für mich im ersten Moment eh keine wirklich grosse Rolle. Irgendwo wird das bestimmt praktiziert. Ich esse so oder so Fleisch, wenn es den Tieren gut geht, habe ich das lieber. Dafür zahle ich auch gerne mehr :)

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Veganismus ist bodenlos unethisch, weil da tiefer Menschenhass mit verrückter Tierliebe verbunden wird. Ethisch verwerflich ist auch der Lügenknäuel, mit dem diese Ideologie verbreitet wird. Man raubt die Gesundheit während man behauptet, sie zu fördern.

DrJosh 05.07.2017, 22:11

Wo raubt man die Gesundheit erklär bitte

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mulano 05.07.2017, 22:26

Hass wird meistens von Anti-Veganern geschürt. Dies den Veganern anzulasten ist eine bodenlose Frechheit.

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Klarmann 05.07.2017, 22:30

Ein bekannter Kampfveganer hier indoktriniert ständig die Leute, dass sie sich mit Stärke mästen sollen und dass Zucker nicht schlimm sei. Dadurch produziert er vorsätzlich Diabetiker. Weiterhin wird ständig die Parole von Pflanzenfresser Mensch gedroschen, obwohl das zu Mangel- und Vergiftungszuständen führt. Man könnte endlos weiterschreiben... siehe die Millionen threads.

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mulano 05.07.2017, 22:57

Wie haben sich die Menschen die Diabetiker sind denn davor ernährt? Ich würde sagen so wie 90% der Menschen sich in DE ernähren, nur das sie das vllt noch etwas extremer getan haben. Vergiftungen durch veganes Essen? Das ist ja wohl nicht dein Ernst?

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mulano 05.07.2017, 23:03

Warum ist Diabetes eine Volkskrankheit? Ganz sicher nicht weil die Deutschen Obst- und Gemüsefans sind.

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Klarmann 05.07.2017, 23:17

Ewiger Quatsch von mulano. educare schiebt den Leuten eben STÄRKE in den Mund bis zum Überfliessen und gar nicht so sehr Obst und Gemüse. Wenn jemand den Veganismus als dicke Lüge entlavt, will er damit keineswegs die primitive Massenernährung voller Kuchen, Cola und Pommes empfehlen. Ja, die verursacht auch Diabetes! Die Vegangegner sind keineswegs so blöd wie ihr es gern hättet. Wir empfehlen eine intelligente Ernährung, die auch Tierprodukte enthält, aber das ist keine Brot- Kuchen- und Pommesmast.

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Hätten unsere Vorfahren das schon befürwortet, gäbe es uns nicht mehr

DrJosh 05.07.2017, 22:03

Wieso? Es würde von sämtlichen Wissenschaftlern erwiesen das eine Veganer Diät in sämtlichen Lebensphasen geeignet ist

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Hoppser123 05.07.2017, 22:04
@DrJosh

Von sämtlichen Wissenschaftlern gleich. Wow. Das ist bestimmt eine große Anzahl gewesen. Ein paar Millionen? Mehr?

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DrJosh 05.07.2017, 22:15
@DrJosh

Ich glaube da eher ausgebildeten Fachärzten als unseriösen Spiegel artikeln

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Jokerfac3 05.07.2017, 22:16
@DrJosh

Man muss Langzeitstudien durchführen um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Leute die viel Fleisch essen leben trotzdem locker 70 Jahre, zumindest in Deutschland. Der Veganer-Trend ist noch jung, über die Langzeitwirkung Veganer Ernährung kann noch überhaupt niemand etwas belastbares sagen. Die sogenannten Wissenschaftler die du anführst haben die Bezeichnung absolut nicht verdient. Davon abgesehen: die Behandlung der Tiere ist schlecht, aber lieber geht es dem Tier schlecht als dass ich selber eine unzureichende Ernährungsweise habe. Vor der Jahrtausendwende war auch rauchen ein Trend, praktisch jeder hat geraucht und dachte sich nichts dabei - aber heute wissen wir um die Gefahren. Man sollte immer die Langzeitwirkung anschauen, nur dann kann man ein belastbares Ergebnis erhalten. 

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Jokerfac3 05.07.2017, 22:17
@DrJosh

Diesen Fachärzten würde ich gerne mal begegnen. Die Story mit dem verhungerten Kind ist leider nicht erfunden - im Gegensatz zur Ausbildung deiner Fachärzte.

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DrJosh 05.07.2017, 22:20
@Jokerfac3

Es gibt Veganer nicht erst seit kurzem. Es gab schon vor über hundert Jahren Veganer. Und die  Rauch Anekdote könnte man eher mit Fleisch gleichstellen. Man hat immer Fleisch gegessen, aber ist erst seit kurzem( letzte Jahrhunderte) so alt, das die negativen Folgen eintreten.

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Midgarden 05.07.2017, 22:21
@DrJosh

Und die Erde ist eine Scheibe ...

Die "Position" dieser "Diätschule" wird durch Forschungsergebnisse und den Tod des Kindes widerlegt

Von mir aus darf sich jedermann vegan ernähren - aber es niemandem und erst recht nicht Kindern aufzwingen!

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DrJosh 05.07.2017, 22:24
@Midgarden

Und weil es mehrere Menschen gibt die über 100 Jahre alt wurden und geraucht haben, widerlegt dass die Studien das Rauchen tödlich ist?

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Vom Tierschutz her ist das, dass beste was man tun kann.

Omnivore14 06.07.2017, 00:25

Seit wann schützt Veganismus Tiere?

Das wäre was ganz neues.

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