Ist vegane Ernährung Mangelernährung was meint ihr?

17 Antworten

Nein. Ich halte es für falsch, eine vegane Ernährung mit einer Mangelernährung gleichzusetzen. Vegan zu leben erfordert, sich mit Lebensmitteln, Nährstoffen etc. auseinander zu setzen und mehr zu planen als das bei der omnivoren Ernährung der Fall ist.

Grundsätzlich können Mängel in allen Lebensstilen und Ernährungsformen auftreten, nicht nur bei Veganern.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

So pauschal kann man das nicht sagen. Du kannst eine vegane Ernährung sehr gut gestalten, du kannst sie aber auch furchtbar schlecht gestalten und dann ist es natürlich eine Mangelernährung.

Grob gesagt: Je mehr Fabriknahrungsmittel die Ernährung enthält, umso minderwertiger ist sie. Das gilt auch für eine vegane Ernährung. Wenn du also vor allem von industriellem Fleischersatz, veganen Konserven und ähnlichem lebst, sind Mangelerscheinungen zu erwarten. Ernährst du dich naturbelassen mit viel Frischkost, echten Vollkornprodukten und guten Fetten, ist eine vegane Ernährung erst einmal unproblematisch. Es gibt bestimmte Punkte, die man getrennt betrachten muss, vor allem Vitamin D (Sonne) und B12 (das sabotieren sich auch Veganer sehr gerne selbst)

Nein eigentlich ist es genau umgekehrt: Die vegetarisch vegane Ernährung schützt sogar vor einer Mangelernährung. Generell empfehle ich den Menschen, die heute auf vegetarisch vegan umstellen wollen, vor allem gleich zu Anfang, keinen all zu großen Druck aufzubauen. Lieber etwas nachgiebiger sein als zu streng mit sich und trotzdem konsequent alle tierischen Produkte meiden, das ist dabei der einzige, etwas künstlerisch anmutende Balanceakt. Es ist alles nur eine Übungs- und Gewohnheitssache, die vegane Ernährung für sich ganz individuell und langfristig durch eigene Erfahrungswerte abzustimmen und die Angst dabei spontan verhungern zu müssen, die ist absolut unbegründet. Denn kein Mensch futtert ständig nur an einer einzigen Eiweißquelle herum. Wir benötigen neun essentielle Aminosäurebausteine und bei einer normalen Ernährung, findet automatisch ein Ausgleich eines eventuell produktbedingten Aminogramms statt. Die biologische Wertigkeit von Lebensmitteln wird also danach bestimmt, wie ähnlich die darin enthaltenen Proteine den menschlichen Proteinen sind. Man sagt, je ähnlicher sie den körpereigenen Proteinen sind, desto leichter kann der Organismus daraus körpereigenes Material herstellen. Tierische Eiweiße kommen dem menschlichen Eiweißen zwar ähnlich und darum erkennt sie auch der Körper auch als komplett an, weil sie alle neun essentiellen Aminosäurebausteine enthalten und weshalb der menschliche Körper das tierische Eiweiß auch speichert. Aber wenn wir uns zuallererst die präventive Wirkung von Proteinen anschauen, dann sehen wir plötzlich, dass tierisches Protein mit einem beträchtlich erhöhten Risiko für Zivilisationskrankheiten einhergeht. Der menschliche Körper speichert die tierischen Eiweiße fortlaufend immer weiter. Je mehr tierisches Eiweiß ein Mensch zu sich nimmt, desto mehr speichert er. "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft!" – Glaubt man dem Werbeslogan der Fleischindustrie, so weckt Fleisch neue Lebensgeister und ist für eine gesunde Ernährung unverzichtbar. Das stimmt so jedoch nicht, denn nicht nur Fleisch, sondern jedes Lebensmittel, das ausreichend Nährstoffe und Energie liefert, bringt auch neue Kraft.

Früchte haben hingegen alles, was der menschliche Körper zur Nahrung braucht. Sie haben alle Mineralien und Spurenelemente, wie z.B. Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Eisen, Kobalt, Kupfer and Fluor, dazu alle Vitamine wie C, B1, B2, K, P, Provitamin A - und Vitamin B12 durch organischen Schmutz. Zusätzlich enthalten Früchte Fruchtsäure und Pektine, die die leichtere Verdaulichkeit ermöglichen. Und Früchte haben natürlich auch komplexe Kohlenhydrate, die dem Körper die nötige Energie liefern. Früchte enthalten nur relativ wenig - aber doch auch - Protein und Fett. So liefert die Orange z.B. 8% ihrer Kalorien durch Protein. Und man weiß heute auch, dass die alten Ernährungspyramiden von früher, den täglichen Eiweißbedarf von uns Menschen viel zu hoch angesetzt haben.

Wir Menschen sind somit von Natur aus, bestens an das Essen von Früchten angepasst. Leider leben wir auch inmitten einer Kultur und Werbelandschaft, die uns von Kindheit an gerne etwas anderes vermitteln will. Und auch der moderne Zeitgeist bringt Tendenzen hervor, es als privilegiert zu betrachten, sich ungesund zu ernähren und stattdessen nach den Schuldigen zu suchen, die wir dann im Nachhinein für sämtliche Volkskrankheiten zur Rechenschaft ziehen können. Wenn wir ständig in unserem natürlichen Verhalten manipuliert werden, müssen wir wirklich aufpassen, dass wir im Unterbewusstsein nicht allzu große Kämpfe austragen und Ängste überwinden müssen. Mitunter können so auch Essstörungen entstehen.

Obst und Gemüse sind bunt, sie schmecken und duften gut. Dazu tragen die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe bei. Erst in den letzten Jahren haben Wissenschaftler ihre entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkungen erkannt. Außerdem senken sie wahrscheinlich das Risiko von Herz-Kreislauf- sowie bestimmten Krebserkrankungen. Täglich sollten wir zwischen 300 und 600 Gramm frisches Obst und Gemüse zu uns nehmen. Aber nur etwa ein Viertel der Männer und ein Drittel der Frauen erreichen diese Mengen. Dass wir Menschen eines Tages dann nur noch ein paar Vitamin Pillen zu uns nehmen bräuchten, um gesund zu bleiben, dürfte doch gerade vor diesem Hintergrund nun wirklich eine Illusion bleiben.

 

https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/pflanzliches-eiweiss-ist-gesuender-als-tierisches-a-1105632.html

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Woher ich das weiß:Beruf – Fitness Ernährung Philosophie Psychologie Astrologie

Nein.

Allerdings kann das bei veganer Ernährung leicht passieren wenn man sich nicht mit dem Thema richtig auseinander setzt.

Das passiert bei einer normalen Ernährung nicht so schnell.

Joa muss man bisschen besser drauf achten aber sonst geht das voll Fit.

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"Das passiert bei einer veganen Ernährung nicht so schnell."

Dein Ernst ??

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Nur in den Augen - oder Köpfen - von Leuten, die nicht einen Hauch von Bereitschaft zeigen, sich mit der "Thematik" zu befassen (natürlich unvoreingenommen) !

Dies kann mehrere Gründe haben:

Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit, Gewohnheit, Tradition, Lobbyismus, Karnismus oder Speziesismus etc.!

Ich lebe seit vielen Jahren rein pflanzlich aus Überzeugung - meine Blutwerte und Gesundheit sind TippiToppi...;)

Ich bin im Team auf der Arbeit - und in der Familie - seit Jahrzehnten die einzige, die nie krank ist, die Betonung liegt auf NIE !

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