Ist vegane Ernährung gesund?

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12 Antworten

Sicherlich nicht verkehrt wenn man sich ab u zu vegan ernährt,aber auf die Dauer? Sicher Fast Food ist nicht sonderlich gut, aber man isst ja nicht täglich eine Burger.. od. sollte man nicht. Eine abwechslungsreiche und ausgwogene Ernährung ist wohl am gesündesten.

mikrokosmos 18.06.2010, 17:29

Soviel tausend Pflanzen wie es gibt, kann man sich auch vegan sehr abwechslungsreich ernähren.

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peanuts00 18.06.2010, 17:36
@mikrokosmos

ist nur die frage ob man das auch möchte od es nur tut weils so gesund sein sollte.... ESSEN IST DOCH SPASS! außer man isst um zu Leben... ich leben um zu essen!

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mikrokosmos 18.06.2010, 17:43
@peanuts00

Das Essen macht mir ohne Fleisch (bin Vegetarier) mehr Spaß, da sich mein Geschmack intensiviert hat. Pflanzliche Produkte schmecken mir besser als jemals zuvor. Dieser Prozess der Geschmacksintensivierung ist bei den meisten Veganer/Vegetariern zu beobachten, die zuvor Fleisch gegessen haben.

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peanuts00 18.06.2010, 17:47
@mikrokosmos

ja das ist ja auch in ordnung, wenns dir besser schmeckt u gut tut, die frage ist ja nur ob die Fragestellerin das möchte...

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mikrokosmos 18.06.2010, 17:53
@peanuts00

Selbstverständlich kann sie essen was sie möchte, das steht ja gar nicht zur Diskussion.

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Culalou 19.06.2010, 12:07
@mikrokosmos

Ja,ich habe ehrlich gesagt nicht das Bedürfnis, Veganerin zu werden. Bei aller Tierliebe,aber trotzdem.

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Es gibt mehr als man denkt. In Deutschland leben rund sechs Millionen Vegetarier. Fast jeder Zehnte davon ernährt sich vegan, verzichtet also auf jegliche Produkte vom Tier. Doch kann eine rein pflanzliche Kost den täglichen Nährstoffbedarf sicher decken?

Jede Woche steigen etwa 4000 Menschen auf eine fleischlose Ernährung um, schätzt der Deutsche Vegetarierbund. Nicht immer stecken ethische oder weltanschauliche Gründe dahinter. Allergiker, Personen mit Laktoseintoleranz oder Menschen, die sich besonders gesund ernähren wollen, streichen ebenfalls Milch, Ei und/oder Fleisch vom Speiseplan. Aber auch Massentierhaltung, Fließbandschlachtung und Tiertransporte unter quälerischen Bedingungen haben vielen den Appetit auf Fleisch verdorben. Für einige ist es dann zu einer veganen Ernährung nur noch ein weiterer, konsequenter Schritt. Denn Milch- und Eierproduktion sind untrennbar mit der Fleischwirtschaft verbunden: Damit eine Kuh Milch gibt, muss sie jedes Jahr kalben. Der männliche Nachwuchs landet früher oder später auf dem Schlachthof. Bei den Legehennen ist es ähnlich. In Deutschland werden jährlich rund 45 Millionen männliche Küken nach dem Schlüpfen getötet.

Ohne lebt´s sich meist gesünder

Mittlerweile belegen zahlreiche Studien, dass Vegetarier und insbesondere Veganer seltener an Übergewicht, Bluthochdruck oder erhöhten Blutfettwerten leiden. Purine, Cholesterin und tierisches Fett in Fleisch, Milch und Eiern wirken sich auf die Gesundheit nicht gerade positiv aus. Zivilisationskrankheiten wie Herzinfarkt, Krebs und Diabetes treten daher bei Menschen, die sich ausschließlich pflanzlich ernähren, deutlich seltener auf. Neben der gezielten Nahrungsauswahl liegt dies sicher auch an der insgesamt gesunden Lebensweise. Vegetarier trinken im Durchschnitt weniger Alkohol, rauchen seltener, bewegen sich regelmäßiger und konsumieren nur selten Genussmittel und Drogen.

Doch Ernährungswissenschaftler warnen auch vor den Gefahren einer veganen Ernährung. Denn durch den völligen Verzicht auf tierische Lebensmittel kann sich bei ungünstiger Lebensmittelauswahl ein Mangel einstellen. So kommt es immer wieder vor, dass Babys von vegan lebenden Müttern mit schweren Gedeihschäden im Krankenhaus behandelt werden müssen. Neben Säuglingen und Kleinkindern sind auch Schwangere und stillende Mütter sowie Senioren gefährdet. Sie könnten leicht einen Mangel an den Vitaminen B2, B12 und D entwickeln. Auch Eisen, Calcium, Jod und Zink sind kritische Nährstoffe bei einer veganen Ernährungsweise. Wird die Nahrung nicht bewusst zusammengestellt, kann es zudem zu einer Unterversorgung mit Energie und lebensnotwendigen Proteinen kommen. Pflanzenkost: Von Vitamin B12 keine Spur

Das für die Blutbildung unerlässliche Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, ist ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten. Auch Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze sowie einige Algen können Vitamin B12 produzieren. So finden sich in fermentierten, das heißt mit Mikroorganismen versetzten Erzeugnissen wie Sauerkraut oder Sojaprodukten (Miso, Tempeh oder Shoyu) geringe Mengen Vitamin B12, ebenso wie in verschiedenen Blaualgen (Spirulina-, Chlorella oder AFA-Algen). Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass diese Nahrungsmittel so genannte B12-Analoga enthalten, die für den Menschen nicht verwertbar sind. In fermentierten Produkten aus Lupineneiweiß, die unter dem Namen Lopino im Handel sind, ist entgegen früheren Messungen heute gar kein Vitamin B12 mehr vorhanden.Von den verschiedenen Cobalaminverbindungen können nur zwei vom Körper genutzt werden. Die anderen sind wirkungslos und blo-ckieren sogar die beiden aktiven Formen.

Mangel schwer zu diagnostizieren

Unser Organismus benötigt Vitamin B12 nur in geringsten Mengen. Zudem müssen wir das Vitamin nicht täglich zuführen, denn unser Körper verfügt über eine große Speicherkapazität. Ein gefüllter Vitamin-B12-Speicher (2-3 mg) reicht für etwa 3-15 Jahre.Ob ein Mangel an Vitamin B12 vorliegt, ist nur schwer zu erkennen. Insbesondere bei Veganern, die in der Regel sehr gut mit dem Vitamin Folsäure versorgt sind, kann eine Unterversorgung lange verborgen bleiben. Denn Folsäure übernimmt teilweise ähnliche Funktionen wie das Cobalamin. Bei einem B12-Mangel erscheinen die Betroffenen zunächst blass und energielos, sie fühlen sich schwach und schwindlig. Diese so genannte perikunäre Anämie ist weniger gefährlich und durch die Aufnahme von Vitamin B12 wieder zu beseitigen. Irreversibel sind jedoch Schäden des Nervensystems, die im weiteren Verlauf eines Mangels entstehen.

Bei den meisten Veganern liegt der Cobalamingehalt im Blut weit unter den Werten von Mischköstlern. Sogar erste zelluläre Mangelanzeichen wie erhöhte Werte von Methylmalonsäure und Homocystein stellten Forscher der Uniklinik Saarland bei mehr als der Hälfte der untersuchten Veganer fest. Um einen Mangel frühzeitig zu erkennen, sollten Veganer regelmäßig ihren Vitamin-B12-Status durch einen ausführlichen Labortest bestimmen lassen; am besten gemeinsam mit dem Folsäurestatus. Die Durchschnittswerte der Bevölkerung liegen zwischen 170 und 1130 Pikogramm Cobalamin je Milliliter Blutserum (pg/ml). Langjährige Veganer zeigen oft niedrigere Werte von 100-200 pg/ml. Ab einem Spiegel unterhalb von 200 pg/ml können bei zusätzlich schlechter Versorgung mit Folsäure erste Mangelsymptome auftreten. Dauerhafte Schäden treten erfahrungsgemäß ab Werten von weniger als 30 pg/ml auf.

Wer sich über längere Zeit vegan ernährt, benötigt Nahrungsergänzungspräparate oder mit Vitamin B12 angereicherte Lebensmittel, um seine Versorgung sicherzustellen. Angereichert werden vereinzelt Frühstücksflocken, Müsliriegel, Hefepasten, Sojamilch, Margarine oder Fruchtsäfte.

Veganer benötigen vermutlich weniger Calcium

Milch und Milchprodukte sind hierzulande die Hauptquellen für Calcium. Dennoch zeigen Veganer keine auffällig erhöhten Anzeichen eines Mangels. Calcium spielt vor allem für das Knochenwachstum und die Vorbeugung von Osteoporose eine zentrale Rolle. Ein Mangel zeigt sich bei Kindern durch nicht ausreichend mineralisierte Knochen (Rachitis) und in der zweiten Lebenshälfte durch brüchigere Knochen. Die hierzulande hohe Proteinzufuhr erhöht allerdings die Calciumausscheidung über die Nieren beträchtlich. Die Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Ernährungsgesellschaften empfehlen aus diesem Grund mit 900-1200 mg Calcium pro Tag etwa doppelt soviel wie eigentlich benötigt wird. Die meist geringe Aufnahme von Proteinen bei einer veganen Ernährung wirkt sich höchst wahrscheinlich positiv auf die Calciumbilanz aus. Insofern fällt die geringe Calciumaufnahme von Veganern nicht so stark ins Gewicht, wie häufig befürchtet.

Epidemiologische Studien bestätigen diese Annahme: In den Ländern, in denen viel Calcium und tierische Lebensmittel gegessen werden, liegt die Zahl der Hüftfrakturen (ein Indiz für Osteoporose) deutlich höher als in Ländern, in denen wesentlich weniger Calcium und tierisches Protein auf dem Speiseplan stehen. Offenbar ist das Verhältnis von Protein zu Calcium weitaus bedeutender als die Calciumzufuhr allein. Dennoch sollten Veganer auf ihre Calciumversorgung achten. Ballaststoffe, Phytin- und Oxalsäure beispielsweise aus Vollkornprodukten, Rhabarber und Spinat behindern die Aufnahme des Mineralstoffs. Gute pflanzliche Quellen für den Knochenbaustein sind dunkelgrüne Gemüse wie Brokkoli, Grünkohl oder Fenchel sowie Mandeln und Haselnüsse. Auch calciumreiches Mineralwasser mit mind. 150 mg/l trägt zur Calciumversorgung bei.

Eisen: Wann ist ein Mangel ein Mangel?

Veganer nehmen im Durchschnitt mehr Eisen auf als Nicht-Vegetarier. Allerdings ist das dreiwertige Eisen aus pflanzlichen Quellen nicht so gut verfügbar wie das zweiwertige aus Fleisch und Wurst. Zudem hemmen pflanzliche Begleitstoffe wie Phytinsäure und Ballaststoffe die Aufnahme. Vitamin C, Zitronensäure und Fructose aus Obst und Gemüse können die schlechtere Verfügbarkeit aus pflanzlichen Lebensmitteln allerdings erhöhen.Die Deutsche Vegan Studie ergab, dass 42 Prozent der jüngeren und 13 Prozent der älteren Veganerinnen die als "normal" geltenden Blutkonzentrationen für Eisen unterschreiten. Überraschenderweise sind damit jedoch keine physiologischen Nachteile wie Blutarmut oder Leistungsschwäche verbunden. Es gibt zudem Hinweise, dass Normwerte im unteren Bereich möglicherweise sogar vor Infektionskrankheiten schützen. Außerdem vermuten einige Experten, dass "normale" Eisenspiegel zur Entstehung von Arteriosklerose beitragen könnten. Denn freies Eisen kann wie ein freies Radikal wirken und die Zellen schädigen. Vor diesem Hintergrund halten einige Ernährungswissenschaftler die derzeit als Norm geltenden Serumwerte für diskussionswürdig.

everhappygirl 18.06.2010, 17:52

super antwort, sehr ausführlich und interessant!

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PCPero 19.06.2010, 13:13

Ganz tolle ausführliche Antwort! Ich möchte bloß noch hinzufügen, dass die vielen Medikamente in der Massentierhaltung, Antibiotika, das verzehrbare Fleisch für den Menschen zunehmend problematisch machen. Das gilt aber auch zunehmend für rein pflanzliche Produkte, wobei hier die Pflantenschutzmittel, Insektizide, die sich in den Pflanzen anreichern und so im Menschen landen. Hierzu lief vor kurzem ein guter Bericht auf ARTE, über die s. g. Neonikotinoide, dass sind Schädlingsbekämpfungsmittel der neuesten Generation, die fertilitätsschädigend und sonst gesundheitsschädlich wirken/sind.

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Murrmurr 19.06.2010, 16:20
@PCPero

@PCPero: Gibt es den Beitrag noch irgenwo zu sehen? Würde ich gerne gucken. Ging es dabei etwa auch um Monsanto und seine Pestizidmittel, das gleichzeitig auch das Unkraut zerstört und bei Tieren zu Unfruchtbarkeit führt (das Essen). Dabei geht es hauptsächlich um Sojabohnen (genmanipuliert durch Monsanto) und um Mais. Die Gensojabohnen werden jedoch an die Nutztiere verfüttert, aus denen dann Fleisch hergestellt wird. So weit ich informiert bin, reichern sich Pestizide und Schwermetalle in einem Tier um das zichfache an, im Fleisch. So viel, wie dann davon im Fleisch zu finden ist, kann man so direkt nicht aufnehmen. War zumindestens mein Kentnisstand bisher, ich lasse mich eines besseren Belehren :-)

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"Quasi Obst und Gemüse" ist absolut falsch. Zu einer ausgewogenen veganen Ernährung gehören: Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse, Samen, Sprossen, Keime, Algen, Pilze, pflanzliche Öle, Obst, Gemüse. und das sind so viele Lebensmittel, das ich bisher noch nicht mal alle ausprobieren konnte, da zu viele. Eine gut geplante vegane Ernährung ist dem Nährstoffbedarf angemessen (Kinder, Jugendliche, Schwangere, Ältere) und präventativ gegen bestimmte Erkrankungen. --> Ist Aussage der kanadischen und amerikanischen Gesellschaften für Ernährung (mehr als 70.000 Ärzte gehören ihnen an). Und ich sehe es an meiner Gesundheit: JA, ist gesund, wenn man sich anfangs etwas informiert hat und weiß, was man essen sollte. Ist aber keineswegs kompliziert. Ich verspreche es. :-) Die Erkrankungen, von denen die beiden Gesellschaften sprechen sind die Zivilisationskrenkheiten wie Arterienverkalkung, Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Osteoporose, Gicht, Rheuma, Herzerkrankungen, Diabetes Typ1 (kann durch Milchprodukte in der Kindheit ausgelöst werden), Übergewicht. An diesen Krankheiten leidet beinahe jeder Bürger in unserer Gesellschaft, sie sind schon so alltäglich und normal geworden, dass man garnicht wahrnimmt, dass das unnormal ist. Und Veganer beugen diesen durch eine richtige Ernährung vor (keine gesättigten Fettsäuren, kein Cholesterin, keine freien Radikale (in Fleisch)). Sport und Bewegung, kein Rauchen und kein Alk gehören natürlich auch zu einer gesunden bewussten Lebensweise. Eine ausgewogene vegetarische Kost (mit wenigen Milchprodukten) und sogar eine Mischkost (mit einem geringen Anteil an tierischen Produkten (Eier, Milchprodukte, Fleisch, Fisch) ist ebenfalls gesund. Jedoch war das ja nicht die Frage. Die Frage, war, ob Veganersein gesund ist und die Antwort lautet: Ja. Infos zu veganen Käsekuchen, Schokolade, Eis, Joghurt usw. gibt es hier: rezeptefuchs.de (Suche benutzen). Infos zur veganen Ernährung: vebu.de

Vegane Ernährung ist WENN und nur WENN man es richtig macht durchaus gesund! Sogar am gesündesten - MEINER MEINUNG nach. Ich selbst habe einige Monate vegan gelebt und es war super! Ich fühlte mich einfach fit, gesund und großartig. Ich habe aber auch wirklich darauf geachtet, keine Vitamine und Nährstoffe außen vorzulassen und mich gesund und ausgewogen zu ernähren! Man muss als Veganer heutzutage eigentlich auch auf nichts mehr verzichten! Man kann veganen Kuchen backen, es gibt vegane Schokolade usw. Problematisch ist nur wenn man auswärts essen will. Aber auch da kann man sich behelfen! Der Mensch an und für sich ist ja eigentlich auch nicht dafür geschaffen Eier zu essen und Milch zu trinken! Er ist auch das einzige Säugetier, welches nach der Muttermilch noch weiter Milch konsumiert. Viele Menschen haben damit keine Probleme aber es gibt sehr sehr viele Laktose intollerante Menschen! d.h diese Leute vertragen eben keinen Milchzucker. Was verständlich ist, weil es nicht in der Natur des Menschen liegt Milch zu trinken! Eier zu essen ist im prinzip auch nicht besser. das sind nämlcih eigetnlich nichts anderes als die Eier die der menschliche - weibliche - körper produziert wenn er den Eisprung hat... Die Vorstellung alleine finde ich schon eklig! Eier sind auch eigentlich keine geschmacksträger. sondern werden z.B im Kuchen nur als Klebemittel benutzt! Mehr als ein Ei am Tag ist ungesund und der Körper kann gut ohne Eier leben - genausogut kann er auch ohne Milch leben. Für Menschen die Angst haben dann zu wenig Calzium zu sich zu nehmen gibt es Sojamilch mit Calzium - diese schmeckt mittlerweile auch schon fast so wie normale Milch! Der Mensch kann also ohne Milch und Eier gut leben. Auch ohne Fleisch kann er problemlos gesund sein! Es gibt mittlerweile sehr viele Tofugerichte die auch genauso schmecken und aussehen wie echtes Fleisch - nur weniger Kalorien haben und im endeffekt gesünder sind weil sie - wenn sie richtig zubereitet sind weniger schadstoffe haben! Fleisch enthält so viele dick und krankmachende stoffe, dass man zumindest überlegen sollte es nicht so oft zu essen! Eigentlich wäre es gesund Fleisch 1-2 Mal die woche zu konsumieren und Fisch auch 1-2 Mal die woche! Viele Menschen essen aber morgens mittags und Abends fleisch - das ist ungesund da kann mir niemand was erzählen! Viele Produkte die veganer zum Kochen brauchen, sind auch von Biomarken bzw fast alle sind von Biomarken und da hat man natürlich schon mal die sicherheit dass man keine arzneimittel zu sich nimmt wenn man in seinen Tofuburger beißt.. Das ist bei Fleisch, Käse, Milch und Eiern natürlich anders! NUR in Bioprodukten gibt es keine arzneimittel oder zusatzstoffe sowie keine gentechnisch veränderten pflanzen! will man allerdings fleisch kaufen, findet man in 90% der produkten eben diese krankmachenden stoffe! die restlichen 10 % sind Bio und z.T Öko prdukte!

Alles in Allem betrachte ich die vegane ernährung als gesünder und kann sie auch nur empfehlen. Ob jemand nun aber sein ganzes Leben umstellen möchte dafür bleibt allerdings völlig ihm überlassen! Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.

liebe Grüße everhappygirl

es ist nicht gesundheitsschädlich wenn man sich ausgewogen ernährt. aber gut daran ist vor allem dass man darauf achtet was man isst und somit nich alles in sich reinstopft. daher sind die menschen oft gesünder. und viele fühlen sich einfach wohler ohne tiere auf dem gewissen zu haben..

andisazi 18.06.2010, 17:39

Respekt - das ist eine sehr einfache und einleuchtende Antwort. Ich achte Leute, die einfache Sachverhalte in wenigen Worten erfassen können. Ich würde diese Antwort bei ähnlichen Fragen gern weiterverwenden...

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Ganz sicher ist es gesund. Viele geistig und körperlich topfitte Veganer beweisen das. Allerdings gehört Information dazu. Zum gesunden Leben gehören neben pflanzlicher Kost, die zumindest zu 75%als Frischkost in Form von Obst , Gemüserohkost und Salaten gegessen werden soll, auch Licht, Luft und Bewegung. Dann sind Veganer auch nicht "blass und übergewichtig", wie so oft behauptet wird. Den so oft zur Diskussion gebrachten angeblichen nicht ausreichend gestillten Eiweiß,-und VitaminB12-Bedarf kann man vollwertig mit Pflanzenkost befriedigen.Darüber gibt es im Internet genügend Information

Ja, vegane Ernährung ist sehr gesund, wenn man die richtigen Sachen ist und je nach Veranlagung einige wenige Stoffe wie Vitamin B12 und Calcium supplementiert (wobei diese Supplementierung bei Lacto-Vegetarismus komplett unnötig wird (also quasi die Vorstufe zum Veganismus :).)

Murrmurr 18.06.2010, 23:57

Calcium supplementieren-davon habe ich noch nie was gehört. Warum Calcium supplementieren mikrokosmos? Schau mal: wikipedia--> Calcium--> Vorkommen: Kuhmilch 100 mg/100g, Mohn 2800mg/100g und Sesam 800mg/100g. Täglich Nüsse, Sesam, Kohl, grünes Blattgemüse, eventuell auch angereicherte Sojamilch usw. reicht vollkommen aus. Und nicht zu vergessen, der wichtigste und auch einzigste Calciumlieferant kann auch ein mineralreiches Wasser sein, mit dem man den Calciumbedarf von 1200 mg pro Tag decken kann. Wobei Veganer ja keinen Verlust von Calcium aus den Knochen haben, wie fleischessende Menschen und somit nur etwa 600 mg pro Tag benötigen, wie es auch in Japan und China der Fall ist. Leitungswasser enthält auch Calcium.

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vegan ist nicht gesund,fleisch hat wichtige sachen die wir brauchen

Sominja 18.06.2010, 17:23

zum beispiel?

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Mausimaus80 19.06.2010, 14:39
@Sominja

ähm das liegt doch nun wirklich auf der Hand ... das wichtige Cholosterin und die essentiellen gesättigten Fettsäuren ;) Des weiteren ist die psychische und gesellschaftliche Seite des ganzen zu bedenken: Wo käme man denn hin, wenn Inläder nicht auf Ausländer herabschauen würden, wenn Männer nicht auf Frauen herabschauen würden, wenn menschtierische Lebewesen nicht auf tierische herabschauen würden und ihnen das Recht auf Leben aberkennen würden. Es wäre fatal, so viel Leid vermeiden zu müssen ;(

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Wenn ich mich recht entsinne, haben wir Menschen ein Allesfressergebiß. Heißt, Ernährung all around. Sonst machen unsere Eckzähne und unsere Darmlänge nicht wirklich Sinn. Thema Fastfood: Ist recht; in manchen Fastfoodartikeln ist mehr Salat/Tomaten/Brokkoli usw. enthalten als in den edelsten Speisen im Garcon frizeau. Eine Frau, die echt vegan lebt, bekommt beim Stillen echte Probleme oder?? Meiner Meinung nach soll jeder, der aus der Wachstumsphase heraus ist, essen, was er will. Es ist solange eine persönliche Entscheidung, solange andere nicht benachteiligt sind...

Murrmurr 18.06.2010, 23:52

Wieso soll eine vegane Frau beim Stillen Probleme bekommen?

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MrPancake848 19.06.2010, 16:35
@Murrmurr

weil es für sie vermutlich NOCH schwieriger ist, an zb eisen zu kommen - ihre nährstoffe eh schon dünn gesäht sind ...

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Murrmurr 19.06.2010, 23:49
@MrPancake848

Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Lebe vegan, bin zwar nicht schwanger, aber die amerikanische und kanadische Gesellschaften für Ernährung haben in ihrem Positionspapier im Jahr 2003 herausgebracht, dass eine gut geplante vegane Ernährung dem Nährstoffbedarf angemessen ist und präventativ gegen bestimmte Erkrankungen. Und Eisen ist in vielen pflanzlichen Lebensmitteln mehr drin als in so manchem Fleisch: getrocknete Petersilie über 80 mg/100g, Zuckerrübensirup 19 mg/100, Sojamehl 9 mg/100 g, Fleisch liegt zwischen 3-12 mg/100g. Von dünn gesähten Nährstoffen kann keine Rede sein, einfach mal informieren. Wikipedia hilft da auch schon anfangs weiter ohne dass man gleich eine Provegetarierseite besuchen muss, trotzdem emfehle ich vebu.de (Vegetarierbund).

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Ja ich denke schon, dass es gesund ist, aber nur, wenn man es wirklich richtig macht

Nein - vegan ist zu einseitig.

Murrmurr 18.06.2010, 23:58

wieso?

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