Ist unsere Zivilisation ein Irrweg?

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Seit wir zuerst aufrecht zu gehen begonnen haben.

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Nun, ob der Mensch wirklich auf einem negativen Weg ist, lässt sich gar nicht so einfach sagen und ich glaube eine endgültige Antwort auf diese Frage wird niemand geben können.

Vor 10 Jahren ist ein Typ im Brasilianischen Regenwald herausgekommen. Er hat sich in dem größten Regenwald der Welt 25 Jahre lang verlaufen. Wenn man alle Regenwälder der Welt zusammen nimmt, könnte man sich da ohne Probleme 200 Jahre verlaufen. Dann gibt es ungefähr die gleiche Menge normalen Wald noch mal. Und dann kommen Steppen, Forste und Savannen hinzu. 

Wir haben auch mittlerweile die Fähigkeit als Mensch schmutziges Wasser komplett sauber zu machen (wir müssen es halt einfach nur tun). In China reinigt man derzeit die Flüsse mit Wildpflanzen. Es gibt Wildpflanzen, die z.B. vor allem Phosphor mögen, also setzt man die in Phosphorverschmutze Flüsse und reinigt so den Fluss und hilft sogar beim Pflanzenwachstum. 

Es gibt in Indien derzeit das Projekt Bäume zu pflanzen und hier und da in den USA reinigt man Flüsse mit der selben Methode wie oben in beschrieben. - Nur Europa scheint wie immer zu schlafen.

Dafür hat man in Spanien angefangen auf chemische Keulen bei der Gemüseherstellung zu verzichten (hat Galileo berichtet) und nimmt jetzt biologische Fallen um Fressfeinde aus zu schalten.

In Deutschland hat ein Typ aus Versehen einen Schwamm erfunden, der angeblich Öl auffängt, sich leicht wieder reinigen lässt und somit Ölteppiche entgegen wirken kann.

In Indien wollte irgend einer Superreicher den Leuten ein Fitnessgerät zu Verfügung stellen, dass durch Bewegungsenergie den ganzen Tag Licht erzeugt - z.B. 1 h strampeln macht 24 Stunden Licht.

Kurz: es gibt viele Technologien - aber sie müssten im großen Stil angewendet werden.

Was die Vernichtung von Arten angeht, sollte man auch wissen, dass es viel mehr neue Arten gibt, die neu entstehen. Kann man mal die genauen Zahlen googeln - der Youtuber Horst Lüning hat mal darüber berichtet - schau einfach nach Artensterben bei ihm.

Was fremde Tiere und Pflanzen angeht, gehe ich davon aus, dass die Natur dies irgend wann selbst regelt. Es gibt oft Zeiten, bei denen es bestimmten Baumarten schlecht geht und dann ein Jahrzehnt später ändert sich das dann wieder und dem geht es plötzlich gut und eine andere Baumart hat Probleme und ein Jahrzehnt hat sich das dann wieder geändert etc. - Die Natur mag für einige Probleme auch mal 100 Jahre oder länger zu brauchen, aber ich denke, dass sie im Grunde mit allem zu Recht kommt, solange die Erde nicht ihre Bahn verlässt oder ein Szenario auf uns zu kommt, dass ähnlich krass wäre. Ich denke, dass die Natur sogar damit zu Recht käme, wenn alle Atombomben der Welt gleichzeitig gezündet werden würden und die Atomkraftwerke in die Luft fliegen würden. Es würde immer Ort geben, wo die Strahlung nicht so hoch ist und da würde die Natur zum Teil erhalten bleiben und über mehrere Hundert Jahre würden Pflanzen entstehen, die auch mit hoher Strahlung zu Recht kämen oder vielleicht gibt es die sogar heute schon. Habe von Tschernobyl gehört, dass Laubbäume mit der Strahlung da gut zu Recht kommen (gibt Ausnahmen, aber im Regelfall). Kann ja sein, dass selbst bei höherer Strahlung es Pflanzen gäbe, die sich durchsetzen würden.

In der Natur findet permanent eine Verdrängung durch besser angepaßte Spezies statt. Das sind gewöhnlich aber Vorgänge die Jahrtausende benötigen. Ausgenommen bei der Entstehung von Landbrücken, wenn also sehr schnell überlegene Spezies in ein bisher nicht zugängliches Land einsickern.

Intelligenz führt ab einer gewissen Schwelle dazu, daß solche Wesen immer und überall besser angepaßt sind als alle anderen Lebewesen. Im Falle des Homo Sapiens (und auch des Homo Neandertalensis) hat das von Anfang an zur Verdrängung anderer Spezies geführt.

Solange die Menschen wenige waren hat das nicht sonderlich gestört, aber mit zunehmender Population schon - wahrscheinlich wurde das Mammut durch Bejagung ausgerottet.

Wenn dann noch Technik dazukommt ist der Vorgang irreversibel.

Für die Erde heißt das, daß der Mensch künftig jedes andere Lebewesen verdrängen wird, das mit uns in Konkurrenz steht und das für uns keinen Nutzen bringt.

Andererseits führt Intelligenz möglicherweise dazu, daß selbiges die betreffende Spezies zeitlich limitiert. Nämlich dadurch, daß sie sich selber ausrottet. Das kann kriegerisch geschehen, durch völlige Überforderung der (begrenzten) Umwelt, aber auch durch eine langsame Degeneration.

Das wäre die Kehrseite der Medaille. Persönlich gehöre ich aber lieber einer Spezies an, die eine Zeitlang hell aufleuchtet und dann tatsächlich verschwindet, als einer, die viele Millionen Jahre in einer Niesche vor sich hin vegetiert.

Also, nein! Unsere Zivilisation ist kein Irrweg - sie ist trotz aller Schwächen und Gefahren einfach großartig!

Gruß

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Noch ein Punkt:

von der Natur ist weder uns noch anderen irgendetwas "zugedacht". Alles, was existiert, hat sich mehr oder weniger kämpferisch (oder durch Versteckspiel) gegen die durchgesetzt, die es vorher gab.

Kleine Haustiere für kleines terrarium?

Hallo ich habe im Internet kleine schöne mini-terrarien (https://jamiestarantulas.com/terrestrial-juvenile-enclosure-kit/ ) gefunden die echt cool außsehen aber die für nur baby Spinnen gedacht sind und deswegen frage ich euch ob ihr kleine insekten, spinnentierchen oder sogar winzige echsen kennt (oder weitere Lebewesen, sie sollten möglichst interessant oder schön außsehen, sollen auch nicht zahm sein ich werde sie nie auf die Hand holen) die in ein solches 5x10x5 terrarium passen, wenn es knapp wird auch ruhig ein bisschen größeres :) gibt es vielleicht winzige vogelspinnen Arten, kleine Skorpione, gottesanbeterinnen oder so was dieser Art, Ich war auch vor langem in einer Zoohandlung und dort waren auch winzige Eidechsen. Könnt ihr mir welche empfehlen? Danke für alle Antworten die kommen werden!

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Evolution auf mehreren Kontinenten gleichzeitig?

Auf den meisten Kontinenten gibt es ja sogenannte Ureinwohner, eben Menschen, die ursprünglich von diesem Kontinent kommen und nicht irgendwann dort "eingewandert" sind wie zum Beispiel die Eurpäer ca ab dem 16. JH nach (Süd-)Amerika.

Meine Frage ist: wie sind diese Ureinwohner da hingekommen? Ist vor Urzeiten in zb Südamerika, Afrika und Australien unabhängig voneinander und etwa zeitgleich der gleiche Evolutionsprozess vom Primaten zum Menschen abgelaufen? Wäre das nicht ein ziemlich großer Zufall dass sich auf allen Kontinenten die Menschen so ähnlich entwickelt hätten?

Klar, es könnte auch ganz früher schon gewisse (Aus-)Wanderungen gegeben haben und die biologische Art "Mensch" könnte sich so verbreitet haben. Afrika, Europa und Asien liegen ja zumindest so dicht beieinander dass man sich das vorstellen könnte. Aber wie hätte der Mensch in der Urzeit (von Afrika aus, wo es meines Wissens nach die ersten menschen gab) nach Amerika oder Australien kommen können? Schiffe o.Ä. gab es ja noch lange nicht.

Ich weiß auch, dass es ja früher mal so einen "Ur-Kontinent" gab (Pangäa?), bevor die Verschiebung der Kontinentalplatten begann. Das würde die Frage ja klären... aber ich dachte immer das wäre noch laaange vorher gewesen bevor es den Menschen überhaupt annähernd gab?

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Warum sind vor allem Westdeutsche so komisch und steif?

Hallo Ihr Lieben, ich werde hiermit wahrscheinlich eine Lawine lostreten und jeder wird abwimmeln, dass es nicht so ist...

Aber wo kommt diese Art der Deutschen her?

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Mir sind nur wenige Westdeutsche begegnet, die wirklich locker waren. Vor allem im Norden gibt es noch Ausnahmen.

Vielleicht kann mir jemand verraten warum vor allem die Westdeutschen so gefühlskalt und unlocker geworden sind.

Wir werden aus den Gründen auch nach Berlin ziehen. Dort ist die Mentalität der Menschen im Allgemeinen sehr freundlich und aufgeschlossen. Nicht so wie z. B. Düsseldorf oder Köln.

Danke..

freue mich über begründete Antworten.

Gruß Corinna

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Warum ist die Antarktis so schützenswert?

Moin,

ich weiß gerade nicht wie ich darauf komme, aber ich habe etwas über die Antarktis recherchiert und bin dann auf den Antarktisvertrag gestoßen.

Dieser besagt, daß sämtliche Länder ihre Ansprüche auf dieses Gebiet einfrieren, daß dieser Kontinent international erforscht werden soll usw. Die wirtschaftliche Nutzung und die Gewinnung von Rohstoffen ist ausdrücklich untersagt, man will die Flora und Fauna der Antarktis erhalten.

Nun stellt sich mir die Frage, warum sind sich sämtliche Länder der Welt einig, daß ein Gebiet so groß wie Europa, das im Großen und Ganzen aus Eis besteht und eine handvoll Robben- und Pinguinarten so wahnsinnig schützenswert ist, während sich kein Mensch darum kümmert daß in Brasilien oder anderen Ländern Quadratkilometerweise Regenwald abgeholzt wird, welcher tausend mal mehr Arten beherbergt und wichtig für das Klima ist. Auch Schäden durch die Gewinnung von Metallen oder seltenen Erden werden billigend in Kauf genommen.

Wieso erhoben bisher noch keine Staaten Anspruch auf dieses große Gebiet, das bestimmt irre viele Rohstoffe besitzt, während sich die Engländer und Norweger um einen Felsen im Atlantik streiten damit die Fischereirechte um 200 Seemeilen ausgedehnt werden können.

Der Mensch beutet jedes Stückchen Land aus, verschmutzt die Umwelt, zerstört wertvolle Biotope, rottet Tierarten aus und läßt auf der anderen Seite eine EISWÜSTE ohne nennenswerte Vegetation sich selbst über?

Hat jemand darüber mehr Informationen? Macht man das nicht, weil ein Weltkrieg drohen könnte?

Grüße aus Karlsruhe

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Schlange gesehen, kann sie nicht bestimmen

Hallo zusammen,

ein Bekannter hat mir gerade ein Handyvideo gezeigt, auf dem eine Schlange zu sehen ist, die er plötzlich in seiner Wohnung (mitten in der Stadt) hatte.

Leider hat er reichlich überstürzt gehandelt (da die Schlange auch ständig in Bewegung war und ihm entwischte) und sie einfach nach draußen in den Garten befördert :-o

Mir lässt die Sache natürlich keine Ruhe und auch wenn man jetzt wohl nichts mehr machen kann, möchte ich wissen, ob eine Gefahr von ihr ausgeht.

Die Schlange war ca. einen knappen Meter lang, nicht sonderlich dick, der Kopf war breiter als der restliche Körper, die ganze Schlange war schwarz und hatte nur seitlich am Hals je einen weißen Fleck, die sich aber am Hinterkopf nicht trafen. Mehr weiß ich leider nicht :-(

Jemand 'ne Ahnung, was das gewesen sein könnte? Kann vielleicht jemand Bilder verlinken, damit ich die Art vielleicht wiedererkenne?

Da es ja viele Terrarianer gibt, vermute ich sie ist jemandem in der Nachbarschaft ausgebüchst, was aber wiederum bedeutet, dass es keine in Deutschland oder gar Europa heimische Art sein muss :-p

Bitte keine Diskussionen über Sinn und Unsinn der Handlungsweise des Bekannten. Sie war definitiv falsch und das sieht er jetzt auch ein. Er hat halt den Kopf verloren und die Lebhaftigkeit der Schlange hat ihn zum schnellen und unüberlegten Handeln verleitet ("nur raus damit").

Vielen Dank, Franek

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