Ist unsere Religion abhängig vom Geburtsort bzw. der Religion der Eltern?

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16 Antworten

Es gibt Menschen, die werden von ihren Eltern nicht religiös erzogen - wie in meinem Fall - doch natürlich bekommen sie dennoch Werte vermittelt.

Das liegt schon daran, dass man in einer Gesellschaft aufwächst, die bestimmtes Verhalten akzeptiert und anderes dagegen nicht.

Man wird also nach den Maßstäben der Gesellschaft erzogen und nach den Werten, die von den Eltern für wertvoll gehalten werden.

Ob man dann später ein Bekenntnis annimmt - wie ich - oder aber ohne Religion bleibt, ist allein deine Entscheidung. Du solltest dich nicht von Angst leiten lassen.

Wenn man nun versucht ein "gutes Leben" zu führen und sich moralisch "richtig" zu verhalten - weshalb sollte irgendein Gott dann negativ urteilen?

Nur weil du dich nicht für die angeblich "wahre Religion" entschieden hast?

Auf einen Gott, der so kleinkariert ist, dass ihm mein religiöses Parteibuch wichtiger ist, als mein Charakter und meine Taten, kann ich übrigens verzichten.

Natürlich. Warum denkst du gibt es sonst heute noch Menschen die nie von gewissen Religionen gehört haben?

Moralische Werte werden im Übrigen nicht von den Religionen vermittelt, sondern von den Gesellschaften in denen man aufwächst, insbesondere dem näheren Umfeld.

Da es keine höhere Macht gibt, die einem etwas verzeihen könnte, da alle Religionen nichts weiter sind als Märchen und Mythen, ist es völlig egal wie du lebst. Nur musst du mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen zurechtkommen.

Meine Güte! Bist Du nun gläubig oder nicht? Es ist absolut NICHT schlimm, nicht zu glauben!

Und Deine Bemerkung: Man kann wählen, wenn man Erwachsen ist - stimmt so nicht! Man wird in einer Kirche aufgenommen, wenn man 13/14 Jahre alt ist. In DEM Alter ist noch keiner erwachsen!!

Und ja: Es wird traditionell DIE Religion vermittelt, die auch die Eltern haben. Ergo sollte man erst, wenn man TATSÄCHLICH erwachsen ist, wählen! OB man überhaupt eine Religion angehören will.

Die Werte, die "richtig" sind, vermitteln auch Eltern, die nicht gläubig sind bzw. vermittelst Du es Dir selbst, wenn Du einen gesunden Menschenverstand hast! ;-)

Ich habe mein ganzes Leben lang keinen Gott gebraucht und werde auch in Zukunft keinen brauchen und ich wusste immer was richtig oder falsch ist und dass es gut ist, Gutes zu tun.

Die "Religion" die erbt man von seinen Eltern.

Und durch Dinge wie "Konfirmation", "Beschneidung" oder "Bar-Mitzwa" wird man regelrcht dazu herangeführt.

Nur weniger Konvertieren und entscheiden sich aus freien Stücken für eine andere Religion.

Erst einmal nimmst du die Religion der Mutter an. Sind deine Eltern nicht gläubisch, lernst du trotzdem alles in der Schule im Ethikunterricht, der für Ungläubige und für Moslems oder alle anderen Religionen außer Evangelisch und Katholisch ist. Falls es einen Himmel und eine Hölle gibt und du in ein davon reinkommst, glaube ich nicht, dass Gott nachsichtig ist, weil es gibt keine Möglichkeit nichts über Religionen zu wissen, weil Ethik ist ein Pflichtfach und du lernst dort das Gleiche wie im normalen Unterricht und noch vieles mehr, also hast du keine Chance dich damit auszureden, dass deine Eltern dir nie was beigebracht haben.

Oder würde z.B. eine Höhere Macht (Gott, Allah) es einem verzeihen
Falsch "gelebt zu haben" ohne es zu wissen, da man ja nicht die Bibel
oder Koran kennt?

Im Islam ist es so, dass Menschen die niemals den Islam gekannt hatten nach ihren Taten auf der Erde beurteilt werden.

Zum Beispiel: Menschen die im Amazonas Regenwald seit mehreren Generation leben, sind ja von der Zivilisation abgeschottet. Somit kommen sie quasi nicht dem Christentum oder Islam zur Gesicht.

Hä?

Da es - nach meiner Überzeugung - keinen Gott gibt, kommt man nach dem Tod einfach in die Erde.

Deswegen gibt es auch nichts zu verzeihen.

Sicherlich spielt das Umfeld eine Rolle bei der Wahl der Religion.  Es ist aber nicht zwingend so.

Trotz atheistischer Erziehung bin ich dennoch Christ gewordern, und ein Freund meiner Tochter trotz "christlichem Abendland" ist Buddhist...

Gruß

Ich schreibe Dir was und es ist Wahrheit.

Wenn Gott will, dass Du glaubst , wird er das erreichen. Ganz ohne , dass Deine Eltern Dich davon überzeugt haben , gelehrt haben oder nicht.

Gott findet einen Weg . Plötzlich schenkt er Glauben.

Meine Eltern haben mich auch nicht religiös erzogen. Gott nahm mich an die Hand, weil ich darum bat .  Mit meinem ganzen Herzen. 

LG Dir

Man kann ja nicht aussuchen, ob die Eltern eine Religion haben oder nicht.

Es gibt nur wenige Menschen, die später zu anderen Religion übertreten oder konvertieren. wenn sie die wahre Religion gefunden haben. 

Also ich sage dir die Sicht im Islam so gut ich kann: Solche Beispiele die du gegeben hast gab es schon damals (siehe Abraham) er hatte einen Vater der Götzen GESCHNITZT hat, also er Hat sozusagen die "falschen Götter" selber hergestellt. Das Volk von Abraham betete Götzen an. Abraham hatte keinen der ihm das beibrachte, aber er wusste das es nicht das richtige sein kann, weil ein Gott nicht gemacht wird. (Die Geschichte wird näher im Koran erläutert). Das war aber DAMALS. So was ist aber jetzt mit denen die in der heutigen Zeit noch nie etwas von Gott gehört haben und auch keine Möglichkeiten dazu haben wie zb. Menschen im Amazonas in ihren Stämmen. Es wird im Islam von vielen Gelehrten in einige Kategorien eingeteilt. Paar kann ich dir hier nennen:

• Personen die keine Möglichkeit dazu hatten etwas vom Islam zu hören (Stämme im Amazonas usw.) - Diese werden laut einigen Gelehrten am Tage der Auferstehung noch einmal Gerecht geprüft.

• Menschen, die die Möglichkeit hatten vom Islam zu lernen, aber abgeschreckt wurden durch falsch Informationen oder durch den schlechten Ruf erst gar nicht darüber lernen wollten. - Diese werden ebenfalls geprüft (nach manchen Gelehrten).

• Menschen die vom Islam hörten, es verstanden haben (also die Botschaft) und es trotzdem nicht annahmen, diese kommen in die Hölle (so Allah will) - (möglicherweise kann es zu Ausnahmen kommen aber darüber weiss ich nicht wirklich bescheid, deswegen sollte man nicht darauf bauen)

Da gibts glaube ich noch 1-2 Punkte aber die kenne ich nicht genau.

Lg

Die großen Religionen sind oder waren durchaus der Auffassung, daß auf Falschgläubige die Hölle wartet oder irgend ein Zwischenstadium.

Daß das scheiend ungerecht ist, hat sie Jahrhunderte nicht gekümmert. Derzeit ist so eine Ungerechtigkeit kaum mehr vermittelbar, daher verweist das Christentum auf Gottes eigene "Gnadenentscheidungen" - man könne nicht alles wissen.

Wahrheit ist natürlich, daß alle Religionen falsches Menschenwerk sind und niemand in Himmel oder Hölle kommt.

Ja leider aber ich rate dir dich mit dem Islam auseinander zu setzen! Allah wird dich befragen warum du dich nicht informiert hast und Wissen ist für jeden Muslim Pflicht egal ob er danach erzogen wurde oder nicht

Ohne Religion ist man trotzdem den Gesetzen unterworfen, ohne Religionen lernt man trotzdem die Konventionen der Gesellschaft, ohne Religion hat man trotzdem ein GEwissen...

Ich würde sagen, dass die dominierende Ideologie von heute keine Religion, sondern die Aufklärung und die allgemeine Menschenrechtserklärung ist, und danach wird unser Gewissen im Erziehungssystem etc. ausgerichtet.

Hat nichts mit Religion zu tun, im Prinzip...

Aus biblischer Sicht nicht, da Gott nur Kinder und keine Enkel hat...

Das bedeutet, dass sich jeder frei und persönlich für oder gegen den Glauben entscheiden muss. Jesus hat gesagt: "Wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan" (Lukas 11,10).

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