Ist unsere Gesellschaft zu sehr heteronormativ?

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4 Antworten

Meiner Meinung nach, ist unsere Gesellschaft noch sehr heteronormativ.
Zwar wurde gerade heute die Ehe für alle eingeführt (yippieh), was aber nicht heißt, dass Schwule, Lesben, Bisexuelle, etc. genug repräsentiert werden.
Im normalen Deutschen Fernsehen sehe ich selten Lgbt+ Charaktere, und wenn, dann sind die entweder nur Nebencharaktere, und / oder als Gag eingebaut, was an sich nicht schlimm ist, aber es ist doch schon schade keine ernsthaften Lgbt+ Charaktere zu erleben.
Für Serien, in denen Lgbt+ eine Rolle spielt, muss man nach solchen suchen, deren Hauptthema schwul sein etc. ist, aber wir treten in (so gut wie) keiner 'normalen' Serie als ernstzunehmender Charakter auf.

Es wird immer gleich von einem ausgegangen, dass man heterosexuell ist, weshalb sich viele Leute outen müssen.
Wenn unsere Gesellschaft nicht heteronormativ wäre, könnte man dies auslassen.

Eltern werden automatisch immer als Mann+Frau assoziiert, gleichgeschlechtliche Eltern werden selten bedacht.

Ganz außen vor gelassen werden Leute nonbinären Geschlechtern, und demnach auch Leute die sich zu ihnen hingezogen fühlen.
Auch mit lästigen Kommentaren hat man immernoch zu kämpfen.

Also, unsere Gesellschaft ist heteronormativ, aber ich sehe auch schon kleine Veränderungen. :)

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Kommentar von chrissiholmes
02.07.2017, 17:59

danke für den Stern :D

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Ich glaube die Bezeichnung "viel zu" ist nicht richtig. Soweit ich es herausfinden konnte, sind im DACH-Raum 7-10 % der Leute nicht heterosexuell. Und da es doch immer wieder (gerade im Internet, aber auch in anderen Medien) eindeutig klar gemacht wird, dass es da auch noch die LGBTQ - Leute gibt, würde ich nicht sagen, dass es "viel zu" heteronormativ ist.

Wenn 90% der Leute hetero sind, werden viele Dinge auch auf diese Leute zugeschnitten. Beispielsweise sind nicht einmal (also weniger) als 80% der Männer über 170 cm groß, trotzdem werden die meisten Kleidungen und Schuhe auf eben diese weniger als 80% zugeschnitten.

Die Mehrheit siegt, ist nun mal so. Ob man das gutheißen kann, ist eine andere Sache, oder ob es fair ist. Fakt ist, dass es, wenn nicht plötzlich statt 7-10 30-40 Prozent nicht hetero wären, sich (logischerweise) nichts ändern wird. 

Wer übrigens glaubt, die Zahlen stimmen nicht, kann gerne mal überlegen, wie viele Leute er kennt, die nicht hetero sind. Bei mir waren es 2/ca. 50

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Ja aber Tendenz sinkend. :-)

Ich vermute dass es die Leute eigentlich egal ist solang es keinen Einfluss auf ihre Leben hat.

Wenn, per Grundgesetz, Heterosexualität bevorzugt wird, kann man mit Ja antworten.

Allerdings, völkerechtlich, geniessen Miderheiten besondere Schutz.

Merkwürdigerweise ist staatliche Homophobie erst nach erscheinen große moderne Religionen in Erscheinung getreten. Antike Zivilisationen waren da nicht so streng.

Mein Gott. Wir haben jetzt der 21ste Jahrhundert. Lernen wir einfach Unterschiede zu akzeptieren und lernen wir miteinander zu leben und gegenseitig zu respektieren.

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Heterosexualität und heterosexuelle Partnerschaften sind nun mal rein faktisch der Regelfall. Das ist von der Natur schließlich zwecks Arterhaltung auch so vorgesehen.

Im anderen Fall ist die Homosexualität eine Laune der Natur, um dafür zu sorgen, dass, falls zu wenige Personen eines Geschlechts verfügbar sind, die anderen trotzdem noch einen Partner finden können.

Dass die Ehe als rechtliches Gut vorwiegend eine Mann-Frau-Partnerschaft vorsieht ist nicht nur in Deutschland, sondern wohl in den meisten europäischen Ländern so.

Für mich ist Heterosexualität natürlich eine Selbstverständlichkeit, da die allermeisten Menschen, die ich kenne, dieser sexuellen Identität angehören.

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Kommentar von Libertinaer
30.06.2017, 09:37

Ziemlicher Unsinn, den Du da zusammengeschrieben hast.

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