Ist unser Körper evolutionär überhaupt an Brot schon angepasst?

12 Antworten

Natürlich, man darf nicht vergessen das Getreide jeder Art zu den Graspflanzen zählt und von Pflanzen und Pflanzensamen haben sich die Mensch schon immer ernährt wenn die Jagd nicht erfolgreich war. Die Zusammesetzung von Weizen und Pflanzen ist also sehr ähnlich, da gab und gibt es keine Probleme. Nach Ende der letzten Eiszeit hab das Eis fruchtbaren Boden freigegeben und es wuchsen die verschiedenen Getreidearten. Das nutzte der Mensch der Steinzeit und er erkannte auch schnell, dass man das Getreide auch anbauen kann. Es entstand also sowas wie eine erste Landwirtschaft vor etwa 10.000 Jahren und Brot wurde immer mehr zur Hauptnahrung, wodurch der Mensch nicht mehr nur auf die Jagd angewiesen war und nun mehr Zeit für andere Dinge hatte, was vorallem die sozialen Bindungen stärkte und die Kulturbildung vorantrieb.

Das muss man etwas anders betrachten. Unser Metabolismus ist dafür optimiert stärkehaltige pflanzliche Lebensmittel zu verdauen. Wir können auch andere Nahrung verdauen, was aber zu Problemen führt (siehe Zivilisationskrankheiten).

Als sich unsere Vorfahren evolutorisch an diese ökologische Nische angepasst haben werden das vermutlich vor allem Wurzeln, Knollen und solche Dinge gewesen sein. Natürlich isst das in der Form heute quasi niemand mehr. Von dem was wir heute essen entspricht das vor allem den folgenden fünf Nahrungsmittelgruppen:

  • Hülsenfrüchte
  • Vollkorngetreide
  • Obst
  • Gemüse
  • Nüsse

(Vollkorn-)Brot ist also für unseren Stoffwechsel vergleichsweise gut geeignet. Wesentlich besser als vieles was sonst heute üblicherweise gegessen wird. Was allerdings zu Problemen führt ist Weißmehl, da hier die Kohlenhydrate zu schnell verdaut werden.

Warum willst du das wissen?

Warum fragst du nach Gluten? Die allermeisten Menschen, die keine Ahnung haben, denken Gluten wäre schädlich.

Das stimmt nicht. Es ist nur für Menschen schädlich, die eine Zöliakie haben. Also eine Autoimmunerkrankung.

Hier wäre Gluten schädlich. Für gesunde Menschen ist Brot nicht schädlich und Gluten erst recht nicht.

Und ja, unsere Körper sind angepasst an "Brot".

Für denn Fall, dass ich richtig liege mit dem Gluten: überlege mal, was Gluten überhaupt IST!

Es ist nämlich Klebereiweiß in bestimmten Getreidesorten.

Somit kannst du Brot nicht schlecht reden, sondern müsstest es dann auch mit z.B. Brei tun, den unsere Vorfahren gegessen haben, ehe es z.B. Kartoffeln gab.

Brot war eigentlich eher was für reichere Leute.

Aber Getreide wird schon jahrtausendelang auf vielfältige Weise gegessen.

Wasserspeicher- Körper?

Hallo zusammen,

hier mal eine Überlegung: Der Mensch legt in "guten" Zeit, evolutionär gesehen, Fettreserven an um diese in Notzeiten abrufen zu können. Das macht in meinen Augen medizinisch- evolutionär Sinn. Wie ist es aber mit Wasserreserven? Angenommen Zwillinge trinken gleichviel Wasser an einem Tag- der eine bewegt sich viel, der andere liegt nur rum. Lassen wir mal das Schwitzen ausser acht bzw. wenn man das einfach verrechnen würde, müsste der Liegende öfter auf die Toilette zum Wasserlassen als der Sich-Bewegende?

Also wie gesagt, angenommen das Schwitzen wird verrechnet oder ggf. ausgeglichen, mir geht es rein darum, ob der Körper das Wasser bei dem Sich- Bewegenden, wie bei Fett-Energie, (zwischen-) speichert.

Bonusfrage- welche Organe und welches Gewebe betrifft das dann (Sitz des Speichers)?

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