Ist Umverteilung, von ganz oben nach ganz unten nicht die Lösung für eine gerechtere Gesellschaft?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Dem wäre bestimmt so, falls dafür ein politischer Wille vorhanden wäre, was schlicht nicht der Fall ist.

Wirtschaftlich geht es "um die Befriedigung der Bedürfnisse des Menschen". Wozu es erst einmal Bedürftige braucht, gell.

Würde man die Bedürftigkeit verringern käme es zu Sättigungseffekten und aus wäre es mit dem so hochgelobten Wirtschaftswachstum.

Moralisch mag es geboten sein Armut zu überwinden, nur schert sich die Politik keinen deut um die Moral.
Schon gar nicht die neoliberale Politik, seit der Agenda 2010, deren Urheber die SPD ist.

Partiell war das einmal anders, als es noch soziale Marktwirtschaft hieß, als Antwort auf den Sozialismus der DDR.
Nur ging die DDR in den Orkus der Geschichte, seither wird neoliberalisert als gäbe es kein morgen.

Die meisten gehen hier von einem Nullsummenspiel aus, mit einer bestimmten Menge an Vermögen oder Einkünften, die aktuell ungleichmäßig verteilt sind. Das ist falsch. Wir leben in einer Zugewinngemeinschaft aus Kapital und Arbeit, von der beide Seiten profitieren. Und wer sein Kapital einsetzt, dem steht natürlich auch eine Rendite zu, sonst kann man die Kohle auch irgendwo im Ausland verballern, davon hat dann hier niemand etwas.

Wohlstand kommt nicht vom Konsum, sondern von der Produktivität

Mehr zu verbrauchen mag sich zwar für die Begünstigten einige Zeit lang gut anfühlen, macht uns aber langfristig ärmer, genauso wie es einem Bauern, der sein Saatgut auch isst einen Winter lang ausgezeichnet, und in den darauffolgenden mies geht

Um den Wohlstand langfristig zu erhöhen, braucht es Ersparnisse, die es ermöglichen zu sinnvollen Zeitpunkten in produktivitätssteigerndes Kapital zu investieren, anstatt sich mit Arbeit für sofortigen Konsum über Wasser zu halten

Nicht jede Investition ist sinnvoll, würden reiche Menschen wie von dir angesprochen ihr gesamtes Vermögen investieren, wären die meisten bald arm, und hätten Unmengen wertvoller Ressourcen verschwendet

Wenn du Bedingungen schaffst, unter denen es vernünftig möglich ist, zu sparen und zu investieren, musst du Ungleichheit als notwendige Konsequenz unterschiedlich langfristig oder kurzfristig denkender Menschen akzeptieren, zum Wohle der gesamten Gesellschaft

Kommunismus hat noch nie funktioniert und funktioniert auch niemals.

Klar würde eine Enteignung "der Reichen" den Armen nützlich sein - aber nur als Einmaleffekt. Mit der Folge, dass "die Reichen" ihren Antrieb verlieren würden, ihr Geld weiter zu investieren. "Die Reichen" haben den Großteil ihres Vermögens nämlich nicht wie Dagobert Duck im Geldspeicher, sondern in der Wirtschaft investiert. Damit tragen sie zum Wohl der Gesellschaft einen maßgeblichen Anteil. Und sie haften auch mit ihrem Vermögen. Wer sich verkalkuliert und falsch investiert, verliert sein Vermögen.

Nicht falsch verstehen: Ich glaube nicht, dass "die Reichen" alles Menschenfreunde sind. Aber ohne sie hätte sich noch nicht einmal die Dampfmaschine durchgesetzt.

pasixundy 17.01.2017, 13:54

kennst du den Wirtschaftskreislauf, wenn die Haushallte mehr Geld zur verfügung hätten, würden sie mehr konsumieren und die Unternehmen hätten als Folge mehr Geld zur verfügung, die damit Investieren könnten etc.

Bei Investitionen durch Reiche ist es nun so, dass Unternehmen sich Geld ausleihen, aber dafür Zinsen/Zinseszinsen zahlen müssten. Wenn aber nun nicht mehr konsumiert werden kann, da die Haushalte nicht mehr Geld zum ausgeben hätten, müssen die Zinsen ja trotzdem bezahlt werden. Ergo das Geld wird den Armen genommen und wird den Reichen gegeben.

1
W4hrheitsf1nder 17.01.2017, 14:00

Und sie haften auch mit ihrem Vermögen.

Klar, man hat ja in der Wirtschaftskrise gesehen was passiert ist. 

Die Reichen wurden noch reicher (obwohl einige von ihnen das Problem überhaupt erst verursacht haben) und die Armen noch ärmer. 

Da kann ja was nicht stimmen .. 

0
pasixundy 17.01.2017, 14:00

Kommunismus ist eine Staatsform, keine Wirtschaftsform.

Im Kommunismus gab es die Planwirtschaft, die einige Nachteile mitsich brachte, zB: keine Luxusgüter wie Bananen, aber die Grundbedürfnisse der Bevölkerung waren gedeckt.

Tatsächlich wurde der BRD viel in den Arsch geschoben, aus Angst man könne ihn auch an die SO verlieren. Sie wurden als Aushängeschild instrumentalisiert. 

https://www.welt.de/wirtschaft/article134088763/Die-DDR-war-in-Wahrheit-gar-nicht-pleite.html

1
ancanei 17.01.2017, 14:23

Das ist das Problem. Die Leute können nur noch in vergefassten Systemen denken. Völlig egal, um was es geht - ruckzug wird nach Kommunismus & Co. gegriffen. Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Die Menschen sind derart in die vorhandene Konditionierung einbetoniert, dass sie nicht mal auf die Idee kommen, dass man auch was neues anderes machen könnte. 

Wären Wissenschaftler außerhalb der Wirtschafts- UND Religions- und überhaupt Geisteswissenschaften so einfallslos wie diese, würden wir alle noch am Lagerfeuer unser Essen kochen. 

0
DinoSauriA1984 17.01.2017, 15:36
@ancanei

Möglich. Aber die, die Ideen hatten uns uns technisch und wirtschaftlich weitergebracht haben, wurden dadurch reich!

Menschen ihr Vermögen wegzunehmen, um es umzuverteilen, ist eine Idee des Kommunismus. Du möchtest jetzt, da das Wort verbrannt ist, nicht mehr, dass wir es verwenden. Die Methoden sollen aber weiter genutzt werden?

Wirtschaft funktioniert nur als Wettbewerb (jedenfalls habe ich noch von keinem anderen funktionierenden Modell gehört). Der Vorschlag, den Reichen ihr Vermögen zu nehmen, um es den Armen zu geben, ist wie der Vorschlag, die Zeiten aller Teilnehmer eines Sprintwettbewerbes zu addieren und jedem Teilnehmer die Durchschnittszeit anzurechnen. Neue Rekorde würden nur so purzeln.

Und:

Die Menschen sind derart in die vorhandene Konditionierung einbetoniert, dass sie nicht mal auf die Idee kommen, dass man auch was neues anderes machen könnte.

Was bitte ist neu an der Idee, die Reichen könnten für meinen Lebensunterhalt aufkommen. Sollen doch die Deppen Geld für mich verdienen! Ja ich würde die Wirtschaft durch Konsum schon ankurbeln mit dem Geld, dass sie mir umverteilen würden! Seid umschlungen Millionen!

0
voayager 17.01.2017, 21:30

Dino, falls du es noch nicht bemerkt haben solltest. einen Kommunismus hatte es bis jetzt noch nie auf der Welt gegeben, daher erübrigt sich, ob er funktionierte oder nicht. Was nie existierte, kann natürlich auch nicht funktionieren, so einfach isses in dem Fall. 

0
DinoSauriA1984 18.01.2017, 10:14
@voayager

Doch, habe ich durchaus bemerkt. Die Frage ist doch, warum diese Utopie nie verwirklicht werden konnte. Meine Antwort darauf ist, dass es an den Heiligen fehlt, die unkorrumpierbar dieses System steuern und überwachen - und die die richtige Intuition haben, um zu erkennen, was wann wo produziert werden muss und notfalls den Mut und die Macht haben, einmal beschlossene (5-)Jahrespläne über den Haufen zu werfen.

Ich fürchte, selbst wenn es diese Heiligen gäbe, würde der Rest der Gesellschaft sie für Diktatoren halten, denn sie würden vielleicht Kohlekraftwerke schließen und die Kumpel zwingen müssen, etwas anderes zu arbeiten. Für die Betroffenen könnte das als Willkür interpretierbar sein.

0

die Umverteilung von Oben nach Unten ist sehr wohl die Lösung vieler Probleme. Daher steht genau dies auf der Agenda.

Ja, das würde es. Der hauptsächliche Grund, warum der Komunismus nicht funktioniert hat, ist dass es keine Kontrollmechanismen für die Staatsführer gab und die sich selber über den Komunismus gestellt haben und sich die Taschen voll gemacht haben. Der Komunismus würde funktionieren mit den richtigen Leuten an der Spitze und einigen Änderungen der bisherigen Definition. Die Demokratie ist jedenfalls gescheitert. Nur, dass es den westlichen Bürgern materiell noch zu gut geht, um das zu bemerken. Aber die Zeit wird kommen. Nur wird der Komunismus nie wieder kommen. Es wird eine globale Gesellschaft, die Big-Brother-like in der Masse alles akzeptiert, was die wenigen Prviligierten Ihnen vorsetzen, aus dem Grund, weil Sie satt sind (Niemand muss dursten, hat hunger oder ist obdachlos) und unterhalten  werden (Fernseher, Internet,...) und nur einzelne Personen, wenn es auch zusammengenommen millonen Personen sind, anecken und eliminiert (Gefängnis, Tod, Medikamente) werden. Aber theoretisch wäre eine verhältnismäßige, verantwortungsvolle Umverteilung des globalen Vermögens, die Abschaffung der Verzinsung und global geltende und durchzusetzende Menschenrechte, die einzige Möglichkeit um Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen. Lg

ArnoldBentheim 17.01.2017, 15:28

Der Komunismus würde funktionieren mit den richtigen Leuten an der Spitze ...

Und wo findet man diese "Leute"? Wer wählt sie aus?

Die Demokratie ist jedenfalls gescheitert.

Keineswegs, aber der sog. Kommunismus.

Der hauptsächliche Grund, warum der Komunismus nicht funktioniert hat, ist dass es keine Kontrollmechanismen für die Staatsführer gab ...

Es gab durchaus "Kontrollmechanismen" im sog. Kommunismus, und zwar im nationalen wie internationalen Maßstab. Bedauerlicherweise haben diese "Kontrollmechanismen" deswegen nicht funktioniert, weil die Kontolleure selbst auch gerne von den Vorteilen des damaligen kommunistischen Systems profitiert haben. Auch heute würde der Kommunismus scheitern, weil man keine geeigneten Leute findet, die effektive Kontrolle leisten können. Zwar ist die Demokratie nicht vollkommen, aber sie leistet die Kontrolle besser als der Kommunismus, weil die Menschen persönlich frei sind, selbstbestimmt leben und eine eigene Meinung haben dürfen!

Nur, dass es den westlichen Bürgern materiell noch zu gut geht, um das zu bemerken.

Immerhin, die Demokratie hat es geschafft - der Kommunismus nicht!

Es wird eine globale Gesellschaft, die Big-Brother-like in der Masse alles akzeptiert, was die wenigen Prviligierten Ihnen vorsetzen, aus dem Grund, weil Sie satt sind (Niemand muss dursten, hat hunger oder ist obdachlos) und unterhalten  werden

Das Wesentliche hast du vergessen: weil die "Masse" aus eigener Schuld immer bildungsferner wird und, soweit vorhanden, sein intellektuelles Potential nicht mehr nutzen will!

und nur einzelne Personen, wenn es auch zusammengenommen millonen Personen sind, anecken und eliminiert (Gefängnis, Tod, Medikamente) werden.

Im sog. Kommunismus war das Gang und Gäbe, in der Demokratie gibt es jedoch erhebliche nationale und internationale Hürden, die das verhindern!

0
Disposable 17.01.2017, 15:40

Unsinn, der Kommunismus kann aufgrund des fehlenden Preismechanismus nicht funktionieren

ohne durch freiwilligen Handel, in dem das Erhaltene der jeweiligen Seite mehr wert ist als dessen Bezahlung, entstehende Preise, ist es nicht nur unmöglich zu wissen, in welcher Verwendung Ressourcen am wertvollsten sind, sondern sogar ob ein Produktionsprozess Wohlstand aufbaut oder vernichtet

Selbst unter der wohlwollendsten Regierung wäre kommunistische Organisation nur willkürliche Planung nach Gefühl, und Produktivität kaum mehr als zufällig zu erreichen

0
DinoSauriA1984 17.01.2017, 16:13

Die "richtigen Leute", die Du suchst, wurden in der katholischen Kirche alle heilig gesprochen. Die meisten von ihnen hatten aber mit Wirtschaft nicht viel im Sinn!

Die Demokratie ist jedenfalls gescheitert. Nur, dass es den westlichen Bürgern materiell noch zu gut geht, um das zu bemerken.

Ich frage mich mal, wo das herkommt, dass es den westlichen Bürgern materiell gut geht? Haben die alle im Lotto gewonnen? Oder wurde der Wohlstand in diesem ach so verwerflichen System erworben?

Echt, Ihr müstet Euch selbst mal zuhören!

0

Wenn 8 Männer mehr Geld haben, wie 3,6milliarden Menschen, dann stimmt etwas ganz gewaltig nicht mit diesem System! 

lesterb42 17.01.2017, 16:05

Doch. Ist alles in Ordnung. Von den 3,6 Mrd Menschen lebt ein großer Teil mit sehr wenig Geld und von dem was in ihrem Garten wächst.

0

wenn so viel geld zum "ausgeben" bereitgestellt wird, gerade in den armutsschichten würde das geld ordentlich geprasst werden, schätze mal das gar nicht so viele güter im umlauf wären wie das geld im gegensatz zur verfügung steht und ausgegeben wird.

ich vermute das wegen sehr hoher nachfrage
engpässen entsünden,die waren würden dementsprechend teurer werden und der eigentliche wert des geldes würde schwinden  - also inflation

ich finde man sollte das geld nehmen und schlagartig den würgegriff der banken lösen und diese zinseswahnsinn abschaffen, denn wie kann man geld verleihen das im grunde noch garnicht exestiert bis es die bank rausgibt um darauf noch zinsen zu verlangen die auch irgendwo herkommen müssen-es bleiben zwei seiten 

die gewinner -das banken system -die reichen 

die verlierer -zwangsläufig die gesellschaft die dem bankwahnsinn unterworfen ist und die zinsen erwirtschaften muss

Muesligott 17.01.2017, 13:59

und das geld bleibt danach trotzdem im umlauf, also wird es zwangsläufig immer mehr geld geben und wachstum hat seine grenzen ob nun in der natur oder in der wirtschaft

0

da wä#re es doch eine bessere alternativ efür alle die geld wollen arbeit bereitzustellen  und diese zu bezahlen. da muss dann nichts "verteilt" werden.

geld sollte man sich verdienen wenn man dazu in der lage ist

pasixundy 17.01.2017, 13:45

und die Reichen werden so reich, weil sie sich es Verdient haben, bzw erarbeitet haben. Wirklich?

0
martinzuhause 17.01.2017, 13:46
@pasixundy

die meisten ja. einige haben geerbt, viele es sich selber erarbeitet.

ein verteilen löst keine probleme. geld das man nicht verdient hat weiss man nicht zu schätzen

1
pasixundy 17.01.2017, 13:48
@martinzuhause

sie haben arbeiten lassen, niemand kann durch ehrliche Arbeit so viel Geld verdienen.

0
martinzuhause 17.01.2017, 13:49
@pasixundy

natürlich kann man.

einer hat eine idee und leiht sich geld. damit stellt er leute ein die seine idee verwirklichen. diese bekommen ihre arbeit bezahlt und er muss das geliehene geld zurückzahlen. irgendwann kann er damit recht viel verdienen.

das kann doch jeder machen.

2
archibaldesel 17.01.2017, 13:58
@pasixundy

Natürlich, vielen hatten Idee, haben Mut bewiesen und wurden. belohnt. Noch mehr sind gescheitert.

Menschen wie Bill Gates, Steve Jobs oder Warren Buffett haben sich ihr Geld selbst verdient. Und vor allem Gates und Buffett geben davon über die Gates-Stiftung immerhin knapp 40 Mrd. USD an die Ärmsten zurück, freiwillig....

0
pasixundy 17.01.2017, 14:21
@archibaldesel

in einer Gerechten Welt müsste man denen kein Geld geben bzw Angewiesen zu sein, dass Leute sich deiner Erbamen, Obwohl du selber nichts falsch gemacht hast. Die haben doch nur so viel Geld, weil sie das gesamte Geld auf Kosten aller anderer Menschen ansichreißen 

0

1. wieso immer größeres Wirtschaftswachstum. Irgendwann kann es nicht mehr wachsen, was macht man dann?!

2. Lösung ja, wird aber nicht umgesetzt, da die Reichen die Strippen ziehen und das zu verhindern wissen. Keiner gibt freiwillig seinen Reichtum ab da oben ;)

Du willst also Leuten die für ihren Reichtum gearbeitet haben enteignen und das Geld Armen geben? Das repräsentiert die deutsche Neid-Gesellschaft.

pasixundy 17.01.2017, 13:47

Haben die Reichen dafür gearbeitet, oder haben sie den anderen Etwas weggenommen. "Wer ich nicht arm, wärst du nicht reich".

Wirklich arbeiten tuen die nicht!

1
martinzuhause 17.01.2017, 13:56
@pasixundy

warum etwas weggenommen? man kann es auch so sehen das denen die arbeiten etwas weggenommen wird. die muessen alle durchfüttern die nicht arbeiten.

1
W4hrheitsf1nder 17.01.2017, 13:57

Es geht nicht darum das sie reich sind sondern was für irrsinnige Vermögen sie aufbauen. Wenn man seine Arbeiter fair bezahlt und auf Ausbeutung verzichtet, ist es beinah unmöglich Mrd. Vermögen anzuhäufen. 

Kommt natürlich immer auf die Branche an aber kein Chef verdient ein tausendfaches Gehalt eines normalen Arbeiters.

1
martinzuhause 17.01.2017, 14:04
@W4hrheitsf1nder

warum soll er nicht das tausendfache bekommne? er trägt das ganze risiko. geht seine firma pleite bekommen seine ehemaligen angestellten geld für das auch er beiträge in die sozial- und krankenkassen gezahlt hat. wenn er da nicht privat vorgesorgt hat wird er zum sozialfall.

das geld bringen immer die kunden. wie z.b. beim fussball. die fans bringen den vereinen das geld das die da in millionenhöhe rauswerfen.

oder bei bestimmten designern oder spray. die ware kostet nur einen bruchteil von dem was der dumme kunde da zahlt

1
MarieKurie 17.01.2017, 14:26
@martinzuhause

Natürlich trägt er das Risiko! Er ist ja auch der Chef.  

1000 mal so viel verdienen, wie der Angestellte, ist unverhältnismäßig. Das Problem ist, dass nur ein bestimmter Anteil an Geld da ist und, wenn wenige Reiche Geld verdienen, ohne objektiv zu arbeiten (Verantwortung tragen ist keine Arbeit), ist das nicht nur unchristlich, sondern moderne Sklaverei auf hohem Niveau.

Ich habe das Gefühl, Sie überblicken nicht die Gesamtheit des Problems.

0
MarieKurie 17.01.2017, 14:39
@MarieKurie

Der Chef trägt nicht nur das Risiko, sondern bekommt auch den Gewinn, im Falle des Erfolgs.  Der Angestellte hat so gesehen nur das Risiko. Was predestiniert den Chef denn zum Eigentümer des Unternehmens und damit zum Erhalt des Gewinns? Das Kapital, was er hineingesteckt hat. Er muss nicht unbedingt intelligenter, gebildeter oder besser geeignet sein. Er muss auch nicht unbedingt mehr arbeiten, wie seine Angestellten. Er muss nur das Kapital ins Unternehmen gepumt haben. Für diese Verhältnismäßig geringe Leistung, soll er dann 1000 mal mehr Geld bekommen? Ungerecht und unchristlich ist dies und anhand dieses Beispiels muss man doch schon sehen, dass dieses System zum Scheitern verurteilt ist.

0
DinoSauriA1984 17.01.2017, 16:37
@MarieKurie

Liebe Mitchristin MarieKurie,

das Christentum, wie Jesus es gewollt hat, beschäftigt sich kaum mit der Wirtschaft. Zwar sieht es für Reiche Schwierigkeiten ("Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr..."), aber den Reichtum und auch das Arbeiten mit Geld hat selbst Jesus nicht verdammt (der Knecht, der sein Talent vergrub, statt mit ihm zu arbeiten war der faule und schlechte Knecht!). Das Christentum ist weder als Staatsform noch als Wirtschaftsform gedacht oder geeignet. Das Christentum fordert den einzelnen Menschen heraus, nicht das Kollektiv. Möglicherweise fällt es schwer, reich und Christ zu sein aber das muss jeder für sich erkennen und bewerten.

1000 mal soviel verdienen, wie der Angestellte, ist unverhälnismäßig.

Zugegeben! Unverhälnismäßig sind auch die Verdienste von einigen Stars, Malern, Sportlern, Erfindern, Ärzten, etc, etc.

Das Problem jedoch mit Enteignung aus der Welt zu schaffen ist aber ebenfalls unrecht ("Du sollst nicht begehren, Deines Nächsten Hab und Gut" - es sei denn, er hat mehr als Du?).

Einige Superreiche nutzen ihr Vermögen, um mit Milliarden Dollar gute Dinge zu tun (Gates, Buffet). Sie leisten sich den Luxus, selbst zu bestimmen, für welchen Zweck sie spenden wollen.

0
pasixundy 17.01.2017, 19:37
@DinoSauriA1984

Manche Menschen haben echt Probleme, in der Bibel steht auch was von Nächstenliebe, hören wir deswegen auf Sachen  zu kaufen, vondenen wir wissen das die Menschen die sie gemacht haben, praktisch als Sklave arbeiten.

In der Bibel steht auch: http://www.bibelzitate.de/gbz.html 

also diese Ignoranz...

0

Was möchtest Du wissen?