Ist Tschernobyl ein gutes Reiseziel?

9 Antworten

Es ist schon fast grotesk wie schnell der Mensch vergisst. Das ganze ist gerade mal 30 Jahre her. Und dabei sind Stoffe freigesetzt worden die zum Teil !!Halbwertzeiten!! von 30000 Jahren haben. Schon die damals weltweit eingeleiteten Aktionen waren nichts anderes als Beruhigungsstrategien. Denn wirklich etwas dagegen tun kann man einfach nicht. Und daher riskiert jeder der dorthin fährt, schon bei kurzen Aufenthalt, ernsthafte gesundheitliche Schäden. Aber jeder hat natürlich das Recht für sich selber zu entscheiden ob es ihm dieses Abenteuer Wert ist, sich in einer halben Stunde 500x Röntgen zu lassen. Es darf ja auch jeder auf irgendwelche Berge steigen, oder sich aus einem Flugzeug werfen, was die Lebenserwartung auch nicht wirklich erhöht.

1. liegt die Strahlung viel zu nahe an der natürlichen Grenze, als das eine Gefahr entsteht. 500x Röntgen ist Unfug.

2. scheint sich dein Kommentar eher in einer Radiophobie (https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlenangst) zu äußern, als um reale Ortskenntnis.

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Du solltest dich dort nur mit einem Experten aufhalten. Es gibt extra Führungen, die man buchen kann. Du solltest dich auf jeden Fall vor der Strahlung schützen und ein Strahlungsmessgerät dabei haben. UND du solltest dich nicht zu lange dort aufhalten, da die Strahlung dem Körper immer noch schaden kann.

Lies meinen Bericht. Ich war vor mehr als 10 Jahren dort. Es wird sich nicht viel verändert haben, außer dass der Reiseführer vielleicht heute ein anderer ist. Tageweise kann man da keinen Urlaub machen, es sind immer geführte Touren, die ein paar Stunden dauern. Sehr informativ übrigens. 

http://annjabusch.de/wp-content/uploads/2016/02/tschernobyl.pdf

PS: Eins hat sich doch verändert! Über den Unglücksreaktor ist inzwischen ein riesiger Sakrophag gebaut worden!

Mittlerweile bieten einige Tourenveranstalter private Touren bis zu 30 Tage an, wie beispielsweise Chernobyl Tour, oder um eine Woche herum von SoloEast Travel

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@NuklearTV

Echt jetzt? Das kann ich mir kaum vorstellen. Es müsste dann ja auch geeignete Hotels u.ä. in der Zone geben. Und bei 30 Tagen würde die bisherige 14-Tage-Aufenthaltsgrenze um das Doppelte überschritten.

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