Ist Trump wirklich so schlecht und böse wie ihn die deutschen Medien porträtieren?

 - (Politik, Deutschland, Wirtschaft)

Corona/Covid-19 Hinweis

… mehr anzeigen

18 Antworten

Von Experte stormy bestätigt

Ich mag den... Schwer zu sagen. Ich mag auch Putin. Ich finde da gibt es viel schlimmere.
Unsere schleimigen deutschen Politiker, mit ihrer Doppelmoral, die mag ich nicht.

Für mich steht auch fest, dass die Medienwelt (vor allem die deutsche) völlig einseitig berichtet.
Wenn man alles mal realitisch anschaut, ist Trump nicht schlechter oder besser als seine Vorgänger.

Der Versuch sich mit Korea zu verständigen fand ich persönlich toll. Unser Medien hatten dafür nix übrig. Für mich unverständlich.
Auch dass er Soldaten in die Heimat zurückgeholt hat und es seit Trumps Regierung eher weniger Auslandsmilitäreinsätze seitens der USA wäre mal erwähnenswert.

Grundsätzlich polarisiert er aber auch zu extrem und verbreitet unüberlegte Twitternachrichten.
Dieses Getwitter halte ich für sehr problematisch. Da haben sich schon viele Politiker und Promis in die Nesseln gesetzt.
Gilt für Promis Bad News are Good News. Bin ich mir bei Trump da nicht so sicher.

Und OB er schlechter ist als seine Vorgänger.

Aber da du ihn magst, dürfte das mit der Objektivität vielleicht nicht so ganz einfach sein.

Wenn es für dich feststeht, dass die deutsche Medienwelt völlig einseitig berichtet, steht das eben nur für dich fest. Objektiv gesehen, ist das ein unsinnige Pauschalisierung.

Deinen Blick halte ich aus den genannten Gründen eben nicht für "realistisch".

1
@earnest

Ich mag aber auch Obama. Sehr sogar! Bush, den mochte ich gar nicht! (Das ist wahrscheinlich das Einzige was ich mit Gerhard Schröder gemeinsam habe.) Den fand ich super. Aber nüchten betrachtet hat er in seiner Amtszeit nur einen großen Erfolg und das war seine Gesundheitsreform. Obama Care wollte auch Trump nie wirklich abschaffen. Ansonsten gab es nicht viel. Die Wirtschafts boomte unter Obama genauso wie unter Trump. Ich denke aber, dass hier der EInfluß von Politik völlig überbewertet wird. Innerpolitisch spitzt sich die Lage in den USA schon viel länger zu. Das ging bei Bush los, würde ich sagen. Da hat weder Obama noch Trump die Schuld. Schuld ist Bush, denn der hat das Land mit dem Irak Krieg in die Pleite getrieben.
Ein Problem hatte Obama letztlich auch noch. In der letzen Amts Periode ware lange eine Lame Duck. Kann aber Trump, falls er gewählt wird auch blühen.

1
@earnest

Und unsere Medien, die sind einseitig! Am Bsp. Trum sieht man das. Den ganzen Tag Trump hat blonde Haare, Trump hat sich die Schuhe flsch gebunden, Trump hier, Trump da. Über seine politischen Erfolge in den USA wird gar nicht berichtet und wenn, dann sind das Randnotizen. Und so wundern sich die Deutschen, warum der Trump überhaupt in den USA so beliebt ist, wie er es ist. Und da erklären wir lieber ein halbes Land für geisteskrank... Das macht natürlich Sinn...

1
@Rumpelric

Ich weiß zwar nicht, inwiefern das eine Widerlegung meines Kommentars ist, aber ich nehme deine Meinung zur Kenntnis.

Auch dein Kommentar ist allerdings wieder voller Pauschalbehauptungen.

1
@earnest

Das ist meine Meinung. ich beobachte die USA und was da los ist nun seit über 25 Jahren. Davor war ich schlicht zu jung. Ich bin hier nicht da um alles herauszusuchen. Das musst Du selbst machen. Fakt ist. Unter Clinton, war der US Haushalt in Ordnung. Das hat Bush verbockt. Das kannst Du raussuchen und lesen. Und immer wenn die Kohle ausgeht, weißt doch selber, gibts Theater.
Das kommt davon, wenn man lieber irgendwo auf der Welt Krieg spielt, als sich um seine eigenen Probleme zu kümmern.

1
@Rumpelric

Danke, aber ich glaube, dass ich mich in Sachen USA ganz gut auskenne. Auch schon seit einer ganzen Weile.

Wir müssen doch auch nicht einer Meinung sein...

0
@earnest

Nein müssen wir nicht. Aber wenn Du dich auskennst, dann musst Du auch das gesamte Konstrukt im Auge behalten. Die 4 Jahre Trump sind meiner Meinung nach völlig überbewertet. Im positiven, wie im negativen.

1
@Rumpelric

Ich kenne mich aus. Und sehe das völlig anders.

Das ist eine "Jahrhundertpräsidentschaft" - im negativen Sinn.

1
@earnest

Diese Behauptung kannst DU mit nichts belegen. Der saß 4 Jahre rum und hat getwittert, wie ein Vögelchen. Was hat er den großartiges, bahnbrechendes gemacht, das irgendeinen langfristigen Effekt hat? (Negativ, wie positiv)
Da das Jahrhundert erst 20 Jahre alt ist, ist das für mich Bush - im negativen Sinn. Der Mann ist für Kriege verantwortlich. Afghanistan und Irak.

1
@Rumpelric

Aber sicher kann ich das.

Er hat die Spaltung des Landes tatkräftig befördert. Das Land ist so schlimm gespalten wie seit dem Bürgerkrieg nicht.

Aber ich glaube nicht, dass wir hier auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

1
@earnest

Was ist Spaltung? Und was wäre Vereinigung? Ist Spaltung in einer Demokratie nicht normal? Unterschiedliche Parteien, unterschiedliche Meinungen...

1
@ErkanB

Das, was derzeit in den USA läuft, ist NICHT normal.

Da sind nicht nur unterschiedliche Meinungen. Das sind tiefe Gräben, die die U.S. Gesellschaft entzweien. Vermintes Gelände, unüberbrückbare Gegensätze, vergiftetes Klima. Ein Lügenbaron, der Hass verbreitet. Reps gegen Dems. Schwarz gegen Weiß. Alte, weiße Männer gegen jüngere, "farbigere" Generationen...

2
@ErkanB

DIe Frage ist aber wie die Spaltung politisch gelebt wird. Und wenn dann Mord und Todschlag ist, dann ist das einfach nicht mehr schön. Hat dann auch mit Demokratie nix mehr zu tun. Da streit und argumentier ich lieber mit Earnest noch ein bisschen rum.

1
@earnest

Da stimme ich Dir zu, bis auf den letzten Satz... Eine EInbahnstraße ist das nämlich auch nicht.

0
@earnest

Kannst mal sehen, wie schnell wir 2 uns einig sind... ^^

1

Mal davon abgesehen dass deine "Pros" eher Behauptungen sind, so sind sie nicht mal wirklich unterfüttert

"- Die Steuerreform für Unternehmen und Individuen befeuerte das Wirtschaftswachstum."

Wirtschaft wachsen immer nach Krisen. Das Wachstum der USA stagniert aber insgesamt und war auch schon auf deutlich höheren Level. -siehe

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14558/umfrage/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-in-den-usa/

"- Die Arbeitslosenrate war unter Trump sehr niedrig, bis zum Ausbruch von COVID-19."

Die Arbeitslosenquote sank schon seit 2010 nachdem sie durch die Finanzkrise 2008 in die Höhe geschnellt war. Trump hat da gar nichts gemacht. siehe:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/17332/umfrage/arbeitslosenquote-in-den-usa/

Trump ist ein Fantast....schlimmer ein Rattenfänger. Die Deutschen Medien halten sich noch zurück.

Was heißt hier böse und schlecht, das sind doch nur moralisierende Worthülsen, ohne Inhalt. Wichtig ist doch vielmehr ob ein Präsident der Mehrheit des Volkes und der Natur schadet oder nutzt und da ist nun mal kein Nutzwert dieses aufgeblasenen Milliardärs zu erkennen. Schon einmal gab es einen eitlen narzißtischen Gecken aus der high society, nämlich diesen Berlusconi, dem auch dieser Trump partiell ähnelt. Dann ähnelt er qauch bis zu einem gewissen Grad dem Schmierenkomödianten namens Mussolini. Alles hohle Gestalten, die sich mit wichtiger Miene aufpumpten und dabei erz-reaktionäre Politik betrieben.

- Trump hat eine starke Persönlichkeit und ist ein sehr selbstbewusster und selbstsicherer Mensch, was im Feld der Politik sicherlich kein Nachteil ist.

Für ihn ist das kein Nachteil. Heißt aber nicht, dass er mit dieser selbstbewussten Persönlichkeit irgendwas Gutes macht oder sagt. Das ist nämlich nicht der Fall.

- Trump ist aufgrund seines Reichtums frei von Bestechung und unabhängig von  "special interest donors". Nepotismus liegt ihm nicht. Er zieht sein Ding durch. 

Er ist nicht immun gegen Bestechung. Auch er nimmt Wahlkampfspenden an.
Vor allem aber hat er ja auch Interessengruppen ohne dass er auf deren Geld angewiesen ist. Die NRA zb.

- Die Steuerreform für Unternehmen und Individuen befeuerte das Wirtschaftswachstum.

Wow toll....

- Die Arbeitslosenrate war unter Trump sehr niedrig, bis zum Ausbruch von COVID-19.

Guck dir den gesamten Graphen an, die Arbeitslosenrate war vor Trump schon genau so niedrig, der Trend hat sich einfach fortgesetzt, Trump hatte damit nichts zu tun.

​- Er sorgte dafür, dass große Mengen an Geld / Finanzen wieder zurück in die USA flossen. Er schaffte es die Finanzströme so umzulenken, dass die USA davon profitierten.

Hat er nicht. Wirtschaft funktioniert nicht mit solch dummen Protektionismus.

- Trump ist gegen illegale Migration aus Mexiko. Er stellt sich gegen zu liberale laissez-faire Einwanderungsgesetze. 

Trump will Milliarden in eine dumme Mauer stecken, obwohl die aller wenigsten illegalen Migranten auf diesem Weg kommen

- sein Versuch mit Nordkorea Beziehungen aufzubauen war lobenswert, wenn auch nicht klar ist, ob es nachhaltige Effekte haben wird... 

Das war eine Imagekampagne für ihn. Für Kim Jong Un auch. Super.

Nordkorea macht das schon eine ganze Weile. Erst groß Drohen und Raketentests machen, bis sie irgendwann eine Gefahr darstellen. Und dann auf Diplomatie und Verständigung machen. So sind sie jetzt wieder an einem Punkt, wo die Welt sie in Ruhe weiter machen lässt. Genau was ein Diktator will.

Er hat keine Kriege begonnen und auch keine Umstürze angezettelt.

1
@ErkanB

Nett von ihm, dafür hat er aber richtig viel andere scheiße gemacht.

Als er zb der Türkei platz gemacht hat um in Syrien einzufallen, obwohl er mit Syrien verbündet war, war von den Auswirkungen als hätte er selbst angegriffen.

4

Ob Trump wirklich reich ist, wage ich mal zu bezweifeln...

0
@gutefrageuser03

er hat zumindest wirklich bei seiner Wahl einen größeren Teil als die meisten selbst bezahlt. Oder was heißt "selbst", halt aus irgendwelchen Fonds oder was auch immer, nicht aus seiner Privattasche

0

Was möchtest Du wissen?