Ist Syrien sicher?

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18 Antworten

Hallo,

der Familiennachzug wurde nur deshalb gestoppt, um nicht zu viele Flüchtlinge aufnehmen zu müssen. Dies gilt aber nur für kurze Zeit.

In Syrien ist es keinesfalls sicher. Mehrere Fraktionen kämpfen gegeneinander, Frankreich, Russland, Saudi-Arabien, etc. mischen sich ein.

Was Assad angeht: Er ist ein Diktator. Seit fünf Jahren führt er Krieg gegen sein eigenes Volk. Ihm kann man keinesfalls trauen.

Meiner Meinung nach hätte man den Familiennachzug aus den afrikanischen Ländern kurzzeitig unterbinden sollen, da es in Syrien zu kriegerisch zugeht.

MfG

Steven Armstrong

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Natuerlich ist Syrien nicht sicher, das Gegenteil ist eher der Fall, denn dort herrscht nicht nur ein Buergerkrieg sondern auch ein Krieg mit,gegen und fuer den IS.Dazu kommen noch die Grossmaechte mit ihrem Bombardoment, auch auf zivile Einrichtungen. Ich kenne Syrien gut, stammen doch meine Urvorfahren von dort und meine Familie hat noch eine Menge Verwandte dort, die versuchen mit dieser Situation irgendwie umzugehen,ohne das Land verlassen zu muessen..Syrien war auch unter Baschar al Assad noch lange ein sicheres Land, bis durch die Schwaechung bzw. die Zerschlagung des Iraks,durch die USA, der Aufstand sich auch auf Syrien uebertrug.Es mag sein, das Assad( schon wie sein Vater) ein Diktator ist, aber man zeige mir auch nur ein arabisch/ islamisches Land wo es nicht so ist.Der eine Herrscher mehr, der andere weniger, mit uneingeschraenkter Macht regierend.Solange diese amerikafreundlich reagieren und regieren, schweigen die Weltmedien. Baschar Assad wurde nach Meinung vieler Kenner des mittleren Ostens geradezu gezwungen hart zu reagieren, denn welcher Herrscher,ob Demokrat oder nicht,kann es zulassen, das ein Schattenkabinet entsteht,dessen Anhaenger versuchen mit Feuer und Schwert ,sich in einem bis Dato friedlichem Land, an die Macht zu putschen.Wer jemals frueher in Syrien war, wird mir gerne bestaetigen das zwar hart und undemokratisch regiert wurde, aber die Bevoelkerung hatte sich auf das Regime eingestellt, es ging ihnen gut, es fehlte an nichts und so machte man das Beste aus dieser Situation.Es gab draueber hinaus so gut wie keine Kriminalitaet, die Laeden im Suk blieben ueber die Mittagspause fuer das Gebet, zwar geschlossen, aber die Ware lag nur mit einem Tuch oder Moskitonetz abgedeckt,praktisch fuer jedermann zugaenglich da. Meinen Wagen habe ich in Syrien nie abschliessen muessen, dito die Haustuer.Nie wurde mir etwas entwendet.So wie ich von meinen noch dort lebenden Verwandten hoere,ist das Syrien von heute die reinste Hoelle                       Tareq

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Kommentar von earnest
29.01.2016, 05:53

Ich war noch zu Zeiten der uneingeschränkten Herrschaft Assads in Syrien und kann die Erfahrungen von Yankors durch meine flüchtigen Eindrücke, aber auch durch viele Gespräche mit Syrern, nur bestätigen. 

Ein U.S.-Politiker (Präsident Johnson?) soll zum Thema Diktatoren mal gesagt haben: "He is a bast.rd, but he is OUR bast.rd."

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Kommentar von FelixLingelbach
29.01.2016, 18:04

Hi Tareq,

so weit so gut - danke für deinen Beitrag. Den sogenannten arabischen Frühling hast du in deiner Erklärung aber vergessen. Ohne den wäre höchstwahrscheinlich trotz der Irak-Kriege in Syrien nichts passiert. 

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Ich habe durch nichts den Eindruck , dass Syrien "sicher" ist, sonst würden die Syrer ja wieder zurück wollen.

Ob man dem Herrn Präsidenten Assad trauen kann, weiß ich nicht.

Es wird so sein, wie fast überall auf der Welt, dass diejenigen, die dieselbe (politische) Ansicht haben, und sich einig sind, sich ein Stück weit trauen können.

Dass der Familiennachzug evtl. beschränkt wird, ist sicher ein brisantes Thema, wo die Verantwortlichen eine Gratwanderung machen müssen, zwischen Humanität und dem wirklich Machbaren.

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Die Frage kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein !

Deutschland muß sich entscheiden, inwieweit es die Interessen der eigenen Bürger gegen die der Flüchtlinge abwägt.

Grundsätzlich ist jeder Mensch schicksalhaft mit seinem Land verbunden und will regelmäßig auch dort bleiben. Einen Anspruch, sein Land zu verlassen um in einem anderen Land aufgenommen zu werden, kann man bei einem wichtigen Grund allgemein als Menschenrecht bejahen.

Bei der Definition "wichtiger Grund" gehen die Meinungen sicherlich sehr weit auseinander.

Ideal wäre es, wenn auch das aufnehmende Land einen guten Grund für die Aufnahme hätte.

Katharina die Große hatte z.B. einen Grund, die Glaubensflüchtlinge aus Deutschland aufzunehmen, weil viel Platz da war und das Land entwickelt werden sollte.

Es sollte aber auf keinen Fall so weit kommen, dass die ursprüngliche Bevölkerung irgendwann fliehen muß, weil die Flüchtlinge das Kommando übernommen haben.

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Kommentar von Yankors
30.01.2016, 00:33

Es ist richtig und zudem zeugt es auch von menschlicher Groesse, wenn man Fluechtlinge, die unter diese furchtbaren Umstaenden ihr schoenes und meist auch geliebtes Land verlassen mussten, bzw. nach Kriegsende herausgetrieben wurden, dabei denke ich an die Massen der Ost-und Suedostdeutschen ( Ost und Westpreussen Pommern,Schlesier und Sudeten ) die ein aehnlich furchtbares Schicksal erlitten haben, dann allerdings lediglich nach Westen fluechten mussten, aber selbst im eigenen Land nur allzu unwillig aufgenommen wurden.In diesem Fall sind es aber keine Deutschen die aufgenommen werden, sondern vollkommen Fremde mit einer ganz anderen Mentalitaet, anderen Lebensgewohnheiten, anderer Sprache und Religion.Ich kann deshalb durchaus verstehen, das sich der Durchschnitts BRD Buerger dabei recht schwer tut, zumal die Zahl der moeglicherweise noch ankommenden, im Moment noch gar nicht zu uebersehen ist.Von- Koennich -wurde Katharina die Grosse erwaehnt,mit dem Hinweis auf den Grund den sie hatte,es gab aber auch einen Friedrich den Grossen von Preussen, der die Tueren offen machte fuer die franz. Hugenotten,ob er dabei einen anderen Grund  als den schlicht menschlichen hatte, ist mir nicht bekannt.Allerdings gab ihm der Erfolg, dieser Aktion recht. Die Hugenotten haben sich in Preussen und in Deutschland glaenzend bewaehrt und sich als gute Buerger erwiesen, bis auf Ihre franz. Namen und ihre Lebensart ist nicht viel franzoesisches geblieben.

Tareq

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Ich kenne keinen Syrer,der sich als fanatischer Islamist auffuehrt.Im Gegenteil,Syrien war bisher immer besonders tolerant.Alles lebte friedlich zusammen. Moslems,versch. Glaubensrichtungen, Christen,Juden, wobei ich nicht von denen aus Israel spreche, sondern von syrischen Juden,die es hier schon immer gab und auch griechisch-ortodoxe Christen, dazu noch die syrisch christlichen Kirchen,Nestorianer,Maroniten und die Reste der babylonisch-assyrischen Kirche .Es war ein" melting point" den man sich so kaum vorstellen kann.Es war ein glueckliches und auch harmonisches Zusammenleben.Ganz Syrien gilt als Weltkulturerbe.Man findet dort Gebaeude und Kulturstaette aus der Roemerzeit, Kreuzritterburgen, eine ganz besonders bekannte und grosse " Krack de Chevaliére" ein Riesending,vollkommen autark, mit einem Riesen Brunnen fuer die Eigenversorgung und fuer die 700 - 800 Pferde , die den Rittern zur staendigen Verfuegung standen, praktisch uneinnehmbar und doch wurde sie eingenommen.Man hat sie schlicht und einfach umgangen und die Verteidiger solange unbeachtet gelassen, bis sie irgendwann von sich aus, Ausfaelle versuchten.Syrer sind wirklich kultivierte Menschen und so spricht man auch von Syrien als von der Cuna(Wiege) der Menschheit.es gibt hier auch eine kleine Christliche Kirche,fast eher eine Kapelle,in der ,der Sage nach der Prophet,Mohammed einige Male zu Besuch kam,um sich mit dem Christlichen Priester lange zu unterhalten.

Tareq

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Syrien ist alles Andere als sicher. Friedensgespräche sind geplant. Das wird ein Problem werden die Familien hier zu versorgen. Ich rechne dieses Jahr nochmals mit einer Million Flüchtlinge mit einzelnen jungen Männern. Rechne bitte mal hoch was das wird wenn davon jeder seine Familie nachholt das könnte dann praktisch 2 Millionen mal 3 werden. Also ca. 6 Millionen Flüchtlinge. Das wird dann verflucht knapp in den Kassen und dann geht's an die Reserven. Wenn dann noch eine Konjunkturflaute kommt oder eine Eurokriese dann sehe ich wirklich Rabenschwarz.

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Syrien ist ein relativ großes Land. 

Der "Bürgerkrieg" resultiert daraus, dass sunnitische Einwanderer bei dem alawitischen Herrscherhaus Ansprüche zur Regierungsbeteiligung stellen. Dies ist nicht in allen Regionen Syriens gegeben.

Es existiert also gar kein flächendeckender Krieg.

Die Angriffe der IS-Terroristen sind auch weitestgehend unter Kontrolle, IS hat enorme Verluste durch die russischen Interventionen hinnehmen müssen.

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Kommentar von earnest
27.01.2016, 11:16

Auch der nicht "flächendeckende Krieg" macht Syrien nicht zu einem sicheren Land.

Eine solch "differenzierende" Betrachtungsweise würde einem in Aleppo oder anderswo Belagerten wohl zynisch vorkommen.

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Kommentar von DolphinPB
27.01.2016, 12:02

Na ja, dann können ja alle Syrer die noch in Syrien leben froh sein dass der Krieg nicht alle "Flächen abdeckt"

"Die Angriffe der IS-Terroristen sind auch weitestgehend unter Kontrolle,"

Na, Du musst das ja wissen. Aus welchen geheimen Quellen stammt denn dieser und der ganze andere Mist ?

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Kommentar von Bitterkraut
29.01.2016, 01:02

die Fläche, die der Krieg nicht deckt, ist Wüste.

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Nein Syrien ist nicht sicher.

Eine Begrenzung des Familiennachzuges hat ausschließlich politische (und bayerische ?) Gründe, die sich gegen das moralisch Notwendige durchgesetzt zu haben scheinen.

Und zu guter Letzt - will denn Assad heiraten oder warum sollten wir ihn trauen?

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Kommentar von He333
27.01.2016, 08:31

Wäre das Gesetzt nicht gegen das Grundgesetz?

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Nein Syrien ist nicht sicher. Die armen Menschen die da nicht mehr wegkommen

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Syrien ist alles andere als sicher. DASS der Familiennachzug "verboten" wird steht ja noch nicht ganz fest. Bisher ist es nur ein Gesetzesentwurf. Da aber die vielen Frauen und Kinder innerhalb dieser 2 Jahre weggebombt werden finde ich sehr wahrscheinlich. Da ich mich aber bei Merkels mittlerweilen umstrittenen Politik nicht einmischen will, denke ich, hat sie ihre Gründe für diesen moralisch verwerflichen Schritt.

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Syrien ist in etwa so sicher wie die Seriösität etlicher User hier.

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Kommentar von DrSchmitt
03.02.2016, 13:51

Ich stelle doch nur eine berechtigte Frage.

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Warum soll man Frau Merkel trauen?

Das ist ein weiterer Versuch Europa zu destabilisieren, damit es bei dem vorwiegend männlichen Flüchtlngen bleibt.

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Kommentar von Sachsenbruch
27.01.2016, 09:58

Du hast die Pokemon-Verschwörung nicht erwähnt.

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Nein, Syrien ist nicht sicher. Nein, der Familiennachzug wird auf einige Jahre ausgesetzt, was ich gutheiße. LG 

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Kommentar von Eirene2007
27.01.2016, 07:11

Wieso heißt du das gut? Weil nicht NOCH MEHR Leite herkommen? Ich frage mich nur, ob der Familiennachzug nach den ausgesetzten Jahren überhaupt noch möglich ist. . Oder ist die Restfamilie in der Zwischenzeit schon verstorben? 

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Kommentar von Thelostboy342
27.01.2016, 07:24

Ach was für ein schwachsinn. der krieg mit assad wird ende nehmen und der IS will einen Staat erschaffen, nicht die Bevölkerung ausrotten wie die Nazis mit den Juden...

Sei nicht so furchtbar naiv. Käme es zum familiennachzug wärst auch du davon massiv betroffen... Egal wo du wohnst

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Kommentar von IchFrageEinfach
27.01.2016, 07:29

#Thelostboy342 Der IS hat sich zum Ziel genommen, alle shiiten auf dieser Welt zu bekämpfen. Die Kopfsteuer gilt nur für Christen, Juden usw.

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Du weißt nicht, ob Syrien sicher ist? Das mag ich kaum glauben. Du weißt nicht, ob man einem Mann trauen kann, der die eigene Bevölkerung zusammenbombt? Ehrlich jetzt?

Der Familiennachzug soll für eine bestimmte Zeit AUSGESETZT werden. Das hat aber mit deinen beiden Fragen nichts zu tun.

Gruß, earnest

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Kommentar von DrSchmitt
27.01.2016, 08:33

Und während der Aussetzung sollte Syrien doch sicher sein, oder?

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Syrien ist totsicher.

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Ist deine Frage ernst gemeint? Ich kann es fast nicht glauben. 

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Du musst es wahrscheinlich erst selber lernen was dies bedeuten würde. Ende von Deutschland.

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Kommentar von ponter
27.01.2016, 07:53

Ende von Deutschland.

Inwiefern?

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Kommentar von He333
27.01.2016, 08:30

Wie dramatisch. Endlich sagt es mal einer.
Selbst wenn jeder noch fünf Familienangehörige nachziehen würde (würde wohlgemerkt), hätten wir vllt 5/6 Millionen Flüchtlinge in Deutschland. Das ist Ordentlich, das erklärt aber nicht wie du darauf kommst das diese dann Deutschland (mit 80 Millionen Bürgern) vernichten wird (wie auch immer)

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Kommentar von Thelostboy342
27.01.2016, 22:00

Genau so ist es

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Kommentar von Thelostboy342
29.01.2016, 10:16

Das denkst du?
Jetzt wird wieder der kurs gedreht, nach den wahlen gehts dann weiter mit dem linken Unsinn.

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Kommentar von Thelostboy342
29.01.2016, 10:57

Wenn diese politik nicht links ist dann weiss ich es auch nicht. Ihre eigene partei wandte sich gegen sie

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Kommt drauf an ob man vor oder hinter dem Gewehr steht

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