Ist Superman schneller als die Lichtgeschwindigkeit?

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8 Antworten

Ist Superman schneller als die Lichtgeschwindigkeit?

Einfache Antwort: Die Lichtgeschwindigkeit beträgt 299792,458 km/s. Im ersten Superman-Film mit Christopher Reeve wird gezeigt, wie er extrem schnell die Erde umrundet. Dazu müsste man ermitteln, in welchem Radius er die Erde umrundet und wie lange er für jede Umrundung braucht. Ich habe die Szene jetzt nicht mehr genau im Kopf, aber nehmen wir einmal an, dass er mit etwa dem anderhalbfachen Erdradius die Erde umrundet, also nicht etwa 6350 sondern etwa 9525 km, so ergibt sich ein Kreisumfang von etwa 59847 km. Wenn er dabei also weniger als etwa 0,2 Sekunden je Umlauf gebraucht hat, ist er schneller als die Lichtgeschwindigkeit gewesen.

Abgesehen davon ist Superman jedoch eine Fantasiefigur. Somit wäre es noch nicht einmal ein Problem, wenn er mit Warpgeschwindigkeit oder sogar Transwarp reisen könnte, denn es gibt ihn nicht.

Dankeschön für das Sternchen. :)

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Wenn ich mir deine anderen heutigen (gestrigen) Fragen betrachte, dann scheinst du dich maßlos über die Lichtgeschwindigkeit zu ärgern, b03hnch3n ?

Ist wirklich ärgerlich, daß das die finale Geschwindigkeit, zumindestens in diesem Universum ist. Aber da gibt es ja immer noch die phänomenalen Tachyonen, oder?

Ich zitiere mal Lisa Randall:

"Tachyonen sind keine physikalischen Teilchen. Wenn eine Theorie ein Tachyon zu enthalten scheint, analysiert man sie falsch. Ein System mit einem Tachyon kann (und wird) sich in ein verwandtes System niedrigerer Energie umwandeln, in dem das Tachyon nicht mehr vorhanden ist. Das System mit Tachyon...ist nur eine Eigenschaft der falschen, theoretischen Beschreibung. "

Mist aber auch, was?

Umgehen kannst du die Lichtgeschwindigkeit mühelos in einem Roman. Aber mit einem Simulator geht das auch. Wenn der Simulator nicht die Realität reflektieren soll, dann kann man sich auf dieser Basis völlig andere Naturgesetze zusammenbasteln - eine gewisse Konsistenz sollten sie haben, weil sonst das Programm crasht, aber Kleinigkeiten wie die Lichtgeschwindigkeit, da hat der Programmierer freie Wahl - er kann sich dann ein bischen wie ein kleiner Gott fühlen........

Gruß

 Streng genommen gibt es keine " Teorie mit Tachyonen " Siehe insbesondere meine Antwort; bis Heute sperren sich Tachyonen übrigens Erfolg reich gegen jeden Versuch, ihren kausalen Anomalien auch nur irgendeinen vernünftigen Sinn zu geben.

  Sämtliche DGL ( z.B. Maxwellgleichungen ) nehmen raumartige Hyperflächen als Randbedingungen; und in der QFT vertauschen beliebige raumartige messgrößen. Insbesondere die ===> Bellsche Ungleichung als Antwort auf den ===> ERP Gedankenversuch geht von der zwingenden voraussetzung aus, dass sich Messgeräte nicht " raumartig magisch heimlich hinter der Bühne " verständigen können. ( Manche sprechen hier von ===> delayed choice, obwohl diese Auswahl ja gerade nicht in der Zukunft, sondern im " Elsewhere " liegt. )

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@gilgamesch4711

Stimmt! Ich habe dazu das Randall-Zitat angeführt, weil mir schien, daß das für jeden ziemlich verständlich sei...

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  Ich greife mal die Aussage von Slowphil auf; selbstverständlich ist es bewiesen. ===> Raumartig, englisch " elsewhere " , ist die vierte Zeitform neben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

   Die zeitliche Reihenfolge zweier raumartigen Ereignisse ist relativ ( Beziehung früher - Später ) ; sie hängt vom Bezugssystem ab.

    Daher können raumartige Ereignisse niemals im Verhältnis von Ursache und Wirkung zueinander stehen.

   Zwei raumartige Ereignisse lassen sich immer auf Gleichzeitigkeit transformieren.
 
Gleichzeitigkeit  ist relativ.

   Doch; das alles ist Rest los und amtlich bewiesen; es handelt sich nämlich um Folgerungen aus Einsteins RT . Es folgt aber noch eine Fortsetzung Teil 2 , weil dieser Editor so instabil ist.

  In meinem 5. Semester war ich Übungsleiter für die Erstsemester Einführungsvorlesung Mechanik 1 . Damals stellte Kommilitone " Rüdiger " der Gruppe eine Scherzaufgabe, die man getrost als ===> Zen ===> Koan bezeichnen kann. Rüdiger wurde nicht weiter beachtet; wegen der Betreuung und Übungsvorbereitungen fehlte mir schlicht die Zeit, auf diese Dinge noch weiter einzugehen.

    Noch am selben Abend, kurz nachdem ich zu Bett gegangen war, hatte ich sie raus. Ich machte echt eine Wandlung vom Saulus zum Paulus durch und schwor spontan allen ===> Tachyonen ab - ich habe es gehalten bis Heute.

   Was ist das für eine Aufgabe, die einen der Art radikalen Sinneswandel erzwingt? In Rüdigers Urfassung wirkt sie etwas bizarr ( Rein Quellen kritisch bleibt unklar, ob er sie sich selber ausgedacht hat oder nur etwas zitiert. ) Ich folge der Formulierung im Internet; traditionell erklärt man ja RT immer mit Eisenbahnzügen.

   Ein 100 m langer Zug fahre durch einen 10 m langen Tunnel; die Aufgabe besteht darin: Es soll erreicht werden, dass der Zug kürzer ist als der Tunnel, ein ===> Inzidenzproblem.

   Lösung der Scherzaufgabe: Wir müssen dem Zug nur eine genügend hohe relativistische Geschwindigkeit erteilen; dann verkürzt sich seine Länge in Folge der ===> Lorentzverkürzung auf, sagen wir, 1 cm - Problem gelöst. Nein sagen die Fahrgäste im Zug, für die ja der Zug das ruhende System darstellt und der Bahndamm das bewegte. Der Tunnel verkürzt sich auf 1 mm ; ergo a Tergo passt der Zug erst recht nicht hinein. An dieser Stelle endet der Internetbeitrag.

   Rüdiger in seiner etwas ruppigen Art geht einen Schritt weiter; er brüllt " Widerspruch " in die Gruppe. Rein logisch besteht erst mal kein Widerspruch, da sich die beiden Aussagen ja auf zwei verschiedene Bezugssysteme beziehen.

   Ist es nicht ein Treppenwitz der Geschichte, dass wir hier in diesem Spielchen mit Eisenbahn und Tunnel abermals eine Spielart von Experimenten des Psychiaters ===> Jean Piaget vor uns haben? ( Kindern kannst du die RT nicht wirklich begreiflich machen. )

   Man mag nun einwenden, alles ist relativ; warum nicht auch die Inzidenz? So nach dem Motto: Wenn die sprichwörtlichen Alice und Bob 10 m auseinander stehen, sieht Alice den Bob perspektivisch verkleinert; das heißt aber gerade nicht, dass dem Bob Alice vergrößert erscheinen würde.  Auch hier sind beide gleichberechtigt; das führt ja auch zu keinem Konflikt.

   Und genau dieser traditionelle Standpunkt gegenüber der RT ist unhaltbar. Mein genitaler Einfall: Dem Zugführer im Packwagen gebe ich ein Smartphone mit, und zwar ein ganz ein modernes. Das Smartphone mit eingebautem Fernsehsender möge schon erfunden sein. Der Zugführer hält auf seinem Handy das Ereignis H wie " Hinten " fest; H bedeutet: Der Packwagen fährt jetzt gerade in den Tunnel ein.

   Und dem Lokführer gebe ich ein Fernsehgerät mit.  Jetzt kommt es zu dem alles entscheidenden Wettlauf zwischen Funksignal und Lok. Gesetzt den Fall, das Funksignal holt die Lok noch INNERHALB des Tunnels ein. Dann nämlich argumentiert der Lokführer

   " Gerade WEIL die LG einen endlichen Wert hat, bin ich sicher, dass der Packwagen längst in den Tunnel hinein gerollt ist; mein Fernsehbild stellt ein OBJEKTIVES DOKUMENT dar, dass der Zug kürzer sein muss als der Tunnel. "

   Die RT erkennt genau diese Argumentation an; es handelt sich um ===> zeitartige Inzidenz. Eintritt des Packwagens und Austritt der Lok stehen in einer ===> Lorentz invarianten Früher-Später-Beziehung; alle Bezugssysteme stimmen darin überein, dass der Zug kürzer sein muss als der Tunnel.

   Dann muss aber auch im Bezugssystem des Zuges der ( dann Lorentz verkürzte ) Tunnel länger erscheinen als der Zug selbst; mithin war schon die Ruhelänge des Zuges kleiner als diejenige des Tnnels. Somit erscheint zeitartige Inzidenz als natürliche relativistische Vrtallgemeinerung des naiven Alltagsbegriffes der Inzidenz.

  Wenn aber das Funksignal verliert gegen die Lok, dann liegen Ereignis H und Austritt der Lok raumartig zueinander.  Es nutzt nichts; an den Ausgang des Tunnels kannst du einen Tunnelwächter mit einem eigenen Fernseher stellen. Wenn das Fernsehbild erst kommt, nachdem die Lok schon durch ist, verliert es jeden dokumentarischen Wert; es sagt ja nichts darüber aus, ob sich der Packwagen innerhalb oder noch außerhalb des Tunnels befand in jenem entscheidenden Moment, als die Lok vorne raus kam.

  Wir sagten es schon: Die Reihenfolge von zwei raumartigen Ereignissen ist relativ und eben so die Inzidenzfrage.

  A Popo Piaget; der experimentierte doch mit ( seinen ) Kindern.  Ein kindlicher Standpunkt der Anhänger von ===> Alastair Mc Lane,  ===> Captain James T. Kirk und Mr. Man, Vorname Super, ließe sich akademisch wie folgt präzisieren:

  " Es gibt keine obere Schranke für die Ausbreitung von Signalen bzw. Signalgeschwindigkeit. "

   ( max Zeichen; Schluss folgt. )

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@gilgamesch4711

 Was ich noch vergessen hatte zu erwähnen: Diese Übungsaufgabe ist in keinem Lehrbuch verzeichnet.

" Es gibt keine obere Schranke für die Ausbreitung von Signalen bzw. Signalgeschwindigkeit. "

   In obigem Zahlenbeispiel war der Tunnel 100 m lang und, vom Bezugssystem des Bahndamms aus beurteilt, der Zug auf 1 cm verkürzt. Angenommen dem Zugführer stünden unbeschränkt schnelle Signale zur Verfügung - Teilchen, Wellen; was weiß ich. Dann ist es ihm stets möglich, noch während sich die Lok INNERHALB des Tunnels befindet, den Lokführer vom Eintritt des Ereignisses H zu verständigen. Wir haben also immer ein objektiv nachprüfbares Dokument; welchen Sinn, bitte schön, soll dann die Sprechweise haben, dass andere Bezugssysteme diese Inzidenz genau gegenteilig beurtelen, der Tunnel sei kürzer und nicht der Zug?

  Es reicht gerade nicht, wie man es bei den Apologeten der RT immer so schön liest, diese Teorie sei matematisch konsistent. Gerade weil es sich um Hand feste Physik handelt, muss sie sich solchen Gedankenversuchen stellen, die sie " tot testen "

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Es gab früher ein paar Comics, in denen Kal El tatsächlich schneller als das Licht fliegen konnte, um die Zeit zu manipulieren.

Rein wissenschaftlich betrachtet ist das natürlich (bis jetzt) nicht möglich, aber hey: es ist Fantasy ;)

Suche es dir raus, im Comic ist alles möglich......

Wenn er auch nur ansatzweise so schnell wie das Licht fliegen würde dann würde er dabei die gesamte Erde zerreißen.
Wenn er aber tatsächlich an die Lichtgeschwindigkeit heran kommt dann vernichtet er unsere gesamte Galaxie und verwandelt sie in ein schwarzes Loch.


Also eher nicht

Wenn er auch nur ansatzweise so schnell wie das Licht fliegen würde dann würde er dabei die gesamte Erde zerreißen.

Wieso sollte er?

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Ja - Supermann ist immer schneller als die Lichtgeschwindigkeit.
Und er ist vor allem  nicht so bescheuert wie mancher Fragesteller hier bei FS.

natürlich kann er das, ist nur die Frage, ob er das überlebt, wenn er irgendwo dagegen donnert.

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