Ist Sterbebegleitung (zB im Hospiz) ein Akt der Nächstenliebe? ja oder Nein?

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6 Antworten

Sterbebegleitung, ich habe über 20 Jahre lang Sterbebegleitung gemacht, Sterben ist ein Teil des Lebens, Begleitung eines Menschen ist immer auch ein Akt der Nächstenliebe egal in welcher Lebenssituation dieser Mensch sich gerade befindet.

Ohne Nächstenliebe  - ganz egal in welcher Phase des Lebens und dazu gehört auch das Sterben -  gibt es keine Begleitung, kein wohlwollendes Miteinander.

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 ja, weil es der letzte Weg ist, auf dem man jemanden begleitet. Oft genug wird der Sterbende doch mehr alleine gelassen.. Kinder beim Aufwachsen,d as ist sooo dankbar. Der Tiod so dunkel.

Ja, aber gerade auf dem dunklen Weg ist man dankbar um den, der einen nicht alleine lässt.


Viele möchten das nicht. Eben weil es ein Weg zum Ende hn ist, nicht zur Zukunft. aber gerade daraus spricht die Nächstenliebe. Ich tue etwas, ohne auf Dankbarkeit in der Zukunft zu schauen.


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Eine Begründung von Sterbehilfegegner ist, dass z.b Pflegefälle regelrecht dazu gedrängt werden Sterbehilfe zu beanspruchen, damit sie der Familie nicht zur Last fallen bzw. selbst beanspruchen aus Angst davor der Familie zur Last zu fallen.

Außerdem können Patienten die schwer Leiden auch nichtmehr objektiv entscheiden und würde in anderer gesundheitlichen Verfassung wohl anders entscheiden.

Das ist nicht zwingend auch meine Ansicht, aber ich wollte diese Argumente nur mal erwähnt haben.

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Kommentar von RiekeLuka
30.07.2016, 11:05

Ähm, hier ist gerade etwas passiert, das mir sehr oft begenet ist, darum möchte ich es hier noch einmal laut machen. Sterbehilfe ist etwas anderes als Sterbebegleitung. Sterbehelfer, helfen einem anderen schneller zun sterben, Sterbebegleiter haben die Aufgabe diesen Menschen so zu begleiten das es ihm vielleicht sogar ermöglichen kann seine Ängste vor dem Sterben zu verlieren, sich nicht alleine zu fühlen und das Sterben anzunehmen, als einen weiteren Abschnitt des Lebens.

Es ist immer ganz wichtig sich des Sinnes von dem Wort das man nutzt, bewusst zu sein. Falsch eingesetzt, können Worte den Unterschied zwischen Freiheit und Freiheitsstrafe ausmachen. Missverständnisse werden geboren, wenn man sich seiner Worte und deren Sinn nichtr vorher klar macht.

Das ist jetzt keine Rüge oder so, nur der Versuch auf zu zeigen wo ein falsch verwendetes Wort den Sinn einer Situation drastisch verändert. Meinen Kindern habe ich beigebracht sei dir stets der Worte bewusst die du sagst, so kannst du missverständnisse vermeiden. lG an alle interessierten Leser

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Ja, weil...

ich nicht wüsste wie man drauf kommen könnte dass nicht. Warum sollte man das denn sonst machen?

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s. mein erster Kommentar

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