Ist Sportschießen mit schießen mit echten Gewehren vergleichbar?

6 Antworten

Hallo,

auch ich bin der Meinung, dass Sportschützen einen Vorteil haben. Warum ist einfach. Je mehr Umgang mit Waffen, desto größer die Erfahrung und Sicherheit.

Zu meiner Zeit bei der Bundeswehr gab es 10 Patronen für den Tag am Schießplatz pro Person, weil gespart werden muss. Viel Übung hat man dabei nicht, zumal ein Unteroffizier, neben dir stehend Befehle kreischt und alles ganz schnell gehen muss.

Wenn man dagegen im Sportverein bereits ohne Stress und ohne Munitionsbeschränkung ausreichend geübt hat, ist es mit der Scharfen Waffe wesentlich einfacher und man kann sich dann bei der BW auf das Zerlegen und Zusammensetzen der Waffen konzentrieren und muss sich nicht schlechte Trefferbilder unter die Nase halten lassen.

Herzliche Grüße,

BW- Veteran

Beim Sportschießen wird mit "echten Gewehren" geschossen.

Ich sags mal so, die zwei besten Schützen aus meinem damaligen Bundesheer-Zug waren zufälligerweise genau jene, die auch privat/vorher schon mit Schusswaffen zu tun hatten. Logischerweise werde damit ich sowohl von der allgemeinen Handhabung, dem Technikverständnis als auch dem eigentlichen Schussvorgang einen nicht unwesentlichen Vorteil gegenüber jemandem der zum ersten mal eine Waffe in der Hand hält haben.

Sportschützen schießen teilweise mit den gleichen Kalibern die die Bundeswehr bzw. alle NATO-Mitglieder nutzen.
Das wären .223, .50BMG, .338LM und .308

Der Rückstoß und das Schussverhalten kann anders sein als bei den Dienstwaffen von Armeen, da Sportschützen speziell modifizierte Waffen nutzen die hoch präzise sind. Zum Beispiel durch einen speziell ausgesuchten Matchlauf, Modifizierte Abzugseinheit, etc...
Aber im Grunde genommen ist es keine große Veränderung.

Ob Sportschützen beim Militär Vorteile haben?
Ich glaube: nicht wirklich. Alles was ein Sportschütze lernt, ist bei der Bundeswehr nicht zu gebrauchen, da es sich nicht um sportliches Schießen handelt sondern um Verteidigungs bzw. Combatschießen. Verteidigungs und Combatschießen ist in deutschland für zivilisten VERBOTEN §15a Abs.1 WaffG, §27 Abs.7 WaffG (sofern kein Waffenschein vorhanden ist). Sofern sind kann sich kein Sportschütze auf das Schießen bei der Bundeswehr vorbereiten.

Somit ist alles was ein Sportschütze im Laufe seiner Sportlerkarriere gelernt hat für die Katz.

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Gelernte Atemtechnik also unbrauchbar für den gezielten Schuss? Richtiges Umfassen der Kurzwaffe mit beiden Händen und nicht mit der zweiten am Handgelenk? - einfach weiteratmen und irgendwann abdrücken, nicht den Druckpunkt suchen, nicht wissen, was eine Sicherheitsüberprüfung ist?. Nicht die Grundregeln beim Umgang mit Waffen im Schlaf schon zu beherrschen (.. behandle jede waffe so als sie sie geladen, ect...)

Wenn Du meinst dass das kein Vorteil ist und einem die Anspannung gegenüber einem nimmt, der noch nie im Leben sowas in der Hand hatte - Dann ja...

Auf so banale Dinge wie richtiges Laden eines Magazins (Unterschied Kurz- und Langwaffe), richtiges ablegen einer Waffe, ect... mal ganz abgesehen...

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@Leestigter

Dein Argument mit der Handhabung kann ich durchaus verstehen, aber eine Sicherheitsüberprüfung wie ich sie aus dem Sportschießen kenne ist:
Magazin raus, Verschluss nach hinten, Sichtprüfung des Patronenlagers, Waffe ablegen.
Wenn jetzt jemand der z.B. der 5 Jahre beim DSB geschossen hat, gesagt bekommt, Sicherheitsüberprüfung, dann macht der sehr wahrscheinlich genau das und diese Gewohnheiten sind wie wir alle wissen extrem schwer auszutreiben.

Ich meinte mit meiner Aussage, dass alles für die Katz sei, dass einem Sportschützen manche Angewohnheiten ersteinmal ausgetrieben werden müssen, anders als bei Laien, die es von Anfang an so lernen wie es der Dienstherr will.

Ich korrigiere dann hiermit meine Aussage und sage, Sportschützen haben bedingt einen Vorteil gegenüber Laien bei der Schießausbildung bei der Bundeswehr, die sind wie du schon geschrieben hast vor allem die Atemtechnik und diverse Fachbegriffe bzw. Sachkunde bezüglich Waffen und Munition.

Wobei man einen Sportschützen extrem schnell von einem Soldaten unterscheiden kann, indem man fragt wie heißt das Ding wo die Kugeln raus kommen?

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@Ruger98

...eine Sicherheitsüberprüfung wie ich sie aus dem Sportschießen kenne ist:

Magazin raus, Verschluss nach hinten, Sichtprüfung des Patronenlagers, Waffe ablegen.

Äh ja, was willst du damit nun sagen? - dass man da zwar eine andere Sicherheitsüberprüfung hat und deshalb man nichts brauchen kann?

Grundlagenausbildung nach "ZdV" Kapitel 5

501. Ziele der Grundlagenausbildung sind

− die Grundlagen der Schießlehre und -ordnung sowie die Sicherheitsbestimmungen selbstständig anzuwenden,

− die Grundsätze der Schießtechnik, die Anschläge und die Handhabung der Waffen zu beherrschen,

− auf die Kampfentfernung der jeweiligen Handwaffe ohne besondere Belastung treffsicher zu

schießen sowie

− sich an die allgemeinen Belastungen  beim Schießen zu gewöhnen.

502. Die Elemente der Schießtechnik wie

− das Halten der Waffe/der Griff der Waffe,

− die Anschläge,

− das Zielen,

− die Atemtechnik und

− das Abkrümmen

Was dein Beispiel betrifft - Ich bin von den Reservisten über die RAG zum BSSB und BDS gekommen, konnte also alles, was ich beim Bund gelernt hatte dann zivil umsetzen...

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@Leestigter

Ich will damit sagen, dass wenn die sportlichen Abläufe in Fleisch und Blut übergegangen sind, es verdammt schwer für die Ausbilder wird, diese den Erwartungen der Bundeswehr anzupassen.
Ich kenne zwar keine Schießausbilder der BW aber welche von der Bundespolizei und die klagen über Sportschützen, die sich nur schwer an die neuen Handgriffe gewöhnen können und deswegen Fehler machen.

Alter Hund--> neue Tricks, ich hoffe du verstehst jetzt was ich meine.

Und ich habe nie gesagt, dass das Soldaten ihr gelerntes Wissen beim Sportschießen nicht anwenden können. Da gibt es genug, die beweisen, dass sie sehr gute Schützen sind.
Jedoch sollte man dann bedenken, dass man SPORTLICH schießt!!

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@Ruger98

Das kann ich sicherlich so bestätigen - Aber die sicherheit, der sichere Umgang, das "keine angst vor der Waffe" das ist bei ddiesen Leuten nicht da - Fehler wie nach der Waffe greifen wenn sie herunterfällt anstatt der Fallsicherung ihren Job machen lassen kommt sicherlich bei solchen Leuten nicht vor.

Also "Fehler" würde ich das nicht nennen - Fehler sind etwas, was mich oder andere als Achütze gefährdet (beim laden /entladen die Waffe seitlich halten, Schwenkbereich nicht beachten und den Nachmarn anvisieren währnd man am Schlittenfang herum hantiert, ect..) - Keiner dieser Leute würde eine Waffe aufnehmen "nur um noch schnell was nachzusehen, wenn das nicht gestattet ist, weil es eben so "tief drin verankert" ist.

Mit der Waffe umdrehen natürlich auch nicht, und solche Kandidaten hatte ich früher als Aufsicht beim Schützen auf der Standortschiessanlage öfter, besonders beim Pistolenstand saugefährlich.

Tausend mal gesagt gekriegt und trotzdem mit leergeschossener Waffe umgedreht und gefragt "wie krieg ich da gleich wieder das Magazin raus?" (P1) - Bei einem Sportschützen undenkbar!

Und zu deiner Aussage jetzt "...Und ich habe nie gesagt, dass das Soldaten ihr gelerntes Wissen beim Sportschießen nicht anwenden können..."

HOCHSCROLLEN!

"Alles was ein Sportschütze lernt, ist bei der Bundeswehr nicht zu gebrauchen..."

"..Somit ist alles was ein Sportschütze im Laufe seiner Sportlerkarriere gelernt hat für die Katz..."

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