Ist Sozialphobie eigentlich eine Krankheit?

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4 Antworten

Ja, 'soziale Phobien' sind nach dem auch in Deutschland verwendeten Diagnostiksystem ICD 10 eine Störung von Krankheitswert.
Dort wird diese Erkrankung mit dem Kürzel ICD 10  F 40.1 geführt.

Die Erläuterung hierzu lautet:
Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen, die zu Vermeidung sozialer Situationen führt. Umfassendere soziale Phobien sind in der Regel mit niedrigem Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik verbunden. Sie können sich in Beschwerden wie Erröten, Händezittern, Übelkeit oder Drang zum Wasserlassen äußern. Dabei meint die betreffende Person manchmal, dass eine dieser sekundären Manifestationen der Angst das primäre Problem darstellt. Die Symptome können sich bis zu Panikattacken steigern.


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Nein, es ist keine Krankheit wie eine Erkältung bei der man sich ansteckt und die nach einer Woche wieder verschwindet. Eine soziale Phobie ist eine psychosomatische Störung.

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Kommentar von Seanna
30.11.2016, 12:23

Falsch. Psychische Erkrankung, nix Psychosomatik.

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Sozialphobie gehört zu den psychiatrischen Erkrankungen (nach ICD 10: F40.1).

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Ja, ist es.

Gehört zu den Angststörungen und ist auf der ICD-10-Liste....gibt es als Begleiterkrankung aber auch als Einzeldiagnose.

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