ist sie vielleicht doch hochbegabt

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3 Antworten

mit dem sie mit Freunde experimentiert...

Ein paar Dinge die für mcih eigentlich keine Rolle gespielt haben

-sie war schnell troken, konnte früh laufen und sprechen -meine Tochter wollte fast nie in den KiGa gehen und hat nur geheult, wenn ich sie gebracht habe -sie hatte im KiGa kaum Freunde, diejenigen die sie hatte waren alle 1-2 Jahre älter -sie wollte mit 5 Jahren unbedingt in die Schule

  • in der Gs hat sie endlich ein paar Freundinen gefunden -sie jammerte oft darüber wie doof es doch sei das Schreiben zu lernen. Sie hat die Buchstaben immer nur so dahin geschmiert. Ich nehme, dass sie schon schreiben konnte oder es unheimlich schnell begriffen hat. -sie war perfektionisten, wenn mal etwas schief lief(oder heute ncoh schief läuft) ist sie sehr traurig. In der GS hat sie einmal angefangen zu weinen weil sie die Acht falsch gemacht hat. Bei ihr lag sie immer auf dem Boden wie ein unendlich-Zeichen. Heute kann sie als Hausaufgabe keinen Text schreiben, weil sie meint, währedn sie ihn vorliest, will sie ihn immer verbessen und erzählt dann etwas, was nciht im heft steht.

in der Gs waren ihre noten super und sie war immer Klassenbeste.

So auf dem Gym änderte sich das schlagartig. Ihre Noten rutschten ab. Das schlimmste jedoch war, dass ihre Klassenlehrerin und die Englischlehrerin den Verdacht äusserten, dass sie LRS haben knnte, weil sie Tafelbilder oft mir sehr vielen Rechtschreibfehlern schmückte und ihre Vokabeltests immer irgendwelche verdrehungs-Fehler aufzeigten. Nach etlichn test stand fest, dass Leo keine LRS hat dafür aber Wahrnehmungs und Konzentrationsstörungen. (dazu muss man sagen sie hat mit 11 Jahren einen Test gemacht der eigentlich für Kinder von 8-10 Jahren war) -Leo hat laut ihren Lehrern eine sehr gute Ausdrucksweise und schon im Kiga hat man über ihren großen Wortschatz gestaunt

Wir waren im Sommer bei einem Psychologen, der erneut testen sollte, ob Leo an Konzentrationssörungen leidet(auf Leos Wunsch hin) der Psychologe veranstaltete dazu einen IQ.Test mit dem ERgebniss 107. Dazu meinte er Leo sei ein vollkommen normal entwickeltes Mädchen und sie hat kein Prüfungsangst! So Leo ist für ihr Alter ziemlich reif, wenn ich mich mit einer Freundin unterhalte, die iein Kind in dem selben Alter hat. Auch habe cih das gefühl, dass sie einge Phase der Pubertät übersprungen hat. Das größte Problem sehe cih aber darin, dass der Psychologe meinte, sie hat keine Pfüfungsangst. Ich traue dem ganzem Urteil nicht mehr!

Durch einen Zufall habe ich mal eine Reportage über Hochbegabung gesehen und habe mcih damit mehr beschäftigt. Mir ist aufgefallen, dass sehr viel von den Merkmale n von Hbs auch auf meine Tochter zutreffen.

Was meint ihr, kann es sein, dass der Test irgendwelchen Fehlern unterlaufen ist und mein Kind doch hochbegabt ist?

danke fürs durchlesen!

UND

Danke für eure Antworten und Grüße Moni!

noch etwas ja gegen die Prüfungansgt sollte etwas unternommen werde, Wir sind dabei :)

Hochbegabung ließe sich durch einen IQ-Test nachweisen. Da müsste ein Ergebnis über 130 rauskommen.
Da du schon schreibst, dass Wahrnehmungs- und Konzentrationsprobleme diagnostiziert worden seien: Hast du schon mal vom Asperger-Syndrom gehört?
Ich kann das natürlich nicht sicher sagen, Ferndiagnosen sind nicht möglich, evtl. trifft es auch nicht zu. Aber es wäre eine Möglichkeit, sich dahingehend mal zu informieren. Dazu empfehle ich dir vor allem den Austausch mit (erwachsenen) Autisten, nicht (nur) mit anderen Eltern. Es gibt Boards und Chats im Internet, wo sich (Asperger-)Autisten austauschen.

Solltest du bei der Beschäftigung mit dem Thema einen Verdacht in diese Richtung bekommen, kann deine Tochter das abklären lassen. Dazu sollte sie dann einen auf Autismus spezialisierten Psychiater aufsuchen. Mit dem Thema kennen sich noch längst nicht alle Psychiater und Psychologen aus. Daher bleibt das mitunter auch sehr lange unentdeckt.

Du kannst mich dahingehend auch gerne anschreiben.

Gartenphilo 22.01.2013, 21:19

Also Autismus ist schon mal auszuschliessen, das wäre nicht unentdeckt geblieben. Asperger Syndrom scheint plausibel zu sein. Aufgrund der Seltenheit von AS ist es jedoch mal sehr vorsichtig anzuschauen. Möglich wäre z.B. auch ADS oder eine Lernstörung. Jedoch ist es absolut möglich, dass keine Störung vorliegt.

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Rechercheur 22.01.2013, 21:29
@Gartenphilo

Das Asperger-Syndrom IST Autismus. Im DSM wird die Trennung dieses Jahr aufgehoben. Und du siehst ja, dass ich über die derzeit in der ICD noch seperat aufgeführte Variante namens Asperger-Syndrom schrieb. Zwangsläufig, da in der Beschreibung von einer frühen Sprachentwicklung die Rede ist, und daran unterscheidet sich derzeit Asperger-Autismus noch vom frühkindlichen Autismus in den Diagnosekriterien der ICD.
Und dass es auch ggf. nicht zutreffen könnte, schrieb ich auch.
Ich verstehe also nicht, warum du deinen Beitrag an meine Antwort anhängst.

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Gartenphilo 22.01.2013, 21:34
@Rechercheur

Ich hab ihren zweiten Teil leider erst später gesehen. Vom ersten Teil ist es sehr gut möglich andere Erklärungen zu sehen. Der zweite scheint schon eher nach AS zu klingen.
Ja, AS wird nun ins Autismusspektrum vollständig integriert werden - vielleicht - was ich übrigens überhaupt nicht schätze. Denn wir haben es mit einem Kontinuum zu tun, ohne Frage, doch dadurch wird das AS stark durch die Stereotypen von Autismus belastet und viele werden ihre eigenständige Diagnose verlieren.
Es ist jedoch bei AS immer sehr vorsichtig zu sein mit zu vorschnellen Diagnosen, daher sollte immer davor gewarnt werden sich darüber zu informieren, bevor kein klarer Verdacht vorliegt.
PS: Nach DSM muss keine Sprachentwicklungsstörung vorliegen

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LillyLP 03.02.2013, 17:01
@Rechercheur

Das stimmt nicht. Der Asperger Syndrom ist nicht dasselbe wie Autismus. Wir haben in unserer Familie zwei mit diesen Krankheiten. Mein Cousin hat den Asperger-Syndrom uns mein anderer Cousin ist Autist. Da liegen welten zwischen!

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Rechercheur 05.02.2013, 11:13
@LillyLP

Das Asperger-Syndrom gehört zum autistischen Spektrum. Im DSM V werden dieses Jahr Frühkindlicher Autismus (Kanner-Autismus), Asperger-Autismus und Atypischer Autismus zusammengelegt zur Autismus-Spektrum-Störung und nicht mehr unterschieden!
Eine Krankheit ist Autismus zudem auch nicht. Eine Tiefgreifende Entwicklungsstörung ist es.
Deine beiden Cousins sind beide Autisten. Der eine, nach derzeitigen Diagnosekriterien - die geändert werden - Asperger-Autist, der andere Kanner-Autist (frühkindlicher Autist).

Ich weiß nicht, warum mir (Asperger-Autist) Nicht-Autisten immer mal wieder versuchen zu erklären, was Autismus sei und was nicht. seufz

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107 ist ein hoher Wert aber wenn es ein ordentlich durchgeführter Test war, selbst mit Rückblick auf Messungenauigkeit, sehr wahrscheinlich nicht Hochbegabung. Wenn Prüfungsangst ausgeschlossen werden konnte, ist es gut möglich dass die scheinbare Unkonzentriertheit auf ein Aufmerksamkeits bzw. Interaktionsproblem (bei Interviews) zurückgeht.
Falls sie in sozialen Situationen etwas Probleme haben sollte, wäre Asperger Syndrom eine mögliche Idee. Mädchen, so muss man bedenken, zeigen die sozialen Auffälligkeiten oft weniger als Jungs, können aber auch AS haben. Eine weitere Möglichkeit wäre auch ADS.
Es bleibt anzumerken, dass AS wie Autismus auf einem Kontinuum liegt und dass Leo trotz Ähnlichkeiten zum AS trotzdem keine Störung aufweist. In diesem Fall sollte man aber trotzdem schauen, wie man ihre Aufmerksamkeitsprobleme lindern könnte. Denn so wie es tönt wäre eine akademische Karriere für sie sehr interessant, und dafür sollte sie die erforderlichen Schulleistungen bringen können (Potential ist ja vorhanden)!
Ich konnte mich mit der Beschreibung gut identifizieren und bin selbst Asperger, aber man sollte trotzdem bei einer Diagnose vorsichtig sein.

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