ist sie nicht mehr unter welpenschutz?

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9 Antworten

Welpenschutz gibt es allenfalls im eigenen Rudel. Oder aber bei wirklich sehr gut auf den Umgang mit Welpen und Junghunden geprägten fremden Hunden, die aber sehr selten anzutreffen sind.

Und was Monasophie schreibt, dass erwachsene Hunde freche, aufdringliche, aufmüpfige Welpen maßregeln und erziehen, wobei sie durchaus mal knurren und nach den Frechdachsen "schnappen" (ohne zu beißen), muss man den erwachsenen Hunden erlauben!.Sie helfen damit lediglich bei der Erziehung mit, dem Welpen passiert dann nichts Schlimmeres, als dass er begreift: Das darf ich also nicht.

Es ist völlig falsch und für den Welpen das Verkehrteste, was man machen kann, wenn man den älteren Hund dann bestraft und den Welpen tröstet und betüddelt.

Wenn du willst, dass dein Hund "Welpenschutz" genießt, dann musst du zulassen, dass der ältere, gut sozialisierte Hund ihn erzieht.

Und Hunde, die das ihrerseits nie gelernt haben, wissen nichts davon, dass der Welpe Rücksichtnahme und erziehung braucht, da kann es passieren, dass die wild drauflos stürzen und den Welpen totschütteln. Also: Immer erst fragen, ob der Hund sozialtauglich ist ! Angeleinte Hunde verhalten sich immer anders, als nicht angeleinte, da kann auch ein gut sozialisierter Hund völlig unsozial sein.

$-jährigen Kindern kann man ganz in Ruhe erklären, wie sie mit Tieren umgehen müssen/dürfen. Wer sie einfach nur "anschreit, weil sie sonst nicht hören" sollte selbst dringendst am eigenen Sozialverhalten arbeiten, denn auch kleine Menschen haben eine Art Welpenschutz = Rücksichtnahme und altersgerechte Erziehung verdient.

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Kommentar von BerlinYanky28
10.09.2011, 21:53

aber meine kleine hat nix gemacht !!! die ist nur an dem hund vorbei gelaufen...

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Das mit dem Welpenschutz ist ein echtes Märchen. Erwachsene Hunde, die gut sozialisiert sind, können auch mit Welpen und jungen Hunden richtig umgehen. Welpen die sich ab der 12 Woche in einer Hundeschule mit anderen Hunden auseinandersetzen können, erkennen sehr schnell ihre Grenzen und wie sie sich älteren und stärkeren Hunden gegenüber zu verhalten haben. Die Gebärdensprache spielt dabei auch eine große Rolle und es interessant dies zu beobachten. Generell sollte man bei einer ersten Begegnung mit anderen Hunden den Halter fragen, wie der Hund sozialisiert wurde oder ob er sich mit anderen Hunden versteht. Da bekommt schon eine klare Antwort.

Was nun die erste Begegnung mit fremden Kindern betrifft, sollte man sie generell von Hunden solange fern halten bis sicher ist, dass sie den Umgang mit Hunden schon gelernt haben. Wenn das nicht der Fall ist, muss man jede Annährerung des Kindes an den Hund begleiten, sodass weder der Hund noch das Kind darunter leiden und beide gute Erfahrungen machen können. Gerade 4-jährige Kinder können grob sein, weil sie es nicht besser wissen oder etwas für sie Lustiges ausprobieren wollen. Das Kind oder den Hund abzustrafen ist der falsche Weg, der nur zustande kommt, wenn die Erwachsenen ihrer Verantwortung gegenüber dem Kind nicht gerecht werden, vielleicht auch weil sie es nicht besser wissen.

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Kommentar von Monasophie17
12.09.2011, 21:29

Das mit dem "gut sozialisiert" ist auch so eine Sache, kann man so nicht sagen. Mein Hund ist in einem Rudel von ca. 10-15 Hunden aufgewachsen, mit Welpen, mit Großrassen dazu, innerhalb Familie, mit Kindern,in Hundeschule und und und. Trotzdem mag er keine Welpen, vor allem fremde Welpen anderer Rassen nicht, die schon mit 3 Monaten doppelt oder 3-fach größer sind und ihn bedrängen und nicht in Ruhe lassen. Da ist schnell Schluss mit lustig, wenn der Welpe auf mehrere Warnung nicht reagiert, packt er kurz zu. Aber er beißt dabei nicht feste. Ist der Welpe ruhig, ist mein Hund es auch. Im Rudel war er immer der "Boss" und Ordnungshüter, gab es Unruhe zwischen 2 Hunden, ist er dazwischen, hat jeden auf seine Seite beordert und jeden kurz angegiftet. Er ist ein Hund, der für Ruhe und Ordnung sorgen will, aber vor allem, selbst seine Ruhe haben will.

Gerade im Park (meiner angeleint) ist ein weißer Havanesewelpe auf ihn zugestürmt, unangeleint. Da die auf ihn sprang, hat er sofort geknurrt. Die Leute waren erschrocken, fingen auch vom Welpenschutz an und "schlecht sozialisiert". Ich sagte ihnen, wenn sie im Park immer unangeleint lassen, kann das böse enden, weil sie zudem 20-30 Meter vorläuft. Ich kenne 2 Großhunde, die sofort zupacken würden, die mögen dieses Gewusel und Bedrängen nicht. Da es eine Hündin war, weiß ich, in ein paar Wochen / Monate wird er sie "lieben"...;o).

Unser Trainer sagte auch, den Althunden steht die Maßregelung unerzogener Welpen zu. Aufgrund von extremen Größen-und Rasseunterschiede sollte man die Hunde aber nicht alles allein regeln lassen und die Welpen vor fremden Hunden schützen. Lieber in der Welpengruppe kontrolliert mit 1-2 superruhigen Hunden üben. Ein Chihuahua von 2-3 Kilo Gewicht kann von einem großen Schäferhundwelpe, der auf ihn rumspringt, ernsthaft verletzt werden. Das Verhältnis sollte schon in etwa stimmen.

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Welpenschutz existiert nur im eigenen Rudel unter eng verwandten Tieren. Fremde Welpen werden umgebracht, man hat keinen Grund den Nachwuchs von Konkurrenten zu schützen!

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Der Welpenschutz ist kein hundertprozentiger Schutz vor Bissen. Andere Hunde zeigen durch beißen, das der Welpe etwas falsch gemacht hat. Aber bei so jungen Welpen, besteht eigentlich nicht die Gefahr, das er ernsthaft verletzt wird. Er muß halt lernen, wie andere hunde reagieren, wenn er etwas macht. Das ist normal. Und ein Kind sollte auch lernen, das es repekt einem Lebewesen entgegenbringen sollte...

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Hallo, Welpenschutz ist nur in unseren Köpfen - bei manchen Hunden aber überhaupt nicht! Ich hatte mal eine Schäferhündin, mit der ich jemanden besuchte, der einen Schäferhund-Welpen hatte. Ich glaubte auch, da kann ja nichts passieren. Irrtum, wenn ich nicht sofort eingegriffen hätte, wäre der Welpe tot gewesen. Das war für mich das Ende von der Welpenschutz-Legende- Gg

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ehmm der Welpenschutz besteht nur innerhalb von einem Rudel.

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Kommentar von Monasophie17
10.09.2011, 20:38

Und das auch nicht immer 100 %

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Welpenschutz ist ein sich hartnäckig haltendes Gerücht.,gibbt es wohl begrenzt im Welpenrudel.

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Es gibt keinen Welpenschutz. Und auch im eigenen Rudel gibt es Ausnahmen und Hundemütter, die ihre eigenen Welpen totbeissen.

Und zudem mögen viele ältere Hunde Welpen nicht, wenn sie zu aufdringlich sind. Dazu gehört mein Hund. Er maßregelt Welpen, die nicht von ihm ablassen. Bitte nicht mit zu vielen fremden Althunden zusammenlassen.

Ich kann Dir nur raten mit Deinem mangelnden Wissen über Hunde zur Welpenschule und anschließend Hundeschule zu gehen.

Und 4-jährige Kleinkinder schreit man nicht an, sondern erklärt ihnen, wie man mit Hunden umgeht. Das müssen auch sie unter Aufsicht lernen.

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Kommentar von ralosaviv
10.09.2011, 20:46

DH! Welpenschutz: Auch so ein komisches "Wissen", das einfach nicht auszurotten ist!

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Kommentar von kuechentiger
10.09.2011, 20:58

Die beste Erklärung ist, erstmal mal was abzukriegen, dann läßt man die Finger ganz von alleine weg!

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Sag mal deine E-mail Adresse das ist voll der scheiß hier ..

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