Ist Sexismus genauso schlimm wie Rassismus?

9 Antworten

Sind Äpfel leckerer als Birnen? Auch eine unsinnige Frage, oder?

Sexismus und Rassismus sind beides stereotype Denkmuster, die große Teile der menschlichen Gesellschaft gering achten. Eine Denkweise auf einer Notenskala zu bewerten, ist aber eigentlich nicht nachvollziehbar, weil dafür die objektiven Kriterien fehlen. Genauso wie es keine Kriterien dafür gibt, ob jetzt Birnen oder Äpfel besser schmecken. Bewerten kannst du höchstens die konkreten Handlungen von Menschen, die sich aus sexistischen oder rassistischen Motiven zu irgendwas hinreißen lassen.

Ok, anders gesagt: Ein Geschlecht zu unterdrücken ist genauso schlimm wie eine Hautfarbe zu unterdrücken.

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@needhelp1212

Auf welcher Skala? Nach welchem Maßstab?

Nochmal: ich halte beides für verwerflich. Aber man kann das nicht gegenüberstellend bewerten.

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Und nochmal:
Eine Frau zu unterdrücken ist nicht weniger schlimm als einen Schwarzen zu unterdrücken.

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@needhelp1212

Solange du mir keinen Maßstab nennen kannst, auf dem du diese Bewertung triffst, brauchen wir darüber nicht weiter zu reden. Sexismus ist etwas anderes als Rassismus und daher nicht 1:1 vergleichbar.

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Die Frage lässt sich seriös wie folgt beantworten: Jaein. Die "Anwendung".. Um die gehts. Vorurteile ("Interne Stigmatiserungen") sind etwas vollkommen normales. ( Wenn ein Tiger vor mir steht renne ich natürlich und warte nicht darauf, dass das, was ich annehme eintritt um "frei von einem Vorurteil" zu sein. Das liebe Kätzchen könnte ja ganz nett sein.. ) Menschen die sagen, dass Sie komplett frei von Vorurteilen sind, sind schlichtweg.. Lügner. Pauschalisierter Rassismus ohne sachlichen Hintergrund ist komplett zu verurteilen. Etwas ganz anderes sind Dinge, die einer Rasterung entsprechen. Zu den Hauptbegriffen der social diversity gehören: Krankheiten und Behinderungen, Geschlecht bzw. sexuelle Orientierung, Alter, Herkunft und Religion. Die sachliche Abhandlung von Gruppierungen aufgrund eines oder mehreren Merkmalen z. B. zur Strafverfolgung entsprechen KEINER pauschalisierten Diskrimierung. Bsp.: Eine Rentnergang begeht Überfälle. Das gemeinsame Merkmal ist das Alter. Was keinesfalls eine Generalisierung (Stigmatisierung; Diskriminierung ) bedeutet, sondern eine Tatsachefeststellung zur weiteren Abhandlung ist. Ein Chef, der seine Sekretärin anweist, Bewerbungen von Frauen und weiters von Männern unter 25  sofort zurückzuweisen würde  1. Sexistisch und 2. Altersdiskriminierend handeln, da es um eine Qualifikationsfrage geht. ( Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Wenn tatsächliche Dinge dem im Wege stehen. Altersschutzbestimmungen zum Beispiel. ). Der Weg ist also von der internen Stigmatiserung über die Tatsachenfestellung hin zur zweckdienlichen Abhandlung. Die oben beschriebenen Dinge laufen auf Dinge hinaus, die durch den Menschen nicht abzuändern sind. Eine Kontroverse besteht allerdings im Punkt "Religion", da dies sehr wohl abzuändern ist. Entspricht die Religionsausübung tatsächlich der festen Überzeugung des Menschen, ist das nicht anzuzweifen, insofern daraus resultierende Handlungen keine Zwangsbeglückung der Gemeinschaft darstellen ( Jemand kann auch darauf bestehen seine Kloschüssel anzubeten. Das ist per se seine Sache. ) ist das Ziel der Gruppierung die Durchführung von Straftaten aller Art - Sehr wohl ( kriminelle Vereinigung ).  Etwas anderes sind per Definition wieder "Zwangsreligionen" die keinesfalls eine "persönliche, freie Entscheidung" sind sondern eben einen Gruppenzwang unterliegen. Dies ist natürlich entsprechend moralisch zu.. beanstanden, wie jede andere offiziellen Vereinigung auch, aus der man aus Angst vor massiven Repressionen rsp. sozialen Folgen nicht mehr raus kann ( vgl. Linksextremismus und "Rechtenjad" in eigenen Reihen; Abweichungen von Normen in der eigenen Gruppierung -> Gruppenzwang ) und ab einem "schwebenden Punkt" richterlich (!) abzuhandeln.) Vgl. auch Religionsvereinigungen wie den Zeugen Jehovas, bei den nicht der als "böse" angesehen wird, der nicht eintreten will, aber derjenige mit massivsten Problemen zu rechnen hat, wenn er da wieder raus will. (( Genauso sind Gruppierungen strikt abzulehnen, die tatsächliche Diskrimierungen sowohl gegen Gruppen ALS AUCH Einzelpersonen massiv vorgehen.( Linksextremisten gegen "rechte" generell ) vornehmen, ohne diese sachlich begründen zu können ("Was die wollen".. Wenn keiner von den beteiligten Gruppenmitgliedern selbst weiss um was es geht und dies auch nicht hinterfragt und somit ausgeräumt bzw. real diskutiert werden kann. )). Hoffe weitergeholfen zu haben! ( Schwieriges Thema derzeit :-) )

Das kommt immer auf die Ansicht jedes einzelnen an.
Ich finde beides sehr schlimm.
Andere finden vielleicht Sexismus schlimmer.

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