Ist Sex gegen tg Prostitution?

14 Antworten

Der Begriff Taschengeld soll etwas freiwilliges andeuten, weil man nicht den Begriff Lohn oder Entgelt benutzen will.

Das TG was diverse Anbieterinnen im Internet "fordern" liegt teilweise drei Mal so hoch, wie das was die "normale" Prostituierte im Laufhaus fordert.

Die ganzen sogenannten Hobby-Hu*en oder Taschengeldladies sind daher als normale Prostituierte anzusehen; die Tätigkeit stellt einen Gewerbebetrieb da, das ganze ist anzumelden und es ist Steuern zu zahlen.

JA! Das Prostituiertenschutzgesetz (das eher ein "Steuereinnahmenschutzgesetz" ist) gilt ausdrücklich auch für gelegentliche oder nebenberufliche Prostitution - ja sogar für einen einmaligen Ausflug in die Welt des Paysex ist eine Anmeldung erforderlich!

Dabei spielt es keine Rolle, ob Du Deine Gage "Hurenlohn", "Taschengeld", "Aufwandsentschädigung" oder "Geschenk" nennst! Sex gegen Vorteile ist Prostitution - das sieht auch das Finanzamt so... .

Die Anmeldung muss bei (d)einer Gemeinde erfolgen, meist ist das Ordnungsamt zuständig. Arbeitest Du ohne Anmeldung, kann es richtig teuer werden... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Dann wendest du dich an die Steuerfahndung deines Finanzamts und klärst mit denen ob du nach dem "Düsseldorfer Verfahren" versteuern kannst.

https://www.lhp-rechtsanwaelte.de/themen/steuerstrafverfahren/duesseldorfer-verfahren-steuerfahnder-im-rotlichtmilieu/

Die Steuerfahndung ist zuständig für die praktische Durchführung der Versteuerung von Einkünften aus Prostitution.

Sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt sind immer Prostitution ob sich das TG nennt oder nicht ist egal.

Denk an deine Meldepflicht...

https://www.prostituiertenschutzgesetz.info

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