Ist Selbstmord die einzige Lösung?

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Liebe/r Kim0506,

Selbstmord ist keine Lösung!

Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund oder ein Verwandter sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Alles Gute,

Eva vom gutefrage.net-Support

19 Antworten

Hallo, ändere das, was dich bedrückt!
1.Du hasst deine Ausbildungsstelle? Ändere es! Du kannst eine andere Ausbildungsstelle finden, du kannst dich weiter bilden lassen, du kannst studieren gehen, und zwar das, was DIR gefällt. Du musst da nicht für immer bleiben und verschimmeln. Keiner zwingt dich.
2. Du hast Stress mit deinem Freund? Trefft euch. Redet...in RUHE. Trinkt nen Kaffee oder einen Frappee im Starbucks, geht Essen oder spazieren im Park. Aber REDET! Wenn du merkst, es geht nicht mehr, dann sag ihm das. Sag ihm, dass du Zeit brauchst und erstmal ne Auszeit willst. Oder ihr fangt von vorne an. Das ist DIR überlassen. Du kannst auch mit deinem Freund über deine Probleme reden (denke nicht, dass du ihn damit belastest, dass tust du nicht!). Er hilft dir sehr gerne.
3. Was mit deiner Familie ist, weiß ich nicht. Aber auch da kann ich nur sagen, REDE MIT IHNEN! Sie wissen nicht, was dich bedrückt. Und sie wollen dich ganz bestimmt nicht absichtlich enttäuschen. Wenn sie sagen, dass du sie bitte allein lassen sollst, dann nicht weil du sie nervst, sondern weil deren Alltags- oder Arbeitsstress denen zu viel ist und sie Zeit für sich brauchen um sich zu sammeln - MIT DIR HAT DAS REIN GAR NICHTS ZU TUN!
4. Was ich dir mit alldem sagen will ist, es gibt für ALLES eine Lösung, auch wenn es hart ist, auch wenn es schwer ist, auch wenn man keinen anderen Ausweg kennt, als den Tod, GIBT es eine Lösung und wenn du diese Lösung gefunden hast - deine Erlösung- blickst du vielleicht zurück und lächelst vielleicht höchstens noch. Das, was du jetzt erlebst, ist nur ein gewaltiges Tief in deinem Leben. Aber ich kann dir versichern, ich weiß wie sich das anfühlt, und ich kann dir versprechen, dass du später ein verdammt gutes Leben führen wirst. Leute, die dich lieben, werden mächtig stolz auf dich sein (auch wenn sie es nicht vielleicht zeigen können). Du wirst Freunde haben mit denen du über alles reden kannst, einen Freund den du liebst und er dich oder du wirst ausgehen, neue Menschen kennen lernen, du wirst auf Reisen gehen und andere Kulturen kennenlernen, Fotos schießen - ganz viel, dir schöne Kleider kaufen und viel lachen. Das Leben ist nicht das, was du jetzt gerade im Moment hast. Vergiss nicht, es ist kein schlechtes Leben - es ist nur ein schlechter Tag. Gib dir nicht für alles die Schuld, du kannst selten was dafür, dass Menschen vielleicht so und so zu dir sind. Ich wünsche dir viel Glück!!

Danke vielmals.. nur leider ist das nicht nur ein schlechter Tag sondern ganze 3 schlechte Monate...

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Dann sind es eben Tage, die zu Monaten werden... diese, wenn du nichts dagegen unternimmst, zu Jahren werden. Ich habe meine ganze Jugend (13 - 19 Jahre) in einem Trauerloch verbracht. Ich hatte keine Freunde, im Gegensatz zu dir hatte ich nicht mal einen Freund, in der Schule war ich schlecht, sodass ich keine Aussicht auf eine vernünftige Ausbildungsstelle geschweige denn auf ein Studienplatz hatte... jetzt (ich bin 24) arbeite ich bei der Stadt, habe einen Freund (ok Fernbeziehung), verdiene mein eigenes Geld, treibe Sport und bin erheblich selbstbewusster geworden. Trauere nicht um alles hinterher. Es gibt Dinge, die kannst du nicht ändern. Und wenn es Dinge gibt, die du ändern kannst, dann ändere es! Das hat dir vielleicht schon fast jeder 2. gesagt aber ich hatte das, was du durchmachst, schon durch und kann dir sagen, auf der anderen Seite des Sturms ist es extrem geil - du musst nur durchhalten ! :))

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Puuh danke danke viielmaals♡♡!

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Nur aus einem externen Standpunkt gesehen: Findest Du das nicht sehr egoistisch?
Du weisst, dass Dich Deine Familie liebt und Dein Freund wäre längst weg, wenn er nicht etwas für Dich empfinden würde. Ähnlich mit allen Bekannten und Verwandten von Dir.
Du würdest die Leben all dieser Personen zerstören, würdest Du Dich umbringen.

Was glaubst Du auf was für Gedanken Deine Familie und Dein Freund kommen? Wenn Du lieber den Freitod wählst, statt die Hilfe derer, die Dir am nächsten stehen?

Deine Probleme wären nicht weg, Du würdest sie auf alle übertragen, die Du liebst.


Aus meinem Standpunkt gesehen:
Du findest immer einen Weg in Deinem Leben. Auch wenn Du denkst, Du rennst geradewegs auf eine Mauer zu (wo alles vorbei ist), je näher Du kommst, desto mehr zerbricht sie.
(Bisschen philosophisch, aber ich hoffe Du verstehst die Metapher :) )

Es gibt im Leben kein "Hier ist Ende" (ausser Du wählst es selbst, was ja Deine Frage ist).
Ich hatte/habe ähnliche Probleme, die nach Aussen ebenfalls lächerlich wirken. Deine eigene Einstellung ist dabei ein sehr sehr wichtiger Faktor. Bei mir war es die Frage was ich mit meinem Leben anfangen will und wie ich das erreiche.

Eventuell hilft ein Urlaub schon, um mal ein bisschen weg von all dem zu kommen. Wenn Du etwas Geld hast vielleicht ein Urlaub alleine, müssen ja keine drei Wochen sein.
Wenn Dir die Ausbildung nicht gefällt, hast Du immernoch die Möglichkeit sie abzubrechen. Ja, ist ne doofe Sache, aber kein es wird Dein Leben nicht zerstören. Nicht mehr, als wenn Du bleibst.
Nicht falsch verstehen, ich will Dich nicht dazu überreden, es geht nur um den Umstand, dass es Dir dort tatsächlich zuwider ist, wie Du es beschreibst (und ich es denke).
Alternativ kann ein Gespräch mit dem Ausbilder auch Wunder wirken.


Letztendlich solltest Du Dir über eines im klaren sein: DU entscheidest über Dein Leben und wie Du es lebst, was Du machst.
Nicht Dein Job, nicht Deine Familie, nicht Dein Freund, und auch nicht wir hier im Forum.

Dieser letzte Absatz bringt es tatsächlich genau auf den Punkt.

Genauso hab ich es aus meinem Tief geschaft. Ich habe alles was mich meine Lebenslust gekostet hat hinter mir gelassen und habe neue Wege eingeschlagen. Kein Job der Welt ist es wert daran kaputt zu gehen. Dann lieber mal eine Durststrecke und neu anfangen!

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Nein - Selbstmord ist keine Lösung, sondern nur eine Flucht vor sich selbst. Mal ganz abgesehen davon würdest du viele Menschen zusätzlich in großes Leid stürzen.

Das Leben ist so spannend - auch (oder gerade) mit Problemen. Betrachte es doch als Herausforderung des Lebens und nimm diese Herausforderung an. Du wirst sehen und merken, dass es sich sehr lohnt.

Du kennst doch sicher eine Person, der du vertraust - oder? Sprich mit dieser Person ganz offen und ehrlich über deine Ängste und Probleme. Du kannst dich auch an deinen Arzt wenden, an den Seelsorger, Lehrer, Freunde, Bekannte oder Verwandte....

Vielfach ist es schon hilfreich, wenn man sich sein Leid mal von der Seele reden kann - wenn ein guter Zuhörer da ist. Und gute Zuhörer hören eben nicht nur, sondern helfen auch mit Rat und Tipps.

Du hast viele Möglichkeiten zur Problembewältigung. Nutze sie, aber schmeisse dein Leben nicht leichtfertig weg.

Alles Gute für dich - du packst es.

Selbstmord zu begehen ist DEFINITIV NICHT die einzige gute Lösung!!!

Jeder macht schmerzhafte und schwierige Zeiten durch und jeder kommt dann mal an den Punkt, wo man über Selbstmord nachdenkt. Aber ist es das wirklich wert?

Geh die Probleme an und suche nach Alternative. Such dir eine neue Lehre, beende die Beziehung, wenn sie dir nicht gut tut und versöhn dich mit deiner Familie, wenns möglich ist. Rede über die Probleme mit den Leuten. Dein Profil sagt, dass du erst 15 Jahre alt bist! Da kommt noch sooo viel schönes im Leben! Das wird nicht der letzte Freund sein und mit 15 die Lehre zu wechseln ist doch kein Problem. ich bin 24 und hab schon gearbeitet, studiert, eine Ausbildung angefangen... Alles abgebrochen und jetzt mach ich grad was Neues, dass mir ganz gut passt :) Sich neu zu orientieren und was Neues zu beginnen kann sehr erfüllend sein. Denk nicht, dass die Situation, wie sie jetzt ist, aussichtslos ist und in Stein gemeißelt. Du kannst etwas daran ändern! In Jahren wirst du über diese Zeit lachen und sagen: Wie dumm war ich, dass mich das so fertig gemacht hat ODER Ich konnte so gut an dieser Erfahrung wachsen! Also verzweifle bitte nicht! Es liegt in deiner Hand! Sonst hol dir professionelle Hilfe. Es gibt viele Anlaufstellen (Krisentelefon, Jugendamt etc.), wo du dir rat holen kannst.

Viel Erfolg dabei! Und Vergiss den Selbstmord ganz schnell!

Danke vielmals..! nur leider ist es nicht wirklich einfach jetzt noch eine Lehrstelle fürs 2016 zu finden.. Ich leide auch ziemlich darunter, dass ich nicht mehr mit meiner zwillingsschwester bin.. sie arbeitet an einem anderen Ort als ich & mich bedrückt das ziemlich, etwas neues, alleine zu starten.. ich weiss ja nichtmal was ich überhaupt werden möchte vom Beruf aus...

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@Kim0506

Dann Such Dir eine Stelle für 2017. Es ist nicht das Ende der Welt ein Jahr zu warten.

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@Kim0506

Das Jahr ist ja fast vorüber, also ne Stelle für 2017 zu suchen ist doch vollkommen ok :) Manche warten Jahre auf einen bestimmten Job. Wenn du dir nicht sicher bist was du machen möchtest, dann überbrücke die Zeit erstmal mit Praktika oder lass dich bei der Agentur für Arbeit beraten, da kannst du Tests machen was dir am meisten liegt. Vielleicht findest du ja auch eine Lehre wo deine Schwester arbeitet :)

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Hallo Kim,

so wie du es beschreibst vermute ich, das du im Augenblick in deinem Leben nicht zurecht kommst.

Alles scheint schief zu laufen und jeder und alles scheint dein Feind zu sein...

Weisst du, diese "Phase" durchläuft ganz sicher jeder Mensch mal. Mal mehr, mal weniger intensiv. Jeder Mensch geht auch anders damit um. Es gibt, starke und schwache, harte und sensible Menschen.

Man kann nie behaupten, och deine Probleme sind ein Witz... oder stell dich mal nicht so an... weil eben jeder anders empfindet. Was für dich eine Katastrophe ist, kann für den Nächsten eine Herausforderung sein oder nimmt es nicht mal wahr. Oder es ist ihm egal.

Empfinden ist individuell.

ABER: genau dafür gibt es eben auch Psyschologen. Egal was dich so hart belasstet oder runter zieht, du solltest wirklich einen kompetenten Psyschologen aufsuchen.

Er oder sie wird dir helfen mit dem Leben klar zu kommen. Du wirst mit der Zeit lernen mit den Dingen die so passieren anders umzugehen, sie weniger an dich ran lassen.

Vor allem wirst du lernen die kleinen Glücksmomente wieder wert zu schätzen. Also du sieht wieder mehr das Gute im Leben und lernst das weniger Gute abzuwehren.

Es ist auch nicht peinlich zum Psyschologen zu gehen. Im Gegenteil, es zeigt das du die Stärke besitzt etwas ändern zu wollen.

Und du musst es ja auch niemandem sagen ;)

Versuch es mal.  Verlieren kannst du ja nix dadurch. Du kannst eigentlich nur gewinnen, nämlich Lebensqualität.

ABER: Gib der Sache auch eine Chance und Zeit, nichts ändert sich schlagartig innerhalb von wenigen Tagen. ;)

Wenn es nicht klappt kannst du immernoch andere Wege einschlagen!

Viel Glück, Mäuschen!

Danke vielmals.. deine Antwort hat mir sehr geholfen.. Ich getrau mich aber nicht zu einem psychologen.. Weiss du, ich würde mich dann völlig verstellen.. Am Tag tu ich ein auf glücklich, fröhlich & sag immer das nichts sei & es mir total gut geht.. aber in der nacht/ am abend könnte ich weinend zusammen brechen...

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@Kim0506

Weisst du, dafür ist es ja ein Psyschologe. Der weiss damit umzugehen und er wird es sicher schaffen das du dich irgendwann öffnest. Es wird sicher etwas dauern und du denkst sicher erst mal, das bringt doch nix, oder fühlst dich nach einer Sitzung auch erst mal schlechter statt besser...Aber das gehört eben dazu. Glaub mir, es wird dir auf Dauer gesehen wirklich helfen. Denn dein Leben wird immer wieder mit solchen unschönen Dingen auf dich warten. Leben bedeutet eben auch kämpfen und durchboxen.

Und manchmal verliert der stärkste Mensch die Hoffnung und den Lebensmut. Wichtig ist dann das Richtige zu tun und Hilfe zuzulassen! Versuch es. :)

Oder als ersten Schritt wirklich mal die Seelsorge kontaktieren. Die wissen was zu tun ist und helfen Dir den Richtigen Ansprechpartner zu finden.

Bevor du dich wegschmeisst solltest du wenigstens versuchen Hilfe anzunehmen. Ist ganz leicht und tut im Nachhinein verdammt gut!

Damit du auch weisst um was du kämpfst... Denke an die schönen Momente im Leben, mögen sie noch so klein gewesen sein, JETZT werden sie dir Mut und Kraft geben und dir den Sinn darin aufzeigen für dein Leben zu kämpfen.

Es gibt immer etwas was einen dazu bringt weiter zu machen. Du musst dich nur wieder daran erinnern.

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@purplewolf

Das passt nicht direkt zum Thema, deshalb entschulde bitte, aber nur der Richtigkeithalber:

Du meinst einen Psychotherapeuten, keinen Psychologen. Therapeuten sind die mit Therapien (ohne Medikamente), ein Psychologe ist jemand, der das Studium abgeschlossen hat.

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@apophis

Das kann sein. Ich meinte auf jedenfall den Therapeuten. Sorry :(

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@purplewolf

Es war warscheinlich auf jeden bewusst, was Du meinst, da kam nur mein Besserwisser hoch. :P

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Nein, das ist ganz sicher nicht die einzige Lösung. Meiner Meinung nach ist es gar keine Lösung, sondern ein Wegrennen.

Die Lösung ist folgendes: Diese depressiven Gedanken in den Griff zu bekommen (evtl. durch eine Therapie) und dann sein Leben so zu gestalten, wie man es am liebsten leben möchte.

Ganz ehrlich, du hast ohnehin nur ein Leben. Das ist so schon viel zu kurz! Wieso sollte man es unnötig verkürzen? und: Wieso sollte man die Zeit mit Dingen verschwenden, die einen unglücklich machen?

Wenn du die Krankheit etwas im Griff hast, such dir einen Job, der dir Spaß macht! Und verbringe die Zeit mit Menschen, die du wirklich magst!

Ich drück dir die Daumen :)

Ich bin da anderer Meinung. Suizidgedanken sind kein Krankheitsbild sondern das Ergebnis vieler sich anhäufender Probleme, die sich nicht wegtherapieren lassen sondern nur gelöst werden können.

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@Louvet

Hier gehts aber nicht um Meinungen sondern um Fakten. Diese Gedanken können verschiedene Ursachen haben. Meistens sind das Depressionen, und diese verschwinden eben NICHT wenn man seine "Probleme" löst. Ein depressiver Mensch wird immer Probleme sehen, und wenn er mal keine hat, sieht er sich eben selbst als Problem.

Ja, diese Gedanken können auch durch Lebensumstände ausgelöst werden... Aber das tun sie nur, wenn man zu schwach ist, um seine Lebensumstände zu ändern. Und so jemand braucht wiederrum ne Therapie.

Wenn man wirklich tief drin steckt, dann kommt man da nicht mehr soo leicht selbst raus...

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@ShinyShadow

Du verwickelst da ziemlich viel.

Depression ist eine Krankheit, diese haben aber keineswegs immer Suizidgedanken zur folge.

Weiterhin sind nicht alle Suizidgedanken Folge einer Depression. Gründe gibt es viele verschiedene.

Der Suizidgedanke selber, welchen Du als Krankheit beschreibst ist nur ein Gedanke. Den kann jeder gesunde Mensch haben, wenn er möchte.

Dass solche Gedanken nur kommen, wenn man "zu schwach" ist, ist völliger Blödsinn. Auch gibt es viele Menschen, die ganz ohne Therapie gut damit klarkommen.

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Ich denke, dass es bei dir noch gute Chancen auf Besserung gibt..
Suche dir eine Person, bei der du dich ausko*zen kannst und Unterstützung findest.
Geh den Weg zum Psychologen.
Es ist schon mal gut, wenn du weißt, wo deine Probleme liegen.
Denn dann kannst du diese direkt angehen..
Ich kämpfe seit 13 Jahren damit..
In letzter Zeit geht es mir auch wieder sehr schlecht..
Ich hoffe, es wird wieder besser..
Alles Gute

Grundsätzlich ist es immer sehr schwer nachzuvollziehen in welcher Situation ein Mensch steckt, was die Hintergründe dabei sind, und wie der Seelische Zustand des Menschen ist.Jedoch Spätestens bei den ersten Suizidgedanken solltest du sagen: STOPP !! Hier läuft was falsch. Noch vor ein paar Monaten ging es mir aus ganz ähnlichen Gründen so dermaßen beschissen (Sorry) , dass ich wenn ich am Bahnsteig stand und auf die S-Bahn gewartet habe immer wieder solche Gedanken hatte. Natürlich ließ sich das nicht in 10 min lösen, aber ich habe mich immer wieder aus diesen Gedanken herausgerissen. Die einzig richtige Lösung hierbei ist, eines der vielen Probleme SOFORT bei der Wurzel zu packen und zu verändern. Das kostet natürlich einiges an Mut und Überwindung, daher habe ich zunächst das einfachste und zugleich wichtigste Problem angepackt: Der Beruf. Ich habe mir 6 Wochen unbezahlten Urlaub genommen (Allein diesen Urlaub zu erfragen und die finanziellen Einbußen hinzunehmen kostet viel Kraft), und mich in dieser Zeit an einen Ort meines grössten vertrauens zurückgezogen .Dabei habe ich sehr lange über meine Zukunft insgesamt nachgedacht und mir überlegt was Jobmäßig denn der beste Kompromiss sei.

Ich habe Bewerbungen geschrieben und habe bei meiner alten Firma fristlos und mit viel TamTam und Theater gekündigt.

Das ganze hat viel Kraft und Geld gekostet, aber es hat sich gelohnt. Ich arbeite jetzt seit 4 Monaten in dem neuen Beruf und ich könnte gar nicht glücklicher sein. Die Schulden sind in ein paar Monaten abbezahlt und somit dieses Kapitel abgeschlossen. Dennoch habe ich noch einige Probleme an denen ich zu beissen habe, aber wenn erstmal eines gelöst ist, geht es dir viel viel besser, glaub mir.😉

Hast du Facebook o.ä. ? Vielleicht kann ich dir helfen. Oder brauchst du jemanden zum reden?

Das mit dem Bahnsteig hab ich auch öfters.. Ich denke oft darüber nach, ob ich jetzt springen soll oder nicht.. du kannst vielleicht einfach so urlaub nehmen aber ich muss auf August 2016 eine Lehre finden.. Diese sind leider schon meist besetzt.. ja hab Facebook heisse da Kim Amsler..

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Ist Selbstmord die einzige lösung

..... ist es auf keinen Fall.

Die richtige Lösung wäre herauszufinden..wieso, weshalb und warum man auf solch einen Gedanken kommt!

Kein Grund kann so schwerwiegend sein, sein Leben aufgeben zu wollen und all die Gründe, die für dich dafür sprechen es tun zu wollen..daran solltest du arbeiten wie es zu schaffen ist ein wieder lebenswertes Leben zu erlangen. Bist du allein dazu nicht in der Lage dann der Rat von mir, such dir schnellstens Hilfe, denn die benötigst du dann.

Ich wünsche dir alles Gute..wende dich von den Menschen ab, die dir nicht gut tun und..such dir schnellstens Hilfe!

Kim kenn das selber wenn man sich denkt das wär einfachste nur stimmt das nicht wenn dir etwas nicht gut tut dann schlies damit ab mach deinem Freund klar den Stress willst du nicht mehr deiner Familie das du den Streit nicht mehr abkannst und such dir ne Lehre in nem Ort der dir gefällt und wenn du n offenes ohr zum reden brauchst bin da

Selbstmord ist ziemlich egoistisch finde ich.. Außerdem gibt es nichts was man nicht regeln könnte.. Dir gefällt dein Job nicht? - Such dir einfach einen anderen. Stress mit der Familie lässt sich sicher durch Gespräche reduzieren, ebenso mit dem Freund. Oder du holst dir erstmal Professionelle Hilfe, zB ein Gespräch mit einem Arzt oder Psychologen, es gibt immer einen Ausweg :-)

Selbstmord ist keine Lösung, auch wenn er dir momentan "praktisch" erscheint.

Dir wachsen momentan Deine Probleme über den Kopf und Du hast niemanden zum Reden. Auch wir hier können leider nur Denkanstöße geben.

Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz). Diese Leute kennen sich aus und hören zu. Das brauchst Du, um zumindest wieder halbwegs klar denken zu können. Wenn Du das erreicht hast, kannst Du mit entsprechende Unterstützung, die Du erhalten wirst, Deine Probleme vernünftig und strukturiert angehen.

Aber soweit brauchst Du jetzt noch garnicht zu denken. Ruf erst einmal dort an, das ist der erste, wichtige und letztendlich ganz einfache Schritt. Der Rest ergibt sich dann von selbst.

bin aus der Schweiz...

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Suizid ist überhaupt gar keine Lösung - für nichts!

Selbstmord ist die schlechteste aller Lösungen.

Wenn du sehr großen Qualen entfliehen müsstest, dann könnte man vielleicht noch mal drüber diskutieren.

Deine Qualen, die du beschrieben hast, die rechtfertigen keinen Selbstmord, die solltest du ertragen und zu lösen versuchen, ohne an Selbstmord zu denken.

wenn du wirklich mal krank bist oder mit Schmerzen krank gewesen bist, daß du weißt, daß Gesundheit mit das höchste und wichtigte Geschenk ist, viel wichtiger zB wie Geld und Arbeit, dann weißt du das Geschenk des Lebens zu schätzen. 

Es geht immer weiter, Hauptsache, du bist an Leib und Seele g e s u n d !

Mir scheint eher, dass du mit dir selbst ein Problem hast. Ich verstehe eh nicht, was man von der Ritzerei haben soll:-((((( Gibt nur hässliche Narben und die führen zu neuen Problemen. Such dir Hilfe und lass dich nicht so gehen, denn wir haben alle unser Päckchen zu tragen und ritzen auch nicht. Rede mit den Leuten, die dir nahe stehen und versuche auf sie einzugehen, denn ich fürchte, dass es ihnen auch nicht leicht machst. Mach deine Ausbildung fertig und wenn du dann noch keine Freude an dieser Arbeit hast, such einen anderen Weg einzuschlagen.  lg

Findest du das jetzt wirklich angebracht? "Gibt nur hässliche narben..." Wenn du nicht verstehst warum Menschen sowas manchmal tun ist schweigen vieleicht mal angebrachter als sowas los zu lassen.

Feingefühl ist dir auch abhanden gekommen oder?

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@purplewolf

Da habe ich absolut kein Verständnis dafür. Ich meine oft, dass das so eine Art Modeerscheinung ist um auf sich aufmerksam zu machen. Ich habe auch schon viel durchgemacht, aber mich selber zu verstümmeln, wäre ich nie gekommen und merkwürdigerweise, gab es solche Ritzereien zu meiner Zeit nicht. Meinst du die Kids früher hätte keine Problem gehabt? Heute machen viele auf "Psycho" - entweder haben die Eltern keine Zeit mehr für ihre Kinder oder die Kinder sind von den ganzen Medien dermaßen verkorkst, dass sie mit ihrem Leben nichts anfangen können. Wenn ich an meine Lehrzeit denke, dann wird mir heute noch schlecht. Zähne zusammenbeißen und durch. Das Leben ist kein Zuckerschlecken und immer wieder stoßen wir auf unsere Grenzen - Aufgeben und sich gehen lassen, ist keine Lösung.

Für dich mag das hart und unangebracht sein - und hässliche Narben mögen Mädchen nun mal  eigentlich nicht.

Du magst das für dich so sehen - ich sehe es anders. lg

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@KaeteK

"Sowas gab es damals nicht" Ach wirklich? Meinst Du nicht eher "Von sowas wusste man früher nicht?"
Früher war Mobbing auch nie ein großes Thema, vorhanden war es aber dennoch. Sagst Du da auch "das gabs früher nicht" ?
Selbes gilt für Burnout, Depressionen und andere psychische Leiden.

Nur weil Du es nicht kanntest damals, heisst das nicht, dass es zu der Zeit nie existent war.

Wie Purplewolf schon geschrieben hat, wenn Du es nicht verstehen kannst, ist es besser wenn Du Dich da raus hälst, anstatt das Ganze auch noch zu provozieren.

Oder meinst Du ernsthaft Du hilfst so irgendwen?

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@apophis

Ich habe mein Art mit diesen Dingen umzugehen - was nicht heißen soll, dass meine Art richtig ist, aber so bin ich eingestellt und so habe ich meine Kinder erzogen, die übrigens nie geritzt haben. Soll jeder machen wie er denkt, aber wenn dazu eine Frage im offenen Forum gestellt wird, dann muß eben mit unterschiedlichen Ansichten umgehen können. Und nein, geritzt wurde früher nicht (60 Schüler in einer Klasse)Mir ist kein einziger Fall bekannt, auch nicht in meinem heutigen Umfeld. Mobbing, sicher, gab es, aber nicht in so einem Ausmaß wie heute. Damals war es noch möglich, die Dinge untereinander zu klären. Man hatte mehr Geschwister und Freunde, die hinter einem standen. Auch das soziale Umfeld und die gute Erziehung hat uns geholfen, zeitig Grenzen zu setzen, gegenüber unseren Mitmenschen. So nach der Art"wenn du das tust, hole ich meinen großen Bruder :-)" Es war einfach auch ein besseres Miteinander.

Und ob ich jemanden mit den Antworten helfe, keine Ahnung. lg

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@KaeteK

Es wurde damals auch schon geritzt. Man sehe nicht nur das typische Ritzen... Lippen oder Finger blutig piddeln immer wieder bis es Narben gibt. Das ist auch eine Form dieser Erkrankung.

Nur weil du keinen kennst gab es das trotzdem.

Es wurden damals auch keine Brüste in der Tageszeitung gezeigt.

Wetten die Frauen von damals hatten trotzdem welche?

Du magst deine Meinung haben aber sie so hier Kund tun wo evtl ein Leben von abhängen kann find ich ziemlich dämlich.

Das Mädel bittet um Hilfe nicht um noch nen Arschtritt. 

Sorry aber das ärgert mich gerade total. 

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@KaeteK

Da haben wir doch schon was ich bereits geschrieben habe.
"Mir ist kein einziger Fall bekannt" natürlich nicht. Glaubst Du die Leute geben damit an ? Heute wird lediglich mehr darauf geachtet.

Achja und denke nicht zu sehr es sei (nur) der guten Erziehung zu verdanken, dass sich die eigenen Kinder nicht ritzen.

Und nein, wenn man (vorallem bei solch einem Thema) nach Rat fragt, dann erwartet man eine positive Art an Antworten und keine negative Kritik an vergangenen Dingen.
In den früheren Richtlinien stand auch, dass man nur eine Antwort verfassen soll, wenn man tatsächlich eine hilfreiche Antwort hat (bzw. eben der Meinung ist sie sei hilfreich). Heute ist der Punkt ein bisschen aufgeteilt.

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@purplewolf

Und noch was... Du sagst damals gab es nicht so schlimmes Mobbing und der große Bruder reichte um Probleme zu lösen.

Merkst du was?

Richtig heute die Zeiten sind anders. Härter stressiger und liebloser.

Menschen sind viel rücksichtsloser im Umgang miteinander. Man muss schon als Kind mehr einstecken weil es ziemlich hart und egoistisch zugeht.

Das hast du auf deine Art bemerkt. ABER das es dann auch immer mehr Menschen gibt die den Druck nicht ertragen DAS ist mumpitz?

Die Welt verändert sich und auch die Menschen. 

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@apophis

Ich werde mich nicht streiten, ob, wie und wann...Ihr habt eurer Erfahrung und ich meine. lg

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Das nenne ich mal feige. Sorry aber das Leben hat so viele schöne Facetten. Und schlecht geht es jedem mal. Geh zu einem Psychologen und nutze die Chance deinen Seelenmüll los zu werden. Alles Gute 

Der Psychologe wird da nicht helfen, das darf er nichteinmal...

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Kein Mensch wird gefragt, ob er zu Welt kommen will. Also sollte auch kein Mensch gefragt / verurteilt werden.. Wann / Wie und Weswegen auch immer er nicht mehr 'leben' möchte. Aber das ist nur meine Meinung. Helfen wird dir das wahrlich nicht.

Recht muss ich Dir geben, jeder kann das frei entscheiden.

Allerdings sollte diese Entscheidung nicht durch negative Ereignisse (wie z.B. oben genannt, Arbeit, Familie, Beziehung) beeinflusst werden.
Wenngleich die Beeinflussung durch positive Ereignisse in Ordnung scheint.

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Man muss kämpfen im Leben und nie aufgeben!

Und wenn du alle Probleme gelöst hast, kannst du richtig stolz auf dich sein!

Ich hab auch harte Zeiten hinter mir, du willst gar nicht wissen, was ich alles durchmachen musste. Aber ich hab einfach weiter gelebt und nie aufgegeben!

Das musst du auch tun! :)

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