Ist Schwefel im Wein schädlich?

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6 Antworten

Schwefel wird dem Wein in Gasförmiger Form als SO2 zugesetzt es reagiert im Wein dann zu Hso3 - DSchwefliger Säure. Schwefel wird schon von altersher dem wein zugesetzt und ist für den gesunden Menschen unschädlich. Der Schwefel soll folgende wirkung im Wein haben. - mikrobiologische Stabilität brinegn - gärungsnebenprodukte wie acetaldehyd binden - Die Weine vor oxidation schützen - Den Geschmack der Weine heben

Dem Wein darf je nach Qualitätsstufe bis zu 400mg/L gesamte SO2 zu gegeben werden normal für Konsumwine ist jedoch ca. 100 mg /L. Diese gesamte SO2 bilden eine freie (wirksame) Phase die Freie SO2 und eine sog. Depot SO2 aus welcher die freie SO2 "nachgefüllt" werden kann. Die freie SO2 beträgt ca. 50mg/L. Seit 2004 muss allderdings auf dem etikett vermerkt sein wenn der Wein geschwefelt wurde und zwar mit den Worten "enthält Sulfite". Diese vorgabe kommt von der EU um Verbraucher welche eine Allergie auf Schwefel haben zu schützen. Die Symptome für SO2 Allergie sind Kopfschmerz, Hautausschlag, in äusserst hohen Dosen größer 5000 mg/L Atembeschwerden. Es gibt aber noch mehr Lebensmittel welche geschwefelt sind z.B: Sultaninen 2000mg/kg, Gemüse in Dosen und Konserven usw.

Die Antworten meiner Vorgänger sind also nicht sehr präzise

Schwefelige Säure entsteht sogar schon bei der Gärung. Also ist er in jedem Wein vorhanden.

Sehr gute Informationen zum Thema Weinbereitung findet man auf http://www.fruchtweinkeller.de/Wine/sauber.html

Nein. Der Schwefel kommt ja nur von der Reinigung der Fässer und ist minimal. Er kann nur etwas am Geschmack ändern und-oder Kopfweh hervorrufen.

Dies ist aber sehr unwahrscheinlich. Der Schwefel wird gebraucht um eventuelle Schimmelpilze im Holzfass oder der Weinflasche abzutöten. Die Konzentrierung ist aber sehr gering.

schwefel im wein ist auch sowas von unlogisch.

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Nach dem deutschen Weingesetz darf konventionell angebauter Wein bis maximal 50 mg Schwefeldioxid pro Liter enthalten. Wenn man eine Flasche Wein zu zweit trinkt, reicht das schon für einen gehörigen Brummschädel am nächsten Morgen.

Biowein darf höchstens 25 mg Schwefeldioxid im Liter enthalten.

Im Chemie-Unterricht habe ich mit Schülern Weißwein analysiert. Bei Billigmarken fanden wir manchmal über 100 mg Schwefeldioxid, besonders bei Gesöff aus dem Tetrapak: Absolut nicht empfehlenswert!

Ich wollte noch etwas hinzusetzen, aber die Webseite fing an zu spinnen. Hier ist der Nachtrag:

Wir untersuchten auch Bioweine. Keine der Proben überschritt die gesetzliche Grenze, die meisten lagen erheblich darunter.

Ein Bio-Weingut in Südafrika (Stellar Organic) arbeitet sogar völlig schwefelfrei mit bestem Erfolg. Die Weine schmecken herrlich und hinterlassen keine unangenehmen Folgen.

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Wenn der Schwefel mangels ausreichender oder falscher Schwefeldosierung trotzdem am Korken zu riechen ist dann ist er zwar nicht schädlich aber man kann Kopfschmerzen und Ausschlag,rote Flecken im Gesicht bekommen.WEIN ZURÜCKGEBEN:

Es ist kein Schwefel, sondern sein Verbrennungsprodukt Schwefeldioxid, ein Gas, das mit Wasser 'Schweflige Säure' gebildet hat. Die Bekömmlichkeit des Weines und der Geschmack leiden sehr wenn die Säure in größeren Mengen darin vorkommt.

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