Ist schwarz eine depressive Farbe?

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Es existiert eine sozusagen 'lebendige' Farbwelt: alle Farben des Regenbogens gehören dazu, genauso wie aufgehellte Töne (Pastelle) und vergraute/geschwärzte Farbtöne (gedeckte/verhüllte). Und es gibt die 'Unbunten': Schwarz - Grau - Weiß. Diese haben kein Chroma, d.h., sie tragen keine Farbinformation in sich.

Schwarz ist 'die Abwesenheit von Licht'. Bsp.: Du befindest dich in einem Raum, der zunehmend verdunkelt wird (durch Rollos, Eintritt der Dunkelheit draußen ...). Je dunkler es wird, desto mehr verdunkeln sich die Farben im Raum bis sie letztendlich ganz verschwinden. Wenn es also gar kein Licht mehr gibt, erscheint alles schwarz!

In der Farbpsychologie bedeutet Schwarz: Verneinung, Trotz (Contra, Anti-..), Absolutheit. Deshalb wird es u.a. gern von jungen Menschen in der Pubertät als Kleidungsfarbe getragen: Mit schwarzen Klamotten kann man sich sehr gut abschotten (kein Licht/ Lebendigkeit/Gefühle werden ausgestrahlt - Schwarz ist 'zu': keine Energie wird von außen aufgenommen). Erwachsene wählen u.a. (!) gern Schwarz, weil sie das Gefühl haben, dass es sie sehr konzentriert (das passt zu einer weiteren optischen Qualität von S.: es 'zieht zusammen'). Schwarz und Grau wird auch von Menschen bevorzugt, die sich beruflich viel verausgaben, gedanklich/psychisch gesehen viel Energie abgeben - im äußeren Erscheinungsbild reduzieren sie sich dann zum Ausgleich, geben 'nichts mehr raus'. Bei best. Berufsgruppen gibt es weitere, andere Erklärungen ... Die 'neuzeitliche Erfolgsgeschichte' der schwarzen Bekleidung begann in den 80'er Jahren im damaligen Avantgarde-Design, das aus der 'No future-Bewegung' entstanden ist.

Ein befreundeter Psychotherapeut hat sich angewöhnt, Erwachsene, die immer wieder in schwarzer Kleidung erscheinen, nach dem Grund ihrer Trauer zu fragen. Er sagt aus seiner Erfahrung heraus, dass in diesen Fällen meist Trauer manchmal auch Angst (hier wird S. als Schutz eingesetzt) dahinter stecken.

dAnkE füR DeN StErN :D

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Schwarz ist natürlich schon recht düster und jemand depressives würde vielleicht schon eher schwarz als bunt tragen. Aber schwarz kann auch für ganz andere Sachen stehen und du kannst nicht von der Kleidung von jemandem gleich auf den Charakter schließen. Vielleicht finden sie schwarz auch einfach schön oder es ist gerade in.

Ich halte schwarz nicht für eine depressive, aber eine stark emotionale Farbe, da sie für mich endlos viele Bedeutungen haben kann und ich Tiefgründigkeit damit verbinde. Wo wir beim nächsten Punkt wären: jeder verbindet Farben mit anderen Gefühlen. :)

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Findet ihr es komisch, wenn man ganz in schwarz angezogen herumläuft, was denkt ihr da über diesen Menschen? Ich verstehe nicht, warum einige versuchen, von Farben auf den Charakter zu schließen, falls ich komplett weiß angezogen bin hält man mich doch auch nicht für einen Engel, aber umgekehrt für die Brut des Teufels? Überspitzt, ich weiß. ^^

Was meint ihr dazu? Kann man von der Kleidung eines Menschen wirklich auf dessen Persönlichkeit schließen? Habt ihr schon "Erfahrungen" damit gemacht? Würde mich wirklich mal interessieren, ich komme nämlich nicht dahinter. Ist es unkreativ, auf bunte Farben zu verzichten?

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