Ist Schmerzempfinden herkunfts- oder verwandtschaftsabhängig?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Was bitte soll denn an so einem Scherzartikel großartig dran sein? Pfeffer und Salz?

Naja, es ist schon logisch dass kulturelle Lebens- bzw. Sichtweisen den Umgang mit Schmerz beeinflussen. Das Gefühl des Schmerzes sicherlich nicht, denn Schmerz empfindet natürlich jeder Mensch, wenn auch unterschiedlich stark (nachgewiesenermaßen dank CT). Aber positives Denken und Placebowirkung haben durchaus eine nachweisbare Wirkung auf das Schmerzemfpinden, bei kulturellen Sichtweisen wird das nicht anders sein. Es gibt schließlich Gesellschaften in denen Angst bzw. Wehleidigkeit ein absolutes No-Go sind, da darf man das dann dementsprechend nicht zeigen. Auch wer schon von klein auf hart arbeiten musste und dementsprechend auch Schmerzen und unfallverursachte Schmerzen kennt, wird diesen anders empfinden als jemand der von klein auf in Watte gepackt wurde. Ob das direkt etwas mit Verwandtschaft zu tun hat bezweifle ich eher, könnte sein dass es genetische Gemeinsamkeiten gibt, die das Gehirn eher auf Schmerzreize reagieren lassen. Darüber hab ich noch nichts gelesen, nur scheinen mir die Erbgänge in dem Gebiet recht komplex - aber wer weiß.

das schmerz empfinden an sich ist wahrscheinlich wie im artikel bei jedem gleich. aber die reaktion auf den schmerz kann man beeinflussen je nach dem woher man stammt und welche erziehung man gekriegt hat. es gibt doch mönche die im kloster leben und über heiße kohle laufen die empfinden zwar den schmerz aber reagieren nicht darauf wie unser eins.

-- Jeder Mensch empfindet den Schmerz anders, darum sind Schmerzen nicht objektiv zu beschreiben.

-- Schmerzen werden auch in verschiedenen Völkern unterschiedlich bewertet. Der Spruch: "Ein Indianerherz kennt keinen Schmerz." ist zwar objektiv falsch, weil jeder Mensch Schmerzen empfinden kann, er zeigt aber auf, daß hier in der Erziehung Schmerzen und Schmerzempfinden einen anderen Stellenwert haben (oder hatten), als in unserem Kulturkreis.

-- Schmerzverhalten, Leiden und Schmerz sind "gepolstert" mit den sozialen, kulturellen und psychologischen Bedingungen der Schmerzempfindung.

Die Gene, Erziehung, Erfahrungen, Lebenseinstellungen, Willen usw. spielen selbstverständlich beim Schmerzlerleben- und Verdrängen eine wichtige Rolle, siehe die indischen Fakire und Yogis.

Es können sich je nach Lebensweise und Standort Mutationen bei Menschen bilden. Denke mal auch, dass das so bei Schmerzempfindungen so ist.

Ich denk mal die Kindheit härtet ab.....wenn man als Kind kastriert wurde, juckts ein glaub auch nicht groß, wenn man mal in den Schritt getreten wird^^

Was möchtest Du wissen?