Ist Satan für die Existenz der Menschheit verantwortlich (laut christlicher Theologie)?

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22 Antworten

Hallo Hallolhrda3,

mit Recht bezweifelst Du die geschilderte Annahme!

Vom Baum der Erkenntnis zu essen, verführt durch eine Schlange hat nichts mit dem sexuellen Akt zu tun, den die beiden ersten Menschen ausführten und die Schlange steht auch keinesfalls für ein Phallus - Symbol!

Das ist eine ziemlich verbreitete Irrlehre!

Biblischer Beweis dafür:

NW 1. Mose 1:27 . . .Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und . . .
 

Das geht nicht ohne Sex. 

Dieser ist mit Freude und Liebe im Ehebund verbunden - somit gottgewollt.

War die Frucht ein Symbol für den ehelichen Verkehr?

Nein:

NW 1. Mose 2:17 Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“

Denn dann hätten sie ja nicht die Erde "füllen" können.

Steht die Schlange hier als Phallus-Symbol?

Nein:

NW Offenbarung 12:7 Und Krieg brach aus im Himmel: Mịchael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, 8 doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. 9 Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. 

Ur - Schlage weil: Die Geistperson, Satan der Teufel, benutzte eine Schlange um die Frau zu verführen von der verbotenen Frucht zu essen.

Satan ging sehr raffiniert vor - der hatte ja keine Schuld das sie tatsächlich davon aßen.

Warum verführte Satan denn sie dazu?

Er hatte zunächst nur folgenden göttlichen Entschluss gehört:

NW 1. Mose 1:26 Und Gott sprach weiter: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt.“

Nun muss man wissen, das Satan als mächtiger Cherub eingesetzt war, um die Erde zu beschirmen und zu beschützen:

NW Hesekiel 28:13 In Ẹden, dem Garten Gottes, befandest du dich.....14 Du bist der gesalbte Chẹrub, der schirmende, und ich habe dich [ein]gesetzt. Auf dem heiligen Berg Gottes befandest du dich. Inmitten feuriger Steine wandeltest du umher. 15 Du warst untadelig in deinen Wegen von dem Tag deiner Erschaffung an, bis Ungerechtigkeit an dir gefunden wurde.

Ja - statt die Erde zu "beschützen" machte er sich sich "zu eigen". Er will mit der Erde machen was er will. Da stört der Mensch "im Ebenbild Gottes".

Dann hörte Satan folgendes:

NW 1. Mose 2:16 Und Jehova Gott erlegte dem Menschen auch dieses Gebot auf: „Von jedem Baum des Gartens darfst du bis zur Sättigung essen. 17 Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“

Das wäre der einfachste Weg die Menschen/Menschheit aus dem Weg zu räumen! Am besten "Selbstverschuldet"!

Nichts wie hin:

NW 1. Mose 3:4 Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Essen - Tot - Ende - kein Mensch mehr!

Satan konnte nicht wissen, das die Beiden trotz Sündenfall noch Kinder bekommend durften - allerdings in Unvollkommenheit und Sünde geboren, ohne ewiges Leben.

Hat sich an Satans Zielen seither irgend etwas geändert?

Weder tritt er offen in Erscheinung - und er begehrte die Anbetung von Christus nur um auch diesen zu Tode zu bringen. 

Christus lehrt folgendes in Bezug auf den nahenden Gerichtstag:

NW Matthäus 24:21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

Mit anderen Worten: Ohne sein Eingreifen würde es dann auch keine Menschheit mehr geben!

So bitter Ernst ist das!

Und nun ist klar, das sie von Dir zitierte Annahme einer "satanischen Lehre" entspringt die versucht böses als gut und gutes als böse darzustellen.

Wem verdanken wir gemäß der Bibel das Leben?

NE Psalm 36:6 Deine Güte, Jahwe, reicht bis zum Himmel, deine Treue bis zu den Wolken. 7 Dein Recht steht wie die Gottesberge, dein Richten wie das gewaltige Meer. Menschen und Tieren hilfst du, Jahwe. 8 Wundervoll ist deine Güte,... 10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht sehen wir das Licht. 

NW Apostelgeschichte 17:31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

Dabei wird auch Satan zur Rechenschaft gezogen werden.

Beste Grüße

JensPeter

 

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Wow, das ist wirklich eine herausfordernde Frage zu der es ganz unterschiedliche Antworten geben kann, aus dem einfachen Grund, dass es nicht "die" (einheitliche,) christliche Theologie gibt. Da kommt es sehr darauf an, von welchen Standpunkt aus man Theologie betreibt.

Das beginnt schon bei der Frage nach der Person des "Satan". Hält es sich hierbei um ein real existierendes, personenhaftes Gegenüber Gottes, als eine Art Gegenspieler, der Gottes guten Pläne "durcheinander werfen" möchte? (Der griechische Begriff "diabolos" heißt wörtlich übersetzt "durcheinander Werfer". Die Etymologie (=Wortherkunft) von dem hebräischen Begriff "Satan" ist umstritten und nicht geklärt.)
Oder ist es eher eine mythologische Figur, die als ein Verführer und Widersacher an Gottes Seite auftritt? Vielleicht um das Böse erklärbar zu machen, damit die "Gutheit" Gottes gewahrt werden kann.

Mit der Verführung von Adam und Eva ist es ebenso schwierig. Historische Begebenheit oder paradigmatische Legende?

Letztendlich kommt es sehr darauf an, was du persönlich für eine Position einnimmst, bzw. was dein Verständnis von den oben genannten Themen ist.

Ich kann sagen, dass ich von historischen Persönlichkeiten und Begebenheiten ausgehe und von dieser Position aus Theologie betreibe. Das ist allerdings nicht einzige Position und ich meine nicht schon alle Antworten zu dem Thema zu haben.

Jetzt, wo das geklärt ist, zu deiner Frage. Ich versuche es so verständlich, wie möglich zu formulieren. In das Thema kann man natürlich noch viel tiefer gehen.

Gott hat uns Menschen erschaffen. Er hat uns gut erschaffen und die Welt war in Ordnung, bis zu dem Sündenfall.

Dann kam durch Satan die Sünde in die Welt. Sünde ist desaströs. Sie kann nur zerstören, entstellen und verdrehen.

Hier schon eine Teilantwort: Da wo du von "Frieden" und "Harmonie" hörst, da ist Gott für verantwortlich.
Da wo du von "Krieg" und "Zerstörung" hörst, das haben wir Satan zu verdanken.

Das es uns ohne Satan nicht geben würde, ist schwierig. Ja, nach dem biblischen Text lesen wir erst nach dem Sündenfall von der Reproduktion des Menschen. Allerdings ist da vor allen Dingen von den Geburtsschmerzen der Frau, die eine Folge der Sünde sind, die Rede. Das heißt es könnte auch vorher schon Reproduktion geben haben, nur war davon keine Rede.

Das heißt, wenn du Satan für etwas dankbar sein könntest, dann sind es die negativen Folgen des Sündenfalls (Schmerzen der Frau bei der Geburt, "Dornen und Disteln (=Mühsal) bei der Arbeit, etc.)

Wie gesagt, der Ansatz, den ich fahre, spricht nicht für die ganze christlich-theologische Landschaft. Ich hoffe, ich konnte dir trotzdem damit weiterhelfen.

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Kommentar von nowka20
06.02.2017, 13:45

@childo!

Gott hat uns Menschen erschaffen. Er hat uns gut erschaffen und die Welt war in Ordnung, bis zu dem Sündenfall

-keine freiheit

-kein selbstbewußtsein

-kein logisches denken

-------------------------------------------------------------------------------

und das ist für dich in ordnung!

2
Kommentar von JensPeter
15.02.2017, 15:16

Hallo Childofgrace0,

vor einiger Zeit hatte ich einmal eine Frage nach den verschiedenen Bezeichnungen von Satan in der Bibel beantwortet.

Hier nochmals alles neu zusammengestellt auch mit Hilfe eines Bibel - Lexicons:

Satan

 it-2 S. 798 Satan  [Widerstandleistender].
Der Begriff ßatán kommt in den Hebräischen Schriften an vielen Stellen ohne den bestimmten Artikel vor. Das erstemal, wo er so gebraucht wird, bezieht er sich auf den Engel, der sich in den Weg stellte, um Bileam zu widerstehen, als dieser sich aufmachte, um die Israeliten zu verfluchen (4Mo 22:22, 32). In anderen Fällen bezeichnet er Menschen, die sich als Widerstandleistende gegen andere erhoben (1Sa 29:4; 2Sa 19:21, 22; 1Kö 5:4; 11:14, 23, 25). Wenn damit jedoch Satan, der Teufel, Gottes Hauptwidersacher, gemeint ist, steht er in Verbindung mit dem bestimmten Artikel ha (Hi 1:6, Fn.; 2:1-7; Sach 3:1, 2). In den Griechischen Schriften bezieht sich das Wort satanás fast immer auf Satan, den Teufel, und steht gewöhnlich mit dem bestimmten Artikel ho.

Teufel

it-2 S. 1111 Teufel
Dieser vielsagende Name wurde Satan gegeben, weil er der schlimmste Verleumder und Falschankläger Jehovas, seines guten Wortes und seines heiligen Namens ist. Das griechische Wort diábolos bedeutet „Verleumder“. (Vergleiche Luk 16:1, wo das verwandte Verb diabállō vorkommt.) (Siehe SATAN.)

Wikipedia: Diabolos gr "der Verleumder, Durcheinanderwerfer, Verwirrer"

Beelzebub

it-1 S. 315-316 Beelzebub
(Beelzebub) [vielleicht eine Abwandlung von Baal-Sebub, was „Besitzer der Fliegen“ bedeutet; dies war der Baal, den die Philister in Ekron anbeteten; die abgewandelten Formen Beelzeboul und Beezeboul bedeuten möglicherweise „Besitzer des erhabenen Wohnsitzes (der Wohnung)“ oder, falls ein Spiel mit dem nichtbiblischen hebr. Wort sével („Mist“, „Kot“), „Herr des Mistes (Kots)“].

„Beelzebub“ ist eine Bezeichnung, die auf Satan, den Fürsten oder Herrscher der Dämonen, angewandt wird. Die religiösen Führer beschuldigten Jesus Christus auf gotteslästerliche Weise, die Dämonen durch Beelzebub auszutreiben (Mat 10:25; 12:24-29; Mar 3:22-27; Luk 11:15-19; siehe BAAL-SEBUB).

Luzifer / Lucifer

Das so übersetzte hebräische Wort wird von einer Wurzel abgeleitet, die „glänzen“ oder „leuchten“ bedeutet. Die Wiedergabe „Lucifer“ oder „Luzifer“ stammt aus der lateinischen Vulgata.

"Blender" wäre umgangssprachlich auch eine passende Bezeichnung. 

Gog

Die Bedeutung dieses Titels ist ungewiß. Jeder Titel und jeder Name der Bibel haben Bedeutung, so auch hier. Ich formuliere das so: "Auftreten in vollkommen neuem Gewand, in einer Form, mit der keiner rechnet". Das könnte beispielsweise verbunden sein mit "Frieden und Sicherheit", so wie es im 1. Thessalonicher 5: 2 prophezeit ist. 

Allerdings ist mit Gog nicht die Person Satan allein bezeichnet, sondern er zusammen mit allen in seiner Gemeinschaft und in seinem Sinn handelnden. 

Antichrist

*** it-1 S. 143 Antichrist ***
Dieses Wort bedeutet „gegen [oder: an Stelle von] Christus“. ... 

Es hat zwar in der Vergangenheit viele Bemühungen gegeben, den „Antichristen“ mit einer Einzelperson zu identifizieren, z. B. mit Pompejus, Nero oder Mohammed (letzterer von Papst Innozenz III. im Jahre 1213 u. Z. so bezeichnet), oder mit einer bestimmten Institution, z. B. nach protestantischer Ansicht mit dem Papsttum, doch aus den inspirierten Äußerungen des Johannes geht hervor, daß der Ausdruck breite Anwendung hat und all diejenigen einschließt, die leugnen, daß „Jesus der Christus ist“ und der Sohn Gottes, der „im Fleische gekommen“ ist (1Jo 2:22; 4:2, 3; 2Jo 7; vgl. Joh 8:42, 48, 49; 9:22).

Wer leugnet, daß Jesus der Christus und der Sohn Gottes ist, leugnet zwangsläufig auch alle anderen biblischen Lehren über ihn: seinen Ursprung,

So gesehen wird der Titel "Antichrist" ähnlich gebraucht wie der Titel Gog. Er steht symbolisch für alle in Gemeinschaft mit Satan gemeinsam handelnden.

Weitere Umschreibungen in der Bibel

  1. Vater der Lüge
  2. Totschläger
  3. Drache
  4. Urschlange
  5. Gott (EH 2. Kor 4:4)
  6. Versucher

Wie oben angeführt weist jeder Titel auf eine bestimmte Bedeutung hin.

 

Weitere Umschreibungen im Allgemeinen

  1. Leibhaftiger
  2. Widersacher
  3. Verführer
  4. Nick (englischer Spitzname für den Teufel

Es ist bemerkenswert, das die Person Satans mit vielen Titeln belegt ist - den eigentlichen Namen jener Person überliefert die Bibel (zu Recht) nicht.

Beste Grüße

JensPeter

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Ich bin nicht gläubig, aber so wie ich das verstanden habe ist Satan als "Verführer" in Erscheinung getreten, d.h. Satan kann nur versuchen zu verführen, aber dem Menschen keine Handlungen aufzwingen, wenn der Mensch das nicht will, der Mensch hat also immer noch einen freien Willen.

Adam und Eva sind verlockt / verführt worden, und haben der Einflüsterung / Verführung, vom "Baum der Erkenntnis" zu essen, nachgegeben, es war also deren eigene Entscheidung und Handlung.

Vielleicht ist Satan ja von Gott oder vom Schicksal oder sowas eine Rolle zugewiesen worden, die er zu erfüllen hat.

Allerdings glaube ich persönlich weder an Gott noch an Satan, ich habe mich nur auf diese Fantasien mal eingelassen um deine Frage zu beantworten ;-))

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Die Frage ist doch: Stellt der zweite Schöpfungsbericht einen historischen Ablauf dar?

Oder haben sich da Menschen gute Gedanken über Gott und die Welt gemacht, über das Gute und das Böse darin, über ihre Verführbarkeit, über Krankheit und Tod? Und haben sie diese Gedanken in eine Geschichte von Adam und Eva gegossen?

Sollte es sich um einen historischen Ablauf handeln, könnte man auch über die Verantwortung des Satan über die Existenz von Menschen philosophieren.

Ehrlich gesagt: Ich kann auf solche Spekulationen verzichten.

Ich lebe in einer Welt mit guten und mit manchmal erbärmlich schlechten Seiten. Wenn du die Polizei bei einer Todesbenachrichtigung begleiten musst und Dir ausrechnen kannst, dass da gleich wieder für jemanden die ganze Welt zusammen bricht... Oder eine schlechte Diagnose im Krankenhaus jemanden mitten aus dem Leben umhaut, hilft mir die zweite Sichtweise deutlich mehr: Realistisch: So ist unser Leben. Exemplarisch dargestellt mit Adam und Eva, Kain und Abel und all den anderen, die ein gutes Leben führen wollten. Und mal ist es gelungen, und mal ist es grausam schief gegangen. Und niemand kommt aus dieser Nummer raus.

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Der Zustand der "Einheit", der in vielen religiösen Praktiken gesucht wird, ist auch und gerade der judeochristlichen Interpretation immanent. Deine Ansicht ist richtig und dürfte auch von keinem ernsthaften Theologen geleugnet werden, wenngleich er sie sicherlich nicht so negativ konnotieren würde. Persönlich allerdings teile ich die negative Konnotation. Der Zustand der Menschen als potenzielle Beherrscher der Erde im 1. Buch Mose war ein völlig unbewusster, frei von selbst basalem Wissen darüber, nackt zu sein. Alles, was den Menschen als denkendes, sich mit der Welt verbunden fühlendes Wesen ausmacht, das zu rationalen Entscheidungen in der Lage ist, wird a priori als Sünde exorziert. Daraus ergibt sich auch der eklatante Unterschied zwischen der aufgeklärten polytheistischen Antike und dem, was das christliche Mittelalter aus Europa gemacht hat.
Nachdem der Mensch vom Baum der Erkenntnis aß, war der liebende Gott emsig bemüht, ihm noch das ewige Leben streitig zu machen: "Und Jehova Gott sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unser einer,
zu erkennen Gutes und Böses; und nun, daß er seine Hand nicht ausstrecke
und nehme auch von dem Baume des Lebens und esse und lebe ewiglich!" 1 Mose, 3, 22. Also stellte er die Cherubim ab, um den Baum des Lebens mit einem kreisenden Flammenschwert zu beschützen.

Im apokryphen Henochbuch bsplw. findest Du eine Chronik des "Falls" der Wächter - Gotteskinder, also Engel, die es "wagten", den Menschen solche Dinge wie z.B. das Schreiben beizubringen und sie als "gleichwertig" betrachteten (vgl. Henochbuch, Kapitel 69).

Aus diesem Kontext ergibt sich auch der Drang insbesondere fundamentalistischer Menschen, so ziemlich jede Form von Wissen, Gewinnung von Wissen, Erweiterung unserer Sinne als "Sünde" oder auch, sehr beliebt, als von "Gott abwendende Lüge" zu bezeichnen. Aus diesem Paradoxon erwächst die Suche nach Weisheit und Wahrheiten zur "Lüge" - der Lügner tarnt sich selbst, indem er die Suche nach der Erkenntnis als "Lüge" verschleiert.

Es ist spirituell absolut verständlich, nach der "Einheit" zu suchen. Allerdings sollte man ehrlicherweise anerkennen, aus welch desolatem Menschenbild diese Suche entwächst und wohin sie im Endzustand führen soll - Einheit im Sinne des Ichverschwindens, der Auflösung aller Individualität - nicht in Form einer Symbiose, sondern einer totalen Auflösung und Zerstörung des Selbsts.

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Kommentar von Rowal
06.02.2017, 22:48

Das ist ja alles schön reziplikativ. Aber heißt das jezt "ja" oder "nein"? Das habe ich noch nicht verstanden.

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Ja. Für mich ist der biblische Sündenfall eine verkürzte Darstellung dessen, was gemäss der Evolutionstheorie Millionen von Jahren gebraucht hat: der Übergang vom Tier zum Menschen. 

Symbolisch natürlich. Kein vernünftiger Mensch glaubt, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt.

Ein Tier hat kein Bewusstsein von Gut und Böse. Es gehorcht seinem Instinkt, das heisst dem "Gesetz Gottes". Es kann für seine "Taten" nicht verantwortlich gemacht werden. Ein Hund kann ein Baby totbeissen und bleibt dabei völlig unschuldig.

In so einem Zustand waren Adam und Eva ursprünglich gemäss der Bibel, und sollten gemäss Gottes Willen auch so bleiben. Der "Teufel" bot Ihnen aber die Fähigkeit der Erkenntnis von Gut und Böse an. Wir nennen das Gewissen. Sie nahmen dieses Angebot an und wurden so zu Menschen.

Adam und Eva haben sich das Gewissen also hinter dem Rücken Gottes und gegen seinen Willen erschlichen. Hätten Sie dies nicht getan, wären sie Tiere geblieben, und es gäbe keine Menschen. Es ist das Streben nach Erkenntnis, das den Menschen ausmacht.

Danke, Adam und Eva!

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Kommentar von JensPeter
07.02.2017, 03:08

Zicke, die beiden wussten genau was gut und böse ist. Sie sahen Tiere sterben, sie wussten was Tod ist.

Sie waren als Menschen im Bilde Gottes erschaffen worden.

Nun zum Gewissen:

1. Mose 3:7 7 Dann wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren. . . .

Warum? 

1. Mose 3:10 . . .aber ich fürchtete mich, weil ich nackt war, und so versteckte ich mich.“ 11 Darauf sprach er: „Wer hat dir mitgeteilt, daß du nackt bist? . . .

Bei ihnen war das Gewissen schon immer vorhanden:

NW Römer 2:14 Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz sind, sich selbst ein Gesetz. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden. 

Jede (gesunde) Mutter behandelt ihr Baby gut. Das ist so grundlegend - und dennoch werfen Mütter Baby's im Mülleimer oder geben sie an einer "Babyklappe" ab.

Auch diese Mütter sind Menschen, sicher oft sehr bedauernswerte - aber sind sie wirklich immer im Ebenbild Gottes - oder nutzen sie ihren freien Willen in der Art, kein Ebenbild mehr sein zu wollen und schlagen ihr Gewissen tot? ("Ich kann ja nichts dafür, weil ... -> Rauschgift oder oder ...  siehe Evas Aussage).

Jemand anderem die Schuld zuzuweisen - auch das hat etwas mit Gewissen zu tun.

Wer kann ewiges Leben erlangen - ohne göttliche Grundsätze als Vorbild zu achten? Keiner. Nicht einer. Auch nicht Statan, der in die Vernichtung gehen wird - am Ende des 1000jährigen Reiches um das Christen im Vater unser beten.

Alles Gute

JensPeter

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natürlich müssen wir satan dankbar sein, denn ohne sein wirken werden die menschen niemals den unterschied zwischen gut und böse kennenlernen!

1Mose 3,5
sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.

-------------------------------------------------------------------------------------

eine bitte an die gläubigen: 

erst nachdenken, dann schreiben!

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Kommentar von JensPeter
07.02.2017, 02:19

Das stimmt so ganz gewiss nicht, Nowka!

Die ersten Menschen wussten genau was Leben und Tod bedeutet. Auch in ihren Augen ist das Leben "gut".

Der Begriff "erkennen" hat hier nichts mit Unwissenheit zu tun.

Ein Richter "erkennt" für eine Schuld auf ein bestimmtes Strafmaß.

Adam "erkannte" (Anerkannte) seine Frau Eva.

Anerkennen, also festzulegen was "gut" und "böse" ist, das ist gemeint. Der Gott, dem alles, das Universum, die Naturgesetze, Raum und Zeit zu danken ist, ob dieser Gott das Recht hat eine Regel aufzustellen die alle befolgen müssen - das ist die sogenannte "universelle Streitfrage" nach der Du gerne googeln kannst. 

Alles stand den Beiden zur Verfügung - nur dieser eine Baum nicht. 

Und genau das ist Satan ein Dorn im Auge - weil er im Widerstand in allem gegen den Gott der Bibel vorgeht - und damit auch gegen die Menschheit.

Alles Gutes

JensPeter

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Es ist die Frage, ob die ersten Menschen nicht auch ohne den Teufel irgendwann Gott ungehorsam geworden wären. Vielleicht bzw. wahrscheinlich schon...

Dass Menschen auch ohne den Teufel sündigen, sieht man z. B. am 1000-jährigen Reich (Messianischen Reich), das Jesus Christus nach Seiner Wiederkunft aufrichten wird. In Offenbarung 20,2-3 steht dazu: "Er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn für 1 000 Jahre und warf ihn in den Abgrund und schloss ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die 1 000 Jahre vollendet sind. Und nach diesen muss er für kurze Zeit losgelassen werden."

Der Teufel ist also für 1000 Jahre gebunden und trotzdem gibt es noch Sünde in dieser Zeit. Menschen schaffen es also auch ohne den Teufel, zu sündigen und haben diesbezüglich auch keine Ausrede (wir können also nicht unsere eigene Schuld auf den Teufel schieben, sondern sind selbst für unser Fehlverhalten verantwortlich).

Das 1000-jährige Friedensreich des Messias wird eine sehr schöne Zeit sein, in der es Wohlstand, Frieden und Gesundheit geben wird, wie wir es uns kaum vorstellen können. Dass einige Menschen aber trotzdem sündigen (also obwohl der Teufel während dieser Zeit gebunden ist), findet sich in Jesaja 65,20: "Es soll dann nicht mehr Kinder geben, die nur ein paar Tage leben, noch Alte, die ihre Jahre nicht erfüllen; sondern wer hundertjährig stirbt, wird noch als junger Mann gelten, und wer nur hundert Jahre alt wird, soll als ein vom Fluch getroffener Sünder gelten."

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Kommentar von JensPeter
07.02.2017, 02:31

... und in folgendem Text, was das 1000jährige Reich anbelangt:

Offenbarung 20:7 Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 8 und er wird ausziehen, um die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind], irrezuführen, Gog und Mạgog, um sie zum Krieg zu versammeln. Die Zahl dieser ist wie der Sand am Meer. 9 Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. . .

Also: Nichts neues unter der Sonne was diesen anbelangt.

Aber dann:

Offenbarung 20:9 .Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie irreführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert, wo [schon] sowohl das wilde Tier als auch der falsche Prophet [waren]; . . .

Was für ihn und seine Nachfolger direkt in die Nichtexistenz ohne Auferstehung führt.

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Die Menschen gab es schon vor dem Sündenfall und auch das die Menschen fruchtbar sein sollten.

Die Verführung kam dann später durch Satan, wodurch die Schlange als Medium diente.

Das bedeutet, die Menschen sind allein Gottes Schöpfung und auch die Fruchtbarkeit wurde durch Gott eingesetzt; Satan konnte die ersten beiden Menschen verführen, sodass sie aus dem Paradies hinaus gehen mussten.

Kinder hätte es auch im Paradies geben können, aber soweit kam es leider nicht.

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Laut der christlichen Theorie(nicht meiner Persönlichen Ansicht) würden Menschen ohne die verführung durch satan friedlich ohne Sorgen und ohne Leid auf ewig im Paradies leben .

Durch die Verführung wurgen die Manschen aus dem Paradies verbannt(laut der christlichen Theorie) und müssen nun so leben wie es jetzt ist. mit leid, kummer, sorgen Schmerzen) das nennt man die Erbsünde.

Das Leben auf der Erde ist laut christlicher theorie eine Prüfung. Je nachdem wie wir uns hir verhaslten entscheidet sich (nach der christlichen Ansicht) ob wir nach unserem Tod auf ewig Wieder ins Paradies(gute Menschen, oder auf ewig in die Hölle(schlechte Menschen) kommen.

LG

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Kommentar von nowka20
06.02.2017, 13:55

@nebel!

aber nur so entsteht freiheit und selbsterkenntnis, indem man aus seinen reinfällen lernt!

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Kommentar von JensPeter
07.02.2017, 02:43

Prüfung allerdings unter satanischem Einfluss!

2 Kor 4:4 denn der Gott dieser Weltzeit hat das Denken der Ungläubigen verblendet. So strahlt ihnen der Glanz der Heilsbotschaft nicht auf, der Botschaft von der Herrlichkeit Christi, der Gottes Ebenbild ist.

Von wegen Hölle mit Schmoren oder so:

Apostelgeschichte 24:15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 

Auferstehung zum Gerichtstag mit der Möglichkeit zur Reue und Umkehr!

Offenbarung 20:13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten. 

Taten, die sie dann tun werden, denn durch ihren Tod haben sie ja schon die Todesstrafe (der Erbsünde) bezahlt.

Beste Grüße

JensPeter

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Wer hat die Menschen erschaffen?

"Und Gott schuf den Menschen ..." (1. Mose 1:27, Elberfelder Bibel)

Welchen Auftrag bekamen sie von Gott?

"Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, ..." (1. Mose 1:28, Elberfelder Bibel)

Adam u. Eva sollten also Kinder zeugen, die alle gemeinsam ewig auf einer paradiesischen Erde hätten leben können.

Wie ist der Name des Gottes, der das Universum, die Erde und alles erschuf?

"Denn so spricht Jahwe, der die Himmel geschaffen (er ist Gott), der die Erde gebildet und sie gemacht hat (er hat sie bereitet; nicht als eine Öde hat er sie geschaffen; um bewohnt zu werden, hat er sie gebildet): Ich bin Jahwe, und sonst ist keiner!" (Jesaja 45:18, Elb. Bibel)

Wer war die Schlange im Paradies?

"Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben." (1. Mose 3:4)

Das war die erste Lüge im Universum. 

Zu diesem Text Querverweise:

Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]." (Joh. 8:44)

"Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert." (Offb. 12:9)

Nach dem Sündenfall gestattete Gott den ersten Menschen, Kinder zu haben. Alle sind in Unvollkommenheit geboren und dem Tod unterworfen.

Gott wird dafür sorgen, dass Satan und seine Anhänger + Dämonen vernichtet werden. Er wird seinen Vorsatz verwirklichen — ewiges Leben auf der Erde. Die Toten werden auferstehen.

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Kommentar von nowka20
06.02.2017, 14:03

@Nobody!

"Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben." (1. Mose 3:4)

Das war die erste Lüge im Universum.

Joh 11,25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;

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das mit der lüge hast du selber dazugemogelt, denn 

sterben auf der erde bedingt leben bei gott.

das hatte die "schlange" gemeint.

aber unwissende menschen kommen natürlich nicht hinter die weisheit eines solchen textes!

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Was hat die Verführung Satans, mit der Ausbreitung der Menschheit zu tun. Das ist gerade so, wie wenn man versuchen würde, Birnen mit Äpfel zu vergleichen.

Es sei denn du glaubst, dass das Paradies in dem Adam und Eva erschaffen wurden, im Himmel war. Wenn ja, dann liegt hier der Denkfehler.

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HalliIhrda! Wenn du bedenkst, dass der Engel, der schirmende Cherub, erst später zum Satan  wurde, als er unbedingt die Anbetung der Menschen für sich haben wollte und dass Gott schon vorher zu den Beiden sagte, dass sie fruchtbar sein sollen, um die Erde zu füllen, dann können wir nicht von der Aussage ausgehen, dass es ohne Satan uns nicht gegeben hätte. 

Dieser eine Baum inmitten von vielen, vielen fruchttragenden Bäumen gehörte Gott und es war eigentlich nicht schwer, dieses Eigentum des höchsten Souverän zu respektieren. Doch Satan weckte da Begehrlichkeiten, man kann das mit der Werbung heute vergleichen. Bevor ein Artikel beworben wurde, hatten wir ihn absolut nicht vermißt - aber danach laufen wir los und kaufen ihn, wir müssen ihn unbedingt haben. So wie Eva: Und sie sah, dass die Frucht gut war und nahm sie.

Gott  sah, in welche Richtung sich dieser Cherub entwickelte: Du bist der gesalbte Cherub, der schirmende, und ich habe dich eingesetzt. Auf dem heiligen Berg Gottes befandest du dich. Inmitten feuriger Steine wandeltest du umher. Du warst untadelig in deinen Wegen von dem Tag deiner Erschaffung an, bis Ungerechtigkeit an dir gefunden wurde. . . . ich werde dich entweihen, hinweg vom Berg Gottes, und ich werde dich vernichten, o Cherub, du schirmender  (schützender) Cherub‘ “ (Hes 28:11-19).

Gott hätte ja nun das Todesurteil nur über die beiden ersten Menschen bringen können, aber ihre Nachkommen hätten dann immer noch vor der Frage gestanden: "Wer kann uns besser regieren - Gott oder wir selbst (ihr werdet sein wie Gott, erkennend Gut und Böse). Das war die große Streitfrage, die bis in unsere Zeit hineinreicht. Wir haben also die Unvollkommenheit von unseren Ureltern geerbt, diesen Gen-Defekt, der sich nach dem Sündenfall bei ihnen bemerkbar machte, sie wurden alt und starben, so wie wir heute immer noch. Wir sind also in der Sklaverei des Teufels, des Todes, der nicht einen von uns an Gott abgeben will. Deshalb nannte Jesus ihn auch "Totschläger".

Aber Gott hatte ja einen Vorsatz: Eine Erde, ein Paradies, das mit vollkommenen Menschen gefüllt ist. Von diesem Vorsatz können ihn keine tausend Teufel abbringen! Er hat einen Mann bestimmt, uns von der Sklaverei loszukaufen - Jesus Christus, der den Preis seines Lebens für das Leben vieler opferte. Ohne diesen gezahlten Preis blieben wir einfach tot nachdem wir gestorben sind; jemand hat für unsere Schulden gezahlt - das konnte keiner von uns. Keiner von hat das verdient, es ist also die unverdiente Güte Gottes, die es uns eines Tages ewig leben läßt - wenn wir denn wollen und Jesus Loskaufspreis anerkennen.

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Wir haben es Satan zu " verdanken" daß die Menschheit sich nicht im Paradies fortsetzte . ER versuchte mit Erfolg die Menschen von Gott zu trennen .....In Satan ist überhaupt nichts , wofür wir dankbar sein müssten . 

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Klar würde es uns geben - nur halt im Paradies

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Nein, denn Adam und Eva hatten ja ihren Freien Willen und hätten ja somit den Verlockungen Satans sich widersetzen können...

Satan hat nicht das Recht, Menschen zu manipulieren...Auch er muss sich dem Gesetz des Freien Willens beugen...

Gruß Fantho

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Kommentar von JensPeter
07.02.2017, 02:27

Stimmt, Fantho! Er hat nicht das Recht - aber er nimmt sich das Recht. 

Tröstlich: Nicht mehr lange ist "der Teufel los"! (gemäß der Bibel)

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Adam und Eva waren auch schon im Paradies zeugungsfähig.

"Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde..." (1. Mose 1, 28)

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Kommentar von nowka20
07.02.2017, 22:39

im paradies gab es aber noch gar keine physischen körper, denn das paradies war nicht auf der erde, sondern in einer geistsphäre

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Gegenfrage: Wenn Adam und Eva im Garten Eden keine Menschen waren: Was dann?

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Kommentar von HalloIhrda3
06.02.2017, 12:43

Natürlich waren Sie Menschen, haben sich diese aber schon damals Fortgepflanzt im Paradies Fortgepflanzt bzw. gab es bereits vor dem Sündenfall Sexuelles Verlangen und einen Fortpflanzungs-Trieb.

Soweit ich jedenfalls weiss ist von Ihren Nachkommen erst nach dem Sündenfall die Rede und falls der Sündenfall für die Fortpflanzung verantwortlich ist, verdanken wir als nachkommen Adam und Evas unser Existenz ja Satan, den er war ja für den Sündenfall verantwortlich

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Kommentar von mchawk777
06.02.2017, 12:46

Nein! Aber mal ehrlich: Wenn man ewiges Leben hat kann es sein, dass man es damit nicht sonderlich eilig haben könnte.

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Kommentar von nowka20
06.02.2017, 13:48

@mchafk!

gegenfragen helfen dem fragenden user nicht!

aber zu deiner frage: 

adam und eva waren menschenanwärter

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Kommentar von Zicke52
06.02.2017, 13:58

@mchawk: "Wenn Adam und Eva im Garten Eden keine Menschen waren: Was dann?"

Tiere.

Oder wie nennst du Lebewesen, die nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden können? Also kein Gewissen haben?

Sie sind nicht verantwortlich für Ihre Taten. Wie der Löwe, der eine Antilope reisst. Oder der Hund, der ein Kind totbeisst. Denn sie wissen ja nicht, was sie tun. Sie folgen nur ihrem Instinkt. Also "Gottes" Gesetz.

Und genauso sollten es Adam und Eva tun, wenn es nach Gott gegangen wäre. Das Gewissen haben sie sich hinter dem Rücken Gottes (und auf den Rat des Teufels) erschlichen.  Und wurden so zu Menschen.

Das ist jedenfalls die Symbolik des biblischen "Sündenfalls". Nicht, dass es tatsächlich so gewesen wäre.

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Quatsch. Siehe 1. Mose 1,28.

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Nein, ist er nicht. Eine Menschheit hätte es auch ohneVertreibung gegeben.

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