Ist Riester Rente wirklich so schlecht?

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Die Riesterrente wird vorwiegend daher schlecht geredet, weil sie der eine noch nicht verstanden hat, wie man hier auch teilweise lesen kann. Weiter weil sie von verschiedenen Interessengruppen schlecht gemacht wird und dieses von einigen ungeprüft übernommen wurde. Warum dieses diese Interessengruppen tun? Die Provision bei der Riester ist geringer als bei einem Standartprodukt, zudem die Stornohaftung länger. Ausserdem will man nur zu gerne aus ihr eine eierlegende Wollmilchsau machen... Ob sich die Riester für Sie lohnt können sie am Besten selber entscheiden. Lassen sie sich auf Ihr Einkommen hin eine Riester berechnen und hernach die Nettoeinzahlung nennen. (Sie bekommen über die Steuer u. U. einen Teil der Beiträge zurück) dann nehmen sie diesen Beitrag (netto und lassen sich eine Standartrente berechnen. Im dritten Schritt vergleichen sie das angesparte Kapital (Verrentungskapital) miteinander. Im Vierten Schritt sollten sie sich die Auszahlung anschauen. D. h. sie lassen sich unter heutigen Gesichtspunkten ihren Rentenanspruch (brutto) berechnen und rechnen beide Modelle hinzu. Das Modell, bei dem sie nach Steuer mehr haben... Bei den Produkten darauf achten, dass das Produkt, dass sie wählen, keine Treuhänderklausel beinhaltet. Diese würde bedeuten, dass der Versicherer zur Auszahlung die Garantierente u. U. neu berechnen darf, und dieses möglicherweise zu ihrem Nachteil. Eine Lebensversicherung als Altersvorsorge zu nehmen ist absoluter Unsinn. Wenn Todesfallschutz benötigt, immer allein als Risikoversicherung abschliessen. Den Todesfall schutz braucht man nach einer Weile oft nicht mehr und dann mindert er nur den Gewinn der Rentenversicherung. Zum Vorschlag Sparbuch: Das Sparbuch bringt im Schnitt 0,75 %, eine Rentenversicherung garantiert 2,25, bei Fondsgebundener Rentenversicherung sind es bei Laufzeiten über 20 Jahre locker mehr als 7 - 8. Wollte der Sparbuchempfehler Ihnen etwa etwas Böses? Zur "Info" 'wird bei ALG2 berücksichtigt': ALLE Vermögenswerte werden bei der Berechnung des Zuschusses zum Lebensunterhalt berücksichtigt. Also besser heute vernünftig planen als sich verunsichern zu lassen oder morgen Blöd dazustehen. Eine bAV (Oben erwähnte Direktversicherung)kann bei hohem steuerpflichtigen Einkommen durchaus besser sein wie eine Riester. Besser noch ist beides. Durch eine etwas dumme Gesetzeslage können sie bei der bAV allein durch einen Arbeitgeberwechsel Geld verlieren, auch kann es sein, dass sie nach längerer Arbeitslosigkeit nicht wieder aktiviert werden kann. Und, nie nur auf ein Pferd setzen. Wenn sich aus meinem Statement Fragen für sie ergeben, stellen sie sie gerne als Kommentar zu meinem Posting

Gruß Shakotai

Riester-Rente ist ein interessantes Modell, aber eben nicht für jeden, da die Beiträge ja vom monatlichen Einkommen abhängen. Ich meine, um die volle Bezuschussung zu kriegen, muss man 4% (?) seines Einkommens einsetzen. Rentabel ist Riester vor allem für eine Hausfrau mit Kindern, weil die mit 10,- € monatlich dabei ist und trotzdem den vollen Zuschuss bekommt.

Egal was andere sagen oder auch behaupten, Riester ist und bleibt ein sinnloses Produkt und ganz ungeeignet. Mit Guten Kapitalanlagen kommt man viel besser.

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