Ist Rassismus eigentlich per se schlecht?

21 Antworten

Der Schritt von Selbsterhalt, National'gedanke' und anderes zu Rassismus ist hauchdünn und meiner Meinung nach manchmal sogar ineinander greifend/ verschwimmend.

Dein Beispiel mit Indianern ist nicht falsch-, jedoch war der Ursprungsgrund sicherlich ein anderer- nicht aus rassistischer Motivation heraus gekommen.

Einwanderer verschiendester Nationen haben einfach einen Kontinent und Land besetzt, in dem Glauben, das Recht zu haben, dies als ihr Eigen zu betrachten zu können. Dass da "wilde Indianer" längst vor ihnen lebten und ihre Heimat war, wussten sie da noch nicht- wussten sich aber sehr gut über die Aufgebrachten Einheimischen (Indianer) zu behaupten. Ihnen ging es zu diesem Zeitpunkt noch nicht um Rassismus-, sondern um der Meinung im Recht zu sein, etwas einfach als ihr Eigen zu nehmen.

Ein besseres Beispiel wäre sicherlich, wie die Amerikaner an ihre Sklaven gelangt sind und wie ihr Standpunkt und Handlung dazu war. Denn der war nicht nur rassistisch- auch im schändlichsten Menschenverachtend.

Echter Rassismuss gibt es meiner Meiung nach weniger-, dafür aber Menschenverachtendes, höchst gewalttätiges, egoistisches Verhalten und Handeln zum eigenen Zweck. Dann ist es egal unter welchem Deckmantel dies 'gelebt' wird.

Allerdings hat die Natur jedem Lebewesen einen Grad an Selbsterhalt gegeben- sprich, dies ist also natürlich und nachvollziehbar. In wie weit dies umgesetzt werden muss, oder kann ist eben schwimmend und ineinandergreifend- auch im Bezug auf "Rassismus". Denn spätestens, wenn es um das eigene Leben und erhaltenswerten Dingen lebt, strebt so ziemlich Jeder dazu, dies erhalten zu wollen. Allerdings ist die Grenze, die wir selbst setzen eben gleich, des Radius von Selbsterhalt- zu Rassismus entsprechend des eigenen Egos gesetzt und abhängig.

Wer aus Überzeugung andere egal welcher Ethnie, Hautfarbe, Glauben oder was auch immer dieser Art, herabsetzt, ähnliches oder schlimmeres, NUR aufgrund (s)einer Überzeugung das Recht zu haben, dies zu tun, ist tatsächlich ein Rassist und verabscheuungswürdig. DIES hat ganz sicher nicht die Natur vorgeschrieben oder so 'gedacht'.

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Hast Dir intensiv darüber Gedanken gemacht, finde ich gut! Meiner Meinung nach ist jeder Mensch rassistisch, wenn man den Begriff "rassistisch" mal etwas weiter fasst. Wir alle haben Bedürfnisse, die über das nackte Überleben hinaus gehen. Wir alle wollen nicht nur leben, wir alle wollen gut und immer noch besser leben, und daraus enstehen unweigerlich Interessenkonflikte mit anderen bzw. anderen Gruppen. Sicherlich wäre es zum Überleben nicht notwendig gewesen, Amerika zu besiedeln und die Indianer auszurotten. Nur wäre eine solche, selbst auferlegte Beschränkung gegen unsere Natur. Wir wollen stets neues entdecken, neues erobern, wir wollen herrschen. Und so wie die Amerikaner die Afrikaner versklavt haben, so haben wir Deutsche es mit den Gastarbeitern - trotz Holocaust - in den 60-Jahren ja auch nicht viel anders gemacht. Die waren für uns auch nur billige Arbeitssklaven, die eines Tages wieder verschwinden würden, falls sie uns nicht mehr nützten. Die Geringschätzung bis hin zur Verachtung, Mord und Totschlag von anderen bzw. anderen Gruppen ist in uns angelegt, und hat evolutionär durchaus Vorteile, da durch Ausrottung des Schwächeren bzw. der schwächeren Gruppe die Interessen des Stärkeren bzw. der stärkeren Gruppe , was auch die Weitergabe deren Gene mit einschließt, befördert wird. Die Natur, und damit auch die unsere, ist halt nicht "gut".

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@Thomas7461

Meine Erfahrung und auch mein Umfeld, sehen und empfinden das dann doch anders.

Ich muss nicht "immer besser leben"- oder neide anderen Menschen ihr Glück, Wohlstand, oder was auch immer, so bin ich doch sehr zufrieden durch die kleinen Dinge, die für mich jedenfalls und auch meine Freunde den "Wert ausmachen". Was du beschreibst ist mir fremd und kenne ich auch nicht aus meinem Bekanntenkreis. Du schlüsselst Neid und Gier mit Rassismus auf- was trotzdem einen gravierender Unterschied ist, je nachdem worauf die Basis gebaut.

Interessen des Stärkeren bei der heutigen Fortpflanzung hat bedingt was mit persönlicher Stärke- ganz sicher aber mit der Umgebung (zb Herkunft und Lebensumstände) zu tun.

Das die Menschheit vom eigenen Verhalten her ansatzweise Schritte voraus gekommen ist-, jedoch noch in manchen Bereichen wie zu Beginn der Menschheit, steht für mich allerdings ausser Frage.

Die Natur ist gut und genau so wie sie ist- richtig. Selbst in ihren Grausamkeiten entwickelt und lebt sie daraus immer erneut und wieder.

Wir Menschen jedoch entfernen uns immer mehr von der Natur. Unsere Intelligenz ist zeitgleich unser aller Schicksal- Hiob's Schwert.

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@KittyCat2909

Du hast keine Ziele mehr im Leben, die Du erreichen willst? Dinge, die Du haben willst? Ich hab genau dieses Problem, dass ich mittlerweile wunschlos "glücklich" bin, was mich fast wahnsinnig macht. Als ich noch Ziele hatte, welche es zu erreichen galt, hatte das Leben einen Sinn. Jetzt, wo ich alles erreicht habe, ist es nur noch langweilig. Leider bin ich nicht dumm genug, noch mehr aus allem machen zu wollen, noch mehr Krempel anhäufen zu wollen. Auch wenn sich das seltsam anhören mag, aber das ist ein echter Notstand. Das beste Leben haben die Leute, die täglich hart arbeiten müssen und noch von einem besseren Leben träumen können. Gibt nix schlimmeres, als keine Ziele mehr zu haben.

Dass sich die Menschheit seit der Steinzeit auch nur einen cm weiterentwickelt hätte, kann ich nicht sehen. Okay, von Zivilisation, Technik etc. mal abgesehen, braucht man doch bloß Nachrichten schauen, um zu wissen, dass dem nicht so ist. Weil unsere Natur halt immer noch die selbe ist.

Die Du als "gut" bezeichnen magst, andere als "schlecht", ich sage einfach, die Natur IST. In der getötet wird, um fressen zu können, und gefressen wird, um wieder töten zu können. Ein ewiger Kreislauf, ohne Sinn und Zweck. Von der wir uns auch nicht entfernen, nur weil wir Wolkenkratzer bauen, so wie die Termiten ihre Hügel, sondern untrennbar wie die Termiten mit ihr verbunden sind - da wir ein Teil von ihr sind.

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@KittyCat2909

>Die Natur ist gut und genau so wie sie ist- richtig. Selbst in ihren Grausamkeiten entwickelt und lebt sie daraus immer erneut und wieder.

Wenn du auch die Grausamkeiten der Natur für gut befindest, dann müsstest du aber auch Rassismus befürworten, denn der ist eindeutig durch unsere Gene determiniert. Wenn ein Mensch einen Kampf sieht, so hält fast jeder Mensch zu der Art, mit der er näher verwandt ist. Kämpft z.B. eine Vogelspinne gegen eine Schlange, so halten fast alle Menschen zu der Schlange. Kämpft ein Mungo oder anderes Säugetier mit einer Schlange, so halten fast alle Menschen zu dem Mungo. Und gibt es einen Boxkampf zwischen einem Weißen und einem Schwarzen, so halten fast alle Schwarzen zu dem Schwarzen und fast alle Weißen zu dem Weißen.

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@Thomas7461

Meine Ziele und Wünsche dürften dir nicht bekannt sein. Daher unterlasse bitte, irgendwelche Fantasien oder gar Behauptungen diesbezüglich.

Wer seine Vorstellungen mit allen Mitteln, über die Anderer stellt, aufgrund der Überzeugung mehr Rechte zu haben, als Andere, nur weil sie nicht der eigenen Zivilisation entsprechen, ist ein Rassist. Diese Art "Überzeugung", die du hier als Rechtschaffenheit verkaufen willst, ist nichts weiter, als ein brauner Deckmantel.

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>Dein Beispiel mit Indianern ist nicht falsch-, jedoch war der Ursprungsgrund sicherlich ein anderer- nicht aus rassistischer Motivation heraus gekommen.

Europa war damals überbevölkert. Deshalb ging es den Menschen dort schlecht und viele wollten auswandern. Die Verbreitung des Christentums diente als Alibilegitimation.

Die Indianer hatten ein religiöses Problem mit den Weißen: Normalerweise wären sie den weißen Neuankömmlingen viel misstrauischer gegenüber aufgetreten. ABER in ihren religiösen Prophezeiungen würden eines Tages Götter mit weißer Haut und blauen Augen vom Meer kommen.

Als der erste Weiße einen Häuptling daraum bat, von ihm Land zu kaufen, hat der Häuptling gelacht und gesagt: "Ich kann dir doch kein Land verkaufen, ebenso wenig kann ich dir die Wolken oder das Wasser verkaufen." Der Weiße beharrte aber auf dem Kauf, so wurde das erste Land VIEL zu billig verkauft. Was es bedeutet sein Land zu verlieren, erfuhr der Indianerstamm dann, als die Weißen Zäune errichteten. Wären die Indianer von Anfang an misstrauischer gegenüber den Weißen gewesen, wären sie wohl nicht so ausgerottet worden. Aber andererseits stimme ich natürlich zu, dass die Indianer vor allem ein Problem hatten, wie sie der überlegenen Waffentechnik der Weißen begegnen sollten.

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@Maarduck

Das Beispiel mit den Indianern habe nicht ich aufgenommen-, sondern der Fragesteller. Und da hatte es nichts mit Rassismus-, sondern mit ganz anderen Gründen zu tun. Daher hatte ich Bezug auf die Versklavung gemacht, die Rassismus tatsächlich entspricht.

Deine Aussage dazu ist jedoch Falsch. Die Besiedlung geschaf auf Grund von Kriegen -Machtverhältnisse innerhalb Europas und Konflikten und nicht aus Überbevölkerung Europas. Der 30 jähriger Krieg sollte dir ein Begriff sein!? Im Gegenteil litten die meisten zu dieser Zeit unter Hunger, Angst aufgrund ihres Glaubens (vorher und dawährend) veranlassten sie Amerika- (später als USA bezeichnet) zu besiedeln.

Die ersten Versuche der Europäer waren zu dieser Zeit in WIrklichkeit keine Besiedler-, sondern Invasoren. Entsprechend verhielten sich diese gegenüber der Indianer entsprechend. Wenn du so ein Defizit in Bezug USA Historie hast, dann belese dich.

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@Maarduck

Um Menschen ausrotten zu können, muss man sie als minderwertig erachten. Genau das taten die Weißen mit den Indianern, und ist Voraussetzung jedes Krieges und Völkermords. Insofern war die Ausrottung der Indianer sehr wohl rassistisch, wenn auch die hauptsächliche Motivation (Eroberung und Besiedelung von Land) eine andere war.

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Rassendifferenzierung zählt, soviel ich weiss, zu den archaischen Emotionen. Das hat die Evolutionspsychologie dokumentiert: Eine Gruppe von Individuen entwickelt eine kollektive Identität. Einfach ausgedrückt: Das Wir-Verständnis.
Das Verständnis dieses Kollektivs kann zwar von Individuum zu Individuum unterschiedlich sein, letztlich ist aber das kollektive Verständnis die Grenze, die gezogen wird: Wir - und die anderen.
Das ist für Gruppen von Primaten, auch anderer Tiere, für humane Familienstämme, Clans, kleinere Gruppen von Individuen wichtig zur Sicherstellung der Überlebensfaktoren, wie Nahrung, Behausung etc. für die ganze Gruppe. Sie gilt nicht für das einzelne Individuum. Eine Gruppe kann und wird einzelne Individuen opfern, um Interessen des Kollektivs zu wahren.

Die menschliche Entwicklung hat aber Errungenschaften hervor gebracht, welche das auf Rassendifferenzierung basierende kollektive Verständnis nicht mehr benötigt.
Unsere kollektives Überleben - als Familie, als Glaubensgemeinschaft, von mir aus als Nation oder Volk, nenne es, wie du willst - ist nicht mehr davon abhängig, dass wir eine Differenzierung aufgrund von menschlicher Abstammung, Hautfarbe, Religion oder was auch immer, vornehmen.

Das zu erkennen setzt Bildung und die Befähigung zu differenzierter Betrachtung voraus. Das sind Merkmale, welche sog. Rassisten entgehen.

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Richtig, dieses "Wir-Gefühl" schützt die eigene Gruppe, indem es uns Eindringlingen in unsere Gruppe misstrauisch bis feindselig gegenüberstehen lässt. Was nicht mal speziell etwas mit Hautfarbe und Rasse zu tun hat, schon der Versuch, als Zugezogener in einem Dorf Anschluss und Akzeptanz zu finden, gestaltet sich oft als Lebensaufgabe - auch im Jahr 2018.

Diese archaischen Emotionen haben also - trotz Zivilisation und Aufklärung - nichts von ihrer Kraft verloren. Dass diese Emotionen zum Schutz der eigenen Gruppe heute allerdings nicht mehr von Nöten seien, sehe ich nicht. Die Einwanderung von Fremden in eine Gruppe (Nation, Volk, Stadt, Dorf, etc.) hat, je nach Größenordnung, auch heute noch das Potential, eine Gruppe bis zur Unkenntlichkeit zu verändern, eine bestehende Kultur durch eine fremde Kultur aufzulösen, und die Lebensbedingungen der Angehörigen einer Gruppe zu verschlechtern.

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@Thomas7461
"...bis zur Unkenntlichkeit zu verändern, eine bestehende Kultur durch eine fremde Kultur aufzulösen, und die Lebensbedingungen der Angehörigen einer Gruppe zu verschlechtern."

Da gehe ich nicht einig. Es gibt Gesetze, die eine Aufnahme "anderer" in eine bestehende Gruppe regeln.

Aber Rassismus, wohl in der Art, wie du sie meinst, basiert auf dem grossen Misstrauen, gar der Überzeugung, dass der Rechtsstaat nicht mehr in der Lage ist, die Interessen und den Schutz heimischer Bevölkerung zu sichern. Das basiert aber wieder auf einem diffusen Angstgefühl wovor man überhaupt geschützt werden soll.

Man müsste zur weiteren Diskussion an dieser Stelle

  • Interessen und
  • Schutz

näher definieren. Worin denn die konkreten Interessen bestehen und wovor geschützt werden müsste. Denn am zugegebenermassen tiefen Sozialstatus und Bildungsstand, zusammengefasst unter "Lebensbedingungen" vieler Rassisten können die "Anderen" nun wirklich nichts.

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@tenno5034

Die Frage ist nur, ob diese Gesetze in ihrer Wirkung ausreichend sind bzw. auch eingehalten werden, um die Gefahren von Einwanderung zu neutralisieren. Angesichts drei Millionen Einwanderer nach Deutschland alleine seit 2015 habe ich da große Zweifel.

Ob Rassismus immer auf diffusen Ängsten gründet, glaube ich nicht. Die Regierung unseres Staates hat ja selbst zugegeben, unsere Grenzen nicht schützen zu können - und teilweise auch gar nicht schützen zu wollen. Die finanziellen Kosten dieser Einwanderung sind enorm. Die Situation auf dem Arbeits - und Wohnungsmarkt hat sich verschärft. Schwerste Straftaten passieren auf offener Straße, wie gerade erst in Chemnitz. Das sind alles keine diffusen Ängste, sondern tatsächliche Folgen aufgrund von Einwanderung.

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@Thomas7461

Jetzt verrennst du dich aber! "die Gefahren von Einwanderung" - bitte definiere, worin diese Gefahren bestehen. Arbeitsplatzverlust? Sozialer Abstieg? Versperrter Bildungsweg?

Wenn du das nicht auf konkrete Dinge herunter brechen kannst, dann sind die Ängste eben sog. diffus.

Und Grenzen-schützen ist ditto exakt das selbe. Es stehen keine Völkerheere an der Grenze, die sogar mit militärischen Mitteln zurück geschlagen werden müssten!

Es gibt Einwanderungs- und Asyl-Gesetze, welche genau festlegen, welche Kriterien jemand erfüllen muss, wenn er zu bleiben beabsichtigt. Dass es bei der Anzahl eine Weile dauert, liegt in der Natur der grossen Zahl. Aber es wird letztlich der hinterste und letzte Asylbewerber erfasst und beurteilt werden.

Und die Asylbewerber marodieren nicht in Horden durch die Städte und brandschatzen. Das sind die Glatzköpfe mit den Stiefeln.

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@tenno5034

Ich glaube nicht, dass ich mich verrenne. Übrigens habe ich Nachteile für die einheimische Bevölkerung durch Einwanderung bereits genannt. Oder konkurrieren Einwanderer etwa nicht mit Einheimischen um Arbeitsplätze, Wohnungen, Sozialgelder, etc.? Das sind schlichte Tatsachen, welche sich nicht bestreiten lassen. Allerdings verdrängen bzw. relativieren lassen, um eigene Weltanschauungen und Ideologien nicht aufgeben zu müssen.

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@Thomas7461

Nein, sie konkurieren nicht. Jedem Arbeitgeber ist es überlassen, einen billigeren Arbeitnehmer einzustellen oder einen besser qualifizierten, als einen rassistischen Idioten zu beschäftigen.
Wir haben in Helvetien vor kurzem eine arbeitsmarktliche Gesetzesänderung umzustzen begonnen, dass bei offenen Stellen unter festgelegten Bedingungen erst Schweizer eingestellt werden müssen, bevor ausländische Arbeitssuchende berücksichtigt werden dürfen. Ich setze voraus, dass eure gesetztgeberischen Verfahren das auch zulassen würden. Also: Finger aus dem A. nehmen und so etwas auf die Rolle schieben!

Und kein Einheimischer will in Löchern wohnen, in welchen so mancher Ausländer wohnen muss! Deshalb vermietet ein Vermieter ja an Ausländer, weil sonst keiner rein will.

Und um Sozialgelder wird sowieso nicht konkurriert! War ein eher schlechtes Beispiel.

Nochmal: Es kann kein Ausländer für fehlende Bildung, fehlende Arbeitsmotivation und für die asoziale Arschlocheinstellung vieler Einheimischen etwas dafür.

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@tenno5034

Du bist offensichtlich einer von denjenigen, die gerne zugunsten der eigenen Ideologie Tatsachen leugnen bzw. relativieren. Aber mit "billigeren Arbeitnehmer" hast du ein gutes Stichwort genannt. Für Unternehmer ist die Einwanderung von billigen Arbeitskräften eine tolle Sache. Das drückt die Löhne und steigert ihre Gewinne. Macht die Armen noch ärmer, und die Reichen noch reicher. Die Reichen sind die wahren Profiteure von Einwanderung, und sogar Trump, der ja so gerne gegen mexikanische Einwanderer wettert, verdankt genau diesen Arbeitssklaven seinen Reichtum.

Was den Wohnungsmarkt angeht, so kann ich die Situation zumindest in München, wo ich lebe, ziemlich gut beurteilen. Da kosten selbst Löcher eine ganze Stange Geld. In denen Ausländer wie Deutsche wohnen, falls sie nicht in einer WG wohnen, weil sie sich diese Löcher nicht leisten können. Da eben eine große Nachfrage nach Wohnungen besonders in München - und auch bundesweit - besteht. Nicht nur durch Ausländer, aber eben auch.

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@Thomas7461

"Die gerne zugunsten der eigenen Ideologie Tatsachen leugnen bzw. relativieren." Und von welche Tatsachen sprichst Du denn? Ich kenne den Wohnungsmarkt in München nicht. Mir reicht der Wohnungsmarkt in Zürich. Das ist ungefähr München*2 von wegen Preis-Niveau. Also komm mir nicht mit Leugnen und relativieren. Aber du scheinst den Kapitalismus noch nicht ganz verinnerlicht zu haben. In ehem. sozialistischen Staaten konnte man nach der Staatshoheit rufen, die dann alles mit Staatsgewalt richtigstellte. (was immer richtig war).
Im Kapitalismus gibt es selbst regulierende Systeme. Wer zahlen kann und in das Loch will, der kriegt die Bleibe. Wer nicht zahlen kann, hat das Nachsehen. Jetzt stellst du die Theorie auf, dass Ausländer eher bezahlen können, als Einheimische? Wenn man als Einheimischer sich eine Bleibe nicht leisten kann, dann hat das wohl finanzielle Gründe und keine, die sich auf die Rasse oder Religion zurückführen liessen.
Was denkst Du, wen ein Arbeitgeber lieber einstellt: einen demotivierten, schlecht gebildeten Rassisten mit Glatze oder einen motivierten Flüchtling aus Syrien, selbst wenn er kein Wort Deutsch kann, aber der es geschafft hat, 6'000 km hierher zurück zu legen und motiviert ist, die Regale aufzufüllen? Zum Regalebefüllen muss man nämlich nicht Deutsch können, aber arbeiten.

Die Diskussion führt zu nichts. Deinerseits bleibt es (meinem Eindruck nach) bei einer unqualifizierten Opferhaltung. Leb wohl!

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@tenno5034

Wer wie Du noch nicht mal die Preisbildung im Kapitalismus durch das Prinzip "Angebot und Nachfrage" verinnerlicht hat, sollte sich über solche Themen in Zukunft besser nicht mehr auslassen. Außerdem werde ich Dir jetzt nicht zum wiederholten Male Tatsachen nennen, welche Du nicht lesen bzw. verstehen willst. Statt dessen lieber Dinge in meine Texte hinein interpretierst, die ich gar nicht geschrieben habe. Zitat: "Jetzt stellst du die Theorie auf, dass Ausländer eher bezahlen können, als Einheimische?"

So ist das immer mit ideologisch Verblendeten. Reden sich um Kopf um Kragen, um nicht ihre Ideologie in Frage stellen zu müssen. *Seufz*

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@Thomas7461

Bitte zähle doch einmal diese Tatsachen auf mit Beleg. Du hast nirgends belegte Fakten genannt sondern nur Theorien als sogenannte Tatsachen deklariert ohne sie irgendwie zu erklären, zu erläutern oder Argumente für diese zu bringen.

“Die Einwanderung von Fremden in eine Gruppe (Nation, Volk, Stadt, Dorf, etc.) hat, je nach Größenordnung, auch heute noch das Potential, eine Gruppe bis zur Unkenntlichkeit zu verändern, eine bestehende Kultur durch eine fremde Kultur aufzulösen, und die Lebensbedingungen der Angehörigen einer Gruppe zu verschlechtern.“

Oder dramatisch zu verbessern. Abgesehen davon wird eine Gruppe nicht durch Migration bis zur Unkenntlichkeit verändert. Nenne mir mal bitte 1.Beispiel wo das passiert ist! Einmarchierung nach einem Krieg zählt offensichtlich nicht dazu, da das keine friedliche Migration aus Fluchtgründen ist.

Und wo bitte ist eine Kultur durch eine fremde Kultur plötzlich aufgelöst worden? Wie stellst du dir das vor? Wenn das passiert dann war die ursprüngliche Kultur so zurückgeblieben und schlecht, das alle froh über die neue Kultur sind und es gut ist, dass die alte Kultur ausgelöscht wird!

Meistens bedeutet die Vermischung von Kulturen nur ein Vorteil für alle. Und Kultur ist ständig im Wandel. Es gibt nicht “die deutsche Kultur“ die fest überalle schon über Jahrhunterte verankert ist. Es gibt auch nicht “den Deutschen“. Es gibt Menschen mit einem deutschen Pass. Aber der Gedanke an ein Deutschland gibt es erst seit 1800 ungefähr. Das sind erst 200 Jahre, dass es ein Gefühl für “ein Deutschland“ gibt, und in den 200 Jahren hat sich das Gebiet der “Deutschen“ auch viel geändert. Übrigens, wenn man weit genug zurück geht haben wir alle die gleichen Vorfahren, und wir kommen alle aus Afrika.

So, zurück zur Kultur. Ohne einen Austausch von Kulturen und Vermischung dieser hätten wir unsere Zahlen nicht. Es gäbe viele Gewürze nicht. Seide? Ebenso Fehlanzeige! Medizin? Kam auch viel aus dem Orient. Schau doch mal den Medicus, da erfährt man davon ein bisschen.

Von den Römern haben wir auch viel übernommen, dabei herrschten hier oben in Deutschland die Germanen.

Kulturaustausch bedeutet nicht das Verschwinden von Kultur, sondern von der vervielfältigung von Kultur. Es bedeutet eine Bereicherung und ein voranschreiten.

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@Thomas7461

“Macht die Armen noch ärmer, und die Reichen noch reicher. “ Gut, dass wir hier in einem sozialen Staat leben mit Mindestlohn. Und an der Restschere solltest du die dafür verantwortlich machen, die so Reich sind oder große Entscheidungen treffen und nicht die, die einfach nur überleben und ihre Familie ernahren wollen statt anderen auf den Taschen zu liegen. Übrigens, wo sollen Ausländern bitteschön Deutschen die Arbeitsplätze wegnehmen? Dir ist schon bewusst, dass wir gerade einen sehr großen Fachkräftemangel haben? Und eine recht niedrige Arbeitslosenquote mit ca. 5% das ist die niedrigste Arbeitslosenquote seit der Wiedervereinigung! https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1224/umfrage/arbeitslosenquote-in-deutschland-seit-1995/

Ausserdem gibt es ein Gesetz das wie auch in der Schweiz bedeutet, das Deutsche auf dem Arbeitsmarkt bevorzugt werden. Und wie soll das konkurrieren um Sozialgelder bitte aussehen? Wenn du dich INFORMIERST dann lernst du schnell, das es geregelt ist, wie viel Bedürftige bekommen und dass das unabhängig davon ist wie viele Bedürftige es gibt.

Das es einen Mangel an Sozialwohnungen gibt liegt natürlich auch daran, dass durch Flüchtlinge mehr Mensche Sozialwohnungen benötigen, aber es liegt vor allem daran, dass die Regierung nicht genug Geld für Sozialwohnungen bereitstellt und es sogar immer weniger Sozialwohnungen gibt! Die Verantwortung für den Sozialwohnungenmangel liegt einzig und alleine bei der Regierung.

Deine sogenannten “Tatsachen!“ Ich glaube es wird klar, dass du die Ideologien hast und du dich nicht richtig informierst bevor du einfach etwas verbreitest, was inhumanes Verhalten versucht zu rechtfertigen!

Und egoistisches Verhalten hatte zwar in der Vergangenheit einen evolutionären Nutzen, ist aber NICHT erstrebenswert noch evolutionär vom großem Nutzen in der heutigen Zeit. Nicht für die Menschheit und die Gesellschaft.

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@miamalina12

Viele machen den Denkfehler, in entweder/oder zu denken. Entweder ist Einwanderung gut, oder sie ist schlecht. Und diese Denke ist eben falsch, weil Einwanderung wie vieles im Leben sowohl positive Aspekte hat (Gewürze, Seide, Medizin, Döner etc.), als auch negative Aspekte (ethnische Konflikte, Bürgerkrieg, Veränderung bzw. Auflösung der bestehenden Kultur, neues Herrschaftssystem, etc.) Die Dosis macht eben das Gift.

Beispiele für negative Aspekte (aus Sicht des Christentums) sind all jene Länder, welche früher mal christlich waren, und heute islamisch. Das sind sämtliche Länder des Nahen und Mittleren Ostens bis auf Saudi-Arabien, dem Ursprungsland des Islam. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob Muslime gewaltsam diese Länder eroberten, oder durch stete Einwanderung langsam dort Mehrheiten erreichten. In dem Moment, wo sie zahlenmäßig eine Größenordnung erreichten, um zu herrschen, übernahmen sie die Herrschaft.

Und genau das wird auch hier passieren, sollte es Muslimen gelingen, eine entsprechende Größenordnung zu erreichen. Was aus ideologischen Gründen (Multi-Kulti) und wirtschaftlichen Gründen (Profit durch Lohndumping) ausgeblendet bzw. systematisch geleugnet wird.

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@miamalina12

Du hast ja gleich zwei Antworten geschrieben. Ich kann Dir nur empfehlen, in Zukunft etwas kritischer zu sein. Laut Statistik haben wir zwar eine relativ niedrige Arbeitslosenquote. Tatsächlich haben wir aber so viele Billig-Löhner, befristete Jober und Leiharbeiter wie nie zuvor. Alles Leute, die von ihrer Arbeit kaum noch leben können. Und Fachkräftemangel gibt es tatsächlich, z.b. in der Pflege, nur warum? Weil das erstens ein harter Job ist, und zudem auch noch beschissen bezahlt wird. Man müsste nur anständig bezahlen, und das Problem wäre gelöst. Will man aber nicht, also holt man lieber Ausländer ins Land, die unter diesen schlechten Bedingungen arbeiten.

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@Thomas7461

Ach, Gottchen, lass gut sein!
Ich glaube, was Du meinst und für schlecht hälst im Bezug auf die Anzahl Einwanderer, sind die Parallelgesellschaften. Es bilden sich nicht nur Familien oder Clans, sondern etwas grössere Gruppen. Sie schaffen sich häufig Wohnraum in derselben Stadt und derselben Strasse, wie ihre Verwandten und Frende. Das führt zu einer Ghettobildung. In diesen werden häufig eigene Gesetze eingeführt.

Das muss die Gesellschaft unter allen Umständen vermeiden! Wüsste jetzt gerade nicht wie, aber DAS ist tatsächlich ein Mengenproblem.

Wüsste nur gern, wieso du so lange um irgend was heurmschwurbelst. Bringe künftig deine Äusserungen einfach etwas zügiger auf den Punkt. Aber von mir aus kriegst du jetzt sogar einen Daumen-hoch für Deine Kommentare. Gut gemacht. Ich hatte schliesslich auch eine Weile gebraucht, bis ich es geschnallt habe, worauf du hinaus willst.

Stell doch eine Frage ein zum Thema Ghettobildung und wie man das vermeinden kann. Vielleicht lernen wir alle was dabei!

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Nun ja, wir sind in einem freien Land und dir steht es frei nun zu glauben Rassismus wäre etwas Gutes; auf diesem Weg sei dir nur gesagt, wie du die "Fremden" behandelst, hat auch Einfluss darauf wie du deine Lieben behandelst, nicht ohne ist es gemeinhin bekannt, dass Frauen von Nazis und deren Kinder am häufigsten Opfer häuslicher Gewalt werden.

Und auch weil gemeinhin bekannt ist, dass manche Rassisten so voller Hass sind, so dass sie sich sogar selbst schaden, nur um anderen zu schaden. Jegliche Frage erübrigt sich, wenn sie dann ihren Job verlieren, weil sie auf Facebook schrieben, wovon sie meinten es würde keiner lesen und es war auch alles nicht so gemeint, wobei am Ende immer diese "Fremden" schuld sind. Aber vielleicht ist es ja das was ein Rassist möchte?

Wie auch immer, ich finde Bluthochdruck nicht so gut und die dadurch entstehenden Folgeerkrankungen und all die Herzinfarkte welche irgendwer bekommt, wenn ein Dunkelhäutiger die Straße überquert, aber bitte. Nur zu, ist ja nicht mein Job und meine Pumpe.

Medizinstudium sinnvoll im Alltag?

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https://de.qantara.de/inhalt/jugendarbeitslosigkeit-in-der-arabischen-welt-buendel-an-massnahmen-noetig

https://crp-infotec.de/afrika-nordafrika-umbruch/

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Dann noch was zur Radikalisierung.

Gleiche Muster, verschiedene Namen

Es gibt viele Faktoren, warum sich Menschen – vor allem Jugendliche – radikalisieren [1]. Egal ob rechter, linker oder religiöser Fanatismus, die Muster scheinen jedoch gleich zu sein. Die Forschungs- und Beratungsstelle des Bundeskriminalamtes stellt fest, dass rechts-, links- und religiösextreme in ihrer Radikalisierung die gleichen Muster (z.B. kaputte und schwierige Familien, Trennungen, Todesfälle, Alkohol, Drogen, Gewalt, Belastungen in der Kindheit, Probleme in der Schule, keine abgeschlossene Ausbildung) aufzeigen und kommt daher zum Schluss: „In welchem Extremismus diese Personen […] landen, ist letztlich reiner Zufall.

http://www.islamiq.de/2016/08/07/warum-werden-jugendliche-radikal/

Sollen diejenigen welche sich vom IS, Taliban, etc radikalisieren lassen breiter auswählen?

Wie steht Ihr zu der Wikipedia Kategorie?

Kategorie:Christlicher Terrorismus - Wikipedia

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Warum versucht unsere Gesellschaft alles als rassistisch zu betiteln?

Warum ist das so?

Da erinnere ich mich an diesen H&M "Skandal" mit dem Pullover "Coolest Monkey In The Jungle", der von einem dunkelhäutigen Jungen getragen wurde. Warum wird sowas so hochgeschaukelt? Weil es Menschen gibt, die dunkelhäutige Menschen als Affen bezeichnen? Also ich assoziiere den Begriff "Affe" mit dem Tier und nicht mit einem dunkelhäutigen Menschen. Daher verstehe ich nicht, warum es so hochgeschaukelt wird. Das bedeutet für mich, dass es wohl sehr viele Menschen gibt, die eine Verbindung zwischen Affe und dunkelhäutigen Menschen sehen - was ja dann eigentlich der Skandal sein sollte und nicht der Pullover und der Junge. 

Als anderes Beispiel könnte ich den Begriff ""Ne ger" nennen. Der Begriff bezeichnet lediglich eine Person mit dunkler Hautfarbe und hat absolut nichts mit Rassismus zu tun. Es gibt Menschen, die eine Person als "Ne ger" beleidigen, was nicht heißt, dass dieser Begriff direkt eine Beleidigung ist. Zu meiner Kindheit hießen "Schokoküsse" noch "Negerküsse" und keiner von uns hat dies mit einer dunkelhäutigen Person assoziiert oder gar als rassistisch empfunden. Es war schlichtweg eine Süßigkeit.

Wenn man danach gehen würde, dürfte man den Begriff "Affe" auch nicht mehr benutzen, da es Menschen gibt, die diesen als Beleidigung von dunkelhäutigen Menschen missbrauchen. Letztendlich geben die Menschen, die sich ja so sehr gegen Rassismus aussprechen, den ganzen Begriffen eine rassistische Bedeutung und bewirken das, was sie ja eigentlich nicht möchten. Ist das denn nicht schon Doppelmoral?

Was ich auch sehr oft beobachten konnte: Jemand lehnt eine gewisse Religion ab und es wird mit Rassismus verbunden. Warum gibt es Menschen, die einen Glauben mit Rassismus assoziieren? Seit wann ist Religion eine Rasse? Jeder Mensch kann jeden Glauben annehmen - ändert sich dann direkt die eigene Herkunft dadurch? Nimmt man dadurch eine andere "Rasse" an? Nein, tut man nicht.

Wenn wir in einer Zeit leben, wo bereits die Frage nach der Herkunft einer Person als rassistisch empfunden wird, dann sollte man sich darüber mal Gedanken machen. Inzwischen ist ja sogar Milch rassistisch. Kann man diesen ganzen Rassismus-Wahn überhaupt noch ernst nehmen? Das ist für mich ein Armutszeugnis für unsere heutige Gesellschaft.

P.S: Liebes gutefrage-Team, der Begriff "Ne ger" ist weder vulgär noch beleidigend und wurde auch nicht benutzt, um jemanden damit anzugreifen.

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