Ist Psychology of Vision eine Sekte?

10 Antworten

das ist definitiv eine Sekte!!! Eine Psycho-Sekte genauer gesagt! Da werden spezielle Psychotechniken angewendet, um dem Menschen abhängig zu machen. Dabei handelt es sich vor allem nicht um die Problemlösung, sondern um die Erkennung Ihrer "schwachen Stellen", um Sie so zu sagen schnellmöglichst "zu fangen" und die passende "Heilungsmethode" anzubieten (das kostet natürlich Geld, z.B. ein Samstagsseminar 100 euro). Für die, die gerade in einer schwierigen Lebenssituation sind oder eine Trennung mit dem Lebenspartner, Familienprobleme usw. erleben oder einfach für die offene und labile Menschen ist diese Organisation besonders gefährlich! ich würde also niemandem empfehlen, mit diesen Anbietern von "Himmel auf Erden" in Kontakt zu treten. LG

Absolut dummes Zeug. Das ist keine Sekte. Ich habe vier Seminare bei denen besucht und bin nie zu irgendetwas genötigt worden oder genervt worden, warum ich nicht mehr komme oder so ähnlich. Psychotherapeutische Methoden sind letztendlich immer kritisch zu betrachten. Es gibt Sachen, die funktionieren bei einem, beim anderen nicht.

Jedenfalls kenne ich Leute, die über Jahre in Einzelbehandlung bei einem Psychotherapeuten waren und die Mini-Fortschritte stehen in keinem Verhältnis zu Zeitaufwand und Kosten.

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liebe annemk, es ist immer wieder erstaunlich wie sich die Psychologische Schulmedizin zu Arbeitsweisen von erfolgreichen Psychotherapeuten äußert, ich denke die Erfolge sprechen für sich! Es gibt genügend Lektüre bezüglich der Arbeitsweise von Chuck und Lency, wer will, kann sich also schon dort ein Bild machen! Verurteile bitte niemanden, dessen Arbeitsweise Menschen im Kern berührt, wozu die allgemeine Psychotherapie oft kaum bis gar nicht in der Lage ist. Ich denke Du hast mit deiner Arbeitsweise auch Erfolge zu verzeichnen, jeder ist auf seinem Gebiet ein Meister, auch du! Eine Sekte engt den Blick ein und macht abhängig, Psychologie of Vision macht frei und bringt Menschen in kürzester Zeit dazu Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, die Arbeitsweise ist liebevoll und ganzheitlich, was auch immer man unter ganzheitlich verstehen mag, nimmt man an einem Seminar mit Chuck teil wird man sich selbst ein Bild machen können! Man muss ja nicht gleich eine Ausbildung machen, die vielleicht teuer, aber sicher sehr intensiv ist! Und wenn die Menschen dann Selbstverantwortung für sich und ihre Umwelt übernehmen ist das ein schritt in die Freiheit Selbstbestimmung und kein Sektentum!Leider musste ich erfahren, das dies in der Psychologischen Schulmedizin oft gar nicht der Fall ist und Therapien sich über viele Jahre Ziehen, auch oft ohne Erfolg, der Klient bleibt vom Psychologen abhängig und muss immer wiederkehren! Ich bin froh, das jemand Arbeitsweisen ausarbeitet und sich die mühe macht zu forschen, und nicht nur sein gelerntes wissen im Studium runterrattert! Ich bin nicht überzeugt das POV eine Sekte ist, ich habe viele Leute gesehen die Heilung erfahren haben und dafür bin ich Chuck sehr dankbar. Annemk, vielleicht kannst du über deinen Tellerrand schauen, ein Mensch sollte immer offen für neues sein, besonders wenn es wie in deinem Beruf erfolge bringen soll!

Teil1: Liebe satcitananda,

Also zum ersten: Ich hatte bereits Bücher von den Spezzanos in der Hand. Auf einem Seminar war ich selbst nicht, kenne aber Berichte davon (2 von 3 waren begeistert).

An deinem Kommentar merke ich, dass du wiederum von Psychologie und angrenzenden Disziplinen k. A. hast. Psychologische Schulmedizin gibt es nicht und du ahnst nicht, wie viele psychotherapeutische Schulen und Behandlungsmanuale es gibt. Du schreibst von "erfolgreichen Psychotherapeuten". Ein Psychotherapeut hat eine mehrjährige Ausbildung auf ein Studium (Psychologie, Medizin) angeschlossen. Das ist ein Psychotherapeut. Und das zeigt doch einwandfrei, dass es durch die Titulierung "Psychology of Vision" zu Irreführung kommt. Zu den psychologischen Psychotherapien: es gibt einwandfreie Studien zur Wirksamkeit, die Interessierte auch nachlesen können. Es ist vermessen, dass du hier einfach irgendwas behauptest. Natürlich gibt es Fälle, bei denen man an seine Grenzen stösst. Aber ich dachte auch, dass es bei PoV um Gesunde geht und bei Psychotherapien die Zielgruppe Menschen mit psychischen Erkrankung sind. Und zum Tellerrand: Bereits im Studium wird eine interdisziplinäre Ausrichtung nahe gelegt.

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Teil2: Und du schreibst "jemand macht sich die Mühe zu forschen": Ich wiederum habe mir die Mühe gemacht, extra für dich, in den Datenbanken, in denen alle Forschungsergebnisse für den Peer-Review (für Austausch und Prüfung von Kollegen) bereit gestellt sind, nach Publikation zu den so tollen Forschungen zu schauen. Fazit: es gibt Keine. Das sagt sehr viel über die Seriosität. Ach ja: und kein psychol. Psychotherapeut macht seine Klienten anhängig. Denn das wäre absolut kontraproduktiv. Vielmehr wird eine angebrachte Distanz erhalten.

Ich denke, ich habe dir deinen Tellerrand recht gut aufgezeigt.

Aber das beobachte ich immer wieder bei Anhängern von PoV: immer auf die eigene Erfahrung pochen, Anerkanntes bringt sowieso nichts, und man selbst hat den Durchblick weil man eh eine Stufe höher ist (es geht doch um Stufen, nicht wahr). Ergo sind alle Nicht-Anhänger sowieso Untermenschen. Oder? Und zu dieser Schlussfolgerung verweise ich auf einen netten Artikel: http://downloads.bistum-augsburg.de/2/104/1/82078509991865199165.pdf

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Hallo, ich würde entschieden sagen Psychology der Vision ist keine Sekte, da es darum geht Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, zu erkennen wo wir uns gerne in unserer Opferrolle verstecken statt unsere Fähigkeiten anzunehmen. Die Methode beruht u.a. auf Arbeit mit Stellvertretern wie es auch in der Familienaufstellung gemacht wird und meine eigene erfahrung nach 48 Tagen Seminarteilnahme in den letzten 4 Jahren ist durchweg positiv! Keiner muß 100 Tage sammeln, um für sich weiterzukommen und die Preise sind verglichen mit anderen Seminaren im normalen Bereich und werden u.a auch vom Frankfurter Ring angeboten. Außerdem gibt es Möglichkeiten vor fast allen Seminaren an einem Abendvortrag teilzunehmen, um sich die Trainer anzuschauen. Sekte bedeuted für mich sich einem System unterzuordnen, die eigene Wahrnehmung und Verantwortung an der Tür abzulegen und das ist definitiv genau das Gegenteil von dem wozu man auf den Seminaren von Chuck Spezzano ermutigt wird. Am besten ist eigen Erfahrung machen und hingehen.

Ich finde es sehr vernüftig mit Skepsis an solche sachen heran zu gehen. Und würde versuchen mit Menschen in Kontakt zu treten die negative Erfahrungen haben. Es geht nicht um das Erkennen eigener Fehler. Es gibt dort Bloßstellungen;die Leute werden klein gehalten und nieder gemacht, wenn sie nicht gleicher Meinung sind bzw die "Spiele" nicht mitmachen. Außerdem geht es um eine Menge Geld und wirkliche Hilfe bei persönlichen Problemen sollte man sich immer bei unentgeldlichen Vereinen oder wirklichen Ärtzten holen.

Hallo!

ich selbst stehe diesem "Verein" auch sehr ablehnend gegenüber, besonders da ich Dipl. Psychologin bin. Mir sind selbst einige Anhänger dieser m.E. Religionsgemeinschaft bekannt und somit auch Ihre Erfahrungsberichte. Psychologische oder psychotherapeutische Praktiken werden dort nicht angewendet. Daner ist der Name allein irreführend. Die dort angewendeten Praktiken sind allesamt keine wissenschaftlich bestätigten Verfahren (d. h. ein ernstzunehmender Fachmann wendet diese NICHT an). Familienaufstellung löst keine Probleme sondern visualisiert nur momentane Strukturen. Problemlösungen über Stellvertreter sind ebenfalls unsinnig, da die Person, die von dem der Stellvertreter vertreten wird, nicht an sich arbeiten kann. Es also so zu keiner Behebung des Problems kommen kann. Was sich diese Leute denken ist mir unklar. Und ich finde es eine Anmaßung, dass der Name meiner Fachdisziplin dafür mißbraucht wird. Ein Gespräch am Sorgentelefon ist wohl hilfreicher, obwohl ich mir vostellen kann, dass man sich kurzfristig nach einem Seminar gut fühlt. Wie es eben bei jedem Gemeinshafterlebnis ist (Konzert, Demonstration), das einfache Prinzip der Psychologie der Masse. Liebe Leute, haltet euch fern davon. Das sind gewiefte Scharlatane.

Hallo annemk, gerade wenn Du Dipl. Psychologin bist solltest Du Dir Methoden wie Familienstellen vielleicht mal selber anschauen - Dein Kommentar hört sich so an, als hättest Du weder ein Seminar von Psychology of Vision persönlich besucht noch an einem Familienstellen teilgenommen. Zu behaupten dort würden keine Probleme gelöst ist nach meiner Erfahrung falsch, es ist nur eine ganz andere Herangehensweise als in der klassischen Analyse oder anderen von den Krankenkassen anerkanten Methoden (und wie lange haben die darum kämpfen müssen!). Ich habe verschiedenes ausprobiert und finde je nach Problematik und Typ ist ist eine unterschiedliche Methode richtig. Das sagen die Trainer von POV und Chuck Spezzano auch selber. Und es als Anmaßung zu bezeichnen den Namen DEINER FACHDISZIPLIN zu mißbrauchen ist spaßig - Chuck Spezzano ist Doktor der Psychology, M.A. in Soziologie, B.A. in Psychologie und Philosophie und hat u.a. 1973-79 in der United Drug Rehabilitation gearbeitet - eine offizielle Stelle für Armeeangehörige. Er ist wirklich kein Scharlatan und ich kenne einige Dipl. Psychologen die das Steps to Leadership Programm (ein Modultraining über die Grundlagen der Psychologie von Jeff Allen, einem Trainer, entwickelt) als Trainingsprogramm anbieten, weil es gut die Zusammenhänge erklärt. In England wird ein eigenes Training für Kinder sogar an Schulen genutzt, um endlich zu lernen wie wir mit Emotionen verantwortungsvoll und hilfreich umgehen können. Vor etwas zu warnen was man selber nicht kennt finde ich eigenartig - Angst aufzubauen ist nicht hilfreich - Skepsis ja, aber zum echten Bewerten braucht es eigene Erfahrung und selbst dann ist es eine individuelle. Und kurz noch zu "Psychologie der Massen" - mir hat es geholfen zu sehen, dass andere Menschen ähnliche Probleme haben, daher finde ich große Gruppen manchmal gut und manches möchte ich nicht vor anderen bearbeiten - mir bleibt immer die freie Wahl!

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