Ist Pseudologie heilbar?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ich denke schon, dass das therapierbar ist - würde mir wenn einen Therapeuten "aussuchen", der da Erfahrung mit hat...der wird dann entsprechend geschult sein und vielleicht auch durchschauen, wann gelogen wird...

Pseudologie ist nur sehr schwer heilbar. Der Betroffene selbst muss es wollen. Da er jedoch sich selbst seine eigenen Lügen glaubt, muss er leider erst schlechte Erfahrungen machen. Ich habe mich in den letzten Wochen sehr viel mit diesem thema auseinandergesetzt. Ein pseudologe wird sich meist erst dann seiner Krankheit bewusst wenn er sich selbst zu sehr in seinem Lügennetz verstrickt hat, wenn er mit dem Gesetz in Konflikt gerät oder wenn die Streitigkeiten mit bzw. um ihn immer größer und heftiger werden. Ein Pseudologe unterscheidet sich von einem Betrüger, weil er auch dann noch lügt wenn er sich selbst damit schadet. Bisher haben sich nur wenige Psychologen auf diesem Gebiet spezialisiert.

Die Pseudologica Phantastica ist allerdings mithilfe von Verhaltens- und tiefenpsychologischen Therapien gut heilbar, jedoch vertrauen sich nur wenige Betroffene einem Arzt an. In den meisten Fällen suchen sich Pseudologen erst therapeutische Hilfe, wenn die Lügen zu starken Konflikten am Arbeitsplatz, innerhalb der Familie oder sogar mit dem Gesetz geführt haben.

Den ganzen Text kannst du hier lesen: http://www.medvergleich.de/Artikel/Luegen+als+Krankheit-Wenn+Luegen+zur+Sucht+wird.html

Falsche Diagnose beim Psychiater?

Seit einem halben Jahr bin ich mehr oder weniger in psychiatrischer Behandlung, sprich bis dato ist lediglich eine Diagnostik erstellt worden, welche ein halbes Jahr gedauert hat. Die Diagnose lautet: Mittelschwere depressive Episode mit selbstverletzendem Verhalten. Der nächste Schritt für mich ist der 3-monatige Aufenthalt in einer Klinik. Ich habe in den 6 Monaten nur 4 Termine bekommen, von denen 2 Termine nur ein IQ-Test war. Nach den ersten 30 Minuten meinte die Psychiaterin zu mir, dass es eindeutig sei, dass ich depressiv bin und dass die Diagnostik rein formell wäre. Bei den nächsten zwei Terminen hatte ich eine andere Ärztin, welche die Krankheit "Borderline-Syndrom" ansprach. Seitdem habe ich mich damit beschäftigt und die Symtome dieser Krankheit sind mit meinem Verhalten deckend. Bei dem letzen Termin sprach ich dies an, aber ich hatte wieder die 1. Psychologin, welche dieses Thema in 30 Sekunden beendet hatte und mir die Diagnose gab, welche sie beim ersten Termin angekündigt hatte.

Inzwischen habe ich das Gefühl, dass die Depressionen, die diagnostiziert worden sind, nur eine Auswirkung von einer anderen Krankheit sind (ich kann mir hierbei das Borderline-Syndrom nicht wegdenken).

Kurze Beschreibung meiner Person: Ich habe täglich starke Depressionen, isoliere mich stark, habe inzwischen den Kontakt zu fast all meinen damaligen Freunden abgebrochen, habe meine Arbeit gekündigt; auf Grund meiner sozial Phobie, Schulgang nur bedingt möglich; verstecke mich in den Pausen oder während des Unterrichts auf der Tiolette, verletze mich selbst, esse sehr wenig, habe oft keinen Appetit (BMI=16), werde sehr schnell sehr aggresiv; aber nur bei unbedeutenden Kleinigkeiten; obwohl ich eine sehr ruhige Person bin, ich konsumiere überdurchschnittlich viele "Betäubungsmittel"; da die Realität unerträglich ist, denke andauernd; dass jeder mich belügt, denke mein Partner sei untreu; obwohl es keinen Anhaltspunkt dafür gibt, ich denke allgemein zu viel nach; kann deswegen Nachts nicht schlafen, ich habe meine Emotionen überhaupt nicht unter Kontrolle, starke Schuldgefühle, regelmäßige Selbstmordgedanken, Antriebslosigkeit, Mügigkeit, oft Gefühlslosigkeit, etc. etc. etc.

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