Ist Pegida am Ende?

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9 Antworten

Wenn der Untergang nach einer gewissen Zeit nicht eingetreten ist, wird es um solche apokalyptische Sektierer meist ruhiger. Der vernünftigere Teil sieht ein, dass er einer fixen Idee aufgesessen ist. 

Das ist wie bei der Eurorettung. Die ist ja auch aus dem Blickwinkel der Freunde eines baldigen Weltuntergangs geraten.

Trotzdem dürfte es auch in Zukunft immer wieder zu solchen Vorstellungen kommen.

Es werden zumindest immer weniger Teilnehmer*innen und in vielen Städten haben die örtlichen Organisatoren auch aufgegeben Demos zu veranstalten.

Man kann es ja auch nachvollziehen, mit der AfD sitzt eine Partei, die alles was der gemeine Pegida-Teilnehmer fordert in vielen Parlamenten und bald auch im Bundestag. Warum dann noch auf die Straße gehen?

Weis ja nicht, wo Du deine Neuigkeiten liest. Ich sehe immer mal wieder eine Meldung dazu. Zum Glück lässt das Interesse an dieser Vereinigung aber bereits nach. Von ihrem Ende würde ich jedoch leider noch nicht sprechen.

Es wird nur nicht mehr berichtet, die Demonstrationen finden weiterhin wöchentlich statt.

Was nie oben war, das kann auch nicht fallen. Zu Beginn sind ja auch viele einfach so hingegangen und wussten nicht einmal genau, für was Pegida steht.

Ja, genauso wie die AfD, NPD und andere.

Ein Gewinn für die deutsche Kultur. Vielleicht kann man jetzt auch mal sachlich die Probleme lösen, welche die vorgenannten Gruppen mit verursacht, aber auch nicht ansatzweise gelöst haben.

hutten52 28.02.2017, 11:47

Aha, Du glaubst also, dass AfD und NPD verantwortlich sind für islamistischen Terror, No-Go-Zonen, Clankriminalität, Kölner Sexmobs, Asylbetrug durch Vielfachidentitäten usw. 

Der Überbringer der Nachricht ist als bei dir schuld, nicht der Täter. Du bist Teil des Problems. 

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atzef 28.02.2017, 12:26
@hutten52

AfD, NPD und Pegida sind zumindest Mitschuld an No-Go-Areas, des Weiteren an rechtsterroristischen Anschlägen und Gewaltkriminalität sowie an hundertfachen Brandanschlägen brauner Lynchmobber auf Flüchtlingsheime und Asylbewerberunterkünfte..

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AalFred2 28.02.2017, 12:26
@hutten52

Verantwortlich sind sie in weiten Teilen für Gewalt gegen Flüchtlinge.

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hutten52 28.02.2017, 16:17
@AalFred2

Das heißt längst "Schutzsuchende" oder "Menschen mit Fluchthintergrund". Deine Ausdrucksweise nähert sich dem Alltagsrassismus. 

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Hoffentlich!

Die meist Luft ist wohl raus...

Nein, in Dresden demonstriert Pegida jede Woche.

 In den westdeutschen Städten haben es Antifa und andere gewaltbereite Gruppen hinbekommen, dass diejenigen Normalbürger, die Pegida-Forderungen gut finden, es sich nicht antun, in den Hexenkessel brüllender Gegendemonstranten zu gehen. 

Da die Polizei die Gegendemonstranten meist gewähren lässt, ist dort das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit bereits eingeschränkt. 

AalFred2 28.02.2017, 12:22

Warum dürfen bei dir Gegendemonstranten ihr Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit nicht wahrnehmen? Vielleicht gibt es einfach nur nicht genügend Anhänger von xxxGIDA in anderen Städten.

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thetee99 28.02.2017, 12:58
@AalFred2

Weil die Polizei Gegendemonstrationen zulässt, ist das Recht auf Meinungsfreiheit der PEGIDA eingeschränkt?!?! Wo ist denn da die Logik? Vllt. wäre es auch mal wichtig für PEGIDA zu verstehen, dass sie eben nicht die Mehrheit der Bevölkerung repräsentieren, sondern nur einen kleinen Teil. Außerdem würde ich Demonstranten, die bei PEGIDA MOrddrohungen gegen Regierungspolitiker plakativ darstellen, nicht unbedingt als "Normalbürger" bezeichnen ;)

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hutten52 28.02.2017, 16:30
@AalFred2

Gegendemonstrationen sollen möglich sein, für sie gilt ja auch das Versammlungsrecht. Aber zwischen den Demos sollten mindestens einige dutzend Meter sein. 

Es war nur so, dass die Polizei die Gegendemonstranten so nahe an die Pegidademos heranließ, dass die Pegidaleute mit Wasserbomben, Feuerwerkskörpern und Dosen beworfen wurden  (selbst erlebt) und durch laute Musik und Geschrei das Mikro der Pegidaleute übertönt wurde. 

Um Pegida wenigstens gegen Schläge etc, zu schützen, stellten die Polizisten Metallgitterzäune um Pegida, von der aus die Antifa agierte. Wer zu Pegida wollte, musste sich oft durch eine drohende, wie von Sinnen schreiende Masse hindurchquetschen und, das habe ich selbst erlebt, UNTER dem Metallgitterzaun hindurchkriechen, um an den genehmigten Orte der Demo zu gelangen.

 Einmal musste ich mich wie in einem US-Film an eine Hauswand stellen und wurde trotz meines vollständíg harmlosen Erscheinungsbildes abgetastet, während die enthemmt pöbelnden Antifaleute zusammen mit türkischen Kommunisten unbehelligt gelassen wurden und vor Begeisterung jubelten.

In Stuttgart mussten die Pegidaleute mit Polizeibussen aus dem Hexenkessel evakuiert werden, weil die Gegner, die "Toleranzfreunde",  uns mit dem Lynchen drohten. 

Ich kenne eine ganze Menge Leute aus meiner Stadt, die Pegida unterstützen, aber aus Angst nicht hingegangen sind. 

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AalFred2 01.03.2017, 10:55
@hutten52

Ihr tut mir wirklich leid, dass eure menschenverachtenden Parolen niemand gehört hat. Ansonsten sind deine Zustandsbeschreibungen weit übertrieben bis gelogen.

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thetee99 01.03.2017, 13:35
@hutten52

Auch wenn die Beschreibungen etwas weinerlich rüberkommen, da es nun mal der Zweck von "Gegen-"demonstrationen ist, die andere Demonstration zu stören, finde ich es natürlich nicht richtig wenn man auf agressive Art und Weise versucht, andere Leuten - die erstmal genau so Bürger der BRD sind wie die Störer - in ihrem Recht einzuschränken...

Übrigens waren die diesjährigen Karnevalsumzüge ja sehr politisch geprägt und ein besonders gutes Bild von einem Wagen ist mir zu dem Thema wieder eingefallen: https://nixgut.files.wordpress.com/2017/02/hass\_auf\_muslime.jpg

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