Ist Paroxetin vergleichbar mit Diazepam und tavor?

4 Antworten

Zuallererst würde ich dir empfehlen deinen Kaffeekonsum zu reduzieren, da Paroxetin ein Hemmer des Cytochroms P450 ist, welches ein Leberenym ist, das am Abbau verschiendener Substanzen (darunter auch Koffein) beteiligt ist. Desweiteren solltest du selbstverständlich um mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln auszuschließen immer deinen Arzt oder Apotheker nach fachlichem Rat fragen, wenn du Bedenken hast.

Paroxetin ist gehört nicht zur Gruppe der Bezodiazepine, es ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, erhört also die Konzentration des Serotonins im Gehirn, was eine Stimmungsaufhellung und die Linderung von Angst bewirkt.

Das Abhängigkeitspotenzial halte ich persönlich für gering, jedoch kann aufgrund von Gewöhnungseffekten beim absetzen des Medikaments ein sogenanntes Absetzsyndrom auftreten, welches aber in der Regel durch ausschleichen am Ende der Medikation vernachlässigbar ist.

Nein, Paroxetin gehört nicht zur Gruppe der Benzodiazepine sondern zur Gruppe der Antidepressiva, es ist ein selektiver Serotonin Wiederaufnahme Hemmer.

Die Wirkung ist keineswegs mit Benzodiazepinen wie Diazepam oder Lorazepam (Tavor) vergleichbar.

Auch macht Paroxetin nicht abhängig und deine Dosis ist auch sehr niedrig. Eine Toleranz baut sich bei Paroxetin ebenfalls NICHT auf. Manche nehmen es Jahre in der selben Dosis.

Die Einnahme mit Kaffee ist kein Problem, Grapefruitsaft und Milch kann jedoch zu Problemen führen.

Noch Fragen? Fragen!

Von Benzos kannste klar abhängig werden. Von SSRI´s nicht, aber nach Absetzen kannste ganz dolle Stromschläge im Gehirn verpasst bekommen, damit hatte ich sehr lange zu tun, aber ich habe durchgehalten und abgesetzt und dieses Dreggszeug kommt mir nicht mehr in meinen Organismus.

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