ist obama ein erfolgreicher präsident?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Trotz aller Kritik, dass er viele seiner Wahlversprechen nicht eingelöst hat, hat er sich im Gegensatz zu seinem Vorgänger verstärkt auf die bestehenden innenpolitischen Probleme konzentriert. Er hat die Gesundheitsreform ein ganzes Stück vorangebracht und wichtige Gesetze zur Finanzmarktregulierung auf den Weg gebracht. Und er spricht eines der größten Probleme des Landes, die zunehmende soziale Ungleichheit, offen aus. Die Vorwürfe er sei ein "Kriegstreiber" , der viele seiner aussenpolitischen Versprechen, wie die Schließung von Guantanamo oder die Beendigung der militärischen Interventionen in Afghanistan und Co., nicht ausreichend erfüllt hat, finde ich teilweise ungerechtfertig. Er hat diesen Krieg schließlich nicht begonnen. Der Truppenabzug ist mittlerweile beschlossen und aus den aktuellen Konflikten, Libyen, Syrien, Iran, versucht man sich weites gehend herauszuhalten.

Und man muss bei aller Kritik bedenken, dass auch ein US Präsident nur einen sehr eingeschränkten politischen Handlungsspielraum hat. Er kann Debatten und Gesetzesentwürfe anregen, politische Entscheidungen werden aber an andere Stelle getroffen. Hinzu kommt, dass seine Partei 2010 die Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren hat und die Republikaner viele Gesetzesvorhaben der Demokraten blockieren.

Sehr erfolgreich. Oabama hat in drei Jahren mehr bewegt als sein Vorgänger in acht Jahren. Außerdem hat er das Land in der schwersten Wirtschaftskrise seit den 1920er Jahren und mit Rekord-Staatsverschuldung übernommen, während sein Vorgänger eine florierende Wirtschaft und einen Haushaltsüberschuss von Bill Clinton übernommen hatte.

Schau mal hier: http://www.politifact.com/personalities/barack-obama/

Naja, hat nicht besonders viel seiner Wahlversprechen gehalten, allerdings ist er da nicht der einzige und was macht denn einen erfolgreichen Präsidenten aus? Er wurde gewählt, seine Chancen auf eine Wiederwahl sind relativ gut und mal abgesehen davon das die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft wurde, hat sich zumindest nichts merklich verschlechtert in den USA soweit ich das mitbekommen hab.

Viel Glück bei der Prüfung ;)

Naja, hat nicht besonders viel seiner Wahlversprechen gehalten,

Doch.

0
@Thanatos1

Da schaust Du einfach mal in die Links, die ich in meiner Antwort und den beiden Kommentaren gesetzt habe, und dann siehst Du's schon. Unter anderem sind da die beiden klitzekleinen Nebensächlichkeiten der Rettung der Wirtschaft und der Einführung der Gesundheitsreform zu nennen.

0
@Urbanessa

Nö, irgendwo nachschauen werde ich da nun nicht, aber ich möchte nochmal auf meine formulierung hinweißen: "hat nicht besonders viel seiner Wahlversprechen gehalten", ich hab nicht gesagt das er garnichts gehalten hat, oder das er es nicht wenigstens versucht hätte.. worauf ich hinaus will: Ein großer teil wurde eben nicht erfüllt.

"Rettung der Wirtschaft" Oh gott.. wir haben es hier wohl mit einem echten groupie zu tun, Schnell, sag Standard & Poor's bescheid, die scheinen das nicht mitbekommen zu haben! ^^

0
@Thanatos1

"Rettung der Wirtschaft" Oh gott.. wir haben es hier wohl mit einem echten groupie zu tun, Schnell, sag Standard & Poor's bescheid, die scheinen das nicht mitbekommen zu haben! ^^

Das Downgrade von S&P erfolgte wegen der hohen Verschuldung. Die Verbindung von Verschuldung zu Wirtschaft ist zwar vorhanden, da Obama die Autoindustrie über Verschuldung retten musste.

Dennoch ist das Downgrade kein Indikator für eine schlechte Wirtschaft, da weit mehr als 3 Billionen der Schulden durch den Irak und Afghanistankrieg, welche von Bush angefangen worden sind, zustande kamen und einige hundert Milliarden aus der über Deregulierungen seiner Vorgänger entstandenen Krise resultieren.

Man kann ihm die "Schuld" für den Teil der Schulden geben, der über die Reform des Gesundheitssystems zustande gekommen ist. Eine gesetzliche Krankenversicherung gibt es in Europa schon seit Jahrzehnten und seien wir mal ehrlich, es ist ein Unding, dass es sie nicht in den USA gab. Hier zeigt sich, dass die Reform, trotz Schulden gut war.

Hier zeigt sich aber auch: Einfach mal informieren.

0

Nein, er ist Friedensnobelpreisträger und führt Krieg. Einzig positiv finde ich die Tatsache, dass ein Farbiger Präsident geworden ist. Allerdings erst wenn ein Ureinwohner -genannt Indianer- Präsident wird, werde ich dieses Staatenbündnis akzeptieren. Gruß

Einzig positiv finde ich die Tatsache, dass ein Farbiger Präsident geworden ist.

Man merkt, dass Du Dich kein bisschen mit Obamas Leistungen auseinandergesetzt hast. Im übrigen ist Obama kein Kriegstreiber, wie Du implizierst, im Gegenteil.

0
@Urbanessa

Obama kein Kriegstreiber? Vielleicht informierst du dich mal, was mit Libyen war...

0
@mamichgi

Ich bin informiert, vielen Dank. Du aber offenbar nicht. Vielleicht solltest Du das mal nachholen.

0
@mamichgi

Mamichgi, you need to get your facts straight. You're embarrassing yourself. Oh well, what else can one expect from an unemployed Bavarian housewife with too much time at her hands.

0
@Urbanessa

Weil du nichts dazu zu entgegnen weißt, gehst du zu persönlichen Angriffen über. Allerunterste Schublade.

0
@mamichgi

Ich habe niemanden angegriffen. Only stated the facts. You know, facts, those annoying prejudice-destroying thingies you're doing your best to ignore.

0
@Urbanessa

Erstens: Wir sind hier auf einem deutschen Forum, also schreib bitte deutsch.

Und was haben bitte meine persönlichen Verhältnisse mit der Frage zu tun? Ist es etwa negativ, aus Bayern zu stammen oder Hausfrau zu sein? Und woher willst du wissen, ob ich wirklich über zu viel Zeit verfüge?

Nein, das sind keine Fakten, das ist billige Polemik, nichts anderes.

0
@Urbanessa

Und er hat Bin Laden ermorden lassen ohne ihn vor ein Kriegsgericht zu stellen

0

Wenn du erfolgreich gleichsetzt mit Kriegstreiber, Armutserzeuger, Freiheitsberauber...Luegner.???...Dann hat er wohl ganze Arbeit geleistet.....Kein Praesident der USA war bislang souveraen, ausser Kennedy.....es ist egal wer an der Macht ist....die Faeden ziehen immer ganz andere.....Als Abiturient sollten eigene Recherchen weitab vom Mainstream fuer ein inatktes, reales Weltbild wuenschenswert sein... sein......Ausser man schafft das Abitur nur noch, wenn man politisch korrekt denkt und tickt..........

Wenn du erfolgreich gleichsetzt mit Kriegstreiber, Armutserzeuger, Freiheitsberauber...Luegner.???...Dann hat er wohl ganze Arbeit geleistet....

Unfassbar. Darf ich mal fragen, woher Du so einen Blödsinn hast?

Obama ist der erfolreichste US-Präsident der Neuzeit, und das aus gutem Grund. Die Armut, wie Du es nennst, haben die USA seinem Vorgänger zu verdanken, der das Land in die schlimmste Wirtschaftskrise seit den 20er-Jahren gesteuert hatte.

0
@mamichgi

Bezogen auf die Zuschauerzahlen kann man das auf jeden Fall so sehen, nur ist es so, dass die Rechten nur Sender wie ABC, NBC, CBS usw. und nicht Fox News als Mainstream bezeichnen und kassioperuhirgendwers Äußerung den Anschein erweckte als sei er auch so jemand. Daher "Fox News" in meinem Kommentar.

0
@benutzer11094

FAUX News ist rechtsradikale Hetze ohne journalistischen Gehalt und damit ganz sicher nicht "Mainstream", auch wenn's von vielen Leuten geschaut wird.

@Kassiopeiamb99: Was ich gucke oder nicht, kannst Du sicher nicht beurteilen. Aber Du kannst gepflegt davon ausgehen, dass ich als in den USA lebende Person über US-Politik besser informiert bin als Verschwörungstheoretiker (wie Du) aus Europa.

0
@Urbanessa

Nicht nur Du hast in den Staaten gelebt.....Ich auch.....und Blinde gibt es ueberall.....:)

0

Hier kannst Du Dir das Obameter anschaun: Ein gebrochenes Versprechen nach dem anderen. :( http://www.politifact.com/truth-o-meter/promises/obameter/rulings/promise-broken/

Oh, really? Aber die Links zu den Wahlversprechen, die er gehalten hat und zu denen, die noch "in the works" sind und zu denen, bei denen er Kompromisse eingegangen ist, die lässt Du mal eben untern Tisch fallen, ja? Was für eine miese Rassistennummer nach Republican-Vorbild. Hier ist die Gesamtübersicht: http://www.politifact.com/truth-o-meter/promises/obameter/

Die Politifact Leute haben sich 518 Wahlversprechen angeschaut; davon haben sie lediglich 63 mit "promise broken" bewertet; dem stehen 225 Versprechen gegenüber, die als "kept" oder "compromise" bewertet werden, also rund 3,5 Mal so viele. Hinzu kommen die Versprechen, die noch in Arbeit sind bzw. die im Moment auf Eis liegen. In anderen Worten: Rund 85% seiner Wahlversprechen hat er nicht gebrochen, sondern gehalten, einen Kompromiss abgeschlossen oder sie sind noch in Arbeit. Das ist eine verdammt gute Quote für einen Politikerm zumal man bedenken muss, dass Obama seit zwei Jahren mit einem republikanisch dominierten Kongress arbeiten muss, der es sich zum erklärten Ziel gesetzt hat, jeden Vorstoß Obamas zu torpedieren, auch dann, wenn sie mit ihrem Veto den USA schaden.

Obama ist ein sehr guter Präsident, dem es u.a. zu verdanken ist, dass es mit der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt in den USA seit über einem Jahr kontinuierlich bergauf geht. Ich freue mich schon auf die nächsten vier Jahre mit Obama, und dann hoffentlich auf acht Jahre mit Hillary Clinton oder Elizabeth Warren an der Regierungsspitze.

0

Auf der einen Seite Ja auf der einen Seite Nein. Insgesamt würde ich aber um jeden Fall sagen, JA

Viel Glück beim abbi ;D

...Was wäre denn die Alternative? Doch nicht die Dumpfbacken von den Republikanern!

Was möchtest Du wissen?