Ist Nordkorea wirklich nur schrecklich?

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8 Antworten

Ich formuliere es so: Wenn du nichts anderes gewohnt bist dann wirst du dein Land auch nicht grundsätzlich als so karg und entbehrungsreich finden.

Leider lässt sich kaum ein Bild davon machen wenn man nicht selbst in Nordkorea war. Aber ja Naturlandschaft gibt es viel, besonderns bei Tempelanlagen. Infrastruktur: nicht unbedingt. Es gibt Straßen, aber nur sehr sehr wenige Autos und die werden nicht von "otto-normal-menschen" genutzt, sondern für Touris und dem Militär usw. Gibt auch Ubahnstationen wobei ich bezweifle dass die irgendjemand nutzt. Es gibt auch viele Feste, Veranstaltungen, Picknicks, wobei einem da mit Sicherheit auch immer der Staat im Nacken hängt und für "Ordnung" sorgt. Ich kann mir also aufgrund dessen schon vorstellen dass das Leben nicht NUR trist und grau ist aber wissen....? Wenn du nach Nordkorea reist kriegst du keinen Kontakt zu normalen Bürgern, maximal mit extra "Schauspielern" die dir erzählen wie toll doch alles sei

Maxipiwi 06.05.2016, 20:11

Das kann man sich kaum vorstellen. Ich muss mir mal kurz die Augen reiben. Danke für deine Antwort. 

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Kirschkerze 06.05.2016, 20:15
@Maxipiwi

Wenn man genug Geld auf der hohen Kante hat - ja es ist ein unkonventioneller Urlaub aber - es kann durchaus mal wert sein sich das live anzusehen und dort für 4-5 Tage einzureisen. Ich war durchaus von den Sightseeingtouren beeindruckt, aber du hast ständig dass Gefühl der Überwachung (mag Einbildung gewesen sein, aber du hast auch rund um die Uhr zwei Guides an deiner Seite :P Alleine rumlaufen unmöglich)

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Es ist für Journalisten schwierig, aus Nordkorea zu berichten, denn sie dürfen nur mit "Aufpassern" filmen und können die normalen Menschen nicht interviewen. Sie bekommen nur gezeigt, was die Regierung ihnen zeigen will, frei herumreisen geht nämlich auch nicht.

Aber wenn man den spärlichen Quellen glauben darf, ist das Leben für normale Menschen dort schrecklich. Armut - regelmäßige Hungersnöte - Rückstand auf allen Gebieten außer in der Rüstung, und Unterdrückung. Und Medien, die nicht frei berichten können, sondern nur die Nachrichten verkünden, die die Regierung verbreiten will.

Angeblich leben einflussreiche Leute, bzw. die Oberschicht in Nordkorea sogar sehr gut. Es gibt in Nordkorea in Supermärkten haufenweise ausländische Produkte zu kaufen. Olivenöl aus Italien, Wein aus Frankreich usw. Jedoch sind diese Produkte für normale Menschen nicht zugänglich. Es herrscht viel Hunger in Nordkorea. Das politische Regime ist natürlich sehr sehr totalitär. Die Strafen für Kriminalität sind drakonisch. Die Todesstrafe wird bei Dingen angewandt die in europäischen Ländern oft nichteinmal einen Straftatbestand darstellen (wie zB das Einschlafen bei Militärparaden). Ich würde da nicht leben wollen. Irgendwie würde es mich reizen einmal nach Nordkorea zu gehen, für eine Woche. Andrerseits bin ich mir nicht sicher ob es das Risiko wirklich wert ist. Viele Journalisten kehren eher enttäuscht aus Nordkorea zurück. Lg 

Wir erfahren fast nichts über diesen Staat, außer das wir ein paar Militärparaden gezeigt bekommen. Das Land schottet sich weitestgehend ab, daher ist eine Bewertung auf angemessene Weise unmöglich.

Eines ist jedoch ziemlich sicher, eine Infrastruktur ist natürlich da, schließlich kann Nordkorea sogar Satelliten ins All schießen, was noch nicht mal Deutschland hinkriegt.

Die Natur ist z.T. sehr schön, besonders im Norden des Landes.

die Menschen in Pjöngyang sind besser gekleidet als hier die meisten Arbeitslosen und Armutsrentner, also kann von darben eher nicht die Rede sein, zumindest nicht in der Hauptstadt, wo man über youtube sich ein wenig über Videos informieren kann.

Es gibt manchmal Jahre, wo Not ausbricht, nämlich dann wenn Naturkatastrophen sich einstellen und es dann zu Ernteausfällen kommt.

Nordkorea: Seltene Bilder aus dem Alltag - SPIEGEL ONLINE

www.spiegel.de › Politik › Ausland › Kim Jong Un

Amnesty International - Amnesty gegen die Todesstrafe

www.amnesty-todesstrafe.de/?id=41

Kim Jong Un wählt die Todesart: Flakfeuer für Minister, Schläge fürs ...

www.focus.de › Politik › Ausland › Nordkorea      

Nordkorea: Einmal Hölle und zurück - Ausland - FAZ

www.faz.net › Politik › Ausland   

Das doppelte Leid der Flüchtlinge aus Nordkorea - Die Welt

www.welt.de › Politik › Ausland 

Das Leben einer deutschen Entwicklungshelferin in Pyongyang    

Ortswechsel: Leben und arbeiten in Pyongyang - karriere.de

www.karriere.de/karriere/leben-und-arbeiten-in-pyongyang-7277/   

Beklemmende Filmdokumente PRO7 über Nordkorea

Galileo Spezial: Das geheime Land - Leben in Nordkorea - ProSieben

www.prosieben.de › TV › Galileo › Themen
Pestilenz2 06.05.2016, 20:55

Fehlt nur noch was von der bild xD

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TeeTier 07.05.2016, 19:17
@Pestilenz2

Da hast du recht, die Auswahl ist schon irendwie merkwürdig.

Nur leider sieht das Nordkorea-Bild in "vernünftigen" Medien auch nicht anders aus.

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NK ist so die schicklichste Diktatur auf unseren Planeten, es gibt Berichte über Konzentrationslager wo Menschen über Generationen weg gesperrt und laut Zeugenberichten sogar ermordet werden. (Sippenhaft)

Maxipiwi 06.05.2016, 20:14

Hm. Ja ich habe mal eine Biographie gelesen. Aber ich dachte, dass war nur in den 80 ern. 

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voayager 07.05.2016, 12:33
@Ifosil

ja immer schön im Kaffeesatz gelesen, das gehört zur freien Meinung auch dazu, so sieht sie eben auch aus

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Nur schrecklich ist es nicht, ich denke, es wird auch viel übertrieben und falsch dargestellt. Dass die Nordkoreaner verhungern ist übrigens die Schuld der USA, die sämtliche Handelsembargos veranlasst hat, nur weil sie auch noch diesen Fleck der Erde amerikanisieren möchten. 

Keine Handelsembargos, dann muss der kleine Fettsack (Kim) auch nicht sein eigenes Volk in Arbeitslagern stecken. 

Maxipiwi 06.05.2016, 20:15

Aber das Land sollte groß genug sein, die eigene Bevölkerung ernähren zu können. Embargo hin oder her. 

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voayager 07.05.2016, 12:35
@Maxipiwi

Nordkorea kann seine Bevölkerung ernähren, auch wenn sich das der unreflektierte tapfere Bundesbürger das nicht vorstellen kann.

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TeeTier 07.05.2016, 19:18
@voayager

Naja, bis auf die paar Millionen Hungertoten ... aber ansonsten hast du natürlich Recht!

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diese menschen sind sklaven

ärmste verhältnisse.. hungersnot, arbeitslager ohne ende

medizinische versorgung sowie fortschritte ganz bitter..

ein recht auf eigene meinung gibt es dort nicht, ein falsches wort oder der verdacht = ganze familie wird "bestraft"! = tod/arbeitslager

Maxipiwi 06.05.2016, 20:18

Irgendwie hatte ich gehofft, es gäbe auch so etwas wie Normalität in dem Land. 

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Travis55 06.05.2016, 20:27
@Maxipiwi

diese unterscheidet sich aber zum rest der welt, viele wissen nicht einmal unter welch minderwertigen umständen sie überhaupt leben

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voayager 07.05.2016, 12:36

Travis, da sieht man mal wieder an deinen gedankenbefreiten Aussagen, wohin ne bloße freie Meinung führt - zu geballten Unwissen!

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