Ist nichtehelicher Sohn eines verstorbenen Vaters erbberechtigt, wenn seine Witwe verstirbt und deren leibliche Tochter Alleinerbin sein soll?

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6 Antworten

Der Sohn hat sein Erbteil vom Vater bekommen, damit ist er Raus. Ansprüche bestehen keine, da auch keine verwandschaftliche Beziehung existiert.

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Wenn der nichteheliche Sohn nach 1948 (etwa) geboren ist ist er gegenüber dem Vater voll erbberechtigt mit den gleichen Rechten wie die Tochter.

Eine maximale Kürzung auf das Pflichtteil (halbes Erbteil) wäre unter engen Bedingungen möglich.

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Kommentar von RoHa60
13.12.2015, 09:51

es geht um das Erbe der Mutter, Vater ist bereits verstorben und nichtehel. Kind hat geerbt.

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Der Vater ist zuerst verstorben? Der Sohn hat Ansprüche aus der Erbmasse des Vaters. 

Wenn die Frau des Vaters danach verstirbt hat der Nichteheliche Sohn keine Ansprüche gegen die Frau, er ist ja nicht verwandt mit Ihr und wurde ja schon aus der Erbmasse des Vaters ausbezahlt.

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Kommentar von RoHa60
13.12.2015, 09:54

d.h. leibliche Tochter würde gem. Testament Alleinerbin sein?

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Ja. Es macht im Erbrecht keinen Unterschied, ob ein Kind ehelich oder nicht ehelich ist.

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Kommentar von peterobm
13.12.2015, 09:58

in dem Falle schon, Sohnemann hat das Erbe seitens Vaters erhalten, weitere Ansprüche existieren nicht mehr.

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du hast ja von deinem Vater geerbt als er gestorben ist. Mit der Frau deines Vaters hast Du nichts mehr zu tun.

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Man muß da unterscheiden: Mit dem Vater ist er verwandt und steht ehelichen Kindern gleich. Mit der Ehefrau des Vaters aber ist er gerade nicht verwandt.

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Kommentar von RoHa60
13.12.2015, 10:10

Sachstand sollte beim Nachlassgericht aber angegeben werden?

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