Ist nach Ablehnung einer Mieterhöhung vom Vermieter eine neue Frist einzuräumen?

2 Antworten

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Eine neue Fristsetzung ist nicht erforderlich. Will der Vermieter seine Forderung durchsetzen, muss er auf Zustimmung klagen. Dann entscheidet das Gericht. Deine Mietminderung ist kein Grund zum Widerspruch. Du minderst analog die höhere Miete zum gleichen Prozentsatz der Bruttomiete, dadurch ergibt sich ein höherer Minderungsbetrag.

genau auf den Punkt gebracht.

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Viele Mieter verschenken Geld, weil sie zu schnell Mieterhöhungen akzeptieren, die möglicherweise gar nicht berechtigt sind. Dabei besteht gar kein Grund zur Eile. Das Gesetz gewährt Mietern zwei Monate Bedenkzeit. Erst danach müssen sie entscheiden, ob sie die Mieterhöhung akzeptieren wollen. Tun sie es nicht, kann der Vermieter innerhalb von drei Monaten klagen.

Zudem hat der Mieter bei einseitigen Mieterhöhungen durch den Vermieter ein Sonderkündigungsrecht. Kündigungsfrist: Ende des Monats vor der Mieterhöhung (quasi einen Tag vor der Erhöhung). Mietende: Zwei Monate nach der Kündigung. Ein Beispiel: Kündigt der Vermieter am 20. Januar schriftlich die Mieterhöhung an, so ist die höhere Miete ab dem 1. April zahlen. Der Mieter kann dann bis zum 31. März mit Wirkung zum 31. Mai kündigen. Während der Kündigungsfrist muss der Mieter nur die bisherige Miete zahlen.

quelle internet!

Die Frage ist ja, muss der Vermieter eine erneute Frist einräumen, wenn binnen der ersten Frist widersprochen wurde.

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