Ist meine Tochter 1,5Jahre Hyperaktiv?

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25 Antworten

Das hört sich nach vielen Problemen an.Ich kenne das, mein Sohn ist ebenfalls 1 1/2 Jahre alt und vom prinziep her genauso nur kann er noch nicht alleine laufen :) kann manchmal praktisch aber auch nervig sein wenn er will,ich aber nicht... Egal der punkt ist,ich denke das unsere Kinder anfangen Grenzen zu suchen und die gebe ich meinem kurzen,ich lasse ihn viel alleine ausprobieren (natürlich schätze ich vorher ab was passieren kann) zb kann ich ihn eh nicht davon abhalten auf das sofa zu klettern,die ersten male habe ich es auch verboten bis ich gemerkt habe er kommt alleine hoch und auch wieder runter.Für mich sieht es allerdings so aus als würde er die Gefahr nicht erkennen,tut er aber doch.Vieleicht ist es bei ihr genauso und wenn nicht ,einmal hinfallen hat doch noch keinem geschadet solange du zum trösten da bist und die Situation einschätzen kannst.In dem alter brauchen Kinder eben viel aufmerksamkeit aber müssen auch lernen das sie sich alleine beschäfigen können (das kann meiner Gott sei dank) Auch musst du wissen das Kinder in dem alter sich nicht länger als 5 bis 10 Min auf eine Sache konzentrieren können.Du musst ihr zeigen das nur weil sie dich nicht sieht du trotzdem noch da bist.Mit versteck spielen geht das ganz gut. Mach deine aufgaben und wenn sie nach dir ruft zeig ihr das du da bist und dann mach weiter. Obwohl ich es auch so mache das wenn ich zb in der Küche beschäftigt bin lege ich ihm einen topf und einen holzlöffel raus,das beschäftigt ihn so lange bis ich in der Küche fertig bin und so halte ich es in jedem Raum,wenn ihm allerdings zu Langweilig wird geht er automatisch in sein Zimmer zum spielen.

Hallo, kann verstehen das du dir sehr viele Sorgen machst, zudem rate ich Dir jedoch ärztlichen Rat zu holen. Nur dadurch kann überhaupt festgestellt werden ob dein Kind Hyperaktiv ist. Habe selbst einen Fall in der Familie und weis das es leider immer von Bekannten als falsche Erziehung gedeutet wird und das es dich viel Kraft und nerven kostet. Wie du sicher weisst kann das Kind auch unterfordert sein, und sehr intelligent sein. Aber um dies herauszufinden benötigst du professionelle Hilfe. Ich wünsche Dir auf alle Fälle alles Gute für dich und dein Kind.

Hallo,

für eine ärztliche Diagnose halte ich deine Tochter zu klein. Die kann erst ab einem Alter von 5-6 Jahren sicher gestellt werden. Achte also darauf, dass dein Arzt und du nicht verfrüht deine Tochter als hyperaktiv "abstempelt". Für das weitere Erziehungsverhalten deiner/eurerseits spielt das im moment nämlich überhaupt keine Rolle.

Deine Schilderungen hören sich für mich so an, als fordere deine Tochter deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich weiß nicht, wie du es bislang gehandhabt hast, aber vielleicht solltest du mal versuchen "Spielzeiten" in deinen Tagesablauf zu integrieren. In diesen Zeiten kanst du dich dann vollkommen auf deine Tochter konzentrieren und solltest nichts nebenbei erledigen. Andersherum solltest du dann aber auch konsequent die Zeiten einhalten, in denen du deine Hausarbeit erledigst und sie sich allein beschäftigen soll. So wie du es im moment schilderst werden diese Zeitn nicht besonders lang sein. Am anfang vielleicht eine viertel stunde- das kannst du dann ja aber mit etwas geduld nach hinten ausdehnen wenn es besser läuft. So eine Strukturierung des Alltagsablaufs scheint deine Tochter zu brauchen- klare Zeiten für bestimmte Tätigkeiten. Da ist es erstmal egal, ob hyperaktiv mit Diagnose oder einfach nur aufgeweckt.

An Literatur kann ich dir nichts empfehlen, könnte mir aber Vorstellen, dass eine Elterngruppe mit Erfahrungsaustausch dir helfen könnte. Sei hier aber vorsichtig, dass du dir nicht einreden lässt, deine Tochter sei krank. Oft werden Kinder viel zu früh mit dem Stempel hyperaktiv in eine bestimmte Schubladen gedrängt, aus der sie ein Leben lang nicht mehr rauskommen und die Eltern resignieren häufig. Die Medikamente die diese Kinder dann häufig nehmen müssen haben ENORME auswirkungen auf die Gesundheit und das Wesen deiner Tochter! Daher möchte ich dir wirklich ans Herz legen: Konzentrier dich auf deine Tochter und nicht auf ein Krankheitsbild!

Ich wünsch dir und deiner Kleinen alles Gute!!!

LG Seelchen

Hallo, ich fühle mit dir. Mein Kleiner jetzt 3 Jahre war auch immer sehr fordernd und ich war oft am verzweifeln. Du musst sehr konsequent mit solchen Kindern sein d. h. du musst lernen wann das Kind wirklich nur seine Macht ausspielen will - dann mal ignorieren - ich sag dir gleich dazu, wird die ersten Wochen der Horror und Gebrülle bis zum geht nicht mehr. Meiner hat sich auch auf den Boden geworfen und sich übelst ausgelassen. Aber es wird besser. Er spiel auch jetzt nicht wirklich allein wird aber besser- aber wir haben auch viel zu spät die Konsequenz eingeführt da war er schon ca. 2 1/2. Und gib nicht auf je älter desto mehr können sie verstehen, Ich laß meinen mit den Worten: beruhig dich erst, wein dich aus, und wenn du normal mit mir redest, dann können wir darüber sprechen - aber nicht so; erst mal ausbocken. Dann geht es. Wir waren damals auch beim Kinderpsych. hatten Angst ADHS... Aber ein wichtiger Satz war: Wer muß von wem lernen wie das leben läuft. Bestimmt das Kind wo Grenzen sind oder lassen sie sich vom Kind alles sagen. Da müsst ihr durch und eure Kleine auch - auch mit Tränen. Wenn sie tobt zu einem Platz manövrieren wo sie sich nicht verletzten kann - notfalls in einen Laufstall und daneben sitzen bleiben (lesen) bis sie runtergefahren ist (Tip vom Kinderpsychologen). Drück die Daumen das kein ADHS Gruß Nina

hmm das könnte schon sein das da eine gewisse art der hyperaktivität ist mein paten kind ist es ja auch und hatte sich auch so verhalten bei ihm haben sie es nach 3 jahren feststellen können und vorher haben sie es noch nicht erkennen können. jetzt muss er tabletten nehmen und das regelmäßig. wie wer es mal wenn man mit dem kind zum arzt geht und es mal durch checken zu lassen. ich denke mal an deiner erziehung liegt es nicht kinder brauche beschäftigung das ist klar aber wenn es wirklich so ist wie du es schreibst dan ist es wirklich schwer.

Flo hat ganz recht,Kinder sind im eigentlichen Sinne unferitg und sie sind auf uns Eltern angewiesen. Sie müssen lernen dass sie auch alleine spielen können und nicht die ganze Zeit jemanden um sich haben. Das fördert nicht nur Kreativität sonder auch Selbstständigkeit. Konsequent mußt du sein,weil ein Kind auch akzeptieren muß dass die Mutter auch andere Aufgaben hat.Es ist sicher nicht leicht dass Kind auch mal schreien zu lassen,aber es muß auch sein,so akzepiert dich dass Kind als Erzieherperson.Es ist nicht richtig immer nachzugeben und vom Kind den Willen aufgezwungen zu bekommen.Du bist die Mutter und du setzt die Grenzen! Dasmuß dass Kind allerding erst lernen und deshalb find ich das was Flo geschrieben hat richtig.Trotzdessen solltest duRücksprache mit dem Arzt halten und dich beraten lassen.Es gibt auch die Möglichkeit,wenn das Kind älter ist,dass es therapeutische Hilfe bekommt,was dann in den Bereich der Ergotherapei fällt. Aber versuch erstmal konsequenter zu sein und dass Kind auch mal auf sich Selbst einzulassen.Das Kind kommt von ganz allein,wenn es merkt dass du konsequent bleibst. Es muß lernen für sein Verhalten auch mal ne Strafe zu bekommen. Es sag es auch gern nochmal,dass wird nicht leicht,es werden einige nervenaufreibende Stunden auf dich zukommen,aber es lohnt sich.

Hallo Claudia, ADS oder ADHS sind sehr oft nicht richtig diagnostiziert und in dem Alter Deiner Tochter ist es überhaupt nicht festzustellen.Auch ich sehe ein ganz normales kleines Mädchen, dass sich die Welt erobern möchte. Kinder in dem Alter bis hin zur Grundschule können die Gefahren überhaupt nicht einschätzen. Sie lernen über das Spiel und über die Erfahrung. Du kannst Dein Kind nicht vor jeder Schramme oder Beule schützen - das ist unmöglich. Ich denke, dass Du alles besonders perfekt machen möchtest und das ist ein Anspruch, den viele Mütter an sich stellen, der aber nicht erfüllbar ist. Schraube einen Gang zurück und setze Grenzen. Das was flo geschrieben hat ist sehr gut - beherzige es - sei konsequenter und lass Dein Töchterchen auch mal schreien. Ich glaube sobald sie weint, kommt das schlechte Gewissen und Du tust, was sie will. Genau das ist nicht richtig. Setze Dich durch und lass sie auch mal weinen oder trampeln. Es ist für dieses Alter völlig normal - sie ist in der ersten Trotzphase und wenn Du jetzt verlierst, verlierst Du auch weiterhin. LG

Hallo Claudia! Bin etwas vom Fach und von daher sehr vorsichtig mit dem Begrff ADS oder ADHS! Meiner Meinung und Erfahrung nach läßt sich AD(H)S in so jungen Jahren noch nicht mit Sicherheit diagnostizieren, viele Kinder sind einfach aktiver als andere ( bei meinem eigenen hatte ich auch jahrelang Angst, aber es war alles i. O. ). So wie Du das Verhalten beschreibst klingt es für mich eher nach einer erzieherischen Auffälligkeit. Ich will Dich jetzt nicht als Mutter harabstufen, aber ich denke dass das Problem hausgemacht ist! Du musst unbedingt versuchen konsequenter zu sein und Dir von Deinem Kind nicht auf der Nase herumtanzen zu lassen. Du bist der Chef und niemand anderer. Wenn Du Deine Hausarbeit erledigen musst, dann ist das so. Du solltest es aber nicht den ganzen Tag vorschieben, aber das machst Du ja sicherlich auch nicht!! Vielleicht kannst Du sie auch in die ein oder andere Arbeit miteinbeziehen ( Z.B. Klammern geben beim Wäsche aufhängen ... ), oder aber Du richtest Ihr ein Fach in der Küche mit ein, wo sie mit Küchenutensilien spielen darf. Wenn Sie Dich aber dennoch nicht arbeiten läßt musst Du konsequent sein und Dir eine durchsetzbare Strafe überlegen ( z.B. muss sie dann in ihr Zimmer ). Du wiorst sehen, nach ein paar anstrengenden Tagen hat sie verstanden, dass nicht alles geht, was sie will! LG flo

Ich finde eine Strafe muss in diesem Alter überhaupt nicht sein. Das mit dem in die Arbeit einbeziehen, ist eine wirksame Alternative, so fühlt sich die Kleine ernst genommen!

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flo75:super antwort

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Erstmal ein Frage, ist es dein 1. Kind? Ich selbst hab 2 Kinder und wenn ich jetzt zurückblicke, kann ich dir nur mitteilen, daß ich, als sie in diesem Alter waren, auch keine ruhige Minute hatte. Ich denke, es ist völlig normal für dieses Alter. Sie müssen jetzt lernen und erforschen und deine Aufgabe ist es, aufzupassen, daß ihnen dabei nix passiert. Aus diesem Grund würde ich deine Tochter auch nicht mit 1 1/2 Jhren alleine im Garten lassen wollen. Interpretiere in diesem Alter noch nicht so viel hinein, es ist ein kleines Kind, welches die Welt kennenlernen möchte ;-). Achso, und wenn sie nicht bei anderen bleiben will, sondern nur bei euch, das nennt man in diesem Alter Fremdelphase... Ist normal, das machen viele Kinder in dem Alter!

Deine Maus ist ja erst 1,5 ! Manches ist ganz normale Entwicklung, es gehört dazu, das sie ständig ihre Grenzen austestet. Ein Stück weit muß man auch froh sein, wenn das Kind sehr lebhaft und neugierig ist und nicht krank! Ich weiß, das ist oft sehr schwer so zu denken, wenn einem die lieben Kleinen grad wieder auf die Palme bringen! Wenn ihr hyperaktiv seid, bzw. auch nur du oder der Kindsvater besteht ein 30% höheres Risiko, das eure Kleine behaftet ist. Bei Mädels auch oft schwerer diagnostizierbar, da sie ben öfter die Träumervariante haben und nicht so auffallen, wie ein ADHS behafteter Junge! ZTum Austesten ist die Maus noch viel zu klein, das geht frühestens mit 4 Jahren! Hab trotz allem ganz viel Geduld, wie gesagt freu dich auch darüber das sie so lebhaft ist, gib ihr viel Liebe ubd deine Zeit- die Kleine ist viel zu schnell groß - und das fällt uns oft zu spät auf, und vor allem seid beide, du und dein Partner konsequent - das ist ganz wichtig, und wie von einigen auch schon erwähnt wurde, versuche Struktur zu bieten. Ich wünsche dir viel Erfolg und ganz viel Freude an und mit deiner Maus! lg

Hallo, ich habe auch eine Tochter im Alter von 2 Jahren und das gleiche Problem, obwohl sind einen festen Tagesablauf hat. Ich weiß nur das mein Arzt immer sagt, dass es normal sei und sich das mit dem Alter gibt. Meine Schwester war auch hyperaktiv,und meine Eltern sind dann immer zu so nem Arzt gegangen und sie durfte kein richtigen Zucker essen, Süßigkeiten oder ähnlich, was "aufputscht". Warte einfach noch ein bisschen ab, das legt sich bestimmt! Ich glaube da auch immer dran....

Hallo Claudia, ich sehe mich auch sehr in der Beschreibung deiner Situation. Mit meinem ersten Kind war das genauso schwierig. Meinem Empfinden nach gibt es zwei Aspekte. Einmal den inneren, mit unserem eigenen Verhalten - das ist oft unsere Unfähigkeit, angemessen Grenzen zu setzen und die echten Bedürfnisse der Kinder zu erkennen und sie nicht mit Erstzbedürfnissen zu verwechseln - und damit eine kingerechtere, entstpanntere Umgebung zu schaffen. Da haben mir Rebeca Wilds Bücher sehr geholfen ("Erziehung zum Sein", "Freiheit und Grenzen - Liebe und Respekt"...) auch die Arbeit von Emmi Pikler ist da sehr hilfreich - vielleicht stöberst mal im Internet. Da gibt es mittlerweile Leute, die Eltern zuhause in dieser Arbeit unterstützen. Wo wohnst du denn, wenn ich fragen darf? Dann gibt es aber auch eine andere Seite, die auch ich selber anfangs nicht angemessen einordnen konnte - und das sind Einflüsse von aussen wie z. B. Impfungen. Impfstoffe enthalten z.B. bis zu 180 Zusatzstoffe, das meiste davon sind Nervengifte wie Quecksilber, Aluminium... Die Nervenbahnen von Säuglingen und Kleinskindern sind noch nicht myelinisiert - das heißt mit einer Schutzschicht umhüllt. Die Einflüsse solcher Nervengifte bei so kleinen Kindern sind also viel massiver als bei älteren Menschen - und können sehr oft Verhaltensstörungen hervorrufen, weil das Nervensystem in Mitleidenschaft gezogen wird. Eine gute Website zum informieren ist: http://aegis.ch/neu/index.htm

Wenn ich über meine eigene Situation vor Jahren nachdenke, dann komme ich zu dem Schluss, dass ich mir damals hätte viel mehr Unterstützung holen sollen, weil ich alleine damit überfordert war und das ganze dann spiralartig immer massiver wird. Mit Unterstützung meine ich Menschen, die verinnerlicht haben, was ein wirklich respektvoller Umgang mit Kindern und Erwachsenen eigentlich bedeutet und mir ganz konkret für meine Umgebung Rat geben können. Wir selber drehen uns allzuoft im Kreis und können uns nicht sehr gut von außen betrachten.

also, ADS oder ADHS kann man erst so ca. ab den 3 lebensjahr feststellen.Habe das gleiche problem mit meinem sohn nur das ich es mitlerweile gut im griff bekommen habe nur ab und an mal wird es stressig.Versuch mal koniquenter zu sein und nicht gleich zu ihr zu gehen wenn sie weint und versuch sie mal dazu zu begeistern mal alleine was zu machen, wie Puzzel oder malen etc. Mir hat man gesagt, sobald meiner in den kndergarten geht wird er ruhiger weil er andere kinder noch zum spielen hat...ich bin mal gespannt. nimm die 1-2 std zeit für deine Tochter und gehe raus mit ihr und lass sie sich mal richtig aus toben, vll. hilft es.

LG, Mia

Liebe Claudia! Ich kann Dich sehr gut verstehen. Wir sind eine Familie mit 3 Kindern, inzwischen 12,8 und 6 Jahre. Ich musste immer sehr kreativ sein, um meine Kinder zu beschäftigen. Unsere 2. hat z.B. immer Teepackungen gestapelt, während ich kochen musste oder ich habe ihr irgendwelche Kochlöffel gegeben und sie durfte in einem Kochtopf rühren...Unsere 3. hat schon mit 2 gern mit der Schere (zuerst Plastikschere dann Kinderschere) geschnitten und war so hervorragend beschäftigt bei mir in der Küche. Diese Zeit ist sehr anstrengend und herausfordernd, aber es geht auch vorbei. Ich wünsche Dir viel Gelassenheit und Erfinderreichtum in der Kreativität, um Deinem Kind viel zum Lernen zu bieten.LG Andrea

Ich kann verstehen, dass Du Dir Sorgen machst, denn bei der hyperkinetischen Störung gibt es eine genetische Komponente. Deine Tochter ist aber noch viel zu klein, um eine solche Diagnose zu stellen. Stelle Sie regelmäßig beim Kinderarzt vor, der kann das beurteilen. Und ich würde Dir und Deinem Partner ein Elterntraining empfehlen, das gibt Euch Sicherheit für Euer Erziehungsverhalten und ihr lernt, konsequent zu sein.

Ich kann mich meinen Vorrednern weitgehendst anschließen. Ich denke das Verhalten des Kindes ist ziemlich normal. Ein Besuch beim Kinderarzt ist aber kein Fehler, um eine Erkrankung auszuschließen. Gute Tipps für Eltern in solch nervigen Zeiten (unser Junior ist grad 15 Monate) können auch Erziehungsberatungsstellen geben, die es in jeder größeren Stadt gibt. Die Erziehungsberatungsstellen sind in der Regel kostenlos und haben nix mit dem Jugendamt zu tun.

Das Erziehungsverhalten, das Mali74 nannte, ist äußerst wichtig. Deine Tochter braucht ganz viel Struktur, einen möglichst gleichen Tagesablauf, also immer zu ganz bestimmten Zeiten die Mahlzeiten, aufstehen, schlafen gehen etc.

Das, was uns vielleicht eher abschreckt, wegen der Gleichartigkeit, ist für deine Tochter genau das, was sie braucht. Vorhersehenbare Abläufe, Tagesereignisse, auf die sie sich verlassen kann. Dazu gehört auch die Konsequenz der Eltern, die nicht eben Ja und dann wieder Nein zu einer Sache sagen usw. Hier liegt der Schlüssel für die Haltlosigkeit deiner Tochter. Lass mal die Definition einer Krankheit aus dem Spiel. Ihr könnt ne Menge erreichen...

Ich kann mich meinen beiden Vorgängern nur anschliessen. Konsequenz zeigen, aber auch auf sie eingehen. Mach einfach Deine Hausarbeit wenn sie schläft. Mit 1 1/2 kann sich ein Kind noch nicht so lange alleine beschäftigen und auch nicht verstehen, dass Du jetzt Deine Hausarbeit erledigen musst. Beobachte einfach mal Dein Verhalten, bist Du selbst schnell gereizt oder nervös, das überträgt sich auf Dein Kind. Ich habe eine Enkeltochter, sie ist auch 1 1/2 und bei den Eltern eher hippelig, aber bei mir ist sie immer ganz ruhig, weil ich ihr in Ruhe gegenüber trete. Nimm Deine Tochter vor allen Dingen ernst.

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Mit 1,5 Jahren kann man nicht sagen, ob ein Kind Hyperaktiv ist oder nicht. Es gibt Kinder in dem Alter , die sind besonders "zaplig" und "unternehmenslustig", dadurch logischerweise auch riesikovoller , das hat aber nicht gleich was mit hyperaktivität zu tun. Sie ist doch erst 1,5 Jahre alt.Typisches "..ich kann nicht allein sein..."-alter, übrigens!!! Wenn in deiner Familie solche Fälle gehäuft aufgetreten sind, dann kann man das rechtzeitig beobachten. Aber selbst ein Arzt, würde sich da jetzt noch nicht festlegen. Wenn Bekannte oder Verwandte der Meinung sind das dein Kind verzogen wäre, dann laß sie reden.Du liebst dein Kind, lass es an dich abprallen! So eine Meinung ist dumm!!! sorry, ist aber so! Sage den "netten" Leuten mal, das dein Kind erst 1,5 Jahre auf der Welt ist und das recht hat zu toben und zu nerven. ES IST EIN KIND!! Kinder die brav still sitzen und keinen Wort sagen bzw. auf s' Wort gehorchen..... DAS SIND VERZOGENE .... VERBOGENE KINDER !!! Lass das Thema Hyperaktiv nicht außer acht, aber steigere dich nicht hinein. Sehr agile Kinder werden gerne als hyperaktiv u.s.w. eingestuft....sogar Ärtze sind oft zu schnell dabei, dem Kind einen Stempel aufzudrücken. Lieben Gruß aus Berlin

Hyperaktivität ist keine Krankheit gegen die es Medizin gibt, sondern die Reaktion eines Kindes auf seine Umgebung. Wenn ich Deine Schilderung ohne Punkt und Komma lese, werde ich das Gefühl nicht los, dass du selber auch nicht ausgeglichen bist. Kinder brauchen Grenzen, Sicherheit und einen Ruhepol, und das kannst nur du sein. Durch ihr Rennen und Turnen fordert sie deine ständige Gegenwart, und du hast Angst, ihr Grenzen aufzuzeigen. Also weitet sie das immer weiter aus. - Auch wenn es hart klingt: Lass sie doch mal vom Stuhl fallen (die Situation musst du vorher natürlich einschätzen können). Und lass sie doch mal schreien, wenn du sie nicht auf den Arm nimmst. Das bedeutet sicher einige Wochen Terror, aber wenn du es nicht machst, dann sind es Jahre von Terror. Zeig ihr Grenzen, und drohe nichts an, was du nicht wirklich machen willst. Erziehung hat was mit Glaubwürdigkeit zu tun, und auch mit Liebe.

Für mich klingt Deine Schilderung nach einer aufgeweckten 1,5 Jahren alten Tochter und einer Mutter, die, nichts für ungut, kaum Schritt halten kann :o)....Falls du SEHR unsicher bist, würde ich mit dem Kindrarzt sprechen, aber zB. Gefahrenbewußtsein geht Kindern in dem Alter nun mal größtenteils ab; "für "verzogen" ist es mit 1,5 Jahre noch etwas zu bald, aber die Grundlagen werden JETZT dafür gelegt!

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