Ist meine Riesterberechnung in Ordnung oder übersehe ich etwas?

5 Antworten

ich verstehe die Pessimisten nicht, die das Riestern schlecht reden.

Auf Riester wird seit Jahren grundsätzlich eingedroschen. Ich hatte vorgestern so ein Pärchen, die hatten diverse Reportagen und den Herrn Pispers gesehen. Ich hab dann einfach mal die Vorwürfe mitgenommen und vorhin habe ich Ihnen gezeigt, dass alle Aussagen mit Kosten und Zulagen und 85/95 etc. zumindest in Ihrem Beispiel (und auch in vielen anderen) totaler Hüttenkäse sind. Die waren überrascht... Riester passt nach wie vor nicht auf jeden Kunden, genau wie jedes andere Produkt auch. Aber es wird viel schlechter geredet, als es ist !

Hallo algu007,

Sie haben Recht, neben den staatlichen Zulagen muss man bei der Bewertung der Riester-Rente auch die zusätzlichen Steuervorteile berücksichtigen.

Nicht zuletzt ist auch zu beachten, dass die Riester-Rente nachgelagert im Rentenbezug voll versteuert wird. Dabei gilt der individuelle Steuersatz zu Rentenbeginn.

Es gibt nicht viele Gelegenheiten, bei denen man vom Staat finanzielle Förderung für Altersvorsorge erhält. Die Riester-Rente ist jedoch eine. Auch die Testergebnisse vom Verbraucher-Magazin „Guter Rat“ (12/2014) sprechen dafür, diese Förderung zu nutzen.

Viele Grüße

Michael Greifenberg, CosmosDirekt

Seit etwa 10 Jahren riestere ich. Trotz aller Unkenrufe. Vor einigen Jahren übertrug ich allerdings das eingezahlte Guthaben auf ein anderes fondsgebundenes Sparen bei Moneymaxx.

Was rechtlich nichts anderes ist als ein Neuabschluss.

ich verstehe die Pessimisten nicht, die das Riestern schlecht reden.

Wenn man die Steuerthematik in die Renditerechnung einbezieht muss man immer beide Seiten betrachten. Die Beitragsphase, in welcher die Beiträge bis zum Höchstbetrag von 2.100,- € p.a. steuerfrei gestellt werden; aber auf der anderen Seite auch die Leistungsphase. Die Rente ist zu 100% dem steuerpflichtigen Einkommen hinzuzurechnen, was natürlich zu einer Erhöhung in der Steuerprogression führen wird.

Als Argument wird auch immer angeführt man müsse 85 und älter werden damit man seine eingezahlten Beiträge wieder raus hat. Auch dies kann ich pauschal nicht unterschreiben, besonders nicht bei fondsgebundenen Anlagen und unter Berücksichtigung der Inflation.

Frage zur betrieblichen Altersvorsorge / Direktversicherung

Hallo, ich habe beim HDI eine fondsgebundene Rentenversicherung als betriebliche Direktversicherung abgeschlossen und dabei dem Vetreter mehrmals daraufhingewiesen, dass ich momentan maximal 20 Euro im Monat zahlen möchte. Jetzt überweise ich monatlich 20 Euro und auf meiner Gehaltsabrechnung steht folgendes:

26,59 Euro Altersvorsorge Zusatzleistung (Lohnart 920) - 95,71 Euro Kürzung aus Altersvorsorge (Lohnart 925) 95,71 Altersvorsorge Barlohnumwandlung (Lohnart 926)

Für mich sieht das so aus als ob mir vom Lohn direkt monatlich 95,71 Euro abgezogen werden, ich zahle also monatlich 20 Euro (eigene Überweisung) + 26,59 Euro (Arbeitgeberzulage) + 95,71 Euro= 142,30 Euro Richtig? Oder sind das tatsächlich so wie mir der Versicherungsvertreter das verkauft hat 95,71 Euro Zulagen zu meiner Rentenversicherung die mir NICHT vom Lohn einbehalten werden, also Zusatzleistungen von Arbeitgeber oder Staat?

...zur Frage

Wo trage ich in meiner Steuererklärung die Beiträge zur privaten Rentenversicherung ein?

Hallo zusammen!

Ich bin mit meiner ersten eigenen Steuererklärung fast durch - nur ein Punkt fehlt mir noch. Und zwar habe ich bei der Debeka eine private Zusatz-Rentenversicherung abgeschlossen. In diese zahle ich monatlich etwa 78 Euro - in 2012 also insgesamt 936 Euro.

Nun frage ich mich: Wo muss ich das eintragen? In der Anlage AV (falls ja: wie fülle ich diese aus?) oder in der Anlage Vorsorgeaufwand (wo ich bereits Unfall- und Haftpflichtversicherung eingetragen habe).

Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?