Ist meine Mutter Aloholkrank. wenn ja, was kann ich tun?

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8 Antworten

Deine Beschreibung deutet zumindest darauf hin....was DU tun kannst:  informiere Dich erstmal bei kompetenten Stellen (Hausarzt, Anonyme Alkoholiker, Blaues Kreuz, auch Jugendamt, evtl. Telefonseelsorge). Du findest die div. Telefonnummern im Internet und diese Stellen geben Dir kostenfrei, anonym und wertefrei Auskunft auf Deine Fragen. Sprich dort Deine Sorgen an und hole Dir Hilfe.  Du kannst auch Deine Mutter darauf ansprechen in der Art etwa: Ich mache mir Sorgen um Dich, ich glaube Du trinkst zu viel - mal sehen wie sie darauf reagiert. Sollte tatsächlich schon ein Problem bestehen, braucht Sie Hilfe - die erste Anlaufstelle ist hier wiederum der Hausarzt;

Alles Gute ! 

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Kommentar von LoveRap1998
01.11.2015, 21:37

danke, ja ich habe sie schon mal vorsichtig darauf angesprochen und dann hatte sie mir den vogel gezeigt und richtig terror gemacht

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Aufgrund Deiner weiteren Antworten glaube ich auch, das hier bereits ein Problem vorliegt....Liebling Hin- oder Her-   Hol Dir HILFE !!  Alleine kriegst Du das nicht hin - UND:  DAS IST NICHT DEINE AUFGABE ,  Hey, Du bist erst 17 !!! Sucht betrifft die ganze Familie. Eine sehr gute Anlaufstelle sind tatsächlich die Anonymen Alkoholiker und deren Angehörigen-Gruppen. Ein vertrautes Gespräch hilft oft enorm weiter. Alkoholismus ist eine Krankheit  die leider nur allzu oft mit viel Leid, Hilflosigkeit, Scham etc. der Kinder/Angehörigen einher geht - aber es ist eine KRANKHEIT, gegen die der Betroffene sehr wohl etwas tun kann. Spätestens wenn Deine Mutter merkt, das Du Dich anders verhältst , wird sie zumindest aufmerksam werden und dieses "Wissen wie" bekommst Du bei Beratungsstellen. Du bist nicht Alleine!   Alles Gute!

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normal ist es ganz bestimmt nicht u. nach deiner Beschreibung liegt eine Abhängigkeit vor!

du kannst mit ihr reden u. sie zu einer Sucht Beratung begleiten, das muß sie aber wollen!

Kannst auch alleine hin gehen, bzw. in eine Selbsthilfe Gruppe für Angehörige.

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Überreden hilft nicht. Eine Therapie muss sie selbst wollen. Dazu müsste sie aber erstmal ihr Problem als solches akzeptieren.

Oft kommt die Einsicht erst nach starker Verelendung oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder durch ein Schockerlebnis.

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Kommentar von LoveRap1998
01.11.2015, 21:17

Einsehen tut sie es aber sie macht nichts dageen. Ich kann doch nicht zusehen wie sie sich kaputt macht. Mein Vater sagt ich bin ihr 'liebling' also muss ich versuchen mit ihr zu reden. ich bin erst 17 und weiss nicht wie ich damit umgehen soll

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Wenn deine Mutter anhaltend und seit längerem Alkohol trinkt ist sie vermutlich alkohlkrank (Alkoholikerin/ Trinkerin). Eine solche Person ist nach Alkohl süchtig, gutes Zureden (bin selbst Raucher) hilft da gar nicht.

Also du brauchst einen starken Bündnisgenossen aus der Verwandtschaft oder dem Freundeskreis deiner Mutter, mit dieser Person muss die Sache besprochen werden.

Im zweiten Schritt muss deine Mutter vor Euch gestehen, dass sie alkoholabhängig ist, glaubt sie das nicht oder weigert sie sich macht sie nie einen Entzug- lieber säuft sie sich zu Tode (und das gilt es ja zu verhindern).

Weiss deine Mutter (per Geständnis) (da kann man ihr ja gut zu reden - gilt ja als Krankheit) dass sie krank ist, und kann sie davon überzeugt werden, dass sie einen Entzug (in Klinik) machen muss (weil sie sich sonst schwer schädigt), braucht sie jemanden der mit ihr dort hingeht (damit sie nicht aus Schwäche zu Hause bleibt).

Dann muss sie die Therapie durchziehen (trocken bleiben).

Mir fällts gerade wie Schuppen von den Augen, es gibt doch Kreise von anoymen Alkoholikern, da gibt es bestimmt in örtlicher Nähe von dir Betroffene, die das alles für sich schon mal durchgezogen haben - und sich gegenseitig

in Ihrem Trockensein stützen ! - die werden dir sicherlich gern helfen wollen, außerdem können die noch besser als ich mit meiner Ferndiagnose sagen wie es um die Alkoholsucht deiner Mutter steht (google also bitte im Netz die Kontaktnummern - aber machs so, dass deine Mutter keinen Wind von der Sache kriegt - sie soll keine Widerstände aufbauen - in der Geschichte um Alkoholismus gibt es nur zwei Wege - entweder untergehen (mit Leberinsuffizienz / Fettleber/ Leberzirrhose) oder mit Entzug weiterleben.

Schon viele haben gesagt, dass die Probleme nicht auf dem Grunde des Alkoholglases gelöst werden können, das Problem deiner Mutter ist auch nicht primär der Alkohol, der Alkohol ist Folge / schlechte Lösung für Sachen mit denen man nicht fertig wird.


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Kommentar von LoveRap1998
01.11.2015, 21:36

vielen dank

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Du kannst deiner Mutter nur helfen, wenn sie es zuläßt!

Alkoholiker gestehen sich ihre Krankheit nicht ein und wenn deine Mutter dir sagt..sie ist es nicht, stehst du auf verlassenem Posten und wirst ihr nicht helfen können.

Ein Versuch sollte es dir allerdings wert sein..ob du Erfolg haben wirst..ich bezweifele es leider, denn dazu trinkt sie wohl schon viel zu lange.

Alles Gute und ich drück dir die Daumen, daß du etwas erreichen wirst.

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hört sich schon an als das sie alk krank sit.

deine mutter sollte mal diese seiten lesen,

wird sie aber wohl nicht machen wie viele alkis

https://www.anonyme-alkoholiker.de/

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