Ist meine Logik hinsichtlich der von mir angenommenen Sinnlosigkeit von einer ethisch begründeten veganen oder vegetarischen Ernährungsweise korrekt?

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Das Ergebnis basiert auf 10 Abstimmungen

Nein, totaler Quatsch. Da sind grobe Logikfehler! 60%
Weder noch! 20%
Ja, es ist richtig: Fleischverzicht ist im jetzigen Zustand sinnlos. 20%

20 Antworten

Nein, totaler Quatsch. Da sind grobe Logikfehler!

Ich würde sagen, da befindet sich ein logischer Fehler in der Argumentation: ein Tier das nicht geboren wird kann hier nicht aus der Gleichung rausgenommen werden. Das absolute Leid verringert sich sehrwohl. Das ungeborene Tier weiß es nicht, aber wenn das Leben tatsächlich nur leidvoll wäre, muss man es mitzählen.

Dennoch halte ich persönlich es nicht für zielführend zu wollen, dass alle vegan leben und stimme dir zu, dass Tötung und Schlachtmethode ausschlaggebender sind. Aber halt nicht aus der Begründung. Würden alle Menschen, denen Tiere am Herzen liegen vegan sein, blieben noch immer Unmengen übrig, denen das egal ist. Die kaufen dann aus Massentierhaltung und niemand bleibt übrig, der den Markt beeinflusst in Richtung bessere Tierhaltung. Und nein, damit behaupte ich nicht, dass bei Bio alles rosig wäre. Den langfristigsten Effekt hätte man wohl indem man auf gute Tierhaltung wertlegt, im Idealfall vom Bauern, den man kennt und so dem Markt signalisiert, dass hier Aufholbedarf herrscht. Erst wenn eine gute Tierhaltung Standard ist, ist es meiner Meinung nach global ethisch sinnvoll, vegan zu leben, da sonst (in der Fantasie, dass alle, denen hier etwas dran liegt, vegan werden) es genau zu dieser Spaltung käme. 

Veganer reduzieren Tierleid, Menschen die auf ordentliche Haltungsbedingungen schauen aber auch. Außerdem muss immer geschaur werden, ob die veganen "Ersatzprodukte" dann tatsächlich moralischer sind. Raubbau fallen beispielsweise enorm viele Tiere zu Opfer. Viele Veganer wie Mischköstler sind sich dem nicht bewusst und kaufen fröhlich weiter.

Gleichzeitig würde ich den ethischen Sinn einer Befreiungsaktion anzweifeln. Den befreiten Tieren folgen ja weiterhin neue, die dann ebenso leiden. Weiters müssen die Rahmenbedingungen bekannt sein. Hat das Tier einen Endplatz, bevor an die Befreiung gedacht wird? Sonst bleibt ja am Ende nur doch nichts anderes übrig, als es zu töten.

Den Sinn einer veganen Ernährung für die Gesundheit lasse ich bewusst vorweg.

In der Sportmedizin (s. auch Dr. Moosburger, ein bekannter Sportarzt und Internist aus Österreich - ) gilt Veganismus als eine sogenannte "nicht zweckmäßige Mangeldiät".

Fakt ist einfach der, dass der menschliche Körper als Allesfresser dafür nicht
ausgerichtet ist und aufgrund dessen zwangsweise fehlende Vitamine (B12)
und auch Spurenelemente wie Zink und Eisen in Tabletten oder Kapselform
supplementieren muss, um langfristig keinen Mangel zu leiden. Es ist
dabei auch trügerisch, auf Veganer zu hören, die bereits seit fünf
Jahren ohne Supplementierung auskämen und denen es dennoch gut ginge.
Das mag auch in einzelnen Fällen so sein, denn der Körper speichert
Vitamin B12 bis zu zehn Jahre lang. Ist das Depot aber leer, drohen
irreversible Folgeschädigungen. - Also auch dann, wenn du danach jeden
Tag ein Steak ist - .

Auch das oft fälschlich angebrachte Argument, dass der Mensch aufgrund seiner Zahnstruktur ein Pflanzenfresser sei, ist Humbug. Der kleinere Kiefer des Menschen ist vielmehr dem Umstand zu verdanken, dass er gelernt hat, über einen Zeitraum von mehr als 200.000 Jahren durch die Nutzung des Feuers - und damit des Kochens - Nahrung zuzubereiten und tierische Proteine bereits "im Kochtopf vorzuverdauen". Und damit wurde auch im Schädelknochen mehr Platz für 's Gehirn, das durch die Nutzung tierischer Proteine inzwischen dreimal so groß ist wie das des Frühmenschen.

Zum vielbemühten "Tierleid":

Ein Beispiel für den absoluten Supergau des
Tierleids ist ein veganes Produkt: Frühstücks-Müsli mit
frischem Apfel. Warum das so ist?

Einfach: Fängt bei der Getreideernte an: Rehkitze und Hasenjungen
bewegen sich instinktiv keinen Zentimeter im Feld vom Fleck und warten dort auf das Muttertier. Die fallen direkt mal in großer Zahl dem Mähdrescher zum
Opfer. Dann geht' s weiter:

In den Getreidesilos müssen die Vorräte gegen Schädlinge geschützt
werden, logisch! Das heißt namentlich auch gegen Ratten. Ratten sind
überaus schlaue Viecher, damit braucht man ein langsam wirkendes Gift,
damit die Tiere den Zusammenhang zwischen Köder und Wirkung nicht
erkennen. Sie krepieren dann über 4 bis 5 Tage.

Zuletzt der Apfel: In den Apfelplantagen muss das Wurzelwerk der Bäume gegen Schermäuse geschützt werden, die dann regelmäßig vergast werden müssen.

Fazit: Jedes Steak vom Grill hat weniger Tierleid verursacht als dieses Frühstücks-Müsli.

Veganismus ist vielmehr eine  Ernährungsmarotte einiger
Großstädter, die den Bezug zur Natur (auch der des Menschen) inzwischen
verloren haben. In den ländlichen Gebieten gibt es so gut wie keinen
Veganismus.

Es geht hier um eine Bewertung der logischen moralischen Argumentation, also klammer ich den ersten Teil mal konplett aus und beziehe mich nur auf das Tierleid. 

1. Könnte man durch zb Felder absuchen verhindern, dass viele (nicht alle) Tiere überleben.

2. Müsste man nach deiner Argumentation davon ausgehen, dass Fleischesser kein Getreide, Obst, etc essen.

Wenn man nach dem Utilitarismus geht, wäre der Mensch verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen um das Leid so weit wie möglich zu verringern -> hohe Dichte an Tierleid in der Fleischindustrie + reduzierbares Lebensmittel -> zumindest die Fleischreduktion wäre ethisch angebracht. Dazu kommen Leistungszucht etc. die bei Wildtieren kein Thema sind. 

Das heißt nicht, dass ich mich für einen flächendeckenden Veganismus einsetze.

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@Ansatisfied

Es geht mir vor allen Dingen darum, aufzuzeigen, dass die Dinge nicht ganz so einfach liegen, wie manche das gerne - aus ideoligischen Gründen - sehen möchten, daher mein Beispiel mit dem Müsli.

Nochmals zur Tierhaltung: In den meisten niederrheinischen Viehställen, die ich hier vor Ort regelmäßig zu sehen bekomme (ich betreue beruflich auch Landwirte), ist es in der Regel sauberer als in manch einem Obdachlosenheim. Die Kühe sind fast ganztags auf der Weide und grasen gemütlich vor sich hin; werden sie krank, kommt der Tierarzt. Natürlich gibt es dann und wann auch "schwarze Schafe" wie in jedem Beruf, die ihre Tiere mies behandeln. Das gilt aber nicht für die Gesamtheit der Landwirte, denn je gesünder das Vieh, desto besser geht es dem Betrieb.

Die freie Wildbahn ist da oft viel weniger romantisch als ihr Ruf. Da gibt es Fraßfeinde oder Parasiten, und am Ende sieht es nicht wirklich aus wie in einem Walt-Disney-Film. Das "Tierleid" ist in der freien Natur oft um Längen größer. Man kann es aber nicht verhindern, man kann auch nicht vermeiden, dass in den Getreidesilos Ratten vergiftet werden müssen. Man sollte nur wissen, dass die Dinge sind wie sie sind.

Und natürlich kann man vor der Aberntung großer Felder durch abschreiten vereinzelte Jungtiere auffinden und in Sicherheit bringen. Die muss man dann aber von Hand aufziehen, denn die Elterntiere geben sie dann  als "verloren". Eine solche Aktion wurde in meiner Region kürzlich initiiert. Es wurden Rentner und Leute mit etwas Freizeit gesucht, die gerne spazieren gehen. Die Aktion ging aus vom - jawohl - Landesjagdverband (!), der ja so gerne von Veganisten als "Mörder" beschimpft wird. Aber die Jäger aus dem Verband labern nicht - die machen !         

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@Petekramer

Es geht aber auch um verhinderbares Leid. Die Natur ist kein Disneyfilm. Daran kann man aber nichts ändern.

Soviel noch dazu: Ich finde es nicht ok zb Jäger als Mörder zu beschimpfen usw. Aber hier geht es eben rein um die logische Argumentation auf moralischer Ebene und da ist der Gedankengang des Fragestellers halt nicht haltbar :)

Allgemein denke ich sehen wir die Sache recht ähnlich - also ich mag dir inhaltlich nicht widersprechen.

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Ja, es ist richtig: Fleischverzicht ist im jetzigen Zustand sinnlos.

Deine Argumentation ist so an sich stimmig. Zumindest kann ich um 1:48 Nachts keine Logiklücken darin erkennen.

Erschwerend kommt hinzu dass bei einer globalen fleischlosen Ernährung unzählige Tierarten aussterben würden, da unsere heutigen Zuchttierrassen in freier Wildbahn nicht überlebensfähig sind. Viele sind sogar ohne menschliche Hilfe nicht überlebensfähig.

Würde also niemand mehr diese Tiere und ihre Produkte konsumieren, würde sie keiner züchten, womit die Arten verschwinden würden.

Tatsächlich sind jedoch die meisten Fleischverweigerer Gläubige ihrer Sache. Logik, Tatsachen und Fakten interessieren sie nicht, sondern lediglich ihre Überzeugung und die dazugehörigen Emotionen.

Daher sind diese Fleischverweigerer nicht der Vernunft zugägnlich.

Erschwerend kommt hinzu dass bei einer globalen fleischlosen Ernährung unzählige Tierarten aussterben würden, da unsere heutigen Zuchttierrassen in freier Wildbahn nicht überlebensfähig sind

Das ist nicht erschwerend. Die waren ja auch nie für die freie Wildbahn gedacht und haben dort nichts zu suchen. Sie werden rein für die Nutzung gezüchtet. Wenn das entfällt, dann muss es sie nicht mehr geben. Schon garnicht in freier Wildbahn. 

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@kuechentiger

dann muss es sie nicht mehr geben

Was nichts daran ändert das ganze Arten aussterben. Wer hat denn schon das Recht zu entscheiden welche Arten leben dürfen und welche nicht?

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@Andrastor

Nasowas - bei der Herauszüchtung dieser Arten hat mensch ja auch einfach entschieden, dass es sie geben soll. Die sind nicht einfach so entstanden, sondern wurden zum größten Teil gezielt auf ihren Nutzungszweck gezüchtet.

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@kuechentiger

Das stimmt, genauso wie sich Menschen dafür entscheiden Kinder in die Welt zu setzen. Die sind nicht einfach so entstanden.

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Manchmal passiert das auch unabsichtlich. 😉

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Weder noch!

Angenommen, 8 Millionen Menschen kaufen kein Fleisch o. Fisch mehr.
Dadurch könnte sich die Zahl der gezüchteten und geschlachteten Individuen verringern.

Könnte es nicht. Den Rest würde man einfach exportieren, genau wie heute auch.

Welchem Tier hat man nun Leid erspart, wenn es doch nie gezeugt wurde?

1) Leiden die Tiere in der Viehzucht i.d.R. nicht. Das sind nur dämliche Verleumdungen der Veganerlobbiisten

2) Was nicht geboren ist, kann auch nicht (angeblich) leiden. Sehr richtig

dass eine vegane o. vegetarische Ernährung nur dann(!) Sinn ergibt, wenn wirklich kein Lebewesen mehr auf die Art gezüchtet, gehalten und
getötet wird?

Das ist eine vollkommen überzogene Fantasie der Veganer. So funktioniert das nicht. Aber das kommt raus, wenn Menschen ohne landwirtschaftlichen Grundwissen anfangen zu philosophieren.

Kann man also mit gutem gewissen sagen, dass zwar eine Befreiungsaktion einzelner Tiere ethisch einen Sinn ergibt,

NEIN! Es ist ethisch das allerletzte, wenn Tierrechtler in ihrer psychologisch bedingten Leidfantasie los stampfen und das Vieh und Kapital von Landwirten stehlen. Das Einbruchsdiebstahl. Außerdem werden dann nachts auch noch die anderen Tiere von den unerfahrenen Tierrechtlern aufgescheucht.

Wer Tiere befreit, der gehört vor das Gericht und sollte mit voller Härte bestraft werden.

Für so einen Blödsinn habe ich kein Verständnis. Für mich sind solche Leute ethischer Abschaum.

da dieses existierende Wesen eine Verbesserung erfährt

Seit wann soll es bei den Tierrechtlern und Straftätern dann besser gehen? Die kennen sich doch mit Tieren gar nicht aus. Also für das Tier ist das die deutlich schlechtere Situation!

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Gruß
Omni

(BG)

Könnte es nicht. Den Rest würde man einfach exportieren, genau wie heute auch.

So wie der Autor es schreibt würde es sehr wohl, denn wer soll das restliche Fleisch, dass die 8 Millionen Menschen gekauft haben kaufen?

Wenn die Nachfrage fällt, fällt auch das Angebot. 

Man könnte höchstens argumentieren, dass ein Teil der Produktion immer noch weiterliefe und erst allmählich runtergehen würde und ein Teil wiederum als "Vorrat" weiterhin produziert wird, aber nicht einmal annährend die Menge, die die 8 Millionen konsumieren würden.

1) Leiden die Tiere in der Viehzucht i.d.R. nicht. Das sind nur dämliche Verleumdungen der Veganerlobbiisten

Ja ist klar. Die bösen ultra linken Vegetarier-Kommunisten gelle...

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@Ahzmandius

So wie der Autor es schreibt würde es sehr wohl, denn wer soll das restliche Fleisch, dass die 8 Millionen Menschen gekauft haben kaufen?

Schon mal was von Export gehört? Geht nach China und andere mittel- bis unterentwickelte Länder.

Wenn die Nachfrage fällt, fällt auch das Angebot. 

Nachfrage fällt aber nicht.

Aber ein Beispiel: Seit 1990 (und vorher) ist bis heute der Fleischkonsum geSUNKEN. Komischerweise ist die Produktion gestiegen.

Schon echt komisch, oder?

Die bösen ultra linken Vegetarier-Kommunisten gelle...

So hätte ich es nicht gesagt, aber wenn du meinst, wirst du schon Recht haben

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Nein, totaler Quatsch. Da sind grobe Logikfehler!

Welchem Tier hat man nun Leid erspart, wenn es doch nie gezeugt wurde?

Du denkst in prozentualen Anteilen. Prozentual mag das Tierleid gleich bleiben, weil es dann auch weniger Tiere gibt, aber absolut gesehen verringert sich natürlich das Tierleid deutlich.

Was soll das bringen, wenn jedes Lebewesen sowieso nur individuell lebt und stirbt?

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Nein, totaler Quatsch. Da sind grobe Logikfehler!

Du gehst von einer falschen Prämisse aus: Vegane Ernährung hat nichts mit realer Tierhaltung zu tun.

Würden die Menschen keine Tiere essen müssten Tiere gehalten (und vielleicht für Dünger geschreddert werden, um Düngung der Anbauflächen zu ermöglichen. Bei hypothetischem weltweitem Pflanzenanbau ohne Tiere würde erheblich weniger Fläche für den Nahrungsanbau zur verfügung stehen (Alles was nicht ackerfähig ist sowie ein Drittel der Ackerfläche für Gründüngung, die nur über tierhaltung zu nutzen ist plus die Fläche von der wildtiere leben, weil man die ja auch nicht jagen könnte, plus die Fläche, die man zu sonstigen Tierersatzstoffanbau bräuchte (Seifen etc)). Der Rest der Menschen, also die Reichen, die nicht ohne Tierhaltung verhungert sind, könnte sich moralisch ganz toll vorkommen.

Auch das Befreien von Einzeltieren ist total schwachsinnig, da für diese Tiere gar kein angemessener Lebensraum vorhanden ist. die Tierquälerei in überfüllten Tierheimen, wo unvermittelbare Tiere jahrelang leiden müssen, ist ja nicht mit anzusehen. die gehören nach einer kurzen Frist eingeschläfert, das wäre für die Tiere besser, als ein Leben dort und würde den Tierhaltern wieder die Verantwortung für den Tod des Tieres geben. Verschärfungen für Hobbytierhalter miteinbezogen.

Nein, totaler Quatsch. Da sind grobe Logikfehler!

Ich finde nach der gleichen Logik könnte man auch argumentieren, dass nicht zu morden keinen Sinn macht, da ja von anderen gemordet wird.

Außerdem lässt deine Argumentation auch den Schluss zu, dass nach dem die 0 erreicht ist, es keinen Sinn macht, da ja die Tier, die nicht geschlachtet wurden, nicht existieren und somit gar kein Leid verhindert wurde.

Welchem Tier hat man nun Leid erspart, wenn es doch nie gezeugt wurde?

Weder noch!

Aus Meiner sicht erübrigt sich die Frage da sie nur dazu führt das Veganer & Vegetaria sich zu Moralaposteln aufschwingen um allen "bösen" Fleischessern ihre Überlegenheit unter die Nase zu reiben, während die Fleischesser zustimmend nicken und mit dieser Erklärung einen weiteren grund haben Massentierhaltung tollerieren und rechtfertigen zu können.

Ich für meinen teil esse gerne Fleisch und es ist mir ehrlich gesagt scheiss egal das dafür Tiere getötet werden aber das sollte jeder mit sich selbst ausmachen, ohne andere da mit rein zu ziehen.

Wenn alle Veganer wären, würde kein Fleisch und keine tierischen Produkte mehr gekauft werden.  Somit würden die Züchter auch kein Geld mehr daran verdienen.  

Also wozu dann noch groß Tiere halten bzw züchten?  Allerhöstens noch aus Liebe zum Tier.

Solange viele Menschen noch Fleisch usw essen wird man weiter züchten. Und auch weiter unter tierunwürdigen Bedingungen.  Wer Massen hat kann auch Massen verkaufen und das lohnt sich am besten wenn man weniger investieren muß als man bekommt.

Natürlich würden Alle die bis dahin noch vorhanden sind nicht unbedingt automatisch eine Besserung Haltung bekommen, aber auf lange Sicht würde es Enden.

Du meinst also, weiter vegan/vegetarisch Leben (auch wenn es erstmal nichts bringt), bis alle auf Fleisch verzichten, damit man dem Endziel quasi näher kommen kann.

Könnte man sicher machen. Man könnte auch den anderen sagen, man ist kein Fleisch, obwohl man es tut, solange bis alle aufgehört haben.

Aber das wird wohl nicht passieren.

Zum Glück aber, könnte in Zukunft im Labor erzeugtes Fleisch im Handel angeboten werden: Garantiert tierleidfrei.

Aber bis dahin...

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@grubenhirn

Naja man kann eben nicht die ganze Welt verändern.  Ein Verbot/ Gesetz dagegen könnte etwas bringen, voraus gesetzt man verfolgt es auch gut und bestraft es entsprechend.

Und nur zu behaupten man würde kein Fleisch essen um so Leute dazu zu bewegen auf Fleisch zu verzichten bringt gar nichts. Man unterstützt das Ganze ja weiterhin.

Und im Labor erzeugtes Fleisch....na lecker...das das gesund ist wage ich zu bezweifeln.

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@Caila

Und nur zu behaupten man würde kein Fleisch essen um so Leute dazu zu bewegen auf Fleisch zu verzichten bringt gar nichts. Man unterstützt das Ganze ja weiterhin.

Man unterstützt es, ja schon. Aber:

Was bringt es denn, kein Fleisch zu kaufen, wenn damit nur weniger Tiere getötet werden?

Genau deswegen habe ich doch die Frage gestellt.

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@grubenhirn

Wie gesagt, wenn Jeder auf Fleisch verzichten würde, würde man damit kein Geld mehr machen und die Leute entsprechend auch keine mehr züchten. 

Womit die Massentierhaltung aussterben würde.

Inwiefern das nun gut oder schlecht für die Tierart wäre, ist wieder eine andere Sache. 
Aber auch da gibt es Mittel und Wege um sie zu schützen. Es gibt ja auch andere Tierarten die vorm Aussterben bedroht sind und die Nicht auf unseren Tellern landen.

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@Caila

Wie gesagt, wenn Jeder auf Fleisch verzichten würde, würde man damit kein Geld mehr machen und die Leute entsprechend auch keine mehr züchten. 

Das stimmt! Betonung liegt auf jeder.

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Der Fleischkonsum bricht ja nicht abrupt ab. Es gäbe einen langsamen Rückbau/Auslaufzeiten wie bei Atomkraftwerken und die Tiere würden so oder so sterben egal ob jemand ihr Fleisch kauft oder nicht. 

Nein, totaler Quatsch. Da sind grobe Logikfehler!

Man kann ja nicht mit gutem Gewissen eine Massentierhaltung aus Sicht des Tieres befürworten, es sei denn, man hat irgendein Problem. Wenn es einem egal ist was man isst und wie die Welt funktioniert, dann hat man verlernt sich überhaupt noch zu merken. Wenn man so etwas für schlecht hält und verurteilt, hat man ja auch die Pflicht zum Widerstand. Das aktiver Widerstand problematisch ist, sehe ich ein. Doch passiven Widerstand kann jeder leisten.

Meine Meinung dazu

Es geht nicht darum, ob man nicht die Haltungsbedingungen von "Nutzvieh"(blödes Wort) ändern/verbessern sollte, sondern vielmehr darum, ob, wenn noch Tiere geschlachtet werden, es Sinn ergibt, fleischlos zu leben

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@grubenhirn

Naja, es macht für deine Gesundheit schon Sinn und wenn theoretisch niemand mehr Tiere isst, züchtet ja auch keiner nach. Letztlich geht es der Lebensmittelindustrie um nichts anderes als Profit. Das ist nunmal das System. Die Industrie würde sich in sofort umstellen und versuchen vegane Kost zu verkaufen. Dem Kapital ist es egal womit es sich vermehrt, Hauptsache es vermehrt sich um jeden Preis.

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Man erspart den Tieren Leid dadurch das sie gar nicht erst geboren werden. Man erspart also zukünftigem noch ungeborenem Leben Leid. So schwer ist das doch nicht zu verstehen?

Im gewissen Sinne verstehe ich das schon. Ich glaube aber, dass das ein Denkfehler ist.

Die ungeborenen kann man doch nicht mitzählen, da sie ja nie wirklich existiert haben.

Außerdem stirbt doch jeder individuell für sich, dadurch spielt doch die pure Anzahl keine Rolle.

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Sicher spielt die Anzahl eine Rolle. Wenn du die Möglichkeit hättest entweder 1 oder 2 Menschen aus einem brennenden Haus zu retten, wie würdest du dich entscheiden?

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@mulano

Beide. Weil ich die Möglichkeit dazu hätte.

Das passt aber nicht direkt zu meiner Frage, weil du die Tiere ja nicht retten kannst, die schon geboren wurden.

Denn die werden - auch durch eine vegane o. vegetarische Ernährungsweise von ein paar Menschen - geschlachtet werden.

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"Welchem Tier hat man nun Leid erspart, wenn es doch nie gezeugt wurde? Denn die, die gezüchtet wurden, werden alle gleich enden." 

Genau! Man hat wohlmöglich den Tieren Leid erspart, die erst noch gezeugt werden. Das ist doch auch schonmal etwas, oder nicht? Theoretisch zumindest.. praktisch würden jedoch vermutlich bei 8 Millionen Veganern auf einmal, einfach nur der Preis steigen.. Das Angebot würde Dasselbe bleiben.. es gibt schließlich noch genügend andere Konsumenten. 

Jedoch würde dies und tut es ja auch, da der "vegane Lifestyle" heutzutage Trend ist, viel Aufmerksamkeit erzeugen und vermutlich auch andere dazu bewegen vegan zu werden und irgendwann würde auch das Angebot sinken und somit auch das Leid der Tiere und somit auch die Futterproduktion für die Tiere und somit auch das land grabbing kleinbäuerlicher Landwirtschaften usw. halt.. 

Außerdem kann man nicht einfach sagen, dass eine ethisch begründete vegane/vegetarische Ernährung sinnlos ist, da man als Veganer durchaus sagen kann, dass für einem selbst definitiv kein Tier gestorben ist/gequält wurde und er dies auch nicht unterstützt.

Liebe Grüße :)

Außerdem kann man nicht einfach sagen, dass eine ethisch begründete vegane/vegetarische Ernährung sinnlos ist, da man als Veganer durchaus sagen kann, dass für einem selbst definitiv kein Tier gestorben ist/gequält wurde und er dies auch nicht unterstützt.

Ja, nur genau das, bringt ja eben keinem Tier etwas.

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@grubenhirn

Den noch-nicht-geborenen-und-vielleicht-wegen-dir-getöteten-tieren schon .. dennoch stimme ich dir zu, dass es theoretisch auf dieser Ebene sinnlos ist, da eh nie die ganze Welt aufhören würde tierische Produkte zu sich zu nehmen..im Gegenteil, der Fleischkonsum steigt stark an in den letzten Jahren..

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@cccccc310

Den noch-nicht-geborenen[...] schon

Tatsächlich? Wie denn?

Das verstehe ich nicht ganz.

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@grubenhirn

Weniger Fleisch wird gegessen, weniger Fleisch wird produziert.. usw. bin jetzt wirklich zu müde dafür :D aber wie gesagt, prinzipiell hast du schon Recht..für eine einzige Person wird kein Tier weniger gezüchtet und getötet.

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Eine vegane Ernährungsweise hat indirekt Sinn, weil man Leuten die
Motive nimmt, weswegen sie Tiere schlachten. Das Essen von Fleisch
selbst ist wie bei Kannibalismus nicht bedenklich, nur die Weise, wie
man dazu kommt.

Welchem Tier hat man nun Leid erspart, wenn es doch nie gezeugt wurde?

Denen, die gezeugt wurden, natürlich.

Die Problematik ist:

Tiere die geschlachtet wurden, wurden zum Schlachten gezüchtet, ohne das Schlachten gäbe es die Tiere gar nicht.

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@Ahzmandius

Schlachtung und zum Schlachten gezüchtete Tiere entstanden weder gleichzeitig, noch würden sie gleichzeitig verschwinden. Ohne Schlachttiere würden Menschen jagen. Und würden wir jetzt mit dem Schlachten aufhören gäbe es viele Schlachttiere, die nicht geschlachtet werden.

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Nein, totaler Quatsch. Da sind grobe Logikfehler!

1. Kannst du die ungeborenen nicht aus der Gleichung rausnehmen.

2. Hast du die Futtermittel vergessen.

Zu 1.) Warum denn nicht?

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@grubenhirn

Weil das ein ganz billiger mathematischer Trick ist. (Und das weißt du auch.)

Würde hier ja auch schon hinreichend erläutert.

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Ja, es ist richtig: Fleischverzicht ist im jetzigen Zustand sinnlos.

Im Grunde ist es logisch: Lecker zu schmecken, ist für etliche Tierarten eine geschickte Überlebensstrategie. Nicht fürs Individuum, aber für die Art.

Fleich- und Tierprodukteverzicht würde zum Aussterben ganzer Arten führen.

Der Geschmack hat gar nichts mit dem Überleben zu tun.  Nur weil man mehr von ihnen "Produziert " ist das keine Strategie.  Wenn man es genau nimmt, schmeckt jedes Tier.

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@Caila

Meine Katze sagt, Spitzmäuse sind eklig. Die kann man nicht essen.

Und versuch mal Schwan. Hat schon einen Grund, daß wir Gänse zum Verzehr halten und keine Schwäne.

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@Dackodil

Versuch mal Skorpion, Spinne usw.  Man kann jedes Tier essen. Geschmacksache ist wieder etwas Anderes.

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Nein, totaler Quatsch. Da sind grobe Logikfehler!

Also mein Ansatz wäre dieser...

Als erstes mal muss man erwähnen, dass die Tiere in der in der nicht natürlichen Umgebung nur geboren werden um gegessen zu werden. Im Prinzip sind sie dann nichts anderes als ein Energieträger für uns Menschen, eine Batterie. Es sind aber eben Tiere, Lebewesen und kein Produktionsgut. Um diese Zeit zu überleben, (Ein Schwein hat ungefähr so viel Platz wie du im Touristenklassensitz im Flugzeug) werden die Tiere mit unheimlich vielen Medikamenten und synthetischen Stoffen voll gepumpt. Das alles isst du dann mit.

Rein objektiv betrachtet gibt es keinen Unterschied zwischen deinem Hund oder deiner Katze und dem Schlachttier und ich vermute mal, dass so ziemlich niemand sein Haustier essen möchte.

Bei der Anatomie gibt es auch Gründe, die deutlich machen, dass Menschen keine Fleischfresser sind. Zum ersten wird es deutlich an der Kieferbewegung. Nur Pflanzenfresser können mahlende Bewegungen mit einem der Kiefer machen. Alle Fleischfresser bewegen den Kiefer nur auf und ab. Fleischfresser haben Reißzähne, wir haben nur Eckzähne. Der Menschliche Darm hat im Verhältnis zu seiner Körpergröße einen sieben Mal so langen Darm, ein Fleischfresser einen nur drei mal so langen. Warum das so ist, kann man nachlesen...

Ökonomisch gesehen ist es absolute Verschwendung ein Tier zu essen, da man um eine Kalorie aus diesem Tier zu bekommen erst sieben Kalorien an Pflanzen füttern muss.

Lege einem hungrigen Kind, dass noch nie feste Nahrung gesehen hat einen Apfel und ein Hühnchen vor die Nase! Was denkst du, wo das Kind rein beißt? Nun stelle man sich vor, das Huhn lebt noch, dann wird es eindeutiger...

das reicht erstmal denke ich...


Gruß


Menschen sind logischerweise keine Fleischfresser. Sonst könnten sie überleben, indem sie nur Fleisch essen. Tatsächlich brauchen sie aber AUCH pflanzliche Nahrung: müssen auch mahlende Kaubewegungen machen können. Das ist aber kein Argument, dass sie kein Fleisch essen sollten/natürlich nie Fleisch gegessen hätten. Ebenso das Kind...

Es geht hier aber um die logische Argumentation, nicht um deine nicht durch Fakten unterstützte Meinung.

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Ethnisch: Hühner zum Beispiel bekommen das Sättigungsgefühl entfernt, damit sie schnell fett werden. Da sie auf so engem Raum leben, wird ihnen viel Antibiotika verabreicht damit sie bis zur Schlachtung zwischen den Keimen überleben. Bio-Hühner brauchen wesentlich mehr Zeit um groß zu werden.
Also Tiere die nie geboren werden, müssen das nicht erleben wenn keine Nachfrage besteht.
Ich kaufe lieber weniger Fleisch, dafür aber qualitativ hochwertiges.

Tja da muss man sich überlegen was für das Tier besser ist, in Massentierhaltung gehalten und dann getötet zu werden oder garnicht zu existieren. Kann Ich jetzt auch nicht so genau sagen.

Definiere "Massentierhaltung".

In Deutschland gibt es strenge Regeln für die Tierhaltung.

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@OnkelSchorsch

Ja, wirklich...

Standplatz einer Kuh: 1,50m - 1,70m.
Platz einer Zuchtsau in Einzelhaltung: 2m x 0,7m.
Mastrind (mehrere 100 kg): 2m²
Mastschwein (>=110kg): 1m²
Zuchtsau in der Gruppe: ca. 2m²

Eine Muttersau mit Ferkeln hat genau den Platz, den ihr eigener Körper einnimmt.

Dagegen:

Zwingergröße für einen Hund von ca. 25kg: 8m²

Bewegungsspielraum eines Hundes in vorschriftsmäßiger Anbindehaltung: 30m².

Einer Hündin mit Welpen müssen 10m² Platz zur Verfügung stehen. 

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@kuechentiger

Das sind MINDESTmaße und keine Vorgabe "so viel maximal"

Typisch veganes Geschwätz

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Sartre beschreibt eine Szene, in der er aus Humanismus auf einem Tierfriedhof in Paris im Zorn der Gipsfigur eines Hundes ein Ohr abtritt. 

Das zum Thema, ob auch beim Tier die Existenz der Essenz vorausgehe -  oder umgekehrt. 

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