Ist meine Katze wirklich krank?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also - meine Meinung wäre jetzt - abwarten. Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es der Katze ja sonst gut und Du hast nichts bemerkt ? Normalerweise merkt der Halter immer zuerst wenn etwas nicht stimmt...

Wenn das Beinchen geheilt ist und die Katze sich normal verhält würde ich jetzt da nicht tausend Tests machen lassen. Irgendwas kann man immer finden.

Es gibt auch viele Tiere die mit "irgendwas" sehr gut und lange leben. Wenn der Tierarzt noch nicht mal sagen kann, was er denn genau vermutet und was diese Tests bringen sollen - dann erspar dem Tier die Quälerei.

Deshalb bist Du auch kein schlechter Mensch. Laß Dir das nicht einreden. Jeder Tierhalter der ein bisschen auf seine Tiere schaut, wird zum Tierarzt gehen wenn etwas ungewöhnlich ist. Tierärzte - besonders in der Klinik - sehen das Tier nur ein paar Minuten. Noch dazu in einer für das Tier beängstigenden Umgebung etc.

Man muß heutzutage auch echt aufpassen. Es gibt mittlweile viele Kliniken die sehr gerne alles mögliche machen. Egal ob es Sinn macht oder nicht. Man muß davon ausgehen, wenn man in eine Klinik geht, daß dort natürlich umfassende Untersuchungen gemacht werden die der normale Tierarzt gar nicht machen kann. Deshalb geht man ja dorthin. Aber man sollte sich auch nicht "über den Tisch ziehen" lassen.

Also - immer vorausgesetzt der Katze geht es gut - warte ab. Sollte sich der Zustand der Katze in irgendeiner Art verschlechtern - dann kannst Du immer noch diese Tests machen lassen.

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Prinzipiell geht es ihr gut; sie ist momentan ein bisschen nervös, weil ich so oft mit ihr beim TA war, aber die typischen Symptome wie Fieber, Erbrechen, Verhaltensänderung, Orientierungslosigkeit, Bewegungsstörungen, Schieflage des Kopfes, etc., die normalerweise mit einer Erkrankung des Gehirns einhergehen, habe ich nicht bemerkt, denn ansonsten wäre ich deswegen zum TA gegangen. Jedoch ist mir aufgefallen, dass ihre Pupillen neuerdings sehr stark geweitet sind und sich auch bei Lichteinfall nicht mehr zu Schlitzen verengen. Nun weiß ich nicht, ob das an dem ganzen TA-Stress, den Medikamenten und meiner eigenen Nervosität, die sich auf sie überträgt, liegt, weil sie da generell sensibel ist, oder ob ich das als Symptom zu werten habe.

Der Arzt in der Notfallklinik hat mir unterdessen tatsächlich drei mögliche Diagnosen genannt: Toxoplasmose - worauf sie eigentlich bereits negativ getestet wurde und wogegen sie nun Medikamente bekommt (Clindamycin und Prednisolon) -, Meningitis oder Enzephalitis. Er meinte, wir könnten so in zwei bis drei Wochen das MRT machen, falls sich „ihr Zustand nicht bessert“, was mir reichlich spät erscheint, denn wenn sie Meningitis oder Enzephalitis hätte, müsste man doch eigentlich sofort handeln und nicht erst in zwei bis drei Wochen.    

Es ist sehr lieb, das zu erwähnen - Dankeschön.  Ich möchte meine Katze logischerweise keinen unnötigen Behandlungen unterziehen, es gefällt mir schon nicht, dass sie Medikamente ohne gesicherte Diagnose einnehmen muss, andererseits möchte ich in ein paar Wochen/Monaten auch nicht dastehen und bereuen, dass ich es nicht habe machen lassen. Natürlich hoffe ich, dass sie nicht krank ist, aber so geht es freilich jedem.
Von diesen neurologischen Auffälligkeiten, die sie angeblich hat, bemerke ich nur eben nichts und er kann mir auch nicht richtig erklären, was ihm am Verhalten meiner Katze bedenklich erscheint.     

Vielen Dank für deine Antwort. Ich werde die Tage mal einen anderen Tierarzt kontaktieren, um mir eine zweite Meinung einzuholen.

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@Zuckermuehle

Versteh ich das jetzt richtig ? Die Katze bekommt Medikamente gegen Toxoplasmose obwohl der Test negativ war ? Warum?

Und bitte paß auf daß Dir nicht das passiert was vielen Tierhaltern passiert - Deine Katze bekommt ziemlich starke Medis. Die haben Nebenwirkungen. Verwechsle dann bitte nicht die Nebenwirkung der Medikamente mit Symptomen einer Krankheit. Sonst bist Du ganz schnell in einem Teufelskreis. Dann gibt es wieder neue Medikamente gegen die Nebenwirkungen der ersten Medikamente die aber auch wieder irgendwas machen... Und zum Schluß hat man dann wirklich ein krankes Tier und weiß man nicht mehr ob es wirklich eine Krankheit war oder die Nebenwirkungen der Medis.

Wie lange sollst Du die Medis denn geben ?

Also ich will jetzt nicht die "Diagnose" des Tierarztes in Frage stellen. Ich bin da sowieso etwas "anders" :-) Aber wenn das meine Katze wäre würde ich mir die Befunde geben lassen und eine zweite Meinung einholen. Und dann ggf. einfach ein MRT machen lassen und schauen was dabei rauskommt. Und zwar nicht in 3 Wochen sondern gleich. Das ist für die Katze immer noch schonender als die ganze Chemie.

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@William1307

Laut dem TA wäre es wohl gängige Praxis, bei Verdacht Medikamente zu geben, weil der Test auf Toxoplasmose nicht selten falsch negativ sein soll.

Sie soll die Medikamente entweder so lange einnehmen, bis er eine der anderen beiden Diagnosen bestätigen kann oder einen vollen Behandlungszyklus lang, also sechs bis acht Wochen.
Er möchte nun einen zweiten Toxoplasmosetest vornehmen, aber die Medikamente soll sie trotzdem einnehmen, selbst wenn der Test wiederholt negativ ausfällt.
Dann möchte er eben das MRT machen und wenn dabei nichts rauskommt, eine Liquorpunktion und wenn dabei auch nichts rauskommt, will er Hirngewebe entnehmen und wenn dabei ebenfalls nichts rauskommt, dann… keine Ahnung, gratuliert er mir zu einer zerschundenen, aber ansonsten gesunden Katze, nehme ich an.

Ich möchte definitiv die Meinung eines zweiten Arztes einholen, denn sollte ein MRT tatsächlich notwendig sein, müsste ich mich ohnehin an eine andere Klinik wenden, da ich keine 900 bis 1200 Euro habe und der TA keine Ratenzahlungsmöglichkeit anbietet. Ganz zu schweigen davon, was die weiteren Tests ggf. kosten würden. Der Hund einer Freundin hat mal einen Giftköder gegessen und selbst da hat er die Behandlung verweigert, weil sie die Summe nicht hätte bezahlen können.   

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@Zuckermuehle

Du solltest Dir in der Tat schnellstmöglich einen kompetenten Arzt suchen :-) Das klingt ja gruslig. Niemals würde ich meinem Tier sowas nur "auf Verdacht" zumuten. Und 8 Wochen lang Antibiotika würde ich auch nicht geben. Danach hat Deine Katze zumindest einen völlig kaputten Magen/Darmtrakt. Bei manchen Ärzten fragt man sich wirklich..... :-(

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Sorry, aber das wäre mir too much, nicht nur wegen dem Geldbeutel, sondern auch wegen der Mieze. Bevor der TA nicht klar äußert, welchen Verdacht er hat und was man bei Bestätigung desselben unternehmen kann, würde ich nichts weiter testen lassen. Es sind nun 2 Tierärzte, die Dir gesagt haben, da stimmt was nicht, deshalb würde ich das nicht als Geldschneiderei abtun, und Haustierärzte sind oft tatsächlich nicht so ganz gründlich. Bei motorischen Störungen besteht der Verdacht auf Nervenerkrankungen. Ich hatte mal ein Geschwisterpärchen in Pflege, beide hatten das. Als Wohnungskatzen können die noch relativ gut eine Weile leben, geheilt werden können sie nicht. Aber man kann mit Medis eine ganze Zeit lang weitermachen. Irgendwann merkst Du dann aber, das es nicht mehr geht. Wenn der TA das vermutet, verstehe ich seine Sorge, er ist aber verpflichtet, Dir genau zu erklären, was er vermutet udn wie es dann weitergehen soll.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Danke für deine Antwort.

Die beiden Tierärzte sind in derselben Klinik tätig (Vater und Sohn) und ich finde es durchaus merkwürdig, dass hier die meisten auf einen klaren Verdacht pochen, während ich ein Irgendetwas als Antwort bekommen habe.

Eigentlich war ich stets mit meiner regulären Tierärztin zufrieden, jedoch war meine Katze noch nie krank, wenn man von ihrer Futtermittelallergie absieht, da ist es wahrscheinlich keine Kunst, dass ich bisher nichts an ihr auszusetzen hatte.   

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Erfahrungsgemäß sind die "Haus-"Tierärzte eher "abgebrüht". Unser meinte auch nur, "och, er hat einen Altersdiabetes" und das war's dann. Während die Ärzte in der Tierklinik das sehr ernst nahmen. Er musste mehrfach zur Blutkontrolle, bekam Insulin (ProZink) und hat dadurch noch fast ein Jahr geschenkt bekommen.

Ich denke einfach, dass der "Haus-"Tierarzt eher praktisch veranlagt ist (das Tier ist alt, es wird sterben, also warum nicht jetzt?), während in der Tierklinik mehr herumgedoktort wird. Der Halter kommt ja nicht umsonst dorthin und bezahlt erhöhte Gebühren. Er möchte das Tier noch ein wenig länger bei sich haben, also tun sie alles dafür, um dem Tier die restliche Zeit so lebenswert wie möglich zu machen.

Wie gesagt, eigene Erfahrung und ich muss darüber nicht mit denen diskutierten, die das gern anders hätten, anders erlebt haben oder einfach nicht wahr haben wollen.

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