Ist meine Frau anspruchsberechtigt?

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6 Antworten

Hätte dein Vater dir den Garten vererbt, würde er deinem Anfangsvermögen zugerechnet werden (dem, was du vor der Ehe allein besessen hast) und das bekämst du (zumindest als Geldwert) am Ende der Ehe wieder zurück...

Da der Garten aber wohl Mutter gehörte und du ihn ihr abgekauft hast, gilt er als in der Ehe hinzu gewonnenes Vermögen, also als Zugewinn.....

  • Auf das Grundstück an sich - also die Nutzung nach der Scheidung - hat die Frau nur Anspruch, wenn sie im Grundbuch steht...
  • Unabhängig davon hat sie aber Anspruch auf einen Teil des Garten als Geldwert - im Rahmen des Zugewinnausgleichs.

Der Garten hat am Ende der Ehe einen Geldwert (das ist nicht unbedingt der Kaufpreis...) - dieser fließt in den Zugewinn ein, der dann durch zwei geteilt wird....

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Du kannst den Garten an deine Mutter ZURÜCK verkaufen, von diesem Geld steht deiner Frau 50% zu.

Nach der Scheidung schenkt deine Mutter dir den Garten, bis zu einem Wert von 400.000 € fallen bei Schenkungen an leibliche oder adoptierte Kinder KEINE Steuern an. 

Wäre ein Gespräch mit deiner Ehefrau eine Alternative, 14 Jahre Ehe wegschmeißen ist doof.

Herbert Grönemeyer: "Eine betrogene Nacht, hätte mich zwar schockiert, wahrscheinlich hätte ich`s kapiert. Aber du hast ja gleich auf Liebe gemacht"

Eine Partnerschaft / Ehe will gepflegt werden, wie eine wertvolle, exotische Pflanze. Eventuell gibt es da was zu retten?

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Ich gehe davon aus, dass dieser Kauf notariell beglaubigt und so auch im Grundbuch eingetragen wurde - dann ja, da Du dieses Grundstück während Eurer Ehe vom gemeinsam erwirtschafteten Geld erworben wurde.

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Kommentar von Gleiwitz
02.02.2017, 12:36

Ja,norariell beglaubigt ist der Kauf.

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Ohne Ehevertrag gilt Zugewinn. Am Anfang der Ehe war kein Garten da, jetzt ist er es, also steht ihr 50% des Marktwertes zu. 

Anders wäre es im Falle einer Schenkung oder Erbe, aber diese Variante hast du ja geschickt umgangen.

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Kommentar von spaceflug
02.02.2017, 12:33

Der Marktwert ist nicht der Zugewinn!

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Wenn ihr beide im Grundbuch steht schon , falls es Eigentum ist .

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Kommentar von Gleiwitz
03.02.2017, 08:31

nein,nur ich stehe im Grundbuch

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Normalerweise fällt eine Erbschaft nicht in den Zugewinn, aber in deinem Fall ist es keine Erbschaft sondern ein Kauf / ein gutes Geschäft damit fällt es in den Zugewinn und falls alles andere gleich wäre würde die Hälfte des Gewinns deiner Frau zu stehen. Aber du hast noch zwei Trümpfe in der Hand erstens kannst du es trotzdem versuchen als Erbschaft laufen zu lassen zweitens kannst du versuchen den Wert so weit zu drücken dass kein Zugewinn entsteht.

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Kommentar von Gleiwitz
02.02.2017, 12:35

Ich hätte ja nichts dagegen ihr die Hälfte des Kaufpreises und der Investitionen zu geben aber die Hälfte des Marktwertes würde mich ruinieren.

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