Ist meine Familie krank?

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9 Antworten

Oh, je! Das ist der krasseste Fall, den ich je mitbekommen habe.

So wie Du alles beschreibst, handelt es sich in Deiner Familie wohl um die denkbar ungünstigste Situation. Es scheint so, als ob deine beiden Eltern eine vererbte psychische Störung haben und diese nun auch an Dich und Deinen Bruder weiter vererbt haben.

Deine Selbstverletzungen deuten ebenfalls auf Borderline hin.

Ist Deine Oma mütterlicherseits? Wenn ja, könnte es sich bei Deinem Vater auch nur um eine "normale" Depression handeln. Er ist wahrscheinlich einfach nur völlig überfordert. Deine Mutter ist Alkoholikerin und vermutlich ist dies auch durch eine verdeckte Borderline-Störung bedingt.

Jetzt aber mal zum Thema Borderline: Borderline ist eine Persönlichkeits- und Wahrnehmungs-Störung. Die Patienten leiden unter extremen Emotions-Wechseln und ihr Selbst-Bild ist verzerrt. Das erst mal in der Kürze.

Es ist behandelbar und es muss behandelt werden, weil sich die Verzerrung der eigenen Wahrnehmung sonst weiter verstärkt. Das bedeutet ihr müsst ALLE in psychiatrische Behandlung. Klingt aber schlimmer, als es ist. Alleine und ohne fachärztliche Hilfe wird es garantiert schlimmer.

Das gilt insbesondere für Dich. Ich werde hier aber den Teufel tun und Dir diesen Stempel aufdrücken, da es auch nicht ganz so dramatisch für Dich aussehen kann. Aber um sicher zu gehen musst Du einen Psychiater – keinen Psychologen! – aufsuchen und um Hilfe und Rat bitten.

Falls Du jetzt irgend ein Bild von Gummizelle und Zwangsjacke hast, kann ich Dir versichern, dass das Fernsehen ist und mit unserer heutigen Psychiatrie nichts zu tun hat. Also keine Angst, das ist die totale Entspannung. Du bist mit Menschen zusammen, denen es ähnlich geht und wo Du gar nicht mehr so viel erklären brauchst, weil es jeder kennt. Ebenso wird Dich niemand komisch oder schief angucken. Dort hat man Zeit, die Stress-Faktoren des Alltags auszublenden, welche überhaupt solche Schübe verursachen.

Und genau das ist Euer aller Problem. Jeder liebt den Anderen und Ihr möchtet füreinander da sein. Allerdings bedeutet das Stress, weil jeder in einem eng abgesteckten ertragbaren Rahmen in seinem Kopf existiert. Da treffen eben Harmonie-Bedürfnis und Problem-Realität aufeinander, welche dann zu unkontrollierten Aggressionen führen, welche sich bei Borderline mal gegen den Nächsten, mal gegen sich selbst richten (u.a. Ritzen).

Daher ist es erforderlich, dass man für sich selbst Freiräume schafft, in denen man von niemandem auch nur den leisesten Konflikt zugetragen bekommt. Im Alltag ist das nie möglich, weil man sich alleine bereits durch den eigenen Wunsch zu helfen eben einem Konflikt oder Problem aussetzt.

Deine Mutter möchte ihrer Schwester helfen, Deine Oma möchte Euch helfen, Du möchtest Deinem Bruder helfen und alle treffen dann auf Probleme, die dann zu Aggression führen und zur Eskalation.

Bei Borderlinern ist die Zündschnur einfach kürzer als kurz. Das hat auch nichts mit "Training" zu tun, denn die Ursache liegt tief in einer besonderen Hirn-Struktur verborgen. Das kann man nicht einfach abschalten oder durch "Selbstdisziplin" beseitigen. Ganz im Gegenteil. Gerade Selbstdisziplin – welche in unserer Gesellschaft überall als hohes Gut wertgeschätzt wird – ist für Borderliner pures Gift, denn sie setzten sich damit selbst unter Zwang, den sie aber nicht bewältigen können und sei die Motivation noch so nobel oder unabdingbar.

Aber das heißt nicht, dass man dem hilflos ausgesetzt ist. Man kann dagegen angehen, doch es braucht wirklich sehr lange Zeit, denn dazu muss das Gehirn neu strukturiert werden.

Beim Menschen wird die Basis-Struktur zunächst während der pränatalen Phase, dann in den ersten 2 Lebensjahren und dann auch nochmal weiter in den nächsten 3 Lebensjahren ausgeprägt. Alles was also in den ersten 6 Jahren ab der Befruchtung an Hirnstruktur gebildet wird, steht erst mal fest und alles Weitere baut darauf auf. Aber hier geht bei Borderlinern irgend etwas schief –  genaue Erkenntnisse gibt es bisher noch nicht – und deshalb sind Borderliner so völlig anders als andere Menschen. Aber durch harte Arbeit und strukturelle Übungen können diese Fehler ausgebügelt werden. D.h. man muss die Wurzeln seiner Existenz neu ordnen und das ist einfach viel schwerer, als sich gleich von Anfang an richtig wachsen zu lassen.

So und hier setzt die Therapie an.

Im Fall Deines Bruders war es aber erst einmal nötig, seinen akuten Schub in den Griff zu bekommen, weshalb er mit einem Krankenwagen abgeholt werden musste. Ich kann mir so in etwa vorstellen, was da abgegangen sein muss und wenn ein Krankenwagen ihn mitnehmen musste, wird es für ihn auf jeden Fall das Beste gewesen sein.

Im Fall Deiner Mutter ist erst einmal ein Entzug angebracht, bevor sie selbst da eine Therapie beginnen kann. Bei Deinem Vater vermute ich eine schwere Depression, welche auch eine Therapie erfordert.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen Aufklärung geben und ebenso hoffe ich, dass ich Dir keine Angst gemacht habe.

Noch Fragen? Gerne!

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Kommentar von HelpiH
06.11.2016, 17:33

Wow.. wenn ich mir das jz so durchlese, fällt mir erst diese Endlosschleife von "Ich will helfen" auf. Wir zerstören uns gegenseitig. Aber wie sollen wir das denn therapieren? Wie soll das denn besser werden? Wir müssen uns dann ja trennen

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Kommentar von WelleErdball
06.11.2016, 19:21

Eine psychische Erkrankung ist nicht erblich bedingt. Ich weiß nicht woher du diese Informationen hast. Denkbar ist eine Vorbelastung das heißt aber noch lange nicht, dass eine Erkrankung auch ausbricht sondern es ist auch abhängig von Umweltfaktoren, Sozialisierung, Persönlichkeit und Erziehung. Auch die Wissenschaft ist sich nach wie vor nicht einig welchen Stellenwert die Genetik einnimmt, dann wirst du das auch nicht wissen. Wenn du zu meiner Antwort schon derart frech und beleidigend kommentierst und ich mir hier deine Antwort durchlese ist das auch nicht das Gelbe vom Ei. Ein selbstverletzendes Verhalten ist nicht DAS Merkmal von Borderline. Selbstverletzendes Verhalten kann bei allen Erkrankungsbildern vorkommen und nicht jeder Borderliner verletzt sich, das ist eine Fehlinformation.

Aufgrund von ein paar Sätzen Borderline zu attestieren halte ich für sehr gewagt, das machen auch Fachärzte und Therapeuten nicht bei einer Sitzung zudem kommt noch erschwerend, dass der Fragesteller minderjährig ist, die Persönlichkeit nicht ausgereift.

Selbstverständlich kann der Fragesteller auch einen Psychotherapeuten kontaktieren und nicht nur einen Psychiater außer es handelt sich primär um eine medikamentöse Versorgung. Der Arzt ist für die Medikation zuständig der Therapeut begleitet bei der positiven Veränderung von Lebensqualität.

Ich habe den Eindruck, du möchtest dich sehr gut auskennen, hast hier zu allem eine ultimative Lösung parat ohne die beiteiligten Personen zu kennen, ohne die Hintergründe zu kennen, ohne die Erkrankungsbilder zu kennen. Schön, dass heutzutage jeder, der ein bisschen googeln kann oder vielleicht selbst in Therapie ist/war seiner Umwelt bei Problemen pathologische Persönlichkeitsstörungen unterstellen kann. Besser ist es wohl, selbst ein wenig Biographiearbeit zu betreiben.

In wie fern sich seine Eltern einsichtig zeigen oder vielleicht in Therapie begeben ist deren Angelegenheit, das muss nicht von außen festgelegt werden was die zu tun haben. Hier geht es einzig um den Fragesteller.

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Kommentar von HelpiH
08.11.2016, 15:37

Vielen Dank an euch beide! Bitte streitet euch wegen mir nicht :c

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Ich denke auch das nicht du derjenige bist der komisch ist, sondern deine Familie. Bitte bring dich nicht um sondern stell dich dem Problem. Sprich unbedingt mit einer anderen erwachsenen Person über deine Probleme und lasse dir aus nächster Nähe helfen! Aber bitte nicht mit jemanden aus ähnlichen Verhältnissen sondern such vielleicht Kontakt mit einem Lehrer oder so. Diese Leute haben es als Beruf dir zu helfen! Die müssen sogar eine Ausbildung für Soziale machen. Kannst auch gleich zum Sozialarbeiter an deiner Schule gehen. Nur stellen die manchmal seltsame Fragen und man fühlt sich bei einem 'normalen' Mensch wie einem Lehrer besser aufgehoben.

Aber sprich mit jemandem darüber.

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Kommentar von HelpiH
06.11.2016, 17:36

Okay, danke dir

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Hallo HelpiH,

das was Du da schilderst klingt wirklich ungut. 

Hast Du schonmal mit einer erwachsenen Person außerhalb Deiner Familie darüber geredet?  Denn Du scheinst mehr als einen Ratschlag auf GuteFrage.net zu brauchen...

Dass Du an allem Schuld sein sollst, kann ich mir nicht vorstellen. 

Gerade habe ich mir überlegt, zu jedem Deiner Familienmitglieder etwas zu schreiben, aber das wird Dir auch nicht helfen, denn Du kannst das Problem nicht lösen, sondern nur für Dich eine Möglichkeit finden, Dich selbst zu schützen und darum rate ich Dir dringend, dich jemand anderem außerhalb Deiner Familie anzuvertrauen. Wenn Du anfängst, Dich zu schützen (das soll nicht heißen, dass Du zurückschlägst oder ähnliches) und so aus dem System, wie Deine Familie momentan funktioniert, ausbrichst, wird sich Deine Familie ändern müssen. Möglicherweise bringst Du auch einen Stein ins Rollen, sodass sich Deine Eltern beide professionelle Hilfe holen, die sie beide zu brauchen scheinen.

Mach Dich auf den Weg!

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg!

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Kommentar von HelpiH
06.11.2016, 17:01

Ich habe mit meiner Lehrerin gesprochen. Hab ihr aber auch nur gesagt, wie ich mich fühle, aber nicht warum. Denke mal, dass sie das Jugendamt einschalten würde. War auch schon bei meinem Hausarzt. Die meinte aber, dass das nichts ist und ich Aufmerksamkeit brauche. Also hab ich mich auf gutefrage begeben. Sonst gibts ja nichts.

Danke :)

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Ich habe ihr schon oft gesagt, dass sie das lassen soll,

Wenn deine Mutter - und so sieht das aus - ein Alkoholproblem hat, ist es nicht damit abgetan zu sagen "lass das" denn das ist ein schwere Erkrankung die stationär und therapeutisch behandelt werden muss. Auch dein Vater scheint ein gravierendes Problem zu haben. Ein gesunder Mensch würde auch keine Ehe mit einem Alkoholiker aufrecht halten. Du bist da einfach in einer sehr ungünstigen Familienkonstellation.

Ich finde die Entwicklung aber nicht übermäßig verwunderlich. Wenn psychische Erkrankungen vorliegen ist das auch gerne in der Familie über Generationen vertreten. Das sind ungüstige, anerzogene Verhaltensweisen die unbehandelt an die nächste Generation weitergegeben werden.

Ich kann dir nur anraten bei dir selbst zu bleiben. Du bist auch nicht schuld wenn dein Vater mit dir nicht spricht, der hat ganz eigene Sorgen und Probleme und du solltest aus diesem Kreis ausbrechen und dir einen Therapeuten besorgen. Hilfestellen gibt es viele man muss die aber auch annehmen wollen und bereit sein das eigene Leben anders zu gestalten.

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Kommentar von HelpiH
06.11.2016, 17:06

Heißt das also, dass diese psychischen Erkrankungen vererbt wurden? 

Vielen Dank für deine Antwort. Hilft mir sehr weiter :)

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Kommentar von MarkusGenervt
06.11.2016, 18:29

Das sind ungüstige, anerzogene Verhaltensweisen die unbehandelt an die nächste Generation weitergegeben werden.

Psychische Erkrankungen werden nicht vererbt.

Es liegt nicht in der Genetik es liegt an den Erziehungsmethoden.

Uiihhh!!! DAS war aber voll daneben! Wo hast Du denn diesen archaischen Schwachsinn her?

Diese generationenübergreifenden Erkrankungen haben wirklich GAR NICHTS mit "anerzogen" zu tun! Da bist Du aber voll auf dem falschen Dampfer!

Solche Erkrankungen sind AUF JEDEN FALL erblich bedingt und Erziehung kann da nicht mal dran kratzen. Ganz im Gegenteil.

Also bevor Du hier weiter so eine Unsinn verbreitest, solltest Du dich besser mal mit dem Thema auseinander setzen. Du kannst doch nicht einfach solche falschen Behauptungen in die Welt setzen.


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Eine schwierige und wohl komplexe Situation in der Du Dich befindest.

Ich denke es gibt viele Familien die solche oder ähnliche Probleme haben. Das kann dann auch so weit eskalieren, dass sich ein Familienmitglied umbringt oder es sogar andere Familienangehörige mit in den Freitod nimmt, weil derjenige eben keinen anderen Ausweg mehr sieht. Wenn derjenige sich spontan dazu entscheidet, kann man auch nicht viel dagegen tun.

Für Dich ist wichtig zu wissen, dass Du mit Deinen 16 Jahren nicht die Verantwortung dafür haben und tragen kannst.

Letztendlich kannst Du die Menschen in deiner Familie auch nicht ändern, wenn sie es selbst nicht zulassen. Auch Therapien funktionieren nur, wenn diejenigen sehen, dass sie ein Problem haben. Sie darunter leiden und sich helfen lassen wollen, verstehst du?

Es geht in der Situation auch eigentlich erstmal nur um Dich und um Dein Leben. Insofern solltest Du Dich vielleicht einmal an das Jugendamt wenden oder so ein Sorgentelefon anrufen. Vor allem wenn Dich die Stimmung in Deiner Familie selbst so runterzieht und ansteckt.

Denke immer daran es geht alleine um Dein Leben. Du musst Dich wohlfühlen in dem was Du machst und wie Du lebst. In dem Fall handelt es sich zwar um Deine Familie aber die Bürde die Du Dir damit auferlegst helfen zu wollen oder für etwas verantwortlich zu sein ist zu groß.

Viele Glück und Kraft für alles was da noch kommen mag.

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Kommentar von HelpiH
06.11.2016, 17:03

puuuh, okay. Danke :3

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Ich denke es wäre gut für dich zu deinem hausarzt zu gehen und ihm deine situation schildern. er kann dir helfen dir einen psychologen zu finden der sich deinen problemen annimmt und dir helfen kann. wünsch dir viel kraft

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Kommentar von HelpiH
06.11.2016, 17:02

Dankeschön, aber ich war schon bei meinem Hausarzt. Kannst die Antwort, von mir, oben drüber lesen. 

Trotzdem danke dir :)

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Hey,

das klingt wirklich überhaupt nicht gut.

Wende dich bitte an einen Psychiater und das Jugendamt!

Wenn du ganz drringend Hilfe brauchst kannst du dich auch an eine Telefonseelsorge richten, die sind inzwischen auch über E-Mail und im Chat erreichbar. Hier ein Link:

http://www.telefonseelsorge.de/

Und wenn es ganz schlimm wird, kannst du jederzeit den ärztlichen und psychiatrischen Notdienst unter der Nummer 116117 anrufen.

Diese Leute können dir wirklich helfen!!

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Kommentar von HelpiH
06.11.2016, 17:06

Okay, merk ich mir. Danke 

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Ich mag keine Psychologen, aber in diesem Fall kann ich nur sagen: Mach es besser als Deine Familie. Ich fürchte da steckt viel Labilität in deiner Familie.

Selbst wenn du selber gesund bist, ist das seeeehr viel Belastung für einen jungen Menschen, zu viele schlechte Vorbilder, ev. kein Vorbild wie mans richtig macht. Alleine das richtig zu Verarbeiten macht es Sinn, das mit einem Profi zu besprechen, der das durchschaut.

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Kommentar von HelpiH
06.11.2016, 17:04

Naja.. wie soll ich einen Psychologen denn bezahlen? Ich will nicht, dass meine Eltern was davon mitkriegen, also kann ich nicht meine Krankenversicherung zur Hilfe nehmen. 

Danke für die Antwort :)

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Kommentar von MarkusGenervt
06.11.2016, 18:20

Ich fürchte da steckt viel Labilität in deiner Familie.

Nein, das hier hat nicht mal ansatzweise mit "Labilität" zu tun!

Dies sind echte psychiatrische Erkrankungen und "sich einfach mal zusammen reißen" – denn das wäre die Konsequenz zu echter Labilität – ist hierbei alles Andere als angebracht.

Auch wenn die meisten Menschen ihre Probleme einfach mit "zusammenreißen" bewältigen können, so gibt es Situationen und Krankheiten, in denen das einfach nicht drin ist. Das ist ungefähr das Gleiche, als ob man einem Querschnittgelähmten sagt, "Reiß dich mal zusammen und steh endlich auf!"

Klingt aus dieser Perspektive doch schon eher falsch bis peinlich, oder?

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Ganz ehrlich, Schreck nicht davor das Jugendamt einzuschalten.

Ich kenne selbst so eine Familie wo Alkoholerkrankung psychospiele womöglich auch psychiche Erkrankungen der Eltern etc waren/sind. Die heute erwachsenen Kindern sind fast alle inzwischen selbst psychich krank dadurch.

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Kommentar von HelpiH
06.11.2016, 17:42

Ja, gut.. das klingt vllt. leicht für dich als außenstehende Person zu sagen, das Jugendamt einzuschalten. Aber es ist meine Familie. Ich kann sie nicht "in die Pfanne hauen"

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