Ist meine Einstellung zu meiner Ausbildung gerechtfertigt?

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6 Antworten

Huhu,

ich finde es toll, dass du dich da so durchbeißen möchtest! Ich kann mir vorstellen, wie wichtig und schwierig das für dich ist und hoffe, du findest auch weiterhin die Kraft dafür.

Ich schließe mich den anderen an: Wenn es irgendwie geht, mache damit weiter, einfach um den Abschluss zu haben und keinen Abbruch im Lebenslauf. Zum Ende der Ausbildung würde ich mir dann an deiner Stelle aber schon Gedanken machen, was danach kommt - und was du danach tun willst. Ich habe auch eine Ausbildung und dann ein Studium gemacht - in völlig unterschiedlichen Berufen - und arbeite jetzt in noch mal einem anderen Bereich. :)

*winke*

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Sicher hat jeder mal so Phasen, wo einem alles zu viel wird. Und alle, die eine Ausbildung gemacht haben, wollten bestimmt auch schon mal alles hinwerfen. Jetzt ist es an Dir Stärke zu zeigen. Sich zu sagen: das mache ich zu Ende und dann orientiere ich mich anders. Egal, wo Du Dich auch irgendwann wieder vorstellen wirst, es wird immer die Frage kommen: haben sie eine Ausbildung...Halte durch. Und...schaue jetzt schon mal WAS Dir Spaß machen würde. Überlege was Du für Möglichkeiten hast. Es gibt auch Auftrieb, sich Ziele zu setzen und sich auf Dinge zu freuen. Du schaffst das.

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Du hast dich bereits stark gezeigt und dich innerlich ermuntert und angeschubst. Du kannst also mit Schwierigkeiten umgehen und hast dazu gelernt. Jetzt heißt es durchzuhalten, bis du den Abschluss gemacht hast, dann kannst du dich anderweitig orientieren.

Vielleicht hilft dir, dass du schon weißt, wohin es gehen soll und dass du diese Vision so konkret wie möglich ausdenkst und die ersten Schritte bereits kennst. Dann überstehst du den Alltag und die Schule leichter.

Jetzt alles wegzuwerfen würde dir Leid tun, und vor allem, du hast die Kraft, auch noch den Rest der Zeit zu bewältigen!

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Ich halte deine Einstellung für sehr gerechtfertigt. Wenn es einfach der falsche Beruf ist, dann ist es völlig verständlich, dass man keine Lust darauf hat und es nicht mehr machen möchte, jedoch sollten dir die Gerüchte, die man über dich verbreitete, völlig egal sein. Sich mit sowas zu stressen macht das Leben unangenehmer als es sein könnte.

Dass du deine Ausbildung fortführen möchtest finde ich lobenswert, so willensstark war ich beispielsweise nicht :D. Es ist auch besser so, dann hast du wenigstens etwas vorzuweisen. Nach deiner Ausbildung musst du sowieso keinesfalls diesem Beruf weiterhin nachgehen. 

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Ich finde deine Einstellung die Ausbildung weiter zu machen sehr richtig. Ich musste auch eine ungewollte Ausbildung machen und mir ging es noch schlimmer wie dir. Habe sie aber trotzdem durchgezogen. Darüber hinaus wurde ich auch ausgenutzt, gemobbt. Jetzt ab Sommer mache ich nach vielen Umwegen meine Traumausbildung. Denn man ist nach der Ausbildung keinesfalls gebunden.

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Ich denke wie alsterstern.Es geht im Leben nicht nur darum, gut zu sein, sondern auch darum, stark zu sein. Und: Man kann nur nach einem erfolgreichen Schritt einen neuen machen. Immer. Das ganze Leben.

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