Ist meine Buchkritik gut?

Das Ergebnis basiert auf 3 Abstimmungen

Gut 67%
Schlecht 33%

4 Antworten

Schlecht

Du schreibst im Vergleich zum Rest viel zu lange allein über das äußere Erscheinungsbild, was am unwichtigsten ist. Vom Inhalt erfährt man überhaupt nichts, und du schreibst sehr umgangssprachlich und wiederholst bestimmte Phrasen.

Einige Beispiele:

"Das Buch zu lesen hat mir persönlich sehr Spaß gemacht" --> Von der Satzstruktur her falsch (Anordnung der Satzglieder!), "sehr Spaß gemacht" existiert nicht und klingt vor allem nicht richtig, wenn es sich um geschriebenes Deutsch handelt.

Das mal nur als Beispiel.

Kommt aber darauf an, welche Schulart und Klasse du besuchst.

Der Roman "Der Vorleser" von Bernhard Schlink hat mich zu allererst total überrascht. Wenn man das Buch zum ersten Mal in den Händen hält, auf das Bild des Einbandes schaut und einen Ausschnitt des Gemäldes "Nollendorfplatz" (Anführungszeichen, wenn das der Titel des Gemäldes ist) betrachtet, ist dem Leser auf den ersten Blick nicht klar, worum es in diesem Roman geht, da keinerlei Zusammenhang mit dem Titel "Der Vorleser" besteht. (Was "dem Leser" klar ist und was nicht, würde ich so verallgemeinernd nicht formulieren. Bleib bei Dir; wenn es DIR nicht klar ist, dann schreib es auch so.) Dieser nichtssagende (ich würde ein anders Wort verwenden. Z. B. "schlicht", kenne aber den Einband nicht) Einband ist nach meiner Meinung eines der Lockmittel ¿derartiger? Bücher (Was sind "derartige" Bücher?). Dieses Werk (doppelt verwendete Wörter vermeiden) Bernhard Schlinks hat mich mit seiner Thematik, Aufarbeitung ¿und? der deutschen Geschichte, gefesselt und in mir den Gedanken ausgelöst, warum der Mensch so egozentrisch, aggressiv und böse sein kann. Außerdem ist die Sprache des Buches (weglassen; ist überflüssig) klar und präzise formuliert worden (weglassen. Außerdem: ein oder zwei Belege für diese Behauptung wären sinnvoll, damit man versteht, was Du mit dem Satz meinst). Die Erzählweise gibt uns viele Informationen über die Denkweise eines Menschen (Warum nicht "Denkweise des Autors" oder "Denkweise des Erzählers"?). Das Buch zu lesen hat mir großen Spaß gemacht. (oder) Das Buch zu lesen war mir ein Vergnügen (kommt nach "zu lesen" ein Komma?); es war spannend und bis zum Schluss höchst psychologisch. Außerdem hat es mich zum Nachdenken gebracht und mit folgenden Fragen zurückgelassen: Wie hätte ich gehandelt? Wie hätte ich mich in den Ereignissen und Konflikten verhalten? Welche Auffassungen vom Leben habe ich? Was ist der Mensch? Gibt es Liebe?


Gruß Matti

Angekreuzt: nicht schlecht, aber noch zu verbessern. Diese Auswahlmöglichkeit gab es leider nicht.

Vorschlag für eine Vereinfachung des zweiten Satzes:

"Wenn man den Einband zum ersten Mal in den Händen hält und das darauf abgebildete Gemälde "Nollendorfplatz" betrachtet, ist dem Leser auf den ersten Blick ..."

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Gut

Nur es kommt zu oft das Wort "Das Buch" vor... Ich würde andere wörter dafür suchen und diese einsetzen ;) ansonsten gut gelungen meiner meinung nach

Ja stimmt du hast recht :/ Okay Danke !!!

0
Gut

ein abschlußsatz wäre evtl. noch nötig, im sinne einer weiterempfehlung etwa. :-)

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